An der Tanke in Brandenburg - "Man hört nur noch schlechte Nachrichten"

Mi 27.12.23 | 10:44 Uhr
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Illustration Autoradio.(Quelle:rbb/Sophia Bernert)
Bild: rbb/Sophia Bernert

Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: Eine Neuruppinerin klagt über Unterrichtsausfall und fehlendes Kita-Personal bei ihren Kindern.

rbb|24 will mit den Gesprächsprotokollen, die "An der Tanke" entstanden sind, Einblicke in verschiedene Gedankenwelten geben und Sichtweisen dokumentieren, ohne diese zu bewerten oder einzuordnen. Sie geben die Meinungen der Gesprächspartner wieder.

Wer: Frau aus Neuruppin
Alter: 49 Jahre
Uhrzeit: 9:59 Uhr
Fahrzeug: roter Skoda
Woher: Neuruppin
Wohin: Potsdam


Ich bin gebürtige Neuruppinerin und fühle mich hier in der Gegend total wohl und will auch gar nicht woanders hin.

Sie steht draußen am Auto, zündet sich eine Zigarette an. Ihr Sohn bleibt auf dem Rücksitz, ihr Mann bleibt vorne sitzen. Im Auto läuft Radio. Sie lacht viel und ist schnell bereit, zu reden.

Insgesamt macht mich aber die politische Lage ein bisschen konfus. Wir sind viel zu viel mit dem ganzen Kriegsgeschehen in Europa und darüber hinaus beschäftigt. Was ist aber mit dem, was wirklich wichtig ist? Lehrermangel an den Schulen zum Beispiel. Ich habe einen 14-jährigen Sohn. Der hat permanent Unterrichtsausfall. Das finde ich viel schlimmer.

Aber die Politiker haben im Prinzip gar keine Zeit dafür, sich um unsere alltäglichen Sorgen zu kümmern. Sie haben viel mehr mit sämtlichen Kriegen und Waffenlieferungen und mit Asyl zu tun als mit dem, was uns jeden Tag beschäftigt und uns Sorgen macht.

Erst ist sie vorsichtig - will sich nicht "beschweren". Nach ein paar Minuten sprudelt es aus ihr heraus.

Ich will ganz klar sagen: Ich möchte nicht mit irgendeinem Flüchtling tauschen, egal ob aus der Ukraine oder aus Israel oder sonst woher. Um Gottes Willen, mir tun die Menschen unwahrscheinlich leid. Aber wir haben Erziehermangel, wir haben überall Lehrermangel. Und wir haben für unsere, ich sage jetzt mal "deutschen" Kinder, also Kindergartenkinder und Schüler, schon nicht genug Lehrer und nicht genug Erzieher. Und jetzt kommen halt noch Tausende weitere dazu.

Meine Tochter ist als Erzieherin betroffen. Da kommen immer mehr nicht-deutschsprachige Kinder dazu. Die brauchen Aufmerksamkeit, was ja auch richtig ist. Um Gottes Willen, die müssen ja auch irgendwo untergebracht werden, die müssen auch beschult werden, die müssen auch betreut werden in der Kita.

Aber: Die Klassen werden immer stärker, der Unterricht fällt immer mehr aus, weil die Lehrer auch psychisch irgendwann nicht mehr können. Und das ist etwas, das mich extrem bedrückt. Das macht mich einfach traurig, wenn man in die Zukunft schaut. Das wird ja tendenziell nicht besser.

Bevor sie auf die aktuelle Politik zu sprechen kommt, lacht sie einmal und zieht an ihrer Zigarette.

Ich war sonst immer überzeugte SPD-Wählerin - wegen der Familienpolitik und so. Aber im Moment gibt es da niemanden. Ich fühle mich momentan politisch nicht gut vertreten. Ich finde auch diese Dreier-Regierung überhaupt nicht gut. Ich halte davon überhaupt nichts, weil letztendlich alle drei führenden Parteien nicht das durchsetzen können, was sie ursprünglich mal versprochen haben.

SPD, Grüne, FDP - egal, wen man gewählt hat - letztendlich kann nichts wirklich umgesetzt werden, weil immer die jeweils andere Partei dazwischenfunkt. Irgendwie kriegt man das Gefühl, man braucht gar nicht mehr wählen gehen.

Ich wünsche mir mehr Sicherheit. Im Moment ist es ja so, dass man finanziell überhaupt keine Sicherheiten mehr hat. Wir hatten in den letzten drei Jahren Corona, die Wirtschaftskrise und noch die Energiekrise. Man weiß gar nicht mehr, wofür man arbeiten geht, weil letztendlich selbst als Berufstätiger am Monatsende nicht mehr wirklich was überbleibt.

Dass man einfach merkt, man hat wieder ein bisschen mehr Sicherheit, man hat am Monatsende noch ein paar Euro übrig, die man für einen Familienurlaub oder die Rente oder für irgendeine größere Anschaffung planen kann - das ist im Moment überhaupt nicht gegeben.

Die ganze Heizungsgeschichte - ich habe einen Altbau. Muss ich jetzt die Heizung sanieren? Muss ich jetzt 10.000 Euro investieren? Und so weiter. Das sind Sachen, da wünsche ich mir einfach mehr Sicherheit. Einfach für den Alltag, mehr Ruhe, wieder ein bisschen Beständigkeit.

Auf den Parkplatz fährt ein Auto. Sie winkt es aufgeregt mit beiden Armen herbei. Darin sitzt ihr Bruder mit der Familie, gleich fahren sie zusammen nach Potsdam.

Meine Familie, meine Kinder geben mir Mut. Ich kann immer noch froh sein: Ich habe meine Arbeit. Ich habe ein Haus, auch wenn es sanierungsbedürftig ist. Ich habe ein Auto. Ich habe meine Familie. Das ist das, was mir jeden Tag hilft, immer wieder aufzustehen und weiterzumachen. Ich kann in meinen Garten schauen. Es ist grün, es ist super schön und man muss einfach wirklich an sich selber arbeiten, positiv zu denken.

Ansonsten erdrückt einen diese ganze Situation extrem. Da muss man aufpassen, dass man nicht depressiv wird (lacht). Man hört nur noch schlechte, negative Nachrichten im Fernsehen und kaum noch irgendwas Positives - nur noch Wetterkapriolen oder Krieg. Da muss man schon mächtig aufpassen, dass man positiv bleibt.

Das Gespräch führte Jonas Wintermantel, rbb|24

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  • Illustration für "An der Tanke" mit einem Anhänger mit der Aufschrift:"Mein Leben ist ein Ponyhof".(Quelle:rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Mein Pferd ist mir immer treu"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine leidenschaftliche Reiterin, die bei den Bauernprotesten das erste Mal demonstriert hat.

  • Illustration für "An der Tanke" Kaffeebecher auf einem Autodach.(Quelle:rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Bei uns werden die Grundlagen geschaffen!"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Erzieherin, die sich bessere Arbeitsbedingungen wünscht und sich wegen des Rechtsrucks sorgt.

  • Illustration für "An der Tanke" Prieros.(Quelle:rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Ich habe Bammel davor, dass die AfD so stark ist hier"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Rentner, der es falsch findet, dass so viele aus Frust die AfD wählen.

  • Illustration für "An der Tanke" Am Steuer.(Quelle:rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Wer viel arbeitet, soll auch vernünftig Geld verdienen"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Bankerin, die ihre Gemeinde liebt, aber dort nicht über Politik reden will.

  • Illustration für "An der Tanke": Ein Benzinkanister wird gefüllt.(Quelle:rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Heutzutage sind Leute, die quer denken, Probleme"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Zugewanderter aus Berlin, der sich wünscht, dass die Bundesregierung mit Russland spricht.

  • Illustration: Serie "An der Tanke". (Quelle: rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Wenn ich wirklich weggehe, dann verlasse ich Deutschland"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Prenzlauerin, die das Vertrauen in das politische System verloren hat.

  • Illustration: Serie "An der Tanke". (Quelle: rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Ich fühle mich hier wohl"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Angermünder, der sich für die Dörfer in der Uckermark einsetzt.

  • Illustration: Serie "An der Tanke". (Quelle: rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Mich treibt eigentlich nur die Rückrunde um"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein fußballbegeisterter Pädagoge, der auch gerne Karpfen angelt.

  • Grafik E-Bike vor grünem Hintergrund (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Niemand geht hier freiwillig weg"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Rentner, der glücklich ist in seinem Ort, obwohl er findet, dass die Politiker dort nicht hinschauen.

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    An der Tanke in Brandenburg 

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    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Frau, die viel Verständnis für den Protest der Bauern hat und den Umgang mit alten Menschen liebt.

  • Grafik von einem Fahrradlenker mit Fahrradkorb vom 31.01.2024 (Quelle: rbb /Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

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    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Azubi, der in seiner Mittagspause für eine Wurst vorbei geradelt kommt und ziemlich zufrieden ist.

  • An der Tanke: Frau im roten Shirt. (Quelle: IMAGO/rbb/Sophia Bernert)
    IMAGO/rbb/Sophia Bernert

    An der Tanke in Brandenburg 

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    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Krankenschwester, die Demonstrationen gegen die AfD nicht nachvollziehen kann.

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    "Ich habe Angst, in den Krieg ziehen zu müssen"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Ex-Soldatin, die den Zusammenhalt in ihrem Dorf vermisst.

  • Illustration: Serie "An der Tanke". (Quelle: rbb)
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    "Das hat mit Leben nichts mehr zu tun"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: Ein Speditions-Unternehmer aus Cottbus klagt über seine wirtschaftliche Lage.

  • Illustration Felge mit Totenkopf.(Quelle:rbb/Sophia Bernert)
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    "Die politische Lage macht mich schon manchmal wütend"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein 23-Jähriger, der es sich nicht verbieten lassen will, Verbrenner-Motor zu fahren.

  • Illustration Anhänger an einem Rückspiegel.(Quelle:rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Ich würde niemals nach Berlin ziehen!"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Lehramtsstudentin, die ihr Dorf dafür liebt, dass sie jeden kennt.

  • Illustration Soldat.(Quelle:rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "In der Bevölkerung haben wir Soldaten ein hohes Ansehen"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Soldat, der sich sorgt, dass er sich im Alter kein schickes Auto mehr leisten kann.

  • Zapfsäule an einer Tankstelle in Beelitz (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Nicht, dass ich dann am Ende auf dem leeren Tank sitze"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: Eine Juristin, die sich fragt, wie ihre Gemeinde sie dabei unterstützen wird, ihre Ölheizung umzurüsten.

  • Illustration: Serie "An der Tanke". (Quelle: rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Ich möchte mein Steak essen, und mein Hühnchen, tut mir leid!"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute ein Gespräch über viele Aufreger des Alltags: E-Autos, Vegetarier und Quereinsteiger im Lehramt.

  • Amaturenbrett eines Autos an einer Tankstelle in Dahme/ Mark in Brandenburg. (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Uns wird nicht geholfen. Uns vergessen sie irgendwo alle"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Kassierin, die bemerkt, dass am Monatsende vielen das Geld fürs Essen fehlt.

  • Hand an einer Kofferraumklappe an einer Tankstelle in Dahme/ Mark in Brandenburg (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Es will keiner sehen, was diese Pandemie im Nachhinein für Auswirkungen hat"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Eingliederungshelferin, die erzählt, dass die Pandemiefolgen bei vielen jetzt sichtbar werden.

  • Illustration: Wasserbauer (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Ich würde mir mal jüngere Einflüsse in der Politik wünschen"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Wasserbauer, dem viele Politiker zu alt sind, um gute Ideen zu haben.

  • Illustration: Rentner (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Schlecht geht's uns nicht"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Rentner, der dem verlorenen Dorfzusammenhalt nachtrauert.

  • Illustration: MTA (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
    rbb/Sophia Bernert

    An der Tanke in Brandenburg 

    "Wenn sie die Leute vergessen, die hier vor Ort leben, das kann nicht sein"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Frau, die ihre Schwiegereltern pflegt und mächtig Wut angesammelt hat.

  • Hand am Zapfhahn an einer Tankstelle in Beelitz in Brandenburg (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
    rbb/Sophia Bernert

    An der Tanke in Brandenburg 

    "Wenn die Ukrainer kommen, dann werden Türen und Tore geöffnet"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Rentnerin, die links wählt, aber manchmal rechts denkt.

8 Kommentare

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  1. 8.

    Ich frag lieber nicht, was sich Väterchen Frust genau ansieht, bevor er über andere schimpft.Ihre direkten Nachbarn brauchen Sie zum Beschweren nicht.Finde den Fehler:Wenn es andere nichts angeht kann ich dazu sagen nichts. Kippen an Tanken geht gleich mal gar nicht.

  2. 7.

    Mit einer brennenden Zigarette und Benzin kann man nur in Action-Filmen ein Feuer entfachen, das ist der gleiche Quatsch wie ein Waldbrand bei Sonne durch die Glasflasche. Funktioniert nicht.

  3. 6.

    Zigarette beim tanken-ohne Worte

  4. 5.

    Eine gute Nachricht!
    bin für ein paar Stunden Strohwitwer.

  5. 4.

    Der Motor der Kehrtwende läuft zu krass. Die Politik vergisst, der Mensch kommt nur mit zwei Beinen auf die Welt, alle Beine laufen nicht gleich schnell. Der Politik scheint es egal zu sein, ob selbst ihre Beamten und Lehrpersonal psychisch erkranken. Wirtschaftliche Einbrüche, die meist unverstandene Politik, Unvorhersehbares bringt die Gesellschaft in Stresspanik. Um Kriege zu beenden, da lässt sich die Macht sehr viel Zeit. Jeder Normalo wünscht sich bei Krisen mehr Sicherheit. Da gibt es nur ein Mittel dagegen im Alltag, nicht die Perfektion-Haltung an sich selbst und vom anderen verlangen. Sonst dreht sich ein nerviges Gedankenkarussell. Es würde sich besser bei Krisen leben, wenn der Mensch mal alle Fünfe gerade sein lässt. Die wenigen momentanen Glücksgefühle mehr genießen, bringt innere Ruhe. Auf tägliches Klagen, Jammern reagiert der Körper, die Psyche komplett negativ. Die Politik heilt das Unwohlsein nicht, es lebt mit anderen Visions-Gedanken.

  6. 3.

    Diese 49-jährige fetzt! Sich erstmal anner Tanke ne Flumme anmachen, allet klar....

  7. 2.

    An der Zapfsäule angesprochen: "Sie steht draußen am Auto und zündet sich eine Zigarette an". Finde den Fehler!

  8. 1.

    Diese Serie besteht ausschliesslich aus der üblichen deutschen Nörgelei.

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