Bildungssenatorin Sandra Scheeres in der Abendschau, Quelle: rbb
Video: rbb|24 | 22.01.2021 | Material: Abendschau | Bild: rbb

Video | Abitur-Diskussion in Berlin - Berliner Abiturienten sollen überall studieren können

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8 Kommentare

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  1. 8.

    Es war fremdschämen angesagt beim Zuhören. Dieses Herumeiern war kaum zu ertragen. Die gute Dame wird sicherlich wissen, was sie alles in den vergangenen Monaten nicht gemacht hat. Was sie gut kann, ist kritischen Fragen auszuweichen. Somit hat sie sich allerdings ein Stück weit selbst demontiert. Wird es Konsequenzen haben? Wohl eher nicht. Politiker stehen in der Verantwortung, aber manche können sich meisterhaft aus dieser ziehen. Siehe Verkehrsminister...

  2. 7.

    Mir wär ein Land lieber, wo man wissen muss und glauben darf ;-)

    Aber das Berliner Abitur hat doch zusammen dem Bremer- und Brandenburger Abi nur noch Klippschulstatus, u.a. weil ständig an den Bedingungen rumgedoktort wird. Meine Tochter schrieb letztes Jahr ihr Abi und hätte im Lockdown so gut wie keinen direkten Lehrerkontakt. Alles Eigenstudium. Der Kontakt hing immer vom Lehrer ab.
    Was ich als die Krönung empfand : Die dümmste Nuss der Klasse hatte am Ende ein 1,6er Abi, dabei war sie kaum in der Lage, einen Fotografen für die Abschlussbilder zu besorgen. Die Nuss hatte nur das Prinzip mit den Sozialpunkten verstanden...

  3. 6.

    Ob die Prüfungen statt finden oder nicht ist wohl weniger relevant als der gesamte Unterrichtsausfall oder zumindest die Reduzierung von Unterricht insgesamt seit einem Jahr. Selbststudium ersetzt keine Präsenzvermittlung von Lehrstoff. Gute Schüler werden auch mit dem diesjährigen Abitur an den Hochschulen bestehen können oder eine Berufsausbildung erfolgreich absolvieren. Aber weder in der Berufsausbildung noch an den Hochschulen wird Rücksicht genommen, wenn es an Voraussetzungen mangelt, aus welchem Grund auch immer. Ich habe eher Sorge, daß dieser und auch der folgende Abiturjahrgang dem Leistungsdruck noch weniger gewachsen ist als bisher.

  4. 5.

    Zum Glück leben wir in einem Land, in dem man wissen darf und nicht glauben muss.

  5. 4.

    Das Merkwürdige an der Stelle ist, dass vor Ostern ohnehin keine Abiturprüfungen geschrieben werden sollten. Was die Schüler(innen) jetzt von einer (!) Woche mehr -hoffentlich- Präsenzunterricht haben sollen, um dann "in den Osterferien lernen" zu können, erschließt sich mir nicht: Einerseits wären das 2 Wochen Verzögerung, bevor es losgeht, andererseits haben sie doch gerade schon mehr Lernzeit bekommen, weil sie im 4. Semester nur 3 statt 8 oder 9 Klausuren schreiben müssen. Die vorgestern von der KMK beschlossenen Maßnahmen lassen zudem reichlich Spielräume bei der Planung in den Bundesländern.
    Der Kommentar Nr. 2 (Lotte) zeugt von zumindest partiellem Unwissen an allen Fronten; kurz: Es geht um Kontaktvermeidung (!!!) an so vielen Stellen wie möglich (> RKI).

  6. 3.

    Die gute Frau Scheeres hat mal wieder viel erzählt in der Abendschau aber im Grunde nichte gesagt und auch nicht auf die Fragen der Moderatorin geantwortet. Solche Menschen braucht man nicht im Senat. Die Entlassung wäre die beste Lösung gewesen. Leider wurde dies ja verhindert von der Regierungskoalition. Eine Schande für die eh schon desolate Bildungssituation.

  7. 2.

    Sofortiger Präsenzunterricht in kleinen Gruppen für die Abiturientinnen und Abiturienten - so wie in anderen Bundesländern auch - würde das Ziel stützen und für bundesweite Bildungsgerechtigkeit sorgen.
    Ein Monat geschlossene Schulen hat gezeigt, daß nicht die Bildungseinrichtungen der Katalysator für Corona sind! Leider setzt die Politik immer zuerst bei den Nichtwahlberechtigten die Klinge an. Jugendliche haben in dieser Gesellschaft keine Lobby.

  8. 1.

    Auch hier muss das Leistungsprinzip gelten. Wer ein schlechtes Abi hat darf nicht bevorzugt werden.

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