Homeschooling in Brandenburg (Quelle: rbb)
Brandenburg aktuell | 17.01.2021 | Rico Herkner | Bild: rbb

Video | Homeschooling in Brandenburg - Unterricht neben Job, Haushalt und Kinderbetreuung

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11 Kommentare

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  1. 11.

    Genau und weil das so ist, also keine verlässlichen Zahlen, wollen wir doch keine Väter #meToo-Debatte auslösen.

    P.S. Ergänzung: im Bericht wurde weder gejammert noch gefordert, aber sie hat einen Wunsch auf Nachfrage geäußert, der ihre Situation verbessert. Das ist genauso zu verstehen, als wenn früher die Mütter bei 50 h/Woche AZ sich eine Waschmaschine, Auto, Mikrowelle, Zentralheizung statt Ofen usw. gewünscht hätten, so kam es bei mir an. Nach einer Verschlechterung wurde sie ja nicht gefragt.

  2. 10.

    Ich stimme Ihnen zum größten Teil zu, befürchte aber, dass es eben oft die Frauen waren und sind, die in der Krise zusätzlich zu Vollzeitjob und Haushalt unbezahlt die Beschulung und Betreuung ihrer Kinder übernommen haben bzw. ihre Arbeitsstunden heruntergschraubt haben, um allem gerecht zu werden (wie es ja auch andere Kommentatorinnen hier anscheinend erwarten würden). Das sieht man schön in diesem Bericht, wo die Frau sich um alles kümmert (und wo wie sie selbst sagt, in der ersten Krise "die Muttis" drei Stunden von der Arbeit freigestellt wurden), das hat der rbb auch schon mal ähnlich in einem Bericht über eine fünfköpfige Familie aus Jänschwalde gezeigt und das ist es auch was man hundertfach in den sozialen Medien lesen kann und was Frauenverbände kritisieren. Die Corona-Pandemie hat "viele" Frauen gleichberechtigungstechnisch zurück in die 50er katapultiert.

  3. 9.

    Danke für den Hinweis, das ist mir vollkommen neu.
    Bitte definieren Sie "viele".

  4. 8.

    1. Sie haben einen zweiminütigen Bericht gesehen und können damit auf die gesamten Lebensumstände der Frau schließen, z.B. dass sie in einer Luxussituation lebt und doch deswegen mal bitte auf Ihr Gehalt verzichten soll? Ziemlich anmaßend, schließlich kennen Sie doch die Person gar nicht. Und selbst dann wäre es anmaßend
    2. Ich weiß nicht, wo Sie im Bericht Gejammer gehört haben. Also ich habe keins gehört. Aber Sie können ja gern noch mal auf die Stelle im Bericht verweisen, vielleicht habe ich nur nicht richtig hingehört.
    3. Es gibt IMMER irgendwo jemanden, dem es noch schlechter geht. Und deswegen sollen alle anderen mit ihren lapidaren Problemchen ja den Mund halten? Das käme einem gesellschaftlichen Stillstand gleich.

  5. 7.

    Um Neid und Missgunst zu begegnen: Also das Haus im Beitrag ist wenn legal erarbeitet, dann auch verdient. Es steckt immer eine Anstrengung dahinter, ist nicht nur Glück, weil dies nicht von alleine daher kommt... man muss sich bewegen. Und wie seriös die Worte "viele Familien" oder "die meisten Familien" ermittelt sind, sei dahingestellt. Oder man setzt dagegen: Die meisten Familien sind Nichtalleinerziehend, weil man sich umeinander bemüht, u/o viele Familien schaffen das auch, weil auch die Väter das Gleiche leisten, vielleicht sogar in vielen Fällen auch mehr. (Da ist es wieder: "vielen" ;-)
    @ Bitte nicht so ernst nehmen, meine Frau schätzt das Eine oder Andere bei mir, und sie bemüht sich sogar kräftig um mich ... und ich auch - da kann die Allgemeinheit/Öffentlichkeit nichts machen/helfen und schon gar nicht finanziell ausgleichen.

  6. 6.

    In vielen Familien gibt es keinen Vater - Alleinerziehend nennt man das.

  7. 5.

    Ja, da motze ich weil es einfach unsensibel ist in so einer Luxussituation auch noch zu Jammern. Bei uns läuft es und auch wir haben ein Haus mit Garten. Aber wir sind uns dieses Privilges bewusst. Wir würden auch keine Notbetreuung in Anspruch nehmen. Aber es ist ein Schlag ins Gesicht dieses Gejammer wo andere in wirklich schwierigen Verhältnissen alles stemmen müssen. Die Dame im Bericht könnte sicherlich bei 67 % Lohnausgleich zu Hause bleiben oder ihre zusätzlichen Kinderkranktage bei 90% Ausgleich nehmen. Aber nein die Allgemeinheit ( den öffentlichen Dienst bezahlen schließlich wir alle) solle ihr doch zusätzlich 3 Stunden pro Tag schenken. Das ist einfach eine Frechheit.

  8. 4.

    Ich finde es sehr gut, dass rbb24 auch mal was positives hinsichtlich Homescooling berichtet, es wird immer nur gemeckert und gemotzt.

  9. 3.

    Ganz wunderbar, die Damen. Dank Frauen wie Ihnen klatscht das Patriarchat in die Hände und lehnt sich entspannt zurück. Anstatt sich solidarisch zu zeigen werden sich gegenseitig voller Nied auf Notbetreuung und Haus MIT Garten die Augen ausgekratzt und sich darin übertrumpft, wer es eigentlich am schwersten hat. Und dabei wird vollkommen vergessen, sich einmal die naheliegendste aller Fragen zu stellen: wenn die Mutter Job und Haushalt und Kinderbetreuung macht - was macht dann eigentlich der Vater?

  10. 2.

    Da läuft es ideal - so haben es die meisten Familien nicht. Riesiges Haus MIT Garten, sicherer Job, Notbetreuung usw.... und dann wird noch rumgeheult. Die meisten Familien haben KEINE Notbetreuung und müssen das trotzdem stemmen bei unsicherer Jobprognose in kleinen Wohnungen.

  11. 1.

    Na so ganz realistisch ist das aber auch nicht. Sie hat eine Notbetreuung und kann arbeiten. Meine Kinder springen den ganzen Tag um mich herum und sind noch so klein, dass ich nicht parallel arbeiten kann. Ich muss am abend/ Wochenende arbeiten.

    Ist nicht bös gemeint, aber das Bild das im Beitrag gezeichnet wird,entspricht nicht die Belastung, die sich gegenwärtig bei vielen zu Hause abspielt. So zumindest das, was ich erlebe und mitbekomme.

    Eine Frage zur Notbereuung: bei meiner Freundin macht die Kleine aus der dritten Klasse die Aufgaben in der Schule und hat zu Hause eigentlich kein nennenswertes Pensum. Denn durch die geringe Klassenstärke (10 Kinder), wird alles der Schule erledigt. Vielleicht eine glückliche Ausnahme.

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