Der chronisch kranke Jürgen Wagner liest auf seiner Veranda mehrere Dokumente zu seinem Impftermin (Bild: rbb)
Video: Abendschau | 25.02.2021 | Stefan Sperfeld | Bild: rbb

Video | Unklarheit bei Nachweis der Vorerkrankung - Chronisch Kranke verärgert über Impftermine

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2 Kommentare

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  1. 2.

    Dem Herrn wünsche ich eine baldige Impfeinladung und Genesung. Jetzt haben die Kranken mit der Unsicherheit zu kämpfen, ob die überhaupt erfasst werden und eine Einladung bekommen oder nicht - die Vergabe der Gutscheine für Masken auf diesen Weg lief nicht reibungslos. Für die über 65 jährige privat versichert chronisch Kranke gibt es noch keine Auskunft. Für die unter 65 jährige chronisch Kranke gibt es nur vage Pläne, einige davon in einige Praxen irgendwann mal impfen zu lassen - dabei liegt Astra Zeneca angeblich unbenutzt herum. Die Bundesweite Impfverordnung sieht vor, dass die Kranke Atteste beim Arzt holen können. Für die Kranken wären das eine sichere Weg, an eine Impfeinladung zu kommen. Aber Berlin geht einen anderen Weg, lieber sollen sich die Kranke zusätzlich sorgen, als dass es einen Ansturm an die Praxen gibt. Im übrigen, viele der chronisch Kranken haben schulpflichtigen Kinder.

  2. 1.

    Vielen Dank diesen Bericht!
    Ich bin zwar 2 Jahre jünger als Herr Wagner und habe einen mit zielgerichteter Therapie behandelbaren Lungenkrebs, aber ansonsten in der gleichen, unbefriedigenden Situation: privat versichert, “falle aktuell durchs Raster” und werde wohl warten müssen, bis das Einwohnermeldeamt die 65jährigen anschreibt. Man sieht, dass es nicht immer Vorteile hat, privat versichert zu sein.
    Mit der Bitte um ein Update, wenn es doch ein Procedere für privatversicherte chronisch Kranke über 65 geben sollte!

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