Symbolbild: Covid-Impfung (Quelle: dpa/Robin Utrecht)
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Fragen und Antworten - Was Sie über die Corona-Impfung wissen sollten

Mit inzwischen drei verschiedenen Stoffen wird in Berlin und Brandenburg geimpft. Aber wie gut schützen die Impfungen? Wer wird wann geimpft? Und wie kommen Sie an einen Termin? Wir geben Antworten auf die häufigsten Fragen.

Wer kann sich impfen lassen?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte im Februar die Reihenfolge der Impfungen neu festgelegt. Höchste Priorität haben über 80-Jährige, Pflegeheimbewohner und Pflegekräfte sowie Medizinpersonal mit erhöhtem Corona-Ansteckungsrisiko. Diese Gruppe ist derzeit an der Reihe.

Zur zweiten Gruppe mit hoher Priorität gehören neben über 70-Jährigen, Menschen mit geistiger Behinderung, schwerer psychiatrischer Erkrankung, mit schweren chronischen Lungen- oder Lebererkrankungen unter anderem auch Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

Nach der Impfverordnung kann von der Reihenfolge in Einzelfällen abgewichen werden, zum Beispiel um zu vermeiden, dass Impfstoff vernichtet werden muss - aber derzeit nur für diejenigen aus der zweiten Gruppe, nicht aus der dritten Gruppe.

Brandenburg hatte die Priorisierung für kurze Zeit ausgesetzt. Bis zum 26. Februar konnten sich auch Polizisten, Feuerwehrleute und Mitarbeiter von Ordnungsämtern impfen lassen. Hintergrund war, dass zeitweilig viel Astrazeneca-Impfstoff zur Verfügung steht, der bislang nicht an Über-65-Jährige verimpft werden durfte - und der von Personen unter 65 Jahren, die sich schon jetzt impfen lassen dürfen - dabei insbesondere medizinisches Personal - nur unzureichend nachgefragt wurde. Seit dem 28. Februar kann auch Kita- und Schulpersonal online einen Termin vereinbaren - es wird dann ebenfalls mit dem Astrazeneca-Impfstoff geimpft. Außerden ist der Impfstoff von Astrazeneca nun auch für Senioren freigegeben.

Zudem hat das Land eine Clearingstelle eingerichtet, die in Einzelfällen darüber entscheidet, ob Menschen früher geimpft werden können. Bei den Einzelfällen geht es dem Gesundheitsministerium zufolge um Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Corona-Infektion besteht. Begründete Anträge auf eine Einzelfallentscheidung können per Post an das Gesundheitsministerium gesendet werden.

Auch Berlin hat Gruppen bei der Impfreihenfolge vorgezogen. So wird Anfang März damit begonnen, bis zu 45.000 Kita-Beschäftigte, Tagesmütter und -väter sowie Lehrkräfte (zunächst in Förder-, perspektivisch auch in Grundschulen) gegen Corona zu impfen.

Seit dem 23. Februar können sich zudem auch Polizeibeamte und chronisch Kranke über 65 in Berlin impfen lassen.

Berlin will ebenfalls eine Clearingstelle einrichten, ein Termin steht aber noch nicht fest.

Wie komme ich an einen Impftermin?

Wer in Berlin lebt, impfberechtigt ist und nicht in einem Pflegeheim lebt, wird per Brief der Gesundheitsverwaltung zur Impfung eingeladen Damit können Sie einen Termin für die Impfung in einem der Berliner Impfzentren vereinbaren. Die Gesundheitsverwaltung weist darauf hin, dass sich aktuell ausschließlich Menschen impfen lassen können, die eine Einladung erhalten haben. Diese Einladung sei nicht auf andere Personen, auch auf Verwandte, übertragbar.

Anders als in Berlin ist die Einladung für die Terminvereinbarungen zur Impfung in Brandenburg zunächst nicht automatisch erfolgt. Stattdessen ist seit dem 4. Januar ein Callcenter der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) zur telefonischen Terminvergabe an den Start gegangen. Es ist über die kostenfreie Patientenservice-Rufnummer 116 117 erreichbar - täglich von 8 bis 20 Uhr.

Weil anfangs nur Termine an Impfberechtigte vergeben werden können, wird am Telefon die Impfberechtigung abgefragt und neben einem Termin auch das Impfzentrum, in dem die Impfung stattfinden soll, vereinbart. Seit dem 26. Februar ist auch eine Online-Buchung möglich.

Seit demselben Tag schickt Brandenburg auch Über-85-Jährigen, die noch keinen Termin haben, Einladungen. Alle Brandenburgerinnen und Brandenburger über 80 Jahre, die bisher nicht geimpft wurden, sollen dann gestaffelt in den kommenden Wochen benachrichtigt werden.

Wo gibt es in Brandenburg und Berlin Impfzentren?

In Brandenburg sind bislang elf Impfzentren eröffnet worden. Die ersten beiden in Potsdam (Metropolis-Halle im Filmpark Babelsberg) und Cottbus (Messehalle) sind am 5. Januar in Betrieb gegangen [mesgiv.brandenburg.de]. Das dritte Impfzentrum startete am 11. Januar in Schönefeld (Flughafen Schönefeld - Terminal 5 / Terminalbereich M). Das Impfzentrum in Brandenburg/Havel ging am 26. Januar in Betrieb, das Impfzentrum in Eberswalde (Sportzentrum Westend) am 27. Januar, gefolgt vom Impfzentrum in Prenzlau am 28. Januar (Turnhalle Gesamtschule Carl Friedrich Grabow).

Außerdem eröffnet wurden bereits die Impfzentren in Elsterwerda (Mehrzweckhalle), Frankfurt (Oder) (Messe) und Oranienburg (Turm ErlebnisCity, André-Pican-Straße 42). Die Zentren in Kyritz (Sport- und Kulturzentrum) und Luckenwalde (Fläminghalle) gingen im Februar in Betrieb.

Da die Impfstoffe, die für ältere Menschen zugelassen wurden, knapp sind, werden immer wieder Impfzentren zeitweise geschlossen. Wenn mehr Impfstoffe zur Verfügunge stehen, soll es insgesamt 18 Impfzentren über das ganze Land verteilt geben.

In Berlin sind mittlerweile fünf Impfzentren in Betrieb. Zuletzt wurde das Zentrum im Velodrom in Pankow eröffnet. Zuvor waren die Impfzentren in der Messehalle 11 (Charlottenburg-Wilmersdorf), in der Arena in Treptow-Köpenick, im Erika-Heß-Eisstadion in Mitte und am ehemaligen Flughafen Tegel (Terminal C) in Betrieb gegangen. Wann das sechste und letzte Berliner Impfzentrum im früheren Flughafen Tempelhof öffnet, steht noch nicht fest.

Welche Impfstoffe gibt es und wie wirksam sind sie?

Bislang wurden drei Impfstoffe in der Europäischen Union zugelassen (Stand 05.03.2020), weil sie in der Studienphase III ausreichende Resultate vorgewiesen haben. Zum einen der Impfstoff von Biontech/Pfizer und der des Pharmakonzerns Moderna. Zuletzt folgte das Produkt des Konzerns Astrazeneca. Bei Biontech/Pfizer und Moderna liegt die Wirksamkeit für Doppelimpfungen nach vorläufigen Daten bei rund 95 Prozent [bmj.com].

Laut der Europäischen Arzneimittelagentur Ema besitzt der Impfstoff von Astrazeneca eine Wirksamkeit von 60 Prozent [ema.europa.eu]. Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass die Wirkung etwa bei 70 Prozent liegt. Auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) wurde der Wirkstoff von Astrazeneca in Deutschland zunächst nur bei 18- bis 64-Jährigen eingesetzt. Inzwischen gibt es genügend Daten aus Großbritannien, so dass die Stiko nun die Verwendung auch für Senioren freigibt.

Für Kinder ist bislang noch kein Corona-Impfstoff zugelassen.

Wie funktionieren die Impfstoffe?

Bei den Mitteln von Biontech/Pfizer sowie von Moderna handelt es sich um einen sogenannten mRNA-Impfstoff (messenger-RNA, Boten-RNA). Das Prinzip stammt aus der Krebsforschung, wo seit Jahren an personalisierten Impfstoffen gearbeitet wird. Die mRNA-Impfstoffe geben einigen Körperzellen Teile der Virus-Erbinformationen als RNA mit [zdf.de]. Sie liefern also den Bauplan für einzelne Virusproteine. Diese werden als Antigene bezeichnet. Sie aktivieren das Immunsystem und sollen so die schützende Immunantwort erzeugen.

Das Mittel von Astrazeneca hingegen ist ein sogenannter Vektorimpfstoff. Dabei transportiert ein modifiziertes Trägervirus (Vektor) einen ungefährlichen Teil der DNA des neuen Coronavirus', das den Bauplan für für das SARS-CoV-2-Oberflächenprotein enthält, in die Körperzelle. [rki.de] Dadurch soll das Immunsystem dazu gebracht werden, Antikörper zu bilden und andere Abwehrreaktionen hervorzurufen. Bei Kontakt mit dem Coronavirus ist der Körper dann vorbereitet und kann die Infektion besser eindämmen. Die Trägerviren selbst sind im Astrazeneca-Impfstoff so verändert, dass sie sich nicht im Körper vermehren können.

Kann der Impfstoff in unser Erbgut eingreifen?

Laut dem Paul-Ehrlich-Institut besteht keine Gefahr, dass mRNA ins Genom eindringt. Unser Erbgut lagert im Kern der Zelle. Dass RNA dort eingebaut werden könnte, sei wegen der unterschiedlichen chemischen Struktur unmöglich. mRNA unterscheidet sich chemisch von der eigentlichen DNA (Erbmolekül) [swr.de] und kann in diese nicht eingebaut werden.

Bei der Vektorimpfung hingegen wird ein DNA-Teilstück in den Zellkern eingeschleust. Doch für eine Veränderung an der menschlichen DNA wären bestimmte Enzyme notwendig – und diese sind nicht in dem Impfstoff enthalten. Außerdem zählen die eingeschleusten Viren zu den "nicht integrierenden Viren". Das heißt, sie verändern im Zellkern nichts. [funk.de]

Wie groß ist die Gefahr von Nebenwirkungen?

Es können für Impfungen übliche Nebenwirkungen auftreten: vorübergehende Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schmerzen an der Injektionsstelle, leichtes Fieber, Muskelschmerzen. Im Allgemeinen waren die Nebenwirkungen schwach bis mäßig und klangen nach kurzer Zeit ab. Sowohl bei Pfizer als auch Moderna entwickelten etwa zwei Prozent der Geimpfte ernsthafte Nebenwirkungen. Dazu gehört zum Beispiel ein hohes Fieber von 39 bis 40 Grad Celsius [sciencemag.de].

Laut dem Paul-Ehrlich-Institut, das für die Sicherheit von Impfstoffen zuständig ist, treten Impfreaktionen nach der Gabe des Astrazeneca-Impfstoffs "verhältnismäßig häufig auf". Diese seien jedoch von kurzer Dauer und spiegelten in der Regel die normale Immunantwort des Körpers wider. [pei.de] Rund die Hälfte der Geimpften berichtete laut der Europäischen Arnzeimittelagentur (EMA) von Schmerzen an der Einstichstelle oder auch Kopfschmerzen, Schüttelfrost rund ein Drittel und Fieber über 38 Grad hatten nicht einmal zehn Prozent der Geimpften. [ema.europa.eu]

Was passiert bei dauerhaften Impfschäden?

Wie mit Impfschäden umgegangen wird, ist im Infektionsschutzgesetz in §60 geregelt [gesetze-im-internet.de]: Hier haften der Bund beziehungsweise die Länder gemäß des Bundesversorgungsgesetzes, weil die Impfung offiziell empfohlen wurde. Impfschäden sind allerdings extrem selten. Das Paul-Ehrlich-Institut wies in einer älteren Statistik für die Jahre 2005 bis 2009 zum Beispiel gerade einmal 169 anerkannte Fälle in Deutschland aus [saarland.de].

Welchen Einfluss haben Virus-Mutationen auf die Wirksamkeit?

Das Erbgut der Coronaviren verändert sich laufend, das ist an sich nicht ungewöhnlich. Die genetischen Veränderungen können auch die Eigenschaften des Virus verändern, etwa dafür sorgen, dass es sich deutlich schneller ausbreitet, wie das mit der Mutation, die zuerst in Großbritannien festgestellt wurde [wdr.de], der Fall ist.

Die Schutzwirkung der Impfstoffe scheint aber gegen die sogenannte britische Variante B.1.1.7 auszureichen – und das sowohl bei Astrazeneca [lancet.com] als auch Biontech/Pfizer [sciencemag.com] und auch bei Moderna [medrxiv.org].

Diffuser ist das Bild, wenn es um die Wirkung gegen die zuerst in Südafrika entdeckte Variante geht. Dort sieht es so aus, dass zumindest Astrazeneca kaum Schutz gegen symptomatische Infektionen bietet [bbc.com]. Allerdings wurde die Studie dazu nur bei jungen Menschen durchgeführt, die selten schwer an Covid-19 erkranken [medrxiv.org]. Denkbar ist also, dass Astrazeneca zumindest gegen schwere Verläufe auch bei der sogenannten südafrikanischen Variante schützt. Bei Moderna und Pfizer-Biontech hingegen scheint es so zu sein, dass zwar auch hier die Immunantwort durch die Antikörper schwächer ausfällt als gegen den ursprünglichen Sars-Cov-2-Typ, aber stark genug um zu schützen.

Wie lange hält die Impfung?

Das weiß man noch nicht, schlicht weil nicht genügend Zeit seit den Impfungen der Probanden vergangen ist. Was sich aber sagen lässt, ist, dass auch noch einige Zeit nach der Impfung bei den Probanden die Menge an Antikörpern im Blut hoch ist. Ob jedoch eine jährliche Auffrischung notwendig ist oder der Schutz auf Jahre anhält, bleibt ungewiss.

Kann der Termin der Zweitimpfung aufgeschoben werden?

Nein, betont die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut (RKI). Der Abstand zwischen der Erst- und Zweitimpfung sollte nicht vergrößert werden, sondern sich an den Empfehlungen für die Impfstoffe orientieren, teilte die Stiko mit.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte die Behörde prüfen lassen, ob ein solches Vorgehen sinnvoll ist, um mit den derzeit begrenzten Impfstoff-Mengen von Biontech/Pfizer und Moderna möglichst schnell möglichst viele Menschen impfen zu können. Hintergrund ist, dass ein gewisser Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung bereits nach der ersten Impfung gegeben ist.

Zur Begründung erläutern die Stiko-Experten, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt unsicher sei, ob man durch eine Verschiebung der zweiten Impfstoffdosis auf einen späteren Zeitpunkt tatsächlich mehr schwere Erkrankungen und Todesfälle verhindere als durch eine zeitnahe zweite Impfung der Hochrisikogruppen, welche dann zu einem nahezu vollständigen Schutz vor Erkrankung führt. Damit folgt die Stiko der Einschätzung vieler anderer Experten, darunter die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA).

Inzwischen gibt es aber Daten aus Israel, die durchaus zeigen, dass Biontech-Pfizer einen erheblichen Schutzeffekt schon nach der ersten Impfung hat [nejm.org]. Darum wird nun darüber diskutiert, die Impfabstände doch zu verändern.

Etwas anders sieht es bei dem Impfstoff von Astrazeneca aus. Momentan wird empfohlen, die zweite Impfdosis neun bis zwölf Wochen nach der ersten zu geben. Aber es gibt Hinweise darauf, dass die Wirksamkeit auf 80 Prozent steigen könnte, wenn man länger als zwölf Wochen wartet. Das wird momentan überprüft.

Kann ein Geimpfter das Coronavirus weitertragen?

Darüber gibt es bislang noch keine belastbaren Studien. Der Virologe Christian Drosten verweist aber auf Daten aus Israel, wo bereits ein großer Teil der Bevölkerung mindestens eine Impfdosis erhalten hat. Diese deuten darauf hin, dass die Übertragung des Coronavirus durch den Impfstoff gehemmt wird. [ndr.de]

Was kosten die Impfstoffe?

Nach Recherchen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" forderten Biontech und Pfizer ursprünglich für eine Impf-Dosis rund 54 Euro. [tagesschau.de] Im Vergleich zu den anderen Impfstoffherstellern sei das ein vielfach höherer Preis gewesen. Erst nach langen Verhandlungen habe man sich im November geeinigt. Der Preis wird offiziell geheim gehalten, den Recherchen zufolge liegt er bei 15,50 Euro pro Dosis.

Auch zu den Kosten des Moderna-Impfstoffs werden keine Angaben gemacht. Pro Dosis könnten es 13 bis 21 Euro sein.

Auch zum Impfstoff von Astrazeneca werden keine Preise genannt. Aber er dürfte ungefähr 2,00 bis 3,50 Euro pro Dosis kosten [ft.com]. Das liegt daran, dass dieser Impfstoff eben einen anderen Wirkmechanismus nutzt. Darum muss er auch weniger kühl gelagert werden als die beiden anderen Impfstoffe. Bei Astrazeneca liegt die Temperatur bei 2 bis 8 Grad Celsius, bei Pfizer sind es minus 70 Grad Celsius [apnews.com].

Gibt es eine Impfpflicht?

Nein, die Impfungen werden auf freiwilliger Basis durchgeführt, sie kosten den Impfling auch kein Geld. Die Kosten für die Impfung übernehmen die Krankenkassen. Die Kosten für die Einrichtung und Unterhaltung sowie den Betrieb der Impfzentren übernehmen Bund und Länder.

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49 Kommentare

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  1. 49.

    "....Arztpraxen ist aber auch von der Kapazität her Blödsinn. Was 500 Praxen am Tag impfen schafft ein Impfzentrum am Tag. Es ist ein Machtgerangel zum Nachteil der Menschen, aber die interessieren nicht...."
    Das sehe ich ganz genauso. Man will jetzt in den Arztpraxen impfen, nach Nonnemacher auch am WE, da man die Zentren am WE nicht besetzen kann.
    Wenn es nicht möglich ist Impfzentren am WE zu besetzen, wie soll das dann in den Arztpraxen passieren? Sollen die dann in der kommenden Woche schließen und ihren Praxisdienst einstellen?
    Impfstraßen sind im "Stationsbetrieb" organisiert. Das machen mehrere Ärzte oder Fachangestellte. Unsere Praxis hat eine Ärztin, eine MTA und eine allgem. Sw. Die werden sich freuen. Aufklärungsgespräch und die 30 Minuten Nachbereitung/Beobachtung entfallen dann?
    Warum werden die Impfzentren nicht durch Personal (Ärzte/MTA) aus den Praxen tagweise (2xje Monat?) verstärkt? Die Praxis ist dann zu. Das Equipment wäre vorhanden und Stammpersonal auch.

  2. 48.

    Brandenburg hat kein MfG sondern nur ein Sammelsurium, dessen Aufgaben von Sziales bis Integration reichen. Nur ein Problem von vielen.

  3. 47.

    Sie können sich schriftlich an das MfG wenden. 14411 Potsdam Postfach 601163 -Kennwort Impfpriorität. Viel Erfolg

  4. 46.

    Na wenn Sie auf Lebenszeit mit dem Ding im Gesicht rumlaufen möchten, ich möchte das nicht-

  5. 45.

    Das kann ich aber auch erzielen wenn ich mich an die Infektionsschutzregeln halte. Von daher, ob ich morgen einen Impftermin bekomme, oder nächstes Jahr, damit beschäftige ich mich nicht, Dank MNS!!

  6. 44.

    Totaler Unsinn oder MA der Landesregierung?
    In den Praxen geht nur AZ-Impfung, was Nonnemacher aber auch KVBB wollen. AZ ist schön billig und macht den Herrschaften keine Arbeit mit der Organisation. Den mRNA kriegen dann die "Auserwählten".
    Arztpraxen ist aber auch von der Kapazität her Blödsinn. Was 500 Praxen am Tag impfen schafft ein Impfzentrum am Tag. Es ist ein Machtgerangel zum Nachteil der Menschen, aber die interessieren nicht.

  7. 43.

    warum wird nicht länngst in den Arztpraxen geimpft?
    Die Ärzte verimpfen ja auch alle anderen Impfstoffe, Masern,Tätanus,Grippe usw.
    Das würde sehr viel schneller gehen, als jetzt, Wenn ich die % Zahl der hier Geimpften sehe, wird mir ganz schwindelig!
    Das dauert doch ewig und ständig dieses Hin und Her der Gruppen.
    Vielleicht hätte man auch mal die Jüngeren schon absichern sollen, aber ob ich das hier schreibe, oder irgendwo ein Sack Reis umkippt.....
    Es ist und bleibt ein Desaster in Deutschland!

  8. 42.

    Wichtig ist jetzt, der Jugend andere Angebote zu machen, durch die sie von Treffen auf der Strasse unabhängig wird. Attraktive kulturelle Ideen in den Bereichen Sport, Kunst, Theater und Musik sind auch digital umsetzbar. Streetworkerinnen und Streetworker könnten dann den kleinen noch im Freien verbliebenen Rest mit den neuen Möglichkeiten vertraut machen und so mithelfen, das Problem zu lösen.

  9. 41.

    Absoluter Unsinn. Ein Attest für die Priorisierung kann man in Brandenburg beim Hausarzt bestellen und bekommt es auf Wunsch auch zugeschickt, da die KVBB die Kosten übernimmt.
    Verbreiten sie nicht soviel Müll.

  10. 40.

    Sie haben mit ihrer Äußerung zwar recht, Aber da eigentliche Ziel bleibt weiterhin, das man durch eine Impfung selber keine andere Personen mehr anstecken kann.
    Denn solange das nicht erreicht ist, machen z.B. Lockerungen keinen Sinn, ein Impfnachweis für Flüge usw. machen keinen Sinn. Denn solange das nicht erreicht ist, sind und bleiben Geimpfte und Nicht-Geimpfte Überträger.

  11. 39.

    Wenn sie schon rechnen, dann bitte aber richtig. Ich nehme mal jetzt ihre angegebenen 50%, obwohl diese nicht stimmen. Und antworte darauf ganz vereinfacht.
    Da die Impfstoffe nicht auf alle Viren (Mutationen) eine Wirkung haben, werden aus ihren 50% ganz schnell nur 20% bis 25%.

    Übrigens, wenn sie meiner damals gemachten Aussage nicht glauben, sollten sie sich mal Beiträge von Virologen, usw. anschauen. Dort werden sie dann dasselbe lesen.

  12. 38.

    Verstehe die Diskussion nicht, gibt doch eh erst in 2-3 Impfstoff für den Rest...

  13. 37.

    "Pressemitteilung vom 20.01.2021
    Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) hat in dieser Woche an über 5000 Berlinerinnen und Berliner einen Infobrief zu Impffahrten mit dem Sonderfahrdienst (SFD) geschickt. Mit dem Sonderfahrdienst können SFD-Berechtigte zu Ihrem Termin für eine Impfung gegen Covid-19 in Berlin gefahren oder von dort abgeholt werden. Dazu zählen auch Fahrten zu Impfungen gegen Covid-19, die zukünftig beispielsweise in Arztpraxen oder anderen Einrichtungen durchgeführt werden.

  14. 36.

    Falls Ihre Tante einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merläkzeichen "T" hat, wurde oder wird sie angeschrieben,weil sie mit dem Sonderfahrdienst fahren könnte. Gibts aber nur in Berlin:
    "Pressemitteilung vom 20.01.2021
    Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) hat in dieser Woche an über 5000 Berlinerinnen und Berliner einen Infobrief zu Impffahrten mit dem Sonderfahrdienst (SFD) geschickt. Mit dem Sonderfahrdienst können SFD-Berechtigte zu Ihrem Termin für eine Impfung gegen Covid-19 in Berlin gefahren oder von dort abgeholt werden. Dazu zählen auch Fahrten zu Impfungen gegen Covid-19, die zukünftig beispielsweise in Arztpraxen oder anderen Einrichtungen durchgeführt werden.
    https://www.berlin.de/lageso/service/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1042344.php"

  15. 35.

    In Brandenburg kann man überhaupt keine Termine zum impfen machen. Bestehende Termine wurden einfach abgesagt ohne Aussicht auf einen neuen Termin. Es gibt null Auskunft, nichts wo man nachfragen kann. Die Leute die einen Termin hatten werden einfach im Regen stehen gelassen. Vielleicht hofft man ja, dass sie keinen zweiten Versuch machen. Ganz schlechte Organisation

  16. 34.

    Dass zuerst die Alten geimpft werden, ist absolut in Ordnung. 2/3 aller Toten leb(t)en in Pflegeheimen. Wen es Ü80 erwischt, hat kaum Überlebenschancen. Wenn sie erst alle Risikopatienten sortieren wollen, brauchen sie das X-fache an Zeit und Aufwand, besonders an Verwaltungspersonal zum Überprüfen. Insofern ist diese Priorisierung, die quasi das Einwohnermeldeamt mit dem Geburtsdatum vorgibt, so i.O. - und das sage ich, obwohl ich u.a. auch eine Lungenerkrankung und hohes Risiko habe.
    Viel wichtiger wäre, endlich einmal zu erfahren, wie es danach weitergehen soll.
    Wenn in Berlin bspw. die Gesundheitsverwaltung die Prioritätenkategorie 2 einladen will - wie kommen die an die Informationen, wer zu dieser gehört? Gibt es dann einen Run auf die Hausärzte wegen Attesten?
    Ich befürchte, dass das Hauen und Stechen erst so richtig beginnt.

  17. 32.

    Brandenburger:
    "Was ich aber immer noch nicht verstehe iist, wieso stur nach "Alter" geimpft wird? Ich hatte dazu in meinem Kommentar 13 ein konkretes beispiel gebracht"

    Von diesen konkreten Beispielen gibt es Millionen in Deutschland. Dafür braucht man Tausende Behördenmitarbeiter, die die Dringlichkeit prüfen. Das Personal ist nicht da. Deshalb wird die Prüfung mehrere Monate oder Jahre brauchen. Ist Ihnen dann geholfen, wenn Sie in einem Jahr den Bescheid bekommen, dass Sie eine anerkannte Dringlichkeit haben und nun bevorzugt geimpft werden? Oder wollen Sie doch lieber vorher, in wenigen Monaten geimpft werden, wenn Sie wegen Ihres Alters dran sind?

    Die ganze Prozedur muss auch pragmatisch gestaltet werden!

  18. 31.

    Ellen:
    "Trotz allem werde ich mich nur mit einem Impfstoff meiner Wahl, und dem ich vertraue, impfen lassen. Und ich zahle gerne dafür selbst."

    Dann kann es sein, dass sie nicht geimpft werden! Oder erst in mehreren Jahren, wenn alle geimpft sind und dann endlich Impfstoff frei auf dem Markt verfügbar ist - dann natürlich gegen Selbstzahlung. Schlimmstenfalls erkranken Sie vorhaer daran und erleben es nicht mehr. Ich würde mir das daher nochmal gut überlegen.

    Antworten

  19. 30.

    A.J.R.:
    "Natürlich ist dass ein Glücksspiel die Auffrischungsimpfungen zu verschieben. Wenn es ganz dumm läuft, werden dann Wochen lang Menschen geimpft, ohne das man einen endgültigen Schutz hat. Da die zweite Impfung gar nicht, bzw. zu spät verabreicht wird.
    Oder ganz anders gesagt, werden Millionen von Impfdosen völlig umsonst und sinnlos verabreicht. Da diese dann auf diese Weise der Verabreichung gar keine endgültige Wirkung haben."

    keine endgültige Wirkung? Unsinn! Sind 50% Schutz nach der 1. Impfung etwa keine Wirkung?

  20. 29.

    A.J.R.:
    "Das man durch eine Impfung selber keine andere Personen mehr anstecken kann, ist das eigentliche Ziel."

    FALSCH! Das Hauptziel ist, dass die Geimpften nicht (schwer) erkranken. Ein Nebenziel ist, dass sie nicht ansteckend sind.

  21. 28.

    A.J.R.:
    "Man redet also davon das man jetzt 20% mehr erreichen würde, obwohl in Wahrheit sich jetzt die einzelne Dosierung um 20% verringert. Also somit man nur noch 80% der möglichen Wirkung erreicht."

    Es ist eine Milchmädchenrechnung, dass 80% Wirkstoff nur 80% Wirkung erreichen würde. Viel hilft nicht immer viel! Manchmal erreicht man eben mit 80% dieselbe Wirkung wie mit 100% oder 200%.

  22. 27.

    Brandenburger:
    "2. Wieso wird stur nach "Alter" geimpft?"

    Weil das Risiko mit dem Alter steigt.

    Brandenburger:
    "Menschen Ende 60 (z.B. 69) und mehreren (!) der als kritisch eingestuften Vorerkrankungen (Liste RKI) fallen durchs Raster"

    Nein, sie fallen nicht durchs Raster. Sie kommen nur später dran. Ansonsten reicht der impfstoff nicht für die über 80jährigen.

    Brandenburger:
    "und landen dann in der Prio-Stufe 3 (Sommer bis Herbst beim HA), falls sie bis dahin nicht in einem Sarg landen."

    Die Wahrscheinlichkeit, dass die über 80jährigen, die dann stattdessen nicht geimpft werden, vorher versterben, ist höher.

    Brandenburger:
    "Wieso wird das nicht beachtet und trotzdem stur nach Schema "Alter" geimpft?"

    Weil es sehr viel länger dauern würde, jeden Einzelfall mit dem vorhandenen wenigen Personal zu prüfen. Das würde dann vermutlich Jahre dauern. Keinem wäre damit geholfen!

  23. 26.

    Wer vom Staat eine Impfung gegen Covid-19 angeboten bekommt, kann sich den verabreichten Impfstoff vorerst nicht aussuchen. Eine solche Auswahl zu treffen, sei aufgrund der derzeit noch herrschenden Knappheit "im Moment und auch absehbar" nicht möglich, erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Stand 09.01.2021
    "Wir werden in Deutschland genügend Impfstoff für alle verfügbar haben. Wir werden Monat für Monat mehr Menschen und schließlich jedem, der es möchte, ein Impfangebot machen können." Stand: 09.01.2021 "sagte Bundeskanzlerin Merkel."
    Der SPD-Politiker Lauterbach rechnet nicht mit einem Impfangebot für alle Bürger vor dem dritten Quartal dieses Jahres "Stand 9. Januar 2021 so seine Aussage.
    Frau Kalayci war zu diesem Zeitpunkt, noch nicht informiert. Wer hat Recht, schauen wa mal.
    Trotz allem werde ich mich nur mit einem Impfstoff meiner Wahl, und dem ich vertraue, impfen lassen. Oder ich gehe wieder.

  24. 25.

    In Berlin hat sich wohl das Problem der Impfstoffwahl erledigt, da laut Frau Kalayci (Bericht in der heutigen Abendschau im RBB) man in Berlin die Möglichkeit der Wahl des Impfstoffes haben soll.

    Bin gespannt, wie der Herr Spahn darauf reagiert.

  25. 24.

    Da es ja von vielen Seiten Kritik wegen des mangelnden Impfstoff gibt, und sogar einige Politiker mit Hilfe von Corona Wahlkampf betreiben (was unterste Schublade ist). Noch was Allgemeines dazu.

    Es stimmt das mehr Impfstoff zur Verfügung da sein könnte, wenn man mehr bestellt hätte. Aber wenn man von Vernunft redet, wäre das Vernünftigste erst zu impfen, wenn Langzeitstudien gemacht wurden. Ist somit sowieso ein zweischneidiges Schwert jetzt schon zu impfen. Wenn man aber die aktuellen Todeszahlen sieht, absolut nachvollziehbar jetzt schon zu impfen.

  26. 23.

    Das mit dem Alter seh ich auch nicht ein. Wir haben zu Hause einen 21-jährigen schwerst Herz- und Lungenkranken. Ein junger Mensch, der seit einem Jahr seinen sozialen Kontakte praktisch auf Null schrauben musste. Die Pflegepersonen gehen arbeiten, werden aber - weil privat und nicht in Einrichtungen - spät bis gar nicht beachtet. Aufgrund der medizinischen Historie ist die Wahrscheinlichkeit eines fatalen Verlaufes höher als bei vielen über 70-jährigen. Trotzdem werden junge Menschen zu spät beachtet. Geht es hier nur um Schutz vulnerable Gruppen oder wird hier auch nach Alter diskriminiert?

  27. 22.

    Es stimmt das Herr Spahn (und die Regierung) zugesagt hat allen im Sommer ein Impfangebot zu machen. Aber damit ist nicht der Impfstoff von Biontech und auch nicht der Impfstoff von Moderna gemeint, sondern der Impfstoff von Astrazeneca gemeint. Worauf sich ja unsere Regierung besonders konzentriert. Dies ist auch der Grund weswegen man von Hause aus nicht viel, bzw. nicht genügend Impfstoff von Biontech bestellt und gekauft hat. Denn es hätte bereits viel mehr Impfstoff zur Verfügung stehen können.
    Und nach jetzigen Stand der Dinge ist der Impfstoff von Astrazeneca der mit der geringsten Wirksamkeit (62 %) von allen. Aber von Preis her am billigsten von diesen Drei. Was einen wohl alles sagt.

    Und natürlich werde ich mich auch nur von den Impfstoff meiner Wahl impfen lassen (wenn überhaupt). Und falls man dann mit der Ausrede kommt, das dieser nicht vorrätig sei, oder einfach mal sagt das man ja gerade da wäre, würde ich mich nicht impfen lassen und sofort wieder gehen.

  28. 21.

    Ich teile ihre Auffassung und werde mich auch nur mit einem Impfstoff meiner Wahl impfen lassen. Ich gehe dabei auch davon aus, dass es zukünftig erforderlich sein wird nach einem (längeren) Zeitraum, denn man man noch nicht kennt, Auffrischungen zu verabreichen. Man wird dann vermutlich den nehmen, der zuerst geimpft wurde und aus diesem Kreis nicht mehr rauskommen.
    Was ich aber immer noch nicht verstehe iist, wieso stur nach "Alter" geimpft wird? Ich hatte dazu in meinem Kommentar 13 ein konkretes beispiel gebracht und ich bin selber Betroffener. Wenn 50% der Verstorbenen kritische Vorerkrankungen lt. Liste RKI hatten, muss man das doch beachten, egal ob sie schon 70 sind oder "erst" 69. Wo liegt denn da der Unterschied?
    Ich bin in dieser Situation (COPD und Herzinsuffizienz). Meine HÄ'in hat vor vier Wochen noch gesagt "dann werden sie Anfang Januar geimpft". Jetzt wird es vermutlich Mitte des Jahres in ihrer Praxis, wenn alles gut geht.

  29. 20.

    Danke für ihre Nachricht
    Verabreichung zweiter Dosis des Corona-Impfstoffs nicht aufschieben

    https://www.rnd.de/gesundheit/corona-impfung-zweite-dosis-aufschieben-keine-gute-idee-sagt-impfkommission-FXXDRYZZ7LDSSEUJTRPY55AGO4.html

  30. 19.

    Spahn sagte doch vor paar Tagen: "Allen im Sommer ein Impfangebot zu machen"; die Hoffnung hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nach einem Treffen mit der Kanzlerin und weiteren Ministerkollegen in Berlin gegeben. "Wir haben genug, mehr als genug Impfstoffe bestellt", sagte Spahn. Das gelte auch für den Impfstoff des Herstellers Moderna, der kurz nach der Spahns Stellungnahme von der entsprechenden Behörde zugelassen wurde.
    Trotz allem werde ich mich nur mit einem Impfstoff meiner Wahl, und dem ich vertraue, impfen lassen. Und ich zahle gerne dafür selbst.

  31. 18.

    Der Begriff Auffrischung irritiert, da beide erforderlich sind. Ich hatte dazu schon mal geschrieben:

    "Lt. Impfempfehlungen der STIKO (FAQ / "Wie sollte gegen COVID-19 geimpft werden?“)

    Für eine vollständige Immunisierung sind mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech zwei Impfstoffdosen im Abstand von 21 Tagen notwendig. Eine Impfserie muss nicht neu begonnen werden, wenn zwischen der ersten und der zweiten Impfstoffdosis mehr als 21 Tage liegen sollten. Wird nach der 1. Impfstoffdosis eine SARS-CoV-2-Infektion labordiagnostisch nachgewiesen (positive PCR), soll die 2. Impfung zunächst nicht gegeben werden.

    Eine begonnene Impfserie soll mit dem gleichen Impfstoff abgeschlossen werden, auch wenn zwischenzeitlich weitere Impfstoffe zugelassen worden sind. Die Vervollständigung der Impfserie bei Personen, die bereits die erste der beiden Impfstoffdosen erhalten haben, hat in der Phase limitierter Impfstoffkapazität Priorität gegenüber dem Beginn der Impfung weiterer Personen....."

  32. 17.

    Natürlich ist dass ein Glücksspiel die Auffrischungsimpfungen zu verschieben. Wenn es ganz dumm läuft, werden dann Wochen lang Menschen geimpft, ohne das man einen endgültigen Schutz hat. Da die zweite Impfung gar nicht, bzw. zu spät verabreicht wird.

    Oder ganz anders gesagt, werden Millionen von Impfdosen völlig umsonst und sinnlos verabreicht. Da diese dann auf diese Weise der Verabreichung gar keine endgültige Wirkung haben.

  33. 16.

    Das man durch eine Impfung selber keine andere Personen mehr anstecken kann, ist das eigentliche Ziel. Die Antwort darauf weiß noch keiner.
    Das einzige was man im Moment weiß, das man trotz Impfung weiterhin an Corona erkranken kann (in einigen Fällen).

    Im Grundprinzip weiß man noch gar nichts. Besonders deswegen, weil es noch keine Langzeitstudien gibt. Weswegen das einzige Mittel zum Schutz weiterhin heißt, Maske tragen und Abstand halten.

  34. 15.

    Ist das jetzt Wahnsinn oder pure Verzweiflung. Die EU-Kommission lässt also 6 Dosierungen anstatt der 5 Dosierungen aus einer Ampulle zu, obwohl der Hersteller davon abrät (Aussage von Frau Kalayci im Interview bei der Abendschau im RBB).
    Man redet also davon das man jetzt 20% mehr erreichen würde, obwohl in Wahrheit sich jetzt die einzelne Dosierung um 20% verringert. Also somit man nur noch 80% der möglichen Wirkung erreicht.

    Da dies kurioser Weise am selben Tag beschlossen wurde, wo die EU-Kommission bekannt gegeben hat weitere 300 Millionen Impfdosen bei Biontech bestellt zu haben, will man wohl damit nur wieder den Endpreis pro Dosierung drücken. Oder warum geht man so ein Risiko ein die Wirkung einer Spritze zu verringern, bzw. sinnlos zu machen.

  35. 14.

    Da ich mich mit den Punkt auch schon beschäftigt habe. Nein, es ist nicht erlaubt sich den Impfstoff auszusuchen. Dies wird vorgeschrieben.

  36. 13.

    2 Fragen
    1. Kann man sich aussuchen, womit man geimpft wird (ggf. auch bei Inkaufnahme eines weiten Weges)?
    2. Wieso wird stur nach "Alter" geimpft?

    Menschen Ende 60 (z.B. 69) und mehreren (!) der als kritisch eingestuften Vorerkrankungen (Liste RKI) fallen durchs Raster und landen dann in der Prio-Stufe 3 (Sommer bis Herbst beim HA), falls sie bis dahin nicht in einem Sarg landen.
    Es gab vor kurzem eine parlamentarische Anfrage in BB. Der rbb hatte berichtet. "....... 633 Corona-Toten ..........Bei 305 Verstorbenen gab es sogenannte Vorerkrankungen wie Herzerkrankungen (143 Fälle), neurologische Erkrankungen (61) und Diabetes (48)."
    Es gab also bei 50% der Verstorbenen kritische Vorerkrankungen. Wieso wird das nicht beachtet und trotzdem stur nach Schema "Alter" geimpft?

  37. 12.

    Aus Guben kein Durchkommen auf der 116117

  38. 11.

    "Bin ich nicht mehr ansteckend, wenn ich geimpft bin?"
    Die Studie hat untersucht, ob Comirnaty Covid-19-Erkrankungen verhindern kann. Es ist aber noch unklar, ob man sich trotz einer Impfung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 anstecken kann, dann aber ohne Beschwerden bleibt. Ob eine geimpfte Person das Virus trotzdem übertragen kann, muss ebenfalls weiter untersucht werden.

    Schutzmaßnahmen wie die Maske tragen und Abstand halten seien daher auch weiter vorübergehend nötig. Auch wie lange eine Corona-Impfung hält ist unklar, da noch keine Langzeitstudien vorliegen, die entsprechende Antworten liefern.

  39. 10.

    N'Abend,
    ansteckend ist man allein nach der Impfung auf keinen Fall! Es werden ja keine Viren geimpft. Wenn er (81) geimpft ist und sich weiter vorsichtig verhält, wird er ihr (79) hoffentlich das Virus nicht vom Einkaufen o.ä. mit nachhause bringen. Mit der Impfung hat eine Ansteckung gar nichts zu tun!
    Bleiben Sie gesund.

  40. 9.

    Weil Impfstoff noch knapp ist, denken Experten darüber nach, die Auffrischungsimpfungen zu verschieben, um die Impfkapazitäten zu verdoppeln.
    Die europäische Zulassungsbehörde EMA hält davon nicht viel.

    Die Schutzwirkung nach der ersten Impfung beträgt nur 50%. Ich halte das nicht für ausreichend, wenn man besonders gefährdete Menschen mir einer hohen Wahrscheinlichkeit schwerst zu erkranken z.b. in Altenheimen, impft
    Später, wenn man die Gesamtbevölkerung impft ist die einmal-gabe eine Option, da im Ansteckungsfall, das Risiko schwerst zu erkranken deutlich geringer ist.

  41. 8.

    Liebes rbb-Team, könnt ihr sagen, wie es sich im Folgenden Fall verhält:
    Mein Opa (81) möchte gern geimpft werden. Er wohnt jedoch mit meiner Oma (79 Jahre) zusammen. Sie kann ja keinen Impftermin wahrnehmen, weil sie noch nicht über 80 ist. Aber im Zweifel wäre mein Opa nach einer Impfung doch ansteckend, oder? Gibt es für derartige Konstellationen Ausnahmen? Vielen Dank

  42. 7.

    Schönefeld oder FFO sind keine 30 Min. entfernt. Ich fahre in Berlin zu Lidl viel länger.

  43. 6.

    Erst einmal reichen die Impfzentren. Er ist doch kein Impfstoff da.
    Und, wenn er da ist, ist ein Teil der zu Impfenden schon verstorben und der andere lässt sich nicht mehr impfen.

  44. 5.

    einfacher wäre es mit einem mobilen Impfteam , aber ob die zu Ihrer Tante kommen ? sinnvoll wäre es , jedenfalls besser als ein umständlicher Krankentransport

  45. 4.

    Was Sie über die die kostenfreie Patientenservice-Rufnummer 116 117 wissen sollten :

    ständig besetzt und auch nach stundenlangen Versuchen nicht erreichbar , aber auch Bayern u. SH geben diese Ruf Nr an, wider besseren Wissens , warum ? sollen keine Termine vereinbart werden können ? wegen Impfstoffmangel? auch Internetseiten zur Terminvereinbarung zeigen nur : rufen Sie in 1 Woche an

  46. 3.

    Hallo rbb24 Team, alles ganz toll mit den Impfungen für Bürger über 90 Jahre mit kostenloser Taxifahrt in das Impfzentrum. Nun zum Problem: Meine Tante ist 97 Jahre und hat heute die Einladung zum Impfen bekommen. Meine Tante wohnt im Altbau 4. Stock ohne Fahrstuhl und die Treppen sind unüberwindbar für die alte Dame. Ein Krankentransport mit Leuten die sie im Tragestuhl im Treppenhaus befördern ist unumgänglich. Wie wird so etwas geregelt ohne Pflegestufe? Über eine Antwort wäre ich überaus dankbar.
    P.S. ich denke so wird es vielen alten Menschen gehen!

  47. 2.

    die kostenfreie Patientenservice-Rufnummer 116 117 ist eben so gut wie nicht erreichbar , das zeigen etliche frustrierte Leserkommentare , ständig besetzt oder man fliegt aus der leitung

  48. 1.

    "Impfzentren über das ganze Land verteilt" ? Landkreise MOL und LOS sollen doch sehen wo sie bleiben... ? Erkner ist nun raus ? Strausberg ? Wo liegt denn das ? Tolle Planung.

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