Impfung im Impfzentrum mit Covid19 Biontech Pfizer Impfstoff (Quelle: imago-images/Jochen Eckel)
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Neuntes Zentrum in Brandenburg - Corona-Impfzentrum in Prenzlau eröffnet

In Prenzlau (Uckermark) ist am Donnerstag das neunte der ersten elf geplanten Corona-Impfzentren in Brandenburg in Betrieb gegangen. Das Impfzentrum befindet sich in der Sporthalle der Carl-Friedrich-Grabow-Schule.

Die operative Leitung hat der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Uckermark West/Oberbarnim übernommen. Die Impfungen führen Vertragsärzte der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) durch.

Der Brandenburger Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft sagte am Donnerstag: "Es ist ein wichtiges Zeichen, dass wir trotz Impfstoffknappheit die Impfzentren wie geplant in allen Landesteilen eröffnen." Mit jedem weiteren Impfzentrum würden die Wege hin zur ersehnten Impfung für die Menschen kürzer, so Ranft.

Luckenwalde und Kyritz folgen kommende Woche

In Eberswalde im Barnim war am Mittwoch das achte Corona-Impfzentrum in Brandenburg an den Start gegangen, in Brandenburg an der Havel am Dienstag das siebte. Bis Anfang Februar sollen in Brandenburg insgesamt elf Impfzentren im Einsatz sein. Die nächsten Impfzentren sollen am kommenden Dienstag in Luckenwalde (Teltow-Fläming) und Mittwoch in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) eröffnen. Die Impfzentren in Brandenburg an der Havel, Eberswalde, Prenzlau, Luckenwalde und Kyritz erhalten den Moderna-Impfstoff.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) sowie die KVBB halten den Aufbau von weiteren Impfzentren trotz des Impfstoff-Engpasses für sinnvoll. Man sei sich mit dem Gesundheitsministerium einig gewesen, die Impfzentren weiter aufzubauen und auch in beschränktem Umfang weiter zu betreiben, soweit es die Impfstoff-Lieferung des Bundes zulasse, sagte KVBB-Vorstandschef Peter Noack am Dienstag im Inforadio vom rbb. Gesundheitsministerin Nonnemacher betonte, man habe alle Regionen im Blick.

ie Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) hält trotz des Impfstoffengpasses den Aufbau von weiteren Impfzentren für sinnvoll. Das bestätigte KVBB-Vorstandschef Peter Noack am Dienstag im Inforadio vom rbb. Am Ende sei man sich mit dem Gesundheitsministerium einig gewesen, die Impfzentren weiter aufzubauen und auch in beschränkten Umfang weiter zu betreiben, soweit es die Impfstofflieferung des Bundes zulasse. Am Donnerstag soll ein weiteres Zentrum in Prenzlau an den Start gehen.

 

In Brandenburg an der Havel ist am Dienstag das siebte Corona-Impfzentrum in Brandenburg

eröffnet worden. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) sagte im Zuge dessen, es sei ein wichtiges Zeichen, dass trotz Impfstoffknappheit die Impfzentren wie geplant an den Start gehen. Man habe alle Regionen im Blick.

 

Auch die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) hält trotz des Impfstoffengpasses den Aufbau von weiteren Impfzentren für sinnvoll. Das bestätigte KVBB-Vorstandschef Peter Noack am Dienstag im Inforadio vom rbb. Am Ende sei man sich mit dem Gesundheitsministerium einig gewesen, die Impfzentren weiter aufzubauen und auch in beschränkten Umfang weiter zu betreiben, soweit es die Impfstofflieferung des Bundes zulasse. Am Donnerstag soll ein weiteres Zentrum in Prenzlau an den Start gehen.

 

Vorerst keine Verschiebungen in Impfzentren

Die verzögerten Lieferungen von Corona-Impfstoffen setzen das Brandenburger Gesundheitsministerium derweil weiter unter Druck. Nachdem Tausende Termine für die Erstimpfung abgesagt werden mussten, werden nun auch Zweitimpfungen verschoben. Nach Angaben des Ministeriums vom Mittwoch wird der Zeitraum zwischen Erst- und Zweitimpfung von drei auf vier Wochen verlängert.

Die Verschiebung betrifft demnach Impfungen in Krankenhäusern. Bei den Zweitimpfungen in Impfzentren und den mobilen Teams, die in Altenheimen impfen, werden die Termine beibehalten. Für künftige Termine soll auch hier der Vier-Wochen-Rhythmus gelten. Alle Zweitimpfungen seien aber gesichert, sagte Ministeriumssprecher Gabriel Hesse. Die hätten nun "oberste Priorität".

Unterdessen hat der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) einen Impfgipfel von Bund, Ländern und Wirtschaftsvertretern vorgeschlagen. Diese Konferenz solle möglichst noch vor Ende kommender Woche stattfinden, schrieb der SPD-Politiker am Mittwoch an den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD). Die Verschiebung von Impfterminen und das Herauszögern von Zweitimpfungen sorgten für große Verunsicherung, erklärte Woidke.

Sendung: Antenne Brandenburg, 28.01.2021, 10:00 Uhr

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