Ein Arzt zieht am 18.02.2021 eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca auf. (Quelle: dpa)
Audio: Inforadio | 18.02.2021 | Interview mit Klaus Hinterding v. Astrazeneca | Bild: dpa

Wirksamkeit, Impfreaktionen, Altersbeschränkungen - Was über den Impfstoff von Astrazeneca bekannt ist

Die Einführung des Impfstoffs von Astrazeneca verläuft nicht geräuschlos. Angaben zur Wirksamkeit und Berichte über Impfreaktionen sorgen für Diskussionen. Dabei spielen auch Missverständnisse eine Rolle. Ein Überblick von Oliver Noffke und Haluka Maier-Borst

Ist der Impfstoff von Astrazeneca tatsächlich weniger wirksam?

Laut der Europäischen Arzneimittelagentur, Ema, besitzt der Impfstoff von Astrazeneca eine Wirksamkeit von 60 Prozent [ema.europa.eu]. Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass die Wirksamkeit etwa 70 Prozent beträgt. Diese Werte sind erst einmal deutlich niedriger, als für den Impfstoff von Biontech/Pfizer von der Agentur angegeben (95 Prozent) oder für den von Moderna (94 Prozent).

Allerdings ist der Begriff Wirksamkeit in diesem Zusammenhang leicht falsch zu verstehen. Er beschreibt nämlich nicht, bei wie vielen Menschen eine Impfung wirkt. Bei Impfstoffen bezieht sich Wirksamkeit immer auf die symptomatisch Infizierten, nicht auf die Geimpften. Es geht also darum, wie viele Erkrankungen weniger zu erwarten sind.

Dazu ein Beispiel: Angenommen wir haben drei Gruppen mit je 1.000 Probanden und wollen testen, wie gut Impfstoffe wirken. Gruppe A ist die Kontrollgruppe, die Menschen erhalten ein wirkungsloses Placebo, im Laufe der Studie erkranken 100 Personen und zeigen Symptome von Covid-19. Gruppe B erhält den Impfstoff von Biontech/Pfizer und fünf Personen erkranken. Was bedeutet, dass dieser Impfstoff 95 Erkrankungen verhindert hat. Seine Wirksamkeit beträgt entsprechend 95 Prozent. Gruppe C erhält den Wirkstoff von Astrazeneca und 30 von 1.000 Teilnehmern werden krank. Der Impfstoff hat dafür gesorgt, dass es 70 Infektionen weniger gibt, die Wirksamkeit beträgt 70 Prozent.

Zu glauben, dass der Astrazeneca-Impfstoff nur bei sieben beziehungsweise sechs von zehn Geimpften wirkt, ist also falsch. Die Wissenschaftler vom RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen haben dieses Missverständnis bereits im November in ihrer "Unstatistik des Monats" aufgedröselt [rwi-essen.de/unstatistik].

Möglicherweise lässt sich die Wirksamkeit des Mittels durch einen Kniff noch erhöhen. Momentan wird empfohlen, die zweite Impfdose neun bis zwölf Wochen nach der ersten zu geben. Aber es gibt Hinweise darauf, dass die Wirksamkeit auf 80 Prozent steigen könnte, wenn man länger als zwölf Wochen wartet. Das wird momentan überprüft.

Auf welche Symptome von Covid-19 bezieht sich die Wirksamkeit?

Dass die Wirksamkeit in Prozent angegeben wird, verstellt zudem den Blick auf eine Frage, die sich insbesondere bei Covid-19 als ungemein wichtig herausgestellt hat: Wie schwer verläuft die Krankheit? Viele Menschen bemerken schließlich gar nicht, dass sie infiziert sind, ihre Infektion verläuft asymptomatisch, also beschwerdefrei. Andere haben leichte oder mittelschwere Symptome, während einige Menschen auf einer Intensivstation behandelt werden müssen oder an den Folgen der Corona-Infektion sterben.

Für die Berechnung der Wirksamkeit ist es erst einmal unerheblich, wie schwer eine Krankheit verläuft. Verliert ein Proband seinen Geschmackssinn, würde das notiert. Muss ein anderer Proband künstlich beatmet werden, würde das ebenfalls notiert. Zwei Fälle, völlig unterschiedliche Verläufe, aber beide werden gegen den Wirkungsgrad des Mittels gewertet. Schließlich fällt die Wirksamkeit umso höher aus, desto öfter Erkrankungen ausbleiben. An dieser Stelle ist wichtig: Alle Impfstoffe, die bereits verabreicht werden, scheinen sehr gut vor Komplikationen oder schweren Verläufen von Covid-19 zu schützen.

Wenn wir auf das Beispiel von oben zurückgreifen, hieße dies: Von den Menschen aus Gruppe A, die ein Placebo erhalten haben, wird nicht nur bei 100 eine Infektion mit Sars-CoV-2 nachgewiesen werden. Legt man der Rechnung eine Infektionssterblichkeit von etwa einem Prozent zugrunde, würde in etwa eine Person sterben. Während in Gruppe B und C Todesfälle allein schon deshalb unwahrscheinlicher werden, weil viel weniger Menschen erkranken. Wie gut die Impfungen aber vor schweren Verläufen oder vor dem Tod schützen, ist statistisch nicht sicher zu sagen, weil es dafür schlicht viel größere Studien bräuchte.

Erste Anzeichen für das Verhindern von schweren Verläufen wurde in der vergangenen Woche aufgezeigt, als eine israelische Krankenkasse Zahlen zu Corona-Infektionen bei Geimpften veröffentlicht hat. Von mehr als 520.000 Menschen wurde bei 544 anschließend überhaupt eine Infektion festgestellt. 15 Personen davon mussten im Krankenhaus behandelt werden, vier Personen durchlitten einen schweren Verlauf. Todesfälle in Verbindung mit dem Virus blieben vollständig aus. Dabei kam der Impfstoff von Biontech zum Einsatz [timesofisrael.com, Informationen in englischer Sprache].

Wieso ist der Impfstoff von Astrazeneca in Deutschland nicht für Kinder oder Senioren zugelassen?

Der Impfstoff von Astrazeneca soll in Deutschland nur an Menschen zwischen 18 und 64 Jahren verabreicht werden. Das heißt aber nicht, dass der Impfstoff bei älteren Menschen nicht wirkt. Das ist einfach noch nicht ausreichend untersucht, findet die Ständige Impfkommission (Stiko). Denn an den entsprechenden Medikamentenstudien waren nur sehr wenige ältere Probanden beteiligt. Die Stiko hat der Bundesregierung deshalb empfohlen abzuwarten, bis die Datenlage besser ist [Epidemiologisches Bulletin 5/2021, rki.de].

Die Europäische Arzneimittelbehörde hat bei der EU-Zulassung zwar auch auf die geringe Datenlage hingewiesen, hatte aber dennoch keine Bedenken, was den Schutz Älterer angeht. In anderen EU-Ländern wird der Impfstoff Senioren verabreicht. Aufgrund der daraus entstehenden Erfahrungswerte kann es sein, dass die Stiko ihre Empfehlung künftig anpassen wird.

Für Kinder ist bislang noch gar kein Corona-Impfstoff zugelassen. Das Mittel von Moderna darf ebenfalls erst ab 18 Jahren verabreicht werden, der Impfstoff von Biontech und Pfizer ist für 16-Jährige freigegeben. Das hat vor allem zwei Gründe. Zum einen sind schwere Verläufe von Covid bei Kindern extrem ungewöhnlich - außer sie haben ein erhöhtes Risiko. Außerdem unterliegen Medikamentenstudien an Kindern besonders strengen Auflagen und sind deshalb aufwändiger. Die Ema hat Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca dennoch auferlegt zu prüfen, ob die Impfstoffe auch Kindern verabreicht werden können. 2022 könnte es da mehr Sicherheit geben.

Wieso hat Südafrika seine Impfkampagne mit dem Astrazeneca-Impfstoff ausgesetzt?

Vor knapp zwei Wochen zog Cyril Ramaphosa die Reißleine. Südafrikas Präsident stoppte eine geplante Impfkampagne, weil er befürchtete, das Mittel von Astrazeneca hat in seinem Land kaum mehr eine Wirkung. Dort breitet sich seit einigen Wochen eine Mutante des Coronavirus aus, die eine Veränderung an einer kritischen Stelle aufzeigt: Eben dort, wo die Antikörper das Virus packen sollen.

In Südafrika gehen mittlerweile mehr als 90 Prozent der Corona-Infektionen auf diese Mutante zurück. Sollten Impfstoffe wirklich ihre Wirkung gegen das Virus verlieren, wäre das nicht nur ein herber Rückschlag für Südafrika. Es wäre eine neue Bedrohung für die übrige Welt und bereits Geimpfte. Mittlerweile ist klar, dass diese Variante auch in anderen Teilen der Welt zirkuliert. In Berlin gab es Ende Januar einen Ausbruch dieser Mutanten an einem Krankenhaus.

Ramaphosas Entscheidung muss aber auch kritisch betrachtet werden, da seine Regierung ihre Entscheidung auf eine relativ kleine Studie gestützt hat. An dieser hatten nur sehr junge Menschen teilgenommen, bei denen keine schweren Verläufe von Covid-19 zu erwarten waren [tagesschau.de]. Mit dem Mittel von Astrazeneca steht außerdem zum ersten Mal ein Impfstoff zur Verfügung, der bei Weitem nicht so aufwendig gekühlt werden muss, wie die mRNA-Impfstoffe. Für diese verfügen bisher nur reiche Industrieländer über die Mittel sie zu transportieren und zu lagern.

Es scheint schon heute klar, dass die Hersteller von Impfstoffen künftig die Zusammensetzungen ihrer Präparate anpassen werden müssen. Denn es ist wahrscheinlich, dass das Coronavirus nie ganz verschwinden wird und es zu weiteren Mutationen kommen wird. Astrazeneca hat bereits angekündigt, den Impfstoff stärker auf die neuen Varianten einstellen zu wollen.

Wie häufig kommt es beim Impfstoff von Astrazeneca zu Nebenwirkungen?

Es gibt kein Medikament, zu dem nicht auch Nebenwirkungen bekannt sind. Das ist bei Impfstoffen nicht anders. Wer auf bestimmte Inhaltsstoffe allergisch reagiert, sollte grundsätzlich mit seinem Arzt über die Vergabe sprechen. Bei Impfungen ist die Lage etwas komplizierter. Dass der Körper kurze Zeit nach der Vergabe eine Reaktion zeigt, kann durchaus ein gutes Zeichen sein.

Viele Menschen kennen das von der Grippeschutzimpfung. Einen Tag nach der Impfung erleben sie leichte Symptome, fühlen sich abgeschlagen, haben Kopf- oder Gliederschmerzen. Bei der Grippeschutzimpfung kommen Bestandteile von Krankheitserregern zum Einsatz, die unschädlich gemacht wurden - aber dennoch eine Immunreaktion hervorrufen. Symptome, die in der Folge auftreten, sind Zeichen für die Wehrhaftigkeit des Körpers. Das Immunsystem reagiert auf den Impfstoff, erkennt die Virenbestandteile als Fremdkörper und bekämpft sie. Dabei bildet es auch spezielle Antikörper aus, die nach erfolgreicher Arbeit zu einer Art Schläferzelle werden. Dringen später vollständige Influenzaviren in den Körper ein, werden die Antikörper aus ihrem Schlaf geweckt und es kann eine schnelle Antwort erfolgen.

Es hat sich bereits gezeigt, dass die Impfstoffe teils schwer ausgeprägte Reaktionen hervorrufen können. Allerdings werden hier oft verschiedene Statistiken durcheinandergeworfen.

So stimmt es, dass rund 90 Prozent der Jüngeren und etwa 80 Prozent der Leute über 55 Jahre beim Impfstoff von Biontech/Pfizer mindestens eine lokale Reaktion zeigten, wie zum Beispiel Muskelsteifheit an der Einstichstelle [cdc.gov]. Diese Reaktion könnte allerdings genau auf die beschriebene Wirkung ähnlich der Grippeschutzimpfung zurückgeführt werden. Wirklich schwere Reaktionen beziehungsweise Nebenwirkungen wie hohes Fieber und Schüttelfrost fand man bei gerade einmal einem Prozent der Geimpften.

Ähnlich ist es beim Astrazeneca-Impfstoff. Rund die Hälfte berichtete von Schmerzen an der Einstichstelle oder auch Kopfschmerzen, Schüttelfrost rund ein Drittel und Fieber über 38 Grad hatten nicht einmal zehn Prozent der Geimpften [ema.europa.eu].

Inwieweit Berichte über Reaktionen auf den Astrazeneca-Impfstoff darüber hinausgehen, untersucht das Paul-Ehrlich-Institut [pei.de]. Eine Auswertung dazu liegt aber noch nicht vor, da der Impfstoff erst seit Kurzem verwendet wird.

Können mit Astrazeneca-Geimpfte andere Covid-19-Impfstoffen nicht mehr nutzen?

Aktuell gibt es eine Knappheit an Impfstoffen, weshalb Berlin die Wahlfreiheit für Unter-65-Jährige bei den Impfstoffen abgeschafft hat. Allerdings ist es durchaus denkbar, dass zu einem späteren Zeitpunkt Astrazeneca-Geimpfte noch einmal mit einem Impfstoff von Biontech-Pfizer oder von Moderna geimpft werden. Das zumindest befürworten aktuell einige Immunologen [tagesschau.de], auch weil es sein könnte, dass die mRNA-Impfstoffe besser gegen neue Varianten des Virus schützen.

Da der Wirkmechanismus ein anderer ist, gibt es auch wenig Grund zur Annahme, dass es dabei zu Komplikationen kommen könnte. Gleichwohl sollte man nicht während einer laufenden Immunisierungsphase den Impfstoff wechseln, also die erste Dosis mit Astrazeneca und die zweite Dosis mit zum Beispiel Biontech/Pfizer durchführen. Genau das hatte die britische Regierung Anfang des Jahres diskutiert und wurde dafür von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit deutlichen Worten kritisiert [nyt.com, Informationen in englischer Sprache].

Sendung: rbb Praxis, 17.02.2021, 20.15 Uhr

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Beitrag von Oliver Noffke und Haluka Maier-Borst

93 Kommentare

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  1. 93.

    Also " links-reaktionärer" weise ich auf das Stumpfste zurück. Realogrün - ok. Übrigens haben die Autokonzerne auch entsprechend positive Studien vorgelegt.
    Eine Konzernstudie kann man als Anhalt nehmen, sollte sie ggf. auch hinterfragen aber nicht als den Stein der Weisen unter Ausblendung weiterer Fakten propagieren.
    Einfach gefragt: Kennst du eine Firma, die, von sich heraus, ganz ohne vorhergehende Wiederworte, jemals öffentlich gesagt hat- "war nicht so toll" ?
    Unterste Schublade ist jedoch, zu versuchen, eine kontäre Meinung zu politisieren.

  2. 91.

    Korrektur des Quellennachweises (da sind mir ein paar Zeichen abhanden gekommen) ==> Der korrekte Link lautet wie folgt:

    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/impfstoff-studie-daempfte-astrazeneca-die-nebenwirkungen,SNqaY2F

    Bitte vielmals um Entschulditgung

  3. 90.

    Absolut. Aber so wie das hier anklang, hatte ich den Eindruck, dass damit gesagt werden sollte, dass Paracetamol die Studienergebnisse verschleiern soll. Sowieso bleibt zudem der Eindruck, dass hier an einem einfachen Narrativ gestrickt wird, was Astrazeneca angeht.

    Die Kritik bei den LowDoses/HighDoses-Mixu kann ich absolut verstehen. Gleichzeitig hat AZ im Gegensatz zu anderen Firmen auch versucht asymptomatische Fälle von Anfang an mitzutesten durch wöchentliche Abstriche in den UK.

    Ich glaube, es ist am Ende eine komplexe Gemengelage, aber trotzdem eine Leistung, dass wir nach nicht mal einem Jahr mehrere Impfstoffe haben, die sicher besser wirken, als was die WHO als Mindesthürde angesetzt hat (50%). Und noch weitere Impfstoffe dazukommen. Natürlich muss man die Strategie der EU kritisieren. Gleichzeitig sei aber auch darauf verwiesen, dass selbst Großeinkäufer wie Kanada, das am meisten Dosen pro Kopf geordert hat, sich schwer tut mit dem Verimpfen.

  4. 89.

    Wieso eigentlich Politiker? Herr Rummenigge wollte doch die Fußballer vorzeitig impfen lassen, damit sie mit gutem Beispiel voran gehen. Die passen altersmäßig total in das AZ-Profil.
    Aber ehrlich gesagt, finde ich dieses infantile Theater einiger Kommentatoren/innen, dass sich doch erstmal die "Großen" impfen lassen sollen,echt daneben.
    Würden sich Politiker etc., impfen lassen die nicht in die Impfkategorie passen, wäre das Geschrei auch groß.
    Ist wie mit einer Erkältung. Geht man damit weiterhin arbeiten, fürchten einige sich anzustecken und bleibt man Zuhause, ist es auch nicht richtig.
    Wer sich jetzt mit dem angebotenen Impfstoff nicht impfen lassen will, muss sich eben hinten in der Schlange anstellen, bis alle Impfwilligen durchgeimpft sind, egal wie lange es dauert. Dann können die Skeptiker in aller Ruhe beobachten, wie es weitergeht. Und an die AHA-L Regeln müssen sich sowieso Geimpfte und nicht Geimpfte weiterhin halten.

  5. 88.

    Wenn bei einem Teil der Studienteilnehmer nur die Hälfte der protokollierten Impfdosis verabreicht wird, d.h. nur halbsoviel, wie in der Studie behauptet, führt auch das zu einer Verfälschung der Ergebnisse.

    Einfach mal nachlese:
    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/impfstoff-studie-daempfte-astrazeneca-die-nebenwirkungen,SNqaY2F

  6. 87.

    Wenn Sie auftretende Nebenwirkungen der Studienleitung melden, damit sie in der Studie efasst werden, und sich dann ein Medikament geben lassen, um nicht länger unter den Nebenwirkungen zu leiden, ist alles in Ordnung.
    Wenn aber Probanden einer klinischen Studie von AstraZeneca kurz vor der Impfspritze prophylaktisch Parazetamol bekommen, um evtl. auftretende Nebenwirkungen von vornherein abzuschwächen (oder evtl. ganz zu unterdrücken? ["Unterdrücken" = Frage von mir]), dann tauchen diese Nebenwirkungen auch nur in abgeschwächter form (ode gar nicht?) in der Studie auf. Wenn diese Studie dann Grundlage eines Zulassungsverfahrens wird, darf durchaus gefragt werden, ob hier BETRUG voliegt.
    Einfach mal nachlesen:
    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/impfstoff-studie-daempft

  7. 86.

    Prof. Kekule` bezeichnete heute morgen den Impfstoff von Astra-Zeneca als Impfstoff 2. Klasse. ( Es kann auf inforadio gewesen sein-oder eben DLF. Ich kann die verkorkste Musik der anderen Sender nicht ertragen.

  8. 85.

    Ein Grund, warum das Thema hier so hoch kocht ist, dass es keine sichere Datenlage gibt. Die EMA hat AZ nur eine bedingte Zulassung erteilt hat, woran sich in den nächsten 12 Monaten vmtl. aber auch nichts ändern wird. Deswegen auch die Einschränkungen der STIKO, an deren Aufhebung man bereits arbeitet, wie hier mehreren rbb-Beiträgen und dem Ärzteblatt zu entnehmen ist, obwohl die EMA immer noch keine uneingeschränkte Zulassung erteilt hat.
    z.B. letzter Absatz in
    https://www.rbb24.de/politik/thema/corona/beitraege/2021/02/impfungen-altenheime-pflegeheime-berlin-brandenburg.html

    Es kommt hinzu, dass man falsche Verträge gemacht hatte. Man hat deswegen zu wenig mRNA und jetzt mehr Vektorimpfstoff AZ, der jetzt per Befehl verordnet wird.

    Ein weiterer Grund ist, dass es aber gleichzeitig Fälle gibt, wo sich Politiker und Funktionäre ohne Priorisierung eine mRNA-Impfung erschlichen haben. BGM Spahn will sich dazu äußern. Ich bin gespannt.

  9. 84.

    Sie sind auch so einer, der meckert, wenn die Politiker sich vorerst nicht impfen lassen. Die könnten ja mehr wissen! Und wenn sie sich zuerst impfen lassen, was würden Sie dann meckern? Lassen Sie mich raten: "Ja ja, war klar, dass die Großen sich natürlich zuerst impfen lassen. Der kleine Bürger muss gucken, wo er bleibt!" Jedes Mal dasselbe mit Leuten wie Ihnen: Man kann es Ihnen nicht recht machen! Egal welcher Weg eingeschlagen wird, es ist alles falsch!

  10. 83.

    Oh Mann, die Impfungen werden unabhängig von Ihrer Krankenkasse angeboten ! Hier sind alle gleich !

  11. 82.

    Ja, äh, aber Studienergebnisse sind Studienergebnisse. Grundsätzlich davon auszugehen, dass alle Konzerne nur Böses im Sinn haben, ist links-reaktionärer Unfug, insbesondere wenn Fakten mal wieder ausgeblendet oder infrage gestellt werden.

  12. 81.

    Wenn dieser Impfstoff von Astra zeneca so gut/Harmlos ist wie der Bevölkerung versprochen wird, dann sollten sich unsere Volksvertreter öffentlich damit Impfen lassen um Vertrauen in diesen Impstoff bei der Bevölkerung zu erwecken.

  13. 80.

    Bei aller gebotenen Sorgfalt beim Lesen der vielen seriösen Informationsquellen bleibt für mich am Ende des Tages die Einschätzung das zumindest für die Altergruppe von 56 bis 64 hätte AZ in Deutschland als Notfallzulassung deklariert und kommuniziert werden müssen. Das wäre m.E. näher an der Wahrheit und hätte die Leute auch besser "abgeholt". Es ist wie im normalen Leben alles eine Frage der Kommunikation ...

  14. 79.

    Wir sollten auch nicht vergessen dass früher eine Impfstoffentwicklung deutlich länger dauerte! Vieles was wie jetzt diskutieren wäre unter anderen Umständen bereits in den dann deulich länger dauernden Studien evaluiert worden.
    Und vor allem: Ich glaube dass auch KEIN Politiker hierbei absichtlich Entscheidungen trifft die jemandem Schaden - warum sollte er auch ...

  15. 78.

    Sie schreiben, dass die EMA eine Zulassung für AstraZeneca erteilt hat. Das klingt wie "alles paletti".
    Also nach meinen Recherchen haben die mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna eine Zulassung erhalten. Ende Januar hatte die Europäische Arzneimittelagentur EMA der „COVID-19 Vaccine Astra­zeneca Injektionssuspension“ eine bedingte Zulassung (mich mich ein Unterschied) erteilt. Grund war die Datenlage.
    Die Phase-II/III-Studie, mit Erwachsenen im Vereinigten Königreich und einer Phase-III-Studie mit Erwach­senen in Brasilien, schlossen Teilnehmer mit schweren und/oder unkontrollierten kardio­vas­ku­lären und gas­tro­­intestinalen Erkrankungen, mit Leber- und Nierenerkrankungen, endokri­nen/metabolischen und neu­rologischen Erkrankungen aus, ebenso solche mit starker Immunsuppres­sion, Schwangere und Teil­neh­mer mit bekannter SARS-CoV-2-Infektion in der Vorgeschichte“, heißt es in der Produktinformation.

  16. 77.

    Wurde nun ein Zulassungsverfahren für Sputnik V bei der EMA eingereicht oder nicht?
    Ist eine solche Zulassung geplant? Sind Kooperationen mit anderen (westlichen) Hersteller geplant?
    Warum gibt es hier keine Informationen?
    Ansonsten wird es im Sommer ausreichend unterschiedliche Impfstoffe geben. Vorher wird die breite Bevölkerung ohnehin nicht geimpft werden können. Auf Wahlfreiheit sollten die Kassenpatienten dann trotzdem nicht hoffen, kann von Laien ohnehin nicht beurteilt werden.


  17. 76.

    Ja, leider wird die Diskussion offensichtlich nicht sachlicher und wer hier die Berichterstattung des RBB 24-Teams kritisiert, hat doch die Möglichkeit sich auch anderweitig zu informieren. Ich nutze stets mehrere Quellen und das bedeutet nicht, dass ich dem RBB24-Team schlechte Recherche unterstelle.
    Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er ein Impfangebot mit dem zur Verfügung gestellten Impfstoff annimmt und somit die Wahrscheinlichkeit größer ist, nicht an COVID19 oder einer Mutation zu erkranken, bzw. durch die Impfung symptomlos zu bleiben oder nur leicht erkrankt.
    Diese Entscheidung trifft weder der Berliner Senat, noch Jens Spahn oder das RKI, sondern man selbst.
    Ich lasse mich auf Anraten meines Hausarztes wegen meiner Vorerkrankung jedes Jahr gegen Grippe impfen.
    Man muss eben abwägen.

  18. 75.

    Es ist doch ein Unterschied, ob man als Proband Paracetamol vor der Impfung nimmt und dadurch Nebenwirkungen verschleiert oder ob man es bei wirklich auftretendem Fieber nach der Impfung nimmt.

  19. 74.

    Lehrer und alte Schüler (Azubis, Abiturienten, Fachschulen)halt Astra, Biontech für ü16. Der Rest... hat leider das Nachsehen, wie schon die ganze Pandemie...

  20. 73.

    Hallo RBB Team,
    danke für die Konkretisierung und ich ich habe mir meinen Beitrag dazu eben nochmal angeschaut, aber Agressivität konnte ich beim besten Willen nicht feststellen. Wenn das bei Ihnen so angekommen ist tut mir das leid. Ich denke das man auch Verständnis für diejenigen haben sollte die sich bemühen die Dataenlage um die bedingte Zulassung von AZ in Deutschland zu verstehen - insbesondere wo andere EU Länder da etwas restriktiver sind und z.B. in der Schweiz aufgrund der aktuellen Datenlage AZ noch gar nicht zugelassen ist. Nicht Umsonst gibt es dazu auch einige kiritische Berichte in anderen seriören Medien über diesen doch sehr kreativen Weg seitens für die Zulassung bei uns in Deutschland. Also nichts für ungut ...

  21. 72.

    Wobei man bei Fiebersenkern mit entzündungshemmendem Charakter bei den Impfkindern immer sagt, man soll sie auch fiebern lassen... das Unterdrücken der Impfreaktion wird gerne mit Unterdrücken der Immunreaktion gleichgestellt.

    Haben Sie dazu vielleicht auch Infos?

    Sicherlich sollte man ab einer gewissen Schmerzschwelle und einer gewissen Temperatur den Einsatz von Para/Ibu/ASS kritisch erwägen, gerade bei den sehr alten Impflingen ist Fieber schon belastend für den Kreislauf, das Herz....

  22. 71.

    In die Medikamentenforschung wird leider zu wenig investiert:
    https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-wissenschaftler-wollen-mehr-geld-fuer.2850.de.html?drn:news_id=1228486

    Das Geld fließt verstärkt in die Impfforschung! Das ist lukrativer!
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Corona-Mutanten-schaffen-Milliarden-Markt-article22347267.html

  23. 70.

    Danke für den Hinweis. Wir haben es präzisiert, indem wir von *symptomatisch* Infizierten sprechen. Überall anders ist sowieso die Rede von Erkrankten,

  24. 69.

    Als jemand, der an einer Impfstoffstudie als Proband teilnimmt: Paracetamol und dergleichen dürfen Proband/innen einnehmen. Daran ist erstmal nix verwerflich oder würden Sie vorschlagen, dass Leute einfach keine Fiebersenker nehmen sollten?

  25. 68.

    Hallo Andi,

    wie schon gesagt, die 70 Prozent sind publiziert – mit all ihren Einschränkungen. https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)32623-4/fulltext

    Die 65 sind nicht willkürlich, weil darauf geschaut wurde bei der Betrachtung des Samples https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/covid-19-vaccine-astrazeneca-epar-product-information_en.pdf

    Was aber die 55 als Zulassungsgrenze in manchen Ländern angeht, haben Sie Recht. In der EMA-Zulassung wird gesagt, dass nur die Daten bis zum Alter von 55 definitiv stabil genug sind. Allerdings bezogen RKI und PEI noch weitere Folgestudien mit ein. Das kann man aber kritisch sehen.

    Und über den Mangel haben wir berichtet https://www.rbb24.de/panorama/thema/corona/beitraege/2021/02/berlin-brandenburg-impfung-angebot-impfstoff-spahn-merkel-versprechen.html

    Unabhängig davon, ein bisschen weniger Aggressivität im Tonfall würde insgesamt der Diskussion gut tun. Finden Sie nicht?

  26. 67.

    Was übrigens wir hier auch nicht noch erläutert haben. Natürlich gibt es Unsicherheiten bei den 95%/60%. Bei Pfizer sind das 90-98%, bei AZ 46-70% laut vorläufiger EMA-Zulassung. https://www.ema.europa.eu/en/human-regulatory/overview/public-health-threats/coronavirus-disease-covid-19/treatments-vaccines/treatments-vaccines-covid-19-authorised-medicines

    Und zu den Nebenwirkungen: Die gelten eben für alle, die sich haben impfen lassen. Sprich wenn 30% Beschwerde X haben, dann sind das eben 30% von 1000 und nicht 30% von 100.

    Dennoch: Bedenken Sie stets beim Bilden Ihrer Meinung, in welchem Verhältnis (sicherlich unangenehme) Nebenwirkungen einer Impfung für einige Tage zu selbst einem "milden" Covid-19-Verlauf stehen (mild bedeutet ja auch hier meist Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Atemnot)

  27. 66.

    Hallo "Matheverweigerer",

    Sie bringen tatsächlich Zahlen durcheinander. Wie oben erläutert bezieht sich die Wirksamkeit auf Erkrankte, nicht Geimpfte.

    Konkret: Ja, Sie haben Recht, dass verglichen mit Biontech-Geimpften wahrscheinlich AZ-Geimpfte häufiger erkranken. Aber: Ohne Impfstoff wären es eben weder ca. 5 noch 30. Sondern ca. 100.

    Trotzdem kann man nicht einfach sagen, dass Biontech 6 Mal sicherer ist, weil bei dieser Berechnung ja man die relative Risikoreduktion berechnet. Sprich Ihre Rechnung wäre nur richtig, wenn man eine Gruppe mit AZ gegen eine Gruppe mit AZ+Biontech vergleicht.

  28. 65.

    Ferner bleiben Fragen offen. Es gab Hinweise, dass man mit einer geringeren zweiten Dosis eine bessere Wirkung erzielt (s. Lancet) und dass mehr Abstand besser wirkt. https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3777268

    Allerdings sind die Patientenzahlen dafür niedrig und entsprechend vorsichtig muss man das interpretieren. Die Aussage von Ihnen aber "Das sicherste ist nach 6 Wochen die zweite Impfdose zu erhalten." lässt sich definitiv so nicht ableiten.

  29. 64.

    Hallo A.J.R.,

    generell bevor Sie uns Fehler vorwerfen, fänden wir es gut, wenn Sie uns diese nachweisen.

    Die Wirksamkeit wurde (wie bei allen Impfstoffen) gegen den Wildtyp zunächst getestet, schlicht weil damals gewisse Mutationen noch nicht gab. Hier eine Untersuchung für AZ aufgesplittet nach Wildtyp und britischer Variante https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3779160

    Zur Wirksamkeit gegen die südafrikanische Variante ist uns nur die oben zitierte Studie bekannt. https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.02.10.21251247v1 Falls wir da was übersehen haben, bitte klären Sie uns mit einem Link auf.

    Die 70 Prozent sind kein Wunschdenken sondern stehen so im Lancet-Paper https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)32623-4/fulltext. Die Frage ist, welchen Datensatz man unter welchem Aspekt sich anschaut.

  30. 63.

    Die Schweiz hat AstraZeneca aufgrund mangelnder Datenlage noch nicht zugelassen!
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120838/Schweiz-fordert-weitere-Studien-vor-Zulassung-von-Astrazeneca-Impfstoff

  31. 62.

    Da hauen Sie wieder Behauptungen in die Welt, soso Millionen Tote. Da hätte ich gerne die Fakten zu.
    Ja, natürlich war auch ein gerüttelt Maß Profiterwartung bei der Entwicklung der Impfstoffe dabei. Andernfalls wäre die schnelle Entwicklung der Stoffe gar nicht möglich !
    Kleines Gedankenexperiment : Anfang 2020 : Eine neue Pandemie bricht aus und es wird dringend ein Impfstoff benötigt. Eine Arbeitsgruppe aus Bundesregierung und Berliner Senat nimmt in Zusammenarbeit mit der Brandenburger Landesregierung die Entwicklung des Impfstoffes auf. 2030 ... Der Impfstoff ist fast fertig, aber wegen der unerwarteten Mutationen muss der Impfstoff angepasst werden ... 2035 ... Hurra, der Impfstoff ist zugelassen. Es gibt Probleme beim Abfüllen in Berlin, weil die Produktionsstätte in der autofreien Zone liegt und man die notwendigen Ampullen nicht mit dem Lastenrad heranschaffen kann...

  32. 61.

    Natürlich bezieht sich die Wirksamkeit auf die angesteckten Fälle, auf was denn sonst. Jemand der sich nicht ansteckt kann die Krankheit sowieso nicht bekommen. Also werden sehrwohl 4 von 10 angesteckten und mit Astrazeneca geimpfte Personen im Mittel krank. Zudem ist der AstraZeneca-Impfstoff ein Vektor-Impfstoff also ein DNA-Impfstoff. Das heißt die DNA muss erst in RNA umgeschrieben werden. Thema bleibt was im Erbgut zurück. Wissenschaftler werden das natürlich statistisch ausschließen.
    Auf der anderen Seite hat insbesondere Deutschland mit Biontech einen hochwirksamen mRNA-Impfstoff entwickelt, der gemäß vorliegenden Studien in ISREAL real mit 95% wirkt und wie das Verfahren schon sagt, seine RNA bereits mitbringt.
    Also ich kann gut verstehen, warum Menschen lieber auf gesicherte 95% als auf zusammengewürfelte 70% setzen.
    Also

  33. 60.

    Wann lassen sich unsere Politiker damit impfen ????????

  34. 59.

    Sie haben vollkommen recht. Und es sollen ja im Augenblick nicht 18jährige Sportstudenten mit allgemein erheblich geringerem Risiko mit Astra geimpft werden, sondern Pflegepersonal und Ärzte, die schon jetzt Mutationen ausgesetzt sind und dies in kürzester Zeit noch viel mehr sein werden.
    Es gibt wenige Teile der Bevölkerung, die so häufigen und engsten Kontakt mit nachgewiesen an Covid 19 erkrankten oder infektiösen Menschen haben, wie das medizinische Personal. Und diese Gruppe wird gerade gezwungen den weniger und bei manchen Mutationen überhaupt nicht wirksamen Impfstoff zu akzeptieren. Und ich bin mir ganz sicher: Wer schon geimpft ist, der landet dann auf der Prioritäten-Liste für eine Folgeimpfung mit dem besseren Impfstoff aufgrund des Mangels ganz hinten.
    Als Krankenpflegekraft, die sich grundsätzlich gerne impfen lassen möchte, fühle ich mich nicht erst seit dem eklatanten Mangel an Schutzkleidung und wirksamem MNS im Frühjahr/Sommer 2020 zum Kanonenfutter bestimmt.

  35. 58.

    Für Schüler, also alle " Kinder" unter 16 gibt es keinen Impfstoff. Heißt, ca 9 Millionen die Sie schon mal überrunden. Lehrer... Nun ja, auch hier denke ich dass das hochgebildete Klientel Abstand von AZ nimmt. Sie haben also gute Chancen in den Kreis der AZ Resteimpfer vorzurücken. Oder machen Sie es doch wie der OB aus Cottbus, kutschen ein paar Impflinge zu der Massenveranstaltung " Impfzentrum" und erschleichen sich Biontech oder Moderna :-). Aber Michi ist ja dran und vielleicht gibt es bald ein Event im Olympiastadion: AZ for free, Eintritt frei und jeder der kommt kriegt 10 kostenlose Schnelltests, FFP2 Masken und einen Gutschein für eine Tui Reise

  36. 57.

    Ergänzung: Ein Impfstoff wie Biontech, der in Deutschland entwickelt wurde und produziert wurde bzw. wird steht der deutschen Bevölkerung nur eingeschränkt zur Verfügung. Na Klasse! Im ausland wird damit heftig geimpft (z.B. GB und Israel) und wir stehen da und bekommen quasi das, was noch übrig bleibt. Mal abgesehen von ethischen Standpunkt in der Geschichte, hat Deutschland mit seinen Steuerzahlern (also wir) für die Entwicklung und Produktion einen entscheidenden Beitrag geleistet. Und nun: Pustekuchen!

  37. 56.

    Hier geht es doch auch darum, dass jeder auch selbst entscheiden kann, welchen der Impfstoffe sie oder er in ihren/seinen Körper lässt. ich möchte selbst entscheiden können! Und wenn man mal hört und sieht, was dieser Impfstoff im Gegensatz zu den anderen für Nebenwirkungen haben kann, geht mir das einfach zu weit ...

  38. 54.

    Wenn ich bedenke, dass viele vor zwei drei Monaten in diesem Forum lamentiert haben, dass sie nie Biontech nehmen würden, weil es ein neuartiges Verfahren ist und ihnen unwohl bei den Spätfolgen sei. Sie wollten alle auf den AZ oder andere Vektor-Impfstoffe warten, weil ist zwar weniger wirksam, aber dafür kennt man das Verfahren. Selbige rufen, jetzt gebt mir endlich Biontech.
    Berufsmeckerer gibt es immer wieder.

  39. 53.

    Eigentlich müssten die den IMpstoff verschenken, bedenken wir die vielen Millionen Toten der letzten Jahrzehnten, die durch die Gewinn-Gier dieser Firmen vestorben sind!
    Das sind Firmen, die wollen Gewinn machen, hört auf so zutun als ob die uns helfen wollen!

  40. 52.

    Warum wird überhaupt so viel über Impfstoffe geredet - und nicht mehr oder kaum noch über mögliche Therapien/Medikamente gegen Corona? Prävention ist extrem wichtig, aber auch die Behandlung, wenn es denn zu einer Infektion kommt. Wie ist hier der aktuelle Stand? Antivirale Mittel gibt es ja z. B. in der HIV-Therapie; bei der Grippe gab es vor ein paar Jahren einen kurzen Hype (der dann wieder schnell abklang). Wie ist der aktuelle Stand? Wer forscht? @RBB

  41. 51.

    Unterm Strich bleibt es doch dabei: Fängt man sich irgendwie Corona ein, hat man mit AstraZeneca nur 70% Schutz. Also weniger als mit Biontech und Moderna. Somit ist der Impfstoff minderwertiger. Oder nicht?

  42. 50.

    Leiber RBB,
    das RWI Essen hat soeben (18.02.2021) in der von Ihnen zitierten "Unstatistik" eine Korrektur von "Infizierte" auf "Erkrankte" vorgenommen. Es wäre sicherlich dringend zu empfehlen, dass sie diese Korrektur auch in ihrer Formulierung " Bei Impfstoffen bezieht sich Wirksamkeit immer auf die Infizierten, nicht auf die Geimpften." entsprechend anpassen würden

    Mfg.

  43. 49.

    @RBB: Ist es vielleicht möglich, endlich mal die Pharmafirma AstraZeneca korrekt (mit großem "z" in der Mitte) zu schreiben? Das, was hier immer geschrieben wird, nervt und bringt niemandem einen Nutzen. Es ist einfach nur falsch.

  44. 48.

    Mein Problem ist keins von Astrazeneca oder Biontech - ich komme erst gar nicht dran beim Impfen! Ich bin altersmäßig außerhalb jeder Liste, ich habe gerade Eis verdrückt, damit ich innerhalb eines Jahres so viel zunehme, dass ich im nächsten Mutationsjahr vielleicht über Adipositas in die Liste rücke - ansonsten sehe ich KEINE Chance, irgendwann geimpft zu werden. Bis die Listen vor mir alle abgearbeitet sind, gibt es die "nächste Saison", da müssen wieder erst alle Renter neu geimpft werden im kommenden Herbst und Winter.
    Wenn sie ja wenigstens alle Lehrer und Schüler impfen würden, die es nun wirklich nötig haben... hm... ich selber muss halt weiter arbeiten gehen, null Chance, das anders zu lösen, und muss auf mich selber aufpassen. Fertig. Aber die Schüler und Lehrer... das wird ja noch Jahre so gehen...

  45. 47.

    evtl. sollte rbb24 auch mal darüber berichten, gefunden auf br24 ( https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/impfstoff-studie-daempfte-astrazeneca-die-nebenwirkungen,SNqaY2F ). Da steht kurz gesagt, dass Atrazeneca zahlreichen Probanden der klinischen Studie direkt vor der Spritze Paracetamol gab um am ende auf dem Papier bei Nebenwirkungen besser dazustehen. Und weiter:"Auf andere unkonventionelle Praktiken in den Versuchsreihen von Astrazeneca hatte der Mediziner und EU-Parlamentarier Peter Liese bereits Anfang Januar in Brüssel aufmerksam gemacht, also vor der Zulassung durch die EMA: Bei einem Teil seiner klinischen Tests habe Astrazeneca nur die Hälfte der protokollierten Impfdosis verabreicht." Und weiter:"Unter normalen Umständen (sprich: in der vor-Corona-Ära) hätte man in einem solchen Fall von Betrug gesprochen, betonte der gesundheitspolitische Sprecher der EVP-Fraktion im EU-Parlament.Aber eine Notsituation, wie sie zurzeit herrsche, erlaube eine andere Beurteilung"

  46. 46.

    Bezüglich des Moderna-Impfstoffes eine definitive Falschaussage.

    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/11/17/modernas-corona-impfstoff-kann-im-kuehlschrank-gelagert-werden
    auch
    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/modernas-impfstoff-zugelassen-auslieferung-naechste-woche-122873/seite/2/

  47. 45.

    Ja, äh. Die Abgasreinigungsanlagen bei bekannten Autoherstellern waren auch in Ordnung, so die jeweiligen Bosse. Das wurde ja auch auf Prüfständen nachgewiesen.
    Ich würde eher auf zitierfähige Quellen ausserhalb des Firmen- oder Politdunstkreises bauen (RKI, TU, renomierte und/oder anerkannte Fachzeitschriften z.B.).

  48. 44.

    Was über den Impfstoff von Astrazeneca NOCH bekannt ist:
    - Wirksamkeit ca. 60% - die stets genannten 70% ist eine Vermutung ("man geht davon aus das ...")
    - Belastbare Daten für die Zulassung liegen nur auf Basis der Probanden von 18-55 vor. Auch hier geht man davon aus das das er für Menschen bis 64 genaus so gut funktioniert. Warum nicht 60 oderr 62 ? Weil es eine willkürliche Zahl ist auf Basis von Erfahrugen bei anderen Vakzinen - nicht mehr und nicht weniger.
    - Man weiß auch das andere EU Länder da etwas genauer sind (Zulassung nur für Menschen bis 55)
    - Man weiß auch das die EU Verantwortlichen zu wenig mRNA Impfstoffe bestellt haben und diese noch nicht mal verbindlich ("best efforts" sind eine Absichtserklärung und kein Vertrag).

    All das weiß man auch ...

  49. 43.

    Soeben auf n-tv.de im Coronavirus-Liveticker gelesen: "Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca ist Darstellungen entgegengetreten, sein Impfstoff habe nur eine geringe Wirksamkeit. Das Vakzin schütze 'tatsächlich zu mehr oder weniger 100 Prozent vor den schweren Verläufen der Erkrankung', sagt Klaus Hinterding, Vizepräsident bei Astrazeneca Deutschland, im rbb-Inforadio. Das habe man in den klinischen Studien sehr deutlich nachgewiesen."

  50. 42.

    evtl. sollte rbb24 auch mal darüber berichten, gefunden auf br24 ( https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/impfstoff-studie-daempfte-astrazeneca-die-nebenwirkungen,SNqaY2F ). Da steht kurz gesagt, dass Atrazeneca zahlreichen Probanden der klinischen Studie direkt vor der Spritze Paracetamol gab um am ende auf dem Papier bei Nebenwirkungen besser dazustehen. Und weiter:"Auf andere unkonventionelle Praktiken in den Versuchsreihen von Astrazeneca hatte der Mediziner und EU-Parlamentarier Peter Liese bereits Anfang Januar in Brüssel aufmerksam gemacht, also vor der Zulassung durch die EMA: Bei einem Teil seiner klinischen Tests habe Astrazeneca nur die Hälfte der protokollierten Impfdosis verabreicht." Und weiter:"Unter normalen Umständen (sprich: in der vor-Corona-Ära) hätte man in einem solchen Fall von Betrug gesprochen, betonte der gesundheitspolitische Sprecher der EVP-Fraktion im EU-Parlament.Aber eine Notsituation, wie sie zurzeit herrsche, erlaube eine andere Beurteilung"

  51. 41.

    Ich bedauere es sehr, dass wir nicht verstanden haben und es auch nicht ehrlich und öffentlich kommuniziert wird. Das die gesamte Weltbevölkerung Impfstoffe benötigt. Daher sollte jeder von uns versuchen, nicht nur an sich zu denken, sondern auch Mitgefühl für die anderen Menschen auf dieser Welt haben.
    Zu den Impfstoffen könnte jetzt die Debatte mit Bezug zu der Art und Weise ihrer Herstellung erfolgen.
    Als Beispiel: AstraZeneca stellt sein Impfstoff aus Zelllinien her, wohingegen Moderna eher eine Art von auf Synthese beruhenden Impfstoff herstellt.
    Damit stellt sich für uns Menschen nicht nur die Frage nach der Eindämmung der Pandemie, sondern auch eine ethische Frage, mit welchem Impfstoff man geimpft werden will.

  52. 40.

    Biontech oder Moderna können wegen fehlender Kühlmöglichkeit sowieso nicht von Hausärzten in der Breite verimpft werden. Ich glaube, da können so einige auf ihren Impfstoff der Wahl ewig warten.

  53. 39.

    Ich habe gerade auf rbb die Corona-Lage gesehen, und die Dame, die immer die Erklärungs-Filme zeigt, hat das für mich ganz gut erklärt. Mal ein Lob an den rbb!
    Allerdings ist die zur Zeit stattfindende Hype-Kampagne im TV auch mal wieder sehr verdächtig.
    Klar muss man selber auch sein Gehirn einschalten, aber ich würde mich auch mit AstraZeneca impfen lassen.
    Auf wen soll ich den warten?
    Gab es denn irgendwelche Nachbestellungen von Biontech oder Sputnik? Was tun denn die Politiker, um uns mit Impfstoff zu versorgen?
    Wie lange soll das dauern?
    Das ist wirklich ein peinliches Debakel!
    Trotzdem verzichtet man doch nicht aus Wut auf die Politiker auf einen Impfstoff, der evtl. vor einem schweren Krankheitsverlauf schützt.
    Übrigens zur Südafrika-Mutation:
    Gibt es Erkenntnisse, ob die anderen Impfstoffe dagegen wirken?

  54. 38.

    Es ist ja lobenswert, dass so viel über Astrazenica erklärt wird aber ich glaube, dass das Problem nicht die Wirksamkeit ist auch nicht die Nebenwirkungen, die es ja bei vielen Impfungen öfters gibt...das Problem ist die Dauer, bei Biontech hat man die Erfahrung, dass die Nebenwirkungen nach zwei Tagen so gut wie weg sind, was allerdings bei Astrazenica leider nicht der Fall ist, da liegt man bis zu einer Woche flach!!! Ich finde die Regierung muss mal richtig zuhören, warum gerade wir als Pflegepersonal uns nicht mit Astrazenica impfen lassen möchten.....klar ist,dass man sich impfen lassen sollte, zum Thema "Wahlfreiheit" finde ich es eine Frechheit, dass es plötzlich heißt jeder 18-64 nur noch Astrazenica, so bekommt man keine Impfbereitschaft...ich möchte mich impfen lassen aber eben mit dem Impfstoff den ich mir aussuche und nicht der mir dann aufgezwungen wird!!
    Ich hoffe, dass die Regierung da noch mal drüber nachdenkt und wieder jedem Bürger die Impfstoffauswahl lässt nur so schafft man bereitwillige die sich impfen lassen. Und uns kann viel erzählt werden, z.B.Herr Lauterbach lässt sich Astrazenica impfen und dann hinter den Kulissen gibt's doch Biontech..

  55. 37.

    Hallo RBB, Ihre Berechnungen kriege ich nicht mit Ihren Schlussfolgerungen in Übereinstimmung. Aus dem Ansatz, dass von 1000 Biontech-Geimpften nur 5 erkranken, aber von 1000 Astra-Geimpften immerhin 30, schließe ich, dass die Astra-Geimpften sechs mal häufiger erkranken als die Biontech-Geimpften. Wieso man das jetzt als toll empfinden soll, verstehe ich nicht.
    Zugleich bekommt nur 1 von 100 Biontech-Geimpften hohes Fieber, aber 10 von 100 Astra-Geimpften. Es wirkt also deutlich weniger, und hat auch noch erheblich häufiger Nebenwirkungen. Na danke. Ich bin U65 und hoffe, dass es, bis ich dran komme, genug vom Biontech-Stoff gibt...Falls ich irgendwas falsch verstanden habe - ich lese gerne weitere Erläuterungen.

  56. 36.

    Eben und deshalb verstehe ich nicht, warum die Politik nicht die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten viel mehr fördert, die konstant auch bei Mutationen wirken. Das würde Corona ziemlich abschwächen bzw. Zu einer "normaleren" Krankheit degradiert. Zum Thema Therapeutika gab es dazu einen guten Bericht letztens in der ARD...Die breite Aufstellung mit ist doch bei allen Krankheiten das übliche Vorgehen. Bei Corona wohl nicht...

  57. 35.

    Ist nicht auch schon bekannt, dass in einigen Einrichtungen sich größere Teile der Belegschaft nach der Impfung krankgemeldet haben, weil sie so starke „Nebenwirkungen“ haben. In einem Fall sollen es 100 von 400 gewesen sein (Artikel in Berliner Zeitung). Das ist weitaus mehr als die im Artikel stehenden 10%. In Schweden und Frankreich hat man deshalb wohl erstmal das massenhafte Impfen von Belegschaften eingestellt. Sollte das nicht auch mit in die „bekannt-Kategorie“ aufgenommenen werden?

  58. 34.

    Sie unterliegen einem Denkfehler. Wie in dem Beitrag richtig erklärt wird, geht es bei der Wirksamkeit von Impfstoffen um die Infizierten und nicht um die Geimpften. Und in dem Beispiel steht ja 1000 Menschen geimpft, davon werden 30 Personen krank. Bei der Kontrollgruppe: 1000 Menschen Placebo, 100 Menschen werden krank. 30 sind 30% von 100. Nochmal, man vergleicht bei Studien, die Erkrankten miteinander. Alles andere würde ja zu keinem sinnvollen Ergebnis führen.

  59. 33.

    Jens Spahn hat immer darauf hingewiesen,dass eine Impfstoffwahl erst möglich ist,wenn davon genug vorhanden ist. Daran haben sich alle Bundesländer gehalten,außer Berlin. Statt den Aufstand zu proben,sollten alle froh sein ,dass es Impfstoff gibt und der in Berlin nun eben nicht mehr ausgesucht werden kann. In 2-3 Monaten klappt das ja vllt überall.

  60. 32.

    Naja, auch wenn der Artikel Versuch wäre Ladenhüter an den Mann zu bringen (statt zu locken, mit z.B. "Zu jeder Impfung mit AZ gibt es Kaffee und Kuchen"), es ist weit weg von dem was Facebook vorführt (welche, weil denen Gesetzentwurf in Australien nicht passt, flott viele FB-Konten gesperrt hat, inkl. vom Gesundheitsministerium - wobei es darum geht, dass von dem was in Australien für online-Werbung ausgegeben wird 81% an FB und Google geht, und Nachrichtenmedien sollen daran beteiligt werden, welche großen Teil vom (verlinktem) Massencontent ausmachen).

    Ich selber sehe den Artikel jedoch eher als Aufklärung, und argumentativ ergibt sich daraus eher kritisches Bild, da Dinge wie z.B. Unklarheit ob in Kontrollgruppe A bei der zweiten (Placebo-)Impfung nicht jemand infiziert gehustet hat und weitere angesteckt hat. Also wohl Verbesserungsbedarf, wie z.B. dass bei lokalen Neuinfektionen geschaut wird ob die Person geimpft wurde, und dies entsprechend erfasst und ausgewertet, usw.

  61. 31.
    Antwort auf [Steppenwolf] vom 18.02.2021 um 18:07

    Könnten Sie erklären, welcher Impfstoff Krebs ausgelöst hat? Und vor allem, inwiefern es darauf Hinweise bei einem der vorhandene Impfstoffe gäbe? Oder Raunen und Meinen Sie einfach?

  62. 30.

    Ja, da wollte RRG mal wieder nach der Wählergunst gieren und wie so Vieles von diesem Senat, ging der Schuss auch diesmal voll daneben.

  63. 29.

    Nach der Devise „Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht „ wird hier über AZ geschrieben, das man vom Glauben abfällt. Halbwahrheiten halten sich eben besonders gut und man glaubt was man glauben möchte. Ich würde AZ nehmen, bin aber noch nicht dran, leider.

  64. 28.

    Nach der Devise „Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht „ wird hier über AZ geschrieben, das man vom Glauben abfällt. Halbwahrheiten halten sich eben besonders gut und man glaubt was man glauben möchte. Ich würde AZ nehmen, bin aber noch nicht dran, leider.

  65. 27.

    Was auch bekannt ist: der Impfstoff steht der Maße nicht zur Verfügung, deshalb braucht sich über Nebenwirkungen wohl nur ein geringer Anteil an Personen Gedanken zu diesem zu machen. Derweil mutiert das Virus weiter und wenn die Masse geimpft werden kann, ist er wahrscheinlich wirkungslos geworden.

  66. 26.

    Komische Rechnung: wenn sich 30Probanden von 1000 anstecken so sind das 3% und nicht 30%. Im Umkehrschluss stecken sich bei 70% Wirkung eben 300 Probanden an und nicht 30.
    Aber bei aller Zahlendreherei, auch 70% sind ein guter Wert, zumal das Risiko für schwere Verläufe deutlich geringer ausfällt. Und deshalb ist Astra Zeneca auch ein guter Impfstoff.

  67. 25.
    Antwort auf [Steppenwolf] vom 18.02.2021 um 18:07

    Ach du meine Güte. Der Impfstoff ist noch nicht mal ein halbes Jahr in der Anwendung und schon wissen Sie, dass er Krebs fördert?

  68. 23.

    Erst heute wurde darüber berichtet, dass beim biontech Impfstoff bereits nach der ersten Dosis ein Schutz von über 90 Prozent gegeben ist. Natürlich ist das besser als 70 Prozent. Da gibt es einfach nichts schön zu reden. Dennoch sind 70 Prozent auch besser als 0 Prozent. Wenn ich die Wahl hätte nähme ich natürlich den Biontech Impfstoff. Aber wenn nicht, dann nehme ich auch den AstraZeneca.

  69. 22.

    Danke für den Beitrag und dann ist ja alles gut. Wie konnte ich nur den Informationen / Berichten der EMA glauben schenken, auf der die bedingte Zulassung von AZ beruht (bei uns bis 64 Jahre obwohl belastbare Daten nur für die Probanden bis 55 vorliegen). Aber vermutlich habe ich das nur falsch verstanden. Nur warum haben andere EU Länder (Spanien und Italien) AZ nur bis 55 zugelassen ?! spannend ...

  70. 21.

    Alles gut und schön. Trotzdem ist die Wirkung schlechter als bei den anderen beiden Impfstoffen. Es sollten doch nur die besten Impfstoffe mit den wenigsten Nebenwirkungen verimpft werden um die größte Wirkung zu erreichen.
    Außerdem kommt die Aufklärung viel zu spät und weckt den Eindruck, dass AZ schön geredet werden soll, da es billiger ist und deshalb große Mengen geordert wurden.
    Mein Vertrauen in diesen Impfstoff ist jedenfalls dahin und ich bin glücklich, dass ich Ü65 bin.
    Da warte ich lieber noch bis ich an der Reihe bin und dafür vernünftigen Impfstoff erhalte. Sollte die Politik wieder umschwenken und doch Ü65 mit AZ impfen, verzichte ich dankend.

  71. 20.
    Antwort auf [Steppenwolf] vom 18.02.2021 um 18:07

    Wie kommen Sie auf die Nennung dieser Krankheiten? Wollen Sie damit insinuieren, dass eine Impfung gegen Sars-CoV-2 jene Krankheiten auslösen kann? Falls ja, legen Sie bitte das Märchenbuch beiseite und halten Sie sich an die Fakten. Derartige Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

  72. 19.

    "Eine Impfung ist gerade kein Medikament. Diese erhalten im Normalfall gesunde Menschen. Hier ist eigentlich nur geringstes Risiko zu tolerieren."

    Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, Fieber und Schüttelfrost sind geringstes Risiko im Vergleich zum unter Umständen qualvollen Tod infolge einer Covid-19-Infektion. Und diese Nebenwirkungen sind - wie ausführlich im Artikel geschildert - eine Folge der Immunreaktion. Das heißt, sie sind ein gutes Zeichen, weil das Immunsystem reagiert und der Impfstoff Wirkung zeigt.

    Wie ausführlich muss man das eigentlich noch schreiben und erklären, damit Sie es verstehen? Der arme Oliver Noffke dürfte sich angesichts solcher Kommentare gewiss die Haare raufen.

  73. 18.

    Und da sind sie wieder: die ewigen Nörgler, denen es man nicht recht machen kann, egal wie objektiv man auch aufklärt und die Faktenlage darstellt. "Aha, die erklären das auffallend ausführlich, ist ja wie Werbung! Darauf falle ich nicht rein!" vs. "Aha, die sagen nichts weiter dazu! War ja klar, dass die lieber den Mantel des Schweigens über diesen stümperhaft zusammengepanschten Impfstoff hüllen. Gut, dass ich so klug bin und mehr Ahnung habe als jeder Mediziner auf der Welt!".

    Vielleicht auch mal das hier lesen: https://www.n-tv.de/wissen/Janssens-Astrazeneca-Impfstoff-wird-zerredet-article22370470.html

    Ach ja, ich vergaß: Ist ja alles nur Werbung und Marktschreierei, gell?

  74. 17.

    Ich habe das jetzt sehr genau durchgelesen und festgestellt, dass alles genau so ist, wie ich es bisher auch verstanden habe. An meiner Einschätzung zu AstraZeneca hat sich demnach auch nichts verändert.
    Ich habe keine Angst vor Nebenwirkungen aber ein erstes kleineres ein Problem mit der etwas geringeren Wirksamkeit- ich finde nirgends eindeutige Studienergebnisse zu der Aussage, dass es schwere Verläufe tatsächlich verhindert. Das ist eine Vermutung- eine, die übrigens genauso begründet ist, wie dass der Impfstoff auch bei Älteren wirken wird. Dennoch impfen wir diese Gruppe nicht mit AZ.
    Der zweite Grund ist aber viel gravierender: niemand weiß, wie wenig AZ gegen die Südafrikanische und Brasilianische Mutation wirkt- und wie schnell bekommt man dann wohl einen der besser wirkenden Impfstoffe? Dann steht man wohl eher ganz am Ende der Reihe...

  75. 16.

    Zur Aussage, "Es gibt kein Medikament, zu dem nicht auch Nebenwirkungen bekannt sind. Das ist bei Impfstoffen nicht anders." habe ich folgende Meinung:

    Eine Impfung ist gerade kein Medikament. Diese erhalten im Normalfall gesunde Menschen. Hier ist eigentlich nur geringstes Risiko zu tolerieren.

    Anderes ist das bei der Behandlung eines kranken Menschen. Natürlich können hier Nebenwirkungen in einem größeren Ausmaß toleriert werden.

    Das kann natürlich jeder auch anders sehen.

  76. 15.

    "Ähnlich ist es beim AstraZeneca-Impfstoff. Rund die Hälfte berichtete von Schmerzen an der Einstichstelle oder auch Kopfschmerzen, Schüttelfrost rund ein Drittel und Fieber über 38 Grad hatten nicht einmal zehn Prozent der Geimpften [ema.europa.eu]."

    Das alles trotz prophylaktischer Paracetamol-Gabe. Ich fände das wichtig in diesem Beitrag zu erwähnen ...

    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/impfstoff-studie-daempfte-astrazeneca-die-nebenwirkungen,SNqaY2F

  77. 14.

    Warum gibt man Astrazeneca nicht einfach für die Bevölkerung frei und jeder, der mag kann sich impfen lassen. Egal, wie alt oder welcher Proirisierung .... dann haben die Ärzte in Tegel mot Sicherheit gut zu tun. Nicht jeder mäkelt nur rum. Viele würden gerne zur Impfung gehen und durch dieses ewige gemaule vertum wor wertvolle Zeit zur Immunisierung. Jeder will wieder frei leben aber keinen eigenen Beitrag dazu leisten. Was für eine ich-bezogene Gesellschaft sind wir nur geworden.

  78. 12.

    Danke für diesen aufklärenden Artikel da man ja sehr wenig über Wirkungen und Nebenwirkungen lesen konnte von den Impfstoffen.

  79. 11.

    Sie liegen da mächtig falsch. Die Entscheidung von Berlin hat nichts damit zu tun. Denn das Thema zur Impfstoffwahl war bereits vorher am kochen und ist weiterhin. Berlin hatte die einzig richtige Entscheidung getroffen.
    Ach so, wenn der Impfstoff vorgeschrieben wird, ist dies auch eine Impflicht, die es ja angeblich nie geben würde. Hinzu kommen noch die menschlichen und moralischen Aspekte.

  80. 10.

    Jetzt wäre zur Ergänzung ein Artikel interessant, wie systematisch hier Politik und Experten immer schön Öl ins Feuer gissen. Seien es die Abwiegelungen der doch erheblichen Abweichungen bei den auftretenden Nebenwirkungen zwischen den Studienergebnissen und den tatsächlich betroffenen. Sei es die zurückgenommene Wahlfreiheit in Berlin.
    Einer DER größten, weiteren Desaster-Aspekten der Kommunikation unserer Verantwortlichen.
    Sei es die Äußerungen von Lauterbach und Co. im Zweifel doch anschließend noch mit einem anderen Stoff nachzuimpfen.

    Dümmlicher kann man das kaum anstellen.

    "Aktuell gibt es eine Knappheit an Impfstoffen, weshalb Berlin die Wahlfreiheit für Unter-65-Jährige bei den Impfstoffen abgeschafft hat"

    NEIN, die Wahlfreiheit wurde aufgegeben, weil man einfach alles impfen will, was da ist.

    Die Entscheidung, sich impfen zu lassen kann kaum dazu führen, dass man gezwungen wird, jeden Impfstoff zu verwenden. Das ist eine Logik, die ist fast unfassbar.

  81. 9.

    Nun wird ja empfohlen, dass diejenigen, die mit Astra ceneca geimpft werden, nach der zweiten Impfung nochmal ne Dritte Impfung von biontech bekommen sollen. Will heißen, dass
    Astra ceneca die Impfung des"kleinen Mannes" ist???? Diiiie vertragen den dritten Piecks auch noch....

  82. 8.

    Die Lobeshymnen auf den Astrazeneca-Impfstoff erinnern mich an Manfred Krugs Werbung für die Telekom-Aktie. Der Ausgang ist bekannt.

  83. 7.

    Der Bericht enthält einige Fehler. Die Wirksamkeit von 60% bezieht sich nur auf zwei von den vier Virenarten. Denn gegen die brasilianische Mutation hat er keine Wirkung und gegen die südafrikanische auch so gut wie keine. Und in Bezug zur südafrikanischen Mutation gibt es mehr Studien als nur die eine die im Beitrag erwähnt wird.

    Das mit den 70% oder 80% Wirksamkeit sind Wunschdenken und Aussagen von Politikern, usw. um die Menschen zur Impfung zu bewegen. Tatsache ist das dies nicht stimmt und bis jetzt nur Wunschdenken ist.
    Genauso verhält es sich mit der Behauptung die zweite Impfdose neun bis zwölf Wochen nach der ersten zu geben. Das sicherste ist nach 6 Wochen die zweite Impfdose zu erhalten.

    Und zum Punkt das man später dann mit einen anderen Impfstoff geimpft werden kann, gibt es nur ein Problem. Das man dies dann verweigern wirkt, mit z.B. folgender Aussage. Das würde nicht gehen, weil man dann noch eine weitere zweite Spritze braucht, da es ein anderer Impfstoff ist

  84. 6.

    Danke für die Informationen, auch wenn vieles noch garnicht bekannt ist! ;)
    Was mich stört ist, das indirekt permanent Werbung für diese drei Pharma Firmen gemacht wird!
    Eigentlich müssten die den IMpstoff verschenken, bedenken wir die vielen Millionen Toten der letzten Jahrzehnten, die durch die Gewinn-Gier dieser Firmen vestorben sind!
    Das sind Firmen, die wollen Gewinn machen, hört auf so zutun als ob die uns helfen wollen!

  85. 5.

    Der Beitrag ist zwar sachlich,es beruhigt aber nicht wenn gerade medizinisches Personal diesen Impfstoff ablehnt...

  86. 4.

    Die Verantwortlichen müssen ja ganz schön Bammel haben. Erst nimmt Berlin die Wahlfreiheit zurück und nun gefühlt jede Zeitung schreibt wie toll doch der Astra ist und dass man dankbar sein soll.
    Wirkt genauso unseriös wie Marktschreier. Nein ich will Astra oder lasse mich halt nicht impfen.

  87. 3.

    liest sich wie 'ne packungsbeilage.....

  88. 2.

    Danke für diesen sachlichen und unaufgeregten Bericht. Bevor wieder der wahrscheinlich nicht ausbleibende große Shitstorm über Astrazeneca hereinbricht, hier ein sehr treffender Kommentar zu diesem Thema: https://www.tagesschau.de/kommentar/astrazeneca-123.html

  89. 1.

    Liebes RBB24-Team,
    danke für diesen sachlichen,ausführlichen und sehr interessanten Artikel. Ich hoffe,dass solch umfassenden Informationen zu einer Versachlichung der Debatte beiträgt. Ohne die Impfstoffwahl die Berlin im Alleingang eingeführt hat wäre das Thema sicher nicht so hoch gekocht.





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