U-Bahnhof Bundestag in Berlin (Bild: imago images/Christian Tiel)
Bild: imago images/Christian Tiel

Keine Einschränkungen ab 22 Uhr - BVG hält Angebot trotz Ausgangsbeschränkung aufrecht

Die Busse und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden trotz der ab Samstag in Berlin geltenden nächtlichen Ausgangssperre wie gewohnt fahren. "Wir halten den Fahrplan ohne Einschränkungen ein", sagte eine BVG-Sprecherin am Freitag. Denkbar sei allenfalls, dass Traktionen bei Straßenbahnen auf manchen Strecken verkürzt würden, also nur Einfach- statt Doppelzüge zum Einsatz kommen. Zeitlich bleibe das Angebot bestehen.

Ab Samstagabend schärfere Regeln

Das neue Bundesgesetz zur Verschärfung der Corona-Maßnahmen sieht nächtliche Ausgangssperren zwischen 22.00 und 5.00 Uhr morgens ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 vor. In Berlin lag dieser Wert am Freitag laut dem Robert-Koch-Institut bei 135. Ab Samstag gilt die nächtliche Ausgangssperre daher auch in der Hauptstadt. Sie endet erst dann, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen wieder unter 100 liegt.

Sendung: Inforadio, 23.04.2021, 18 Uhr

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15 Kommentare

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  1. 15.

    Tja böse Autos halt.

  2. 14.

    Das ist warer Umweltschutz! Wird ja eh aus Steuergeld finanziert, der Strom. Sonst müssen die Kohlekraftwerke noch runterfahren. Das geht natürlich nicht. Arbeitsplätze.

  3. 13.

    Das ist sehr freundlich, weil Pflegepersonal 24/7 arbeitet, am Wochenende und an Feiertagen...
    Und viele andere Schichtarbeiter auch!

  4. 12.

    Wie kommen Sie darauf, dass die das würden? Ich will das nicht!

  5. 11.

    Nee, weil Sie sich am Wochende ausschlafen können, wenn andere Leute arbeiten müssen und diese Anderen zahlen auch Steuern. Vielleicht erst mal nachdenken und dabei nicht nur auf die eigenen Interessen fokussieren.

  6. 10.

    Ihnen ist aber schon bekannt, dass zB medizinisches Personal auch an den Wochenenden arbeitet? Erst das Auto verteufeln oder wie an der Charité zusätzliche Parkplätze versagen und dann denn ÖNPV stillegen?

  7. 9.

    Sind Sie schonmal mit Nachtbussen durch Berlin gefahren? An den Umsteigeknoten sind in der 1 bis 2 Minuten Umsteigezeiten vorgesehen. Das funktioniert bei Buslinien, die an der selben Haltestelle halten, jedoch nicht an weit verteilten Haltestellen an großen Kreuzungen.

    Also Beispiel: Wer mit dem M48 in der Nacht aus Richtung Steglitz kommend zum N10 Richtung Zoo umsteigen will, hat 2 Minuten Zeit, um von der Haltestelle Zehlendorf Eiche in der Potsdamer Straße am Friedhof aus erst die Berliner Straße und dann nochmal den Teltower Damm zu überqueren, um den N10 an der Haltestelle vor Woolworth zu erreichen.

    Da ist in der Praxis quasi unmöglich, die tatsächliche Umsteigezeit beträgt also gut 30 Minuten bis zum nächsten Takt. Gut, ihrem Vorschlag nach dann eben 1 Stunde. Macht bei 2maligem Umstieg eine Fahrzeitverlängungen von 1 Stunde. Super.

  8. 8.

    Animiert die BVG damit nicht, die Ausgangssperre zu ignorieren? Hier leben etliche Menschen, die wissen von der Ausgangssperre nichts und merken auch nichts davon, wenn die BVG ihr Angebot nicht verändert. Die wenigen, die nachts unterwegs sein müssen und dürfen, würden sich auf einen 30 oder 40 Minuten Takt einstellen.

  9. 7.

    Man könnte z.B. am WE diesen durchgehenden Nachtverkehr bei U und S Bahn ausfallen lassen. Ich habe nie verstanden warum in den Nächten von Fr./ Sa und Sa zu So Züge leer durch die Stadt fahren müssen. Innerhalb der Woche funktioniert das frühe fahren der Schichtarbeitenden ja sogar besser trotz der Betriebspause.
    In einigen Wochen wird bei der jetzigen Regelung das große Jammern der BVG beginnen das das alles zu teuer ist.

  10. 6.

    Sagt ja keiner, dass die Mitarbeiter unbezahlt zu Hause bleiben müssen. Zu Hause ja aber auch bezahlt. Immerhin würden kürzere Züge und geringere Taktungen (z.b. 20Min statt 10) gut Einsparungen bringen, die widerum woanders investiert werden könnten. Allein die Stromkosten würden mich mal interessieren - Berlinweit bestimmt einiges

  11. 5.

    Ja klar , evtl ist das etwas übertrieben. Allerdings frage ich mich ob es wirklich sensationell wirtschaftlicher wäre. Immerhin kann man ja nun das Personal der BVG deswegen nicht unbezahlt zu Hause lassen. Außerdem werden die Spät- und Schichtdienstler ja auch unterschiedliche Dienstzeiten haben. Ich wäre ziemlich genervt nach nem anstrengenden Dienst, müde Ewigkeiten auf die nächste Bahn zu warten. Der Abruf meiner Kolllegen und mir zum Beispiel, erfolgt spontan und innerhalb kurzer Zeit.

  12. 4.

    Vielleicht die Schichtarbeit er nach Hause bringen und dann ausdünnen. Dit könnte gehen.

  13. 3.

    sollen die Arbeiter/innen also ne stunde in der kalte verharren um nach hause zu kommen?

  14. 2.

    Wirtschaftlich wäre ein Stundentakt, damit Nachtarbeiter:innen und Spätdienstler:außen befördert werden können.
    Wer soll denn das derzeitige Angebot der BVG bezahlen, wenn die Politik gegen ihre eigenen Betriebe arbeitet? Sind ja "nur" Steuergelder!

  15. 1.

    Danke an die BVG...es gibt auch noch Menschen die arbeiten müssen. Und das zu Zeiten wo andere sich noch mal umdrehen.

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