160.000 Impfdosen verabreicht - Wochenrekord bei Corona-Impfungen in Brandenburg

Symbolbild: Viele Menschen warten im Impfzentrum Babelsberg in der Metropolishalle auf ihren Impfung gegen Corona. (Quelle: dpa/S. Stache)
Bild: dpa/S. Stache

Mit mehr als 160.000 Corona-Schutzimpfungen in einer Woche ist in Brandenburg ein Rekord aufgestellt worden. Seit Beginn der Kampagne haben mehr als eine Million Brandenburger mindestens eine Impfung erhalten, wie der Impflogistik-Stab beim Innenministerium am Montag mitteilte. Rund 536.000 Menschen seien vollständig geimpft. Das entspricht etwa 21 Prozent der Bevölkerung. Insgesamt wurden den Angaben zufolge bislang etwa 1,5 Millionen Impfungen verabreicht (Stand: 6. Juni).

84.000 Impfdosen wurden vergangene Woche in Arztpraxen und 58.000 in Impfzentren verabreicht. In Krankenhäusern waren es rund 11.000 Dosen, durch mobile Impfteams fast 7500.

Insbesondere bei den Erstimpfungen hinkt Brandenburg im Ländervergleich hinterher und belegt unter den 16 Bundesländern den vorletzten Platz. Das Land hat im bundesweiten Vergleich bisher auch die wenigsten Impfstoffdosen pro 100 Einwohner erhalten. Das zeigen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesministeriums für Gesundheit.

Mehrheit der Senioren in Brandenburgs Altenheimen geimpft

In den Altenheimen in Brandenburg sind inzwischen die meisten Bewohner geimpft. Das hat eine dpa-Umfrage bei den Trägern der Einrichtungen im Land ergeben. Die Impfquote ist von Heim zu Heim unterschiedlich und schwankt zwischen 80 bis 100 Prozent. Mit dem Schutz der Bewohner durch die Impfung kehrt in den Einrichtungen nach und nach mehr Normalität zurück. Gruppenaktivitäten werden wieder vermehrt angeboten.

Im DRK-Seniorenwohnpark in Großräschen (Oberspreewald-Lausitz) können die Bewohner wieder gemeinsam kochen und backen. Auch Kita-Kinder dürften wieder in die Einrichtung kommen, so Einrichtungsleiter Christian Raum. "Im Großen und Ganzen ist das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner in Sachen Betreuung und Aktivitäten wieder auf dem Stand vor der Pandemie."

Sendung: Antenne Brandenburg, 07.06.2021, 14:00 Uhr

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5 Kommentare

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  1. 5.

    Also gestern gab es freie Termine für das Impfzentrum in Tegel (für Mitte Juli).

  2. 4.

    Bei den niedrigen Impfzahlen in Brandenburg ist ein Rekord schnell erstellt... OK, Spaß beiseite, der Speckgürtel muss weg vom vorletzten Platz, Neukölln ist nicht weit weg! Ich arbeite dort und pendle täglich rein. Das kann nicht gut sein... Natürlich bin ich bisher ungeimpft, ich hoffe auf den Betriebsarzt. Anders komme ich nicht an einen Termin.

  3. 3.

    Ab zum Anwalt und Klage gegen Freiheitsberaubung oder ähnliches einlegen.

  4. 2.

    Bei sowas sollte man einfach mal Strafanzeige wegen Freiheit entziehender Maßnahmen stellen. Die kostet nichts ( anders als ein Gerichtsverfahren) und die Betreiber bekommen sofort schnappatmung. :D

  5. 1.

    Leider ist das nicht in allen Heimen so. Bei meiner Schwiegermutter sind mehr als 10 % nicht geimpft und uns wurde erklärt, da die Impfquote unter 90 % ist, kann nicht gelockert werden. Alo weiter Termine machen, Tests, Masken, kein Besuch im Zimmer und schon 2 mal Quarantäne für meine Schwiegermutter , obwohl sie geimpft ist! QAktivitäten gibt es auch witerhin nicht. Also die über 10 %, die sich nciht impfen lassen wollen (oder ihre Betreuer es nicht wollen) "zwingen " alle anderen, sie zu schützen. Das kann doch kein Dauerzustand sein! Die Herrschaften, die noch halbwegs mobil sind, werden langsam depressiv, weil sie schon so ewig eingesperrt sind... Und wer weiß wie viel Zeit sie noch haben! Einige sind in der letzten Quarantäne verstorben, woran erfährt man natürlich nciht.

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