Studium in Brandenburg - Hälfte aller Hochschulveranstaltungen bald wieder in Präsenz

Studienanfänger sitzen während ihrer ersten Juravorlesung in einem Hörsaal der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam (Brandenburg). Quelle: dpa/Ralf Hirschberger
Bild: dpa/Ralf Hirschberger

Die Hochschulen in Brandenburg kehren zum Wintersemester wieder zu mehr Normalität zurück.

Mehr als die Hälfte der Lehrveranstaltungen soll in Präsenz stattfinden, wie das Wissenschaftsministerium mitteilte. Hochschulen, Studierendenvertretungen und Studentenwerke hätten sich mit dem Ministerium auf entsprechende Öffnungsschritte in den kommenden Wochen und Monaten verständigt.

Psychosozialer Beratungsbedarf gestiegen

"Die Präsenzlehre soll künftig wieder der Regelfall sein", hieß es in der gemeinsamen Erklärung. Auch Mensen sollen wieder öffnen. Da der psychosoziale Beratungsbedarf gestiegen sei, wollen die Studentenwerke ihr Angebot weiter ausbauen. In einem flexiblen Stufenplan sollen vor allem internationale und beeinträchtigte Studierende sowie Erstsemester berücksichtigt werden. Die Hochschulen wollen prüfen, wie sie Impfungen für Studierende unterstützen können.

"So gut wie die digitalen Möglichkeiten waren, den Unterricht fortzusetzen und Studium weiter zu ermöglichen: Lernen, Erkenntnis und Erinnerung entstehen immer erst aus der direkten Kommunikation, aus Anfassen und Ausprobieren, dem Spaß am gemeinsamen Tun", sagte die Präsidentin der Fachhochschule Potsdam und Vorsitzende der Brandenburgischen Landesrektorenkonferenz, Eva Schmitt-Rodermund.

Sendung: Inforadio, 03.06.2021, 21 Uhr

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