Fragen und Antworten - Was tun bei einem positiven Corona-Testergebnis?

Fr 04.02.22 | 06:15 Uhr
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Ein Mann hat ein positives Ergebnis für Covid 19 (Quelle: dpa/Michael Bihlmayer)
Bild: dpa/Michael Bihlmayer

Noch nie war es in Berlin und Brandenburg so wahrscheinlich, sich mit dem Coronavirus zu infizieren wie jetzt. Was müssen Betroffene unternehmen, sobald der Selbsttest positiv ist? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Die Omikron-Welle hat Berlin und Brandenburg nach wie vor fest im Griff - täglich erreichen die registrierten Neuinfektionen neue Höchststände. Noch nie war die Wahrscheinlichkeit höher, sich zu infizieren und zu erkranken.

Doch wie erkennt man die Erkrankung überhaupt? Was ist nach einer Infektion zu beachten? Wann können wieder Gäste empfangen werden? Und auf welche hygienischen Maßnahmen muss in der häuslichen Isolation und Quarantäne geachtet werden? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Woran erkennt man eine Covid-Erkrankung?

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sind die häufigsten Krankheitszeichen von Covid-19 Husten (bei 42 Prozent), Schnupfen (bei 31 Prozent) und Fieber (bei 26 Prozent).

Sicher unterscheiden von einer fieberhaften Erkältung kann man eine Covid-Erkrankung nur anhand eines positiven Tests, denn die Symptome sind sehr ähnlich: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, trockener Husten, Müdigkeit, Durchfall kann auch vorkommen. Im Gegensatz zu Delta führt die Omikron-Variante stärker zu nächtlichem Schwitzen und Appetitlosigkeit. Geschmacksstörungen treten eher selten auf.

Was tun bei einem positiven Test?

Sollte per Selbsttest ein positives Ergebnis zum Vorschein kommen, muss dies durch einen PCR-Test bestätigt werden. Diesen kann man beim Hausarzt, bei einem öffentlichen oder auch privaten Testzentrum (dort kostenpflichtig!) durchführen. Für den Weg dorthin darf man die eigene Wohnung verlassen. Bis das PCR-Testergebnis vorliegt, können Stunden oder auch Tage vergehen. Die Wartezeit muss in häuslicher Quarantäne überbrückt werden.

Da in ganz Deutschland die PCR-Laborkapazitäten knapp sind, wird wohl schon bald auch eine Bestätigung der Corona-Infektion durch einen zertifizierten Antigen-Schnelltest ausreichen. Dieser muss allerdings in einem Testzentrum oder beim Hausarzt durchgeführt werden.

Im Falle einer Bestätigung des positiven Testergebnisses informiert der Arzt oder das Labor das zuständige Gesundheitsamt. Eine direkte Kontaktaufnahme des Infizierten mit dem Gesundheitsamt ist nicht nötig.

Was tun bei Symptomen?

Zur Behandlung von Symptomen raten Ärzte zur Einnahme von Medikamenten, die üblicherweise bei hochfiebernden Infekten genommen werden: Ibuprofen oder Paracetamol bei Bedarf gegen Fieber und Schmerzen einnehmen. Zudem empfehlen Mediziner, viel zu trinken, etwa heißen Tee, viel Ruhe und eine Symptombehandlung wie bei einer normalen Erkältung.

Menschen, die zu einer Risikogruppe für einen schweren Verlauf gehören, rät das RKI, rasch Kontakt zur Hausarztpraxis aufnehmen oder telefonisch zu anderen beratenden Stellen.

Wann sollte ein Arzt konsultiert werden?

Die Arztpraxis sollte bei Fieber über 39,5 Grad oder Atemnot kontaktiert werden, erklärte Hausärztin Nicola Buhlinger-Göpfarth aus Pforzheim tagesschau.de. Der Notarzt sei eher selten nötig.

Atemnot trete nicht plötzlich massiv auf, sondern kündige sich an, manchmal begleitet von Atemgeräuschen wie Rasseln. Dann könne man zum Hausarzt gehen, der überprüfe die Sauerstoffsättigung und höre die Lunge ab. Sollte sich die Atemnot jedoch plötzlich verschlimmern, ist es womöglich doch angeraten, den Notarzt zu rufen, um sich in eine Klinik bringen zu lassen.

Wann ist man besonders ansteckend?

Wie bei den meisten viralen Infekten betrage die Inkubationszeit drei bis sechs Tage, sagt Hausärztin Buhlinger-Göpfarth. Es gibt Hinweise darauf, dass der Zeitraum bei der Omikron-Variante etwas kürzer ist als noch bei Delta.

Der genaue Zeitraum, in dem man dann selbst ansteckend ist, ist laut RKI nicht klar definiert. Als sicher gilt aber, dass die Ansteckungsfähigkeit kurz vor und nach Symptombeginn am größten ist und dass ein erheblicher Teil von Übertragungen bereits vor dem Auftreten erster klinischer Symptome erfolgt.

Wie verhalte ich mich meinem Arbeitgeber gegenüber?

Bei einer bestätigten Infektion mit dem Corona-Virus, die von Symptomen begleitet ist, stellt der behandelnde Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus. Das geht vorerst bis zum 31. März auch telefonisch.

Bei einer Krankschreibung bekommen Beschäftigte bis zu sechs Wochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber. Sollte die Erkrankung länger als sechs Wochen andauern, zahlt die Krankenkasse gesetzlich Krankenversicherten Krankengeld. Privatversicherte bekommen Krankentagegeld, wenn der Krankenversicherungsvertrag dies einschließt.

Für die Krankschreibung ist kein PCR-Test nötig, da reichen Symptome. Um später aber einen Genesenen-Status zu erhalten, braucht man bundesweit noch einen PCR-Test. Ob das bleibt, ist unklar.

Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde, aber keine Symptome hat, kann keine Krankschreibung bekommen. Geimpfte sind hier jedoch durch das Infektionsschutzgesetz abgesichert: Sie bekommen ebenfalls für sechs Wochen eine Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. In diesem Fall muss der Betroffene den behördlichen Bescheid über die Anordnung der Quarantäne beim Arbeitgeber einreichen.

Wie lange dauert die Isolierung?

Die Isolierung (so heißt es bei Infizierten, bei Nicht-Infizierten nennt man es Quarantäne) dauert in der Regel zehn Tage. Nach sieben Tagen kann man sich mittels eines negativen Schnell- oder PCR-Tests frei testen und so die Isolierung vorzeitig beenden. Außerdem sollten Erkrankte mindestens 48 Stunden symptomfrei sein oder die Genesung ärztlich beurteilt werden.

Erledigungen außer Haus müssen in dieser Zeit Menschen übernehmen, die sich nicht in Quarantäne befinden. Egal ob Freund, Familie oder Lieferdienst: Einkäufe sollten vor der Tür abgestellt und nicht in die Wohnung gebracht werden.

Wie viel Abstand zu Familienmitgliedern?

"Da das Virus primär über Tröpfchen und Aerosole beim persönlichen Kontakt übertragen wird, sollten auch innerhalb der Familie direkte Kontakte vermieden oder so gut es geht reduziert werden", erklärt Ernst Tabori, ärztlicher Direktor des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene in Freiburg, kürzlich im Gespräch mit rbb|24. Also wenn möglich: keine gemeinsamen Zusammenkünfte und keine gemeinsamen Mahlzeiten einnehmen. Die infizierte Person solle sich abgetrennt von den anderen in einem eigenen Raum oder Bereich der Wohnung aufhalten.

Wenn direkte Kontakte unvermeidbar seien, etwa bei der Betreuung von Kindern oder der Versorgung einer infizierten Person, so sei die korrekt getragene FFP2-Maske eine geeignete und wirksame Maßnahme, um sich vor der Infektion zu schützen.

Müssen Kontaktpersonen im eigenen Haushalt in Quarantäne?

Prinzipiell ja. Die Quarantäne endet nach zehn Tagen, ohne Test. Wer nach sieben Tagen schon 48 Stunden symptomfrei ist und einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen kann, darf die Quarantäne frühzeitig beenden. Nicht in Quarantäne müssen:

• Personen mit einer Auffrischungsimpfung, insgesamt sind drei Impfungen erforderlich (gilt auch für mit Johnson&Johnson-Geimpfte)

• Genesene ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag ab dem Datum der Abnahme des positiven Tests

• Personen mit einer zweimaligen Impfung, ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung bis zum 90. Tag nach der Impfung (gilt auch für mit Johnson&Johnson Geimpfte)

• Geimpfte Genesene (Geimpfte mit einer Durchbruchsinfektion oder Genesene, die eine Impfung im Anschluss an die Erkrankung erhalten haben)

Außerdem gibt es Ausnahmen für Schüler sowie Kinder in der Betreuung. Diese können die Quarantäne als Kontaktperson bereits nach fünf Tagen durch einen negativen PCR- oder Antigenschnelltest beenden.

Muss man verstärkt waschen oder den Müll getrennt entsorgen?

Sowohl Antigen-Schnelltests, Taschentücher als auch andere Produkte, die die infizierte Person benutzt hat, sollten in einem geschlossenen Müllbeutel über den normalen Hausmüll entsorgt werden. "Es muss sichergestellt sein, dass keine andere Person nochmal in Kontakt mit dem Abfall kommt. Danach immer die Hände mit Seife waschen", so Hygiene-Experte Tabori.

Der Erreger der Corona-Infektion ist nicht umweltresistenter als andere Erkältungserreger. Daher reicht laut Tabori für die Reinigung von Oberflächen ein milder Haushaltsreiniger. Routinemäßiges Desinfizieren der Wohnung sei nicht nötig. Für benutztes Geschirr reiche die Spülmaschine. Ähnliches gilt für die Kleidung. Einfach in die Waschmaschine und wie immer durchwaschen lassen. "Nach überstandener Infektion ist ein geeigneter Zeitpunkt, um die Bettwäsche zu wechseln. Wenn das Bettzeug durchgeschwitzt ist, weil man zum Beispiel Fieber hatte, selbstverständlich auch früher", so Tabori.

Ab wann können Infizierte wieder Besuch zuhause empfangen?

"Das Robert-Koch-Institut hat sich da ja diesbezüglich ganz klar geäußert: Zehn Tage Isolationsdauer von Infizierten. Wenn diese 48 Stunden zuvor symptomfrei waren, dann können sie sich bereits nach sieben Tagen freitesten. Ab da darf derjenige oder diejenige auch wieder Kontakt zu Mitmenschen haben, also zur Arbeit gehen oder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Allerdings spricht auch nichts dagegen, wenn man sich damit sicherer fühlt, noch drei oder fünf weitere Tage zu warten, bis zuhause wieder Gäste empfangen werden", erklärte der Hygieniker Tabori rbb|24.

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22 Kommentare

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  1. 22.

    Ich bin die letzte auf unseren Kitatrakt uns Stämme alles so auch bei anderen Kitas....wo soll das noch hin kommen...Viele Erzieher infizieren sich trotz Impfung und fallen aus..warum wurde die Quarantäne abgeschafft???????Wir sind am Limit und können bald au h nicht mehr...spielt man mit der Gesundheit der Erzidher????? Wo ist noch Gerechtigkeit...die obersten sind in ihrer feinen Hülle wir sind doch nur das Volk das alles austragen muss.oh wo sind wir gelandet.Auch wenn die den Betrag wieder mal nicht senden...der Unmut ist sehr stark imBildungswesen

  2. 21.

    Es verbreitet sich auch so schnell. Was hat man also damit erreicht? Aktuell sind alleine offiziell 6 Prozent der Berliner infiziert.

  3. 20.

    So schnell ändern sich die Regeln. Somit ist mein Kommentar von gestern hinfällig. Wahnsinn!
    Noch gestern brauchte man einen PCR-Test - ab heute reicht Schnelltest

    "... Ab sofort reicht zum Nachweis einer Corona-Infektion ein positiver Antigen-Schnelltest - vorausgesetzt er wird bei einer offiziellen Teststelle durchgeführt. Ein PCR-Test zur Bestätigung ist keine Pflicht mehr. ..."
    https://www.rbb24.de/politik/thema/corona/beitraege/2022/02/berlin-corona-regeln-aenderungen-verordnung-das-gilt-ab-samstag-05-februar.html

  4. 19.

    Da Corona lt Berichten sehr gefährlich (habe ich gehört) rufe ich 112, sonst wären all die Maßnahmen nicht nötig.

  5. 18.

    "könnte man mit der aktuellen Situation keine Einführung von irgendwelchen Maßnahmen begründen." doch, aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr und schnellen Verbreitung.

  6. 17.

    Ja, die Nummer ist 112. Für gewöhnlich fragt man Sie dort, warum Sie anrufen und entscheidet dann, ob ein Notarzt mitkommen muss. KOPFSCHÜTTEL

  7. 16.

    Mit dem Unterschied, dass Grippe nicht so ansteckend ist, weil man i. d. R. sofort krank ist und zu Hause bleibt. Und wer nicht krank ist, egal ob solidarisch oder vorgesorgt, kann arbeiten gehen, das ist die immer wieder geforderte Normalität.

  8. 15.

    Zum Schutz meiner Familie und vor allem der Kinder würde ich 24/7 Maske tragen. Man kann das auch schon kleinen Kinder erklären! Wenn man WILL! In Ihrem Fall ist es wohl eher notorisches Nörgeln, dagegen hilft keine Maske und keine Impfung - haben Sie nichts, woran Sie sich freuen können?

  9. 14.

    Diese unsinnigen Tests beenden und gut iss.

  10. 13.

    "Sicher unterscheiden von einer fieberhaften Erkältung kann man eine Covid-Erkrankung nur anhand eines positiven Tests,.."
    "..und eine Symptombehandlung wie bei einer normalen Erkältung."
    Jetzt mal ganz nüchtern gesehen,die Sache ist doch durch und wir sollten schleunigst zur Normalität zurückkehren. Andere Länder haben das ja schon begriffen.

    Wenn man die Sache mal von einem anderen Standpunkt aus betrachtet - also mal angenommen,es gäbe gar keine Maßnahmen - könnte man mit der aktuellen Situation keine Einführung von irgendwelchen Maßnahmen begründen.

  11. 12.

    Das steht doch da drin, was ich kritisiere!Ein Teil der Vorschläge ist absurd, einige sind nicht umsetzbar oder werden in der Regel zu spät erfolgen.
    Ich vertrete eine andere Auffassung zu dem, was wir tun sollten und die tue ich kund. Ich finde es nicht nur ermüdend sondern extrem asozial und unser aller Zukunft gefährdend, dass wir weiterhin an Maßnahmen festhalten, die nicht sinnvoll sind und uns mit Händen und Füßen gegen das wehren, was eh kommen wird und muss: Eine Durchseuchung der Gesellschaft.
    Andere feiern inzwischen Freedom-Day Nr. 2, diesmal weil sie im Sommer diese Durchseuchung angegangen sind und daher eine größere Grundimmunität haben.Ich halte die Vorschläge für größtenteils nicht umsetzbar und kontraproduktiv. Tut mir leid, wenn Sie das ermüdet, aber ich möchte endlich raus aus der Pandemie und nicht dauerhaft verharren!

  12. 11.

    Willkommen in der Endemie! Corona ist da und bleibt. Und fast alle in Deutschland kommen damit gut zurecht. Die gefährdeten Gruppen sind größtenteils geimpft und haben bei einer Infektion nur geringe Symptome. Wer sich nicht impfen lassen will, der trägt ein deutlich höheres Risiko, aber diese Menschen verstopfen momentan nicht unsere Intensivstationen. Laut DIVI sind momentan nur 2272 bundesweit mit/wegen Corona auf Intensiv. Meist auch wegen schweren anderen Krankheiten.

    Fast alle von uns werden Corona irgendwann bekommen und die meisten werden es nicht mal merken. Also: Ja, Masken schützen und werden uns noch eine Weile begleiten. Und ja, lassen Sie sich boostern, das bringt Sicherheit! Aber alle weiteren Maßnahmen xG(+) und Impfpflichten und sonstige Verbote sind in meinen Augen populistischer Aktionismus und das treibt die Menschen nur den Nazis in die Arme.

  13. 10.

    Danke für die Hinweise. Betroffen steht man dann vielleicht doch etwas ratlos da. Auch wenn nicht 100%iger Schutz gewährleistet ist, kann man doch das Mögliche machen. Und wenn man nur ein Badezimmer hat, heißt es Lüften und Maske beim Duschen oder Toilettengang. Was mich nervt, ist diese ständige Verharmlosung von Covid und der Vergleich zu Grippe. Wer schon einmal eine Grippe durchgemacht hat (nicht grippaler Infekt) weiß, wie lange man braucht, um wieder in Gang zu kommen. Und keiner weiß im Vorfeld, ob er nicht trotzdem schwere Verläufe oder Langzeitfolgen davon trägt.
    Ich finde es eine schöne Geste seinen Mitmenschen gegenüber, wenn man mit was auch immer erkrankt ist, verstärkt auf Hygiene zu achten, und warum nicht bei Schnupfen und Husten Maske tragen. Haben wir jetzt fast alle gelernt.

  14. 9.

    Dem rbb-Team ein Dankeschön für diesen m.E. übersichtlichen und informativen Artikel.

    "... Für die Krankschreibung ist kein PCR-Test nötig, da reichen Symptome. Um später aber einen Genesenen-Status zu erhalten, braucht man bundesweit noch einen PCR-Test. ..."
    Ich denke, dass dies vielen nicht so ganz klar ist. Kann somit später (LongCovid usw.) und auch dem "Würfel-Regelwerk" ziemlich gravierende Folgen haben.

    Und auch @Steffen für Kommentar 4+5 - Danke und Zustimmung

  15. 8.

    Also, wenn es so ist, dass durch Corona endlich eine Impfung gegen Erkältungskrankheiten auf den Markt gekommen ist, freue ich mich und mache mit. Nix nervt so wie die jährlichen Verrotzungen. Gleiches würde ich mir für/gegen Salmonellen und Campylobacter, Noro und Rota wünschen. Hier gibts auch jährlich hohe Todesraten, gerade in Altenheimen (fragt mal die Pflegekräfte...). Wenn auch nur ETWAS hängen bleibt an Hygiene, Einhalten des persönlichen Dunstkreises (Mindestabstand), ZuHauseBleiben bei Rotz und so, dann fände ich das auch klasse. Aber erstmal muss noch der Rest von Corona weg. Keiner ist sicher, ob es nicht wieder Varianten gibt/geben wird, die schlimmere Auswirkungen als Omikron haben... *seufz*

  16. 7.

    Ich kann mich nur den Kommentaren Nummer 2 und 3 anschließen. Als 3-fach Geimpfter und politisch Neutraler sage ich, es reicht mir, Schluss mit Angst machen. Impfpflicht: Impfungen soll 6-12 Monate gegen einen Erreger schützen, ansonsten ist es aus meiner Sicht eine Therapie. Bitte bedenken: Impfstoffe gegen Covid 19 haben eine vorläufige Zulassung, aber das Langzeitverhalten (>1-10 Jahre) fehlt. Daher besitzt der Nürnberger Kodex von 1947, der auch ins Grundgesetz einfloss, weiter Gültigkeit.

  17. 6.

    Gilt das nun für Heute oder auch Morgen noch?

  18. 5.

    Also weil ärztlich fundierte Verhaltensratschläge möglicherweise Geimpfte und Vorsichtige verärgern und Ungeimpfte bestätigen könnten, sollte man lieber keinen Ratgeber-Artikel für Infizierte schreiben, verstehe ich Sie da richtig? Was hätte man denn in diesen Text Ihrer Ansicht nach schreiben sollen?

  19. 4.

    Was um alles in der Welt lesen Sie da bitte raus? Da stehen Empfehlungen, wenn man infiziert ist, mehr nicht. Wenn man es vermeiden kann und möchte, Familienmitglieder anzustecken und den Platz hat, kann man doch so vorgehen, was ist denn das Problem? Dass man sich meistens ohnehin ansteckt und das kaum zu vermeiden ist, stimmt doch trotzdem. Diese - sorry-aus meiner Sicht künstliche Erregung, auch noch wirklich jede Information in Verbindung mit Covid zu politisieren, ermüdet wirklich sehr.

  20. 3.

    Ein Teil der gemachten Vorschläge ist doch absurd! Zu Hause eine FFP2-Maske tragen gegenüber den Kindern? Wieviele Wohnungen bieten ausreichend Platz und Bäder, um Abstand herzustellen und wie soll man lüften, damit sich die Aerosole dabei nicht in den Bereich verteilen, der nicht in Quarantäne ist?
    Wenn man besonders infektiös ist, vor und nach den Symptomen, dürfte es zu spät sein, wenn man es bemerkt. Bei uns sind alle krank, geimpft oder ungeimpft,alle Covid! halb Deutschland ist krank, wie sonst auch im Winter, aber kaum Schwerkranke, also wann kommen wir wieder in der Realität und einem normalen Umgang mit Mitmenschen und Erkältungskrankheiten an, wenn nicht jetzt? Schluss mit der Angst, es ist eine normale Krankheit, die wenigen gefährlich wird und mit konsequenter Vermeidung erreichen wir den notwendigen Schutz nie!

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