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  • Fraktionschefs in Berlin, Florian Graf (r, CDU) und Sebastian Czaja (FDP) (Quelle: dpa/Paul Zinken)
    dpa/Paul Zinken

    Dritter Untersuchungsausschuss zum BER beantragt 

    Wo BER draufsteht, ist auch Tegel drin

    CDU und FDP fordern einen dritten Untersuchungsausschuss zum Pannen-Flughafen BER - und überrumpeln damit die anderen Fraktionen im Abgeordnetenhaus. Kritiker vermuten allerdings schon, dass es am Ende vor allem um Tegel gehen soll. Von Sebastian Schöbel

  • Passanten laufen vor der Fassade des Landtages in Potsdam entlang. (Quelle: dpa/Hirschberger)
    dpa/Hirschberger

    Vorrang für Versammlungsfreiheit vor Hausrecht 

    Verwaltungsgericht erlaubt Fluglärm-Protest am Landtag

    Fluglärm-Gegner können am Landtagsgebäude in Potsdam protestieren und auch mit einer Videoinstallation die Fassade illuminieren. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden - und sich damit gegen die Argumentation der Landtagspräsidentin gestellt.

  • Ein Arbeiter putzt ein Schild im Hauptterminal des BER. (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)
    dpa/Ralf Hirschberger

    Finanzlücke von rund 770 Millionen Euro 

    Flughafen-Aufsichtsrat will weitere Steuergelder für BER

    Die Verzögerungen bei der Inbetriebnahme des BER kosten weiteres Geld. Die Finanzlücke von rund 770 Millionen Euro kann nur zum Teil durch Kredite gedeckt werden. Der Rest soll vom Steuerzahler kommen, dafür hat der Flughafen-Aufsichtsrat am Freitag gestimmt.

  • Archivbild: Alter Markt in Potsdam (Quelle: imago/Jürgen Ritter)
    imago/Jürgen Ritter

    Video-Illumination in Potsdam geplant 

    Streit um Protestaktion der Fluglärm-Gegner vor dem Landtag

    Eigentlich wollen die Fluglärm-Gegner die Brandenburger Abgeordneten mit einer Video-Illumination an das erfolgreiche Volksbegehren zum Nachtflugverbot erinnern. Doch nun ist um die Aktion ein Streit entbrannt: Landtagspräsidentin Stark hat die Aktion untersagt.

  • Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup lud am 28.02.2018 Journalisten zu einer Begehung des Flughafen BER ein. (Bild: rbb/Thomas Rautenberg)
    rbb/Thomas Rautenberg

    Das unfertige Terminal 1 

    Ein Besuch im BER

    Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup lud am Mittwoch Journalisten in das unfertige Terminal 1 des Flughafen BER ein, um für die private Finanzierung des künftigen Ausbaus zu werben.

  • Helm mit der Aufschrift "BER" auf der Flughafen-Baustelle (Quelle: imago/Christian Ditsch)
    imago stock&people

    Flughafengesellschaft in Finanznöten 

    Jetzt sollen private Unternehmen den BER mit ausbauen

    Berlin will keine weiteren Steuergelder für den BER ausgeben. Deshalb setzt der Flughafen jetzt auf private Investoren. Mietkauf ist das Stichwort der Stunde. Damit würde der Flughafen zwar auch belastet - aber eben erst später, sagt Flughafenchef Lütke Daldrup.

  • Ein Stop-Schild steht am 10.12.2017 vor dem Flughafen BER (Quelle: imago/Jürgen Ritter)
    imago/Jürgen Ritter

    Keine weiteren öffentlichen Gelder 

    Berlin dreht dem BER vorerst den Geldhahn ab

    770 Millionen Euro zusätzlich braucht der BER, um fertiggebaut zu werden: Der Koalitionsausschuss aus SPD, Linken und Grünen will dafür jedoch keine weiteren öffentlichen Gelder locker machen.

  • Arbeiter im Oktober auf einer Landebahn des BER (Quelle: imag/Jürgen Heinrich)
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    Mehrkosten von 770 Millionen Euro 

    Berliner CDU gegen weitere Landesgelder für BER

    In der Politik steigt der Unwille, weiteres Geld im Flughafen BER zu versenken. Um wenigstens die erste Ausbaustufe an den Start zu bringen, kommt die Berliner CDU wieder mit einer alten Idee um die Ecke: einer Teilprivatisierung des Airports.

  • Das Terminal des neuen Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) (Quelle: dpa/Pleul)
    dpa/Pleul

    Nach rbb-Bericht über neuen Businessplan 

    BER-Betreiber bestätigen Mehrkosten von 770 Millionen Euro

    Damit der Flughafen BER im Jahr 2020 eröffnen werden kann, benötigt die Flughafengesellschaft 770 Millionen Euro mehr als bisher geplant. Das geht aus dem neuen Businessplan hervor, wie der rbb erfuhr. Das ist aber noch nicht das Ende der Kosten.

  • U-Bahn im Bahnhof Rudow (Quelle: dpa/Kumm)
    dpa/Kumm

    Verkehrsanbindung des BER 

    Bürgermeister fordern U7-Verlängerung nach Schönefeld

    Die U-Bahnlinie 7 soll von Rudow bis nach Schönefeld verlängert werden - das wünschen sich die Bürgermeister von Neukölln, Treptow-Köpenick und Schönefeld. Denn die Behörden sehen schon einen drohenden Verkehrsinfarkt.

  • Ein Gepäckband im Terminal des künftigen Flughafens BER. (Quelle: imago/Bernd Friedel)
    imago/Bernd Friedel

    "Kathedrale des Luftverkehrs" 

    Flughafenchef hält BER-Hauptterminal für unwirtschaftlich

    Drei Milliarden Euro wird wohl allein das Terminal des BER kosten - drei Mal so viel wie ursprünglich geplant. Und nun räumt Flughafenchef Lütke Daldrup ein: Das Terminal ist am heutigen Bedarf vorbei gebaut. Der Grund sind Billigflieger.

  • Archivbild: Innenansicht des BER-Hauptterminals (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)
    dpa/Ralf Hirschberger

    Grüne sprechen von "völlig überholten" Zahlen 

    Brandenburger Opposition zweifelt am Geschäftsmodell des BER

    2010 war die BER-Welt noch weitgehend in Ordnung: Die geplante Eröffnung sollte sich zwar um sechs Monate verzögern, doch die Betreiber rechneten mit Gewinnen aus dem späteren Betrieb. Inzwischen jedoch gibt es Zweifel am jahrealten Geschäftsmodell.

  • Hauptterminal BER (Quelle: dpa/Hirschberger)
    dpa/Hirschberger

    Senatsangaben 

    BER-Ausbau bis 2030 soll knapp drei Milliarden Euro verschlingen

    Später, größer und teurer: Für die Fertigstellung und Erweiterung des BER sind deutlich höhere Summen erforderlich als bislang bekannt. Berlin Finanzstaatsekretärin Sudhof (SPD) spricht von knapp drei Milliarden Euro, die allein für den Ausbau fällig werden.

  • Woidke sucht Kompromiss zu Nachtruhe am Hauptstadtflughafen (Quelle: dpa)
    dpa-Zentralbild

    Höhere Kosten erwartet 

    Woidke will weitere Steuer-Belastung durch BER verhindern

    Nochmal eine Milliarde Euro - mit diesen Mehrausgaben rechnet die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) bis zur Eröffnung des BER. Wo das Geld herkommen soll, ist noch offen. Jedenfalls nicht vom Steuerzahler, sagt Brandenburgs Ministerpräsident Woidke.

  • Unfertiges Terminal am BER (Quelle: imago/Ritter)
    imago stock&people/Ritter

    "BamS"-Bericht 

    Eine weitere Milliarde für den BER

    Dass der Pannen-Airport BER bis zu seiner Eröffnung deutlich mehr Geld braucht, war bereits bekannt. Laut "Bild am Sonntag" muss eine weitere Milliarde Euro in das Projekt gepumpt werden. Der Bericht beruft sich auf Schätzungen der BER-Chefs. 

  • Fluggäste warten in einer mehrere hundert Meter langen Schlange auf die Sicherheitskontrolle im Terminal D des Flughafens Berlin-Schönefeld, 22.12.17 (Quelle: rbb24 / Schneider).
    rbb24 / Schneider

    Steigende Fluggastzahlen 

    Schönefeld fertigt jetzt mehr Passagiere ab als Köln/Bonn

    Der Flughafen Schönefeld ist schäbig und zu klein. Doch die BER-Misere zwingt dem runtergekommenen Airport immer mehr Fluggäste auf. Ganz anders das Bild in Tegel: Dort gab es erstmals seit zwölf Jahren weniger Passagiere - zumindest vorübergehend.

  • Brandenburgs Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider spricht am 14.12.2017 in Potsdam (Brandenburg) in der Debatte der Landtagssitzung.
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    BER-Aufsichtsratschef zum neuen Termin 

    "Wir wollen mit Hochdruck eröffnen"

    Im Oktober 2020 soll der BER endgültig an den Start gehen. Der Aufsichtsrat hat dem neuen Zeitplan von Flughafen-Chef Lütke Daldrup am Freitag geschlossen zugestimmt - und Aufsichtsratschef Bretschneider will alles daran setzen, den Termin diesmal auch zu halten.

  • Terminal A, Flughafen Schoenefeld, Brandenburg (Quelle: imago)
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    Widerstand der Anwohner 

    Klage gegen Weiterbetrieb von "Schönefeld alt"

    Anwohner des Flughafens Schönefeld klagen dagegen, dass der frühere DDR-Airport parallel zum BER weiterbetrieben werden soll. Der geänderte Planfeststellungsbeschluss erlaubt das bis Ende 2023 - ohne neue Umweltverträglichkeitsprüfung.

  • Schilder an einer Baustellenzufahrt des Flughafen BER in Schönefeld (Quelle: dpa/Bernd Settnik)
    dpa/Bernd Settnik

    BER-Eröffnung im Oktober 2020 

    Flughafenchef hält neuen Termin für "belastbar und verlässlich"

    Die Flughafengesellschaft und der Aufsichtsrat haben sich festgelegt: Der BER soll endgültig im Oktober 2020 an den Start gehen. Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup spricht von einer "verantwortungsvollen Einschätzung". Viel Puffer bleibt aber nicht.

  • BER-Baustellenschild (Quelle: dpa/Bernd Settnik)
    dpa/Bernd Settnik

    Harsche Kritik im Brandenburger Landtag 

    "Amerika ist früher wieder auf dem Mond als wir auf dem BER"

    Im Landtag in Potsdam ist die Geduld mit dem BER aufgebraucht: Mehrere Oppositionspolitiker äußern mit deutlichen Worten ihr Misstrauen - mit Forderungen vom Teilabriss bis zu einer neuen Geschäftsführung. Nur der Aufsichtsratschef ist zuversichtlich.

  • Grafik: Baustellenschild mit Schriftzug BER; Papierflugzeuge beschriftet mit unterschiedlichen Jahreszahlen (Quelle: rbb)
    rbb

    Medienberichte 

    BER-Eröffnung offenbar für Herbst 2020 geplant

    Der nächste mögliche Eröffnungstermin für den BER steht offenbar fest: Die Flughafengesellschaft peilt jetzt Herbst 2020 an. Das berichten mehrere Medien am Mittwoch übereinstimmend. Der Landrat in Dahme-Spreewald hält das für realistisch.

  • Michael Müller und Dietmar Woidke (Quelle: imago/Ulli Winkler)
    imago/Ulli Winkler

    Vor Aufsichtsratssitzung 

    Regierungschefs BERieten sich

    Am Freitag soll endlich Gewissheit in Sachen BER herrschen: Dann will der Aufsichtsrat wieder einmal einen neuen Eröffnungstermin bekanntgeben. Vorher berieten am Dienstag erst einmal die Regierungschefs von Berlin und Brandenburg - ein ungewöhnliches Treffen.

  • Berliner Abgeordnetenhaus am Donnerstag den 30. November 2017. Ramona Pop (l), Wirtschaftsenatorin und Michael Mueller (r), Regierender Buergermeister waehrend der Aktuellen Stunde zum Thema Flughafen BER. (Quelle: imago/Christian Ditsch)
    imago/Christian Ditsch

    Abgeordnetenhaus-Debatte über Flughafen 

    BER-Probleme hin, BER-Probleme her

    Jeder gegen jeden: Im Berliner Abgeordnetenhaus ist erneut über die anhaltenden Probleme am Pannenflughafen BER debattiert worden. Schuldzuweisungen gab es einige. Die FDP plädierte erneut für Tegel, Finanzsenator Kollatz-Ahnen fordert weniger Gemecker.

  • Baustelle auf dem Flughafen BER im September 2017 (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)
    dpa-Zentralbild

    Medienbericht 

    Prüfer zeigen weitere Mängel am BER auf

    Nicht nur der TÜV sieht in seinem Prüfbericht erhebliche Risiken für die Terminplan des BER. Auch andere Prüfer sehen die bauliche Fertigstellung laut Berliner Morgenpost "stark gefährdet". Der Flughafenchef gerät damit weiter unter Druck.

Hintergründe

Gewitter über dem Terminal des BER (Quelle: dpa)

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