Die Gepäckausgabe im Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (Quelle: dpa/Bernd Settnik)
Video: Abendschau | 31.08.2017 | Bild: dpa/Bernd Settnik

Noch kein offizieller Eröffnungstermin - BER soll bis Ende August 2018 fertig gebaut sein

Zumindest für die Fertigstellung des BER gibt es einen neuen Zeitplan. Die Flughafengesellschaft hat sich mit den wichtigsten Baufirmen geeinigt. Im Herbst 2019 könnte der BER eröffnen - aber nur, wenn keine Überraschungen mehr auftauchen.

Es gibt einen neuen Zeitplan für die Fertigstellung des künftigen Flughafens BER. Nach Informationen des rbb hat die Flughafengesellschaft mit den wichtigsten Baufirmen vereinbart, dass der Airport bis Ende August kommenden Jahres baulich fertig sein soll. Anschließend soll das Gebäude intensiv getestet werden.

Anders als am Donnerstag zunächst gemeldet, nennt die Flughafengesellschaft aber nach wie vor noch keinen neuen konkreten Eröffnungstermin. Experten gehen allerdings davon aus, dass die aufwändige technische Abnahme des BER etwa ein Jahr dauern wird - vor Ende 2019 dürfte die Eröffnung kaum hinhauen. In einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung hieß es nur, dass die Flughafengesellschaft noch in diesem Jahr einen Eröffnungstermin nennen werde.

"Sachverständige dürfen keine neuen Mängel mehr entdecken"

Verschoben wurde die Eröffnung zig mal. Neu ist nun, dass der Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup die größten fünf Baufirmen, darunter Bosch und Siemens, an einen Tisch geholt und sich dann mit ihnen auf einen konkreten, verbindlichen Zeitplan geeinigt hat.

Sollten die Firmen diesen Zeitplan tatsächlich einhalten und den BER bis in einem Jahr fertiggebaut werden, schlägt die Stunde des Landrats von Dahme-Spreewald: Stefan Loge (SPD). Denn weil Schönfeld in diesem Kreis liegt, ist Loges Behörde für die technische Abnahme des Flughafens zuständig.

Am Donnerstag sagte Loge im rbb-Inforadio, alle Abläufe und Geräte würden intensiv geprüft. Er hoffe, dass die Beteiligten aus der Vergangenheit gelernt hätten und diesmal der Zeitplan eingehalten werden könne. "Wir sind keine Pedanten, aber wir fordern dem Gesetz folgend das ab, was notwendig ist. Da machen wir keinen Unterschied", sagte Loge.

Alle 1.800 technischen Anlagen im Gebäude müssen fehlerfrei zusammenarbeiten, die Prüfer machen beispielsweise Rauchtests und kontrollieren die Software. Danach muss der Flughafen mit Passagieren getestet werden - tausende Komparsen, die mit ihrem Gepäck anreisen und Fluggäste spielen. All das werde viele Monate dauern, sagte Stefan Loge. "Und auch für einen Eröffnungstermin im Herbst 2019 dürfen Sachverständige bei den Prüfungen keine neuen Mängel mehr entdecken."

Sebastian Czaja (FDP) in der Debatte im Abgeordnetenhaus, 22.06.2017 - Screenshot, Quelle: rbb TV-LivestreamSebastian Czaja

FDP-Fraktionschef Czaja: "Mission Impossible"

Dass dieser Plan aufgeht, bezweifelte der FDP-Fraktionschef im Berliner Abgeordnetenhaus, Sebastian Czaja, am Donnerstag: "Wer von einer BER-Eröffnung Ende 2019 spricht, der wird dieses Datum revidieren." Statt eines glaubhaften Termins präsentiere der Flughafenchef "mal wieder für Michael Müller eine Mission Impossible", sagte Czaja. Erwartungsgemäß betonte er noch einmal, Berlin könne nur "mit BER und TXL mit der Welt verbunden bleiben".

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Oliver Friederici, sprach von Augenwischerei. Die BER-Leitung sei "bereits derart verzweifelt, dass sie die Fertigstellung der Bauten als separaten Termin bekannt gibt und sich hierfür feiern lassen möchte", kritisierte er. Mit der Inbetriebnahme habe dieser Termin nichts zu tun, und sei daher uninteressant. Statt "Tricksereien mit Jahreszahlen" solle daran gearbeitet werden, den BER 2019 zu eröffnen. "Allerdings bleibt die BER-Führung in dieser Frage butterweich und baut bereits jetzt einer weiteren Verschiebung vor, indem sie vor Problemen warnt, welche die Fertigstellung verschieben könnten."

Bereits Anfang August waren die Daten zum neuen Zeitplan kursiert, die "Bild"-Zeitung hatte darüber berichtet, dass eine Eröffnung vermutlich erst im Herbst 2019 möglich werde. Zu der Zeit hatte ein Flughafensprecher allerdings dementiert: Die Behauptung, mit einer baulichen Fertigstellung des BER sei erst im Herbst 2018 zu rechnen, sei falsch, so der Sprecher damals. Die großflächigen Bauarbeiten im klassischen Sinne seien zudem weitestgehend abgeschlossen.  

Ursprünglich sollte der Berlin-Brandenburger Flughafen im Herbst 2011 ans Netz gehen. Technische Probleme, insbesondere mit dem Brandschutz, haben den Eröffnungstermin seitdem mehrmals hinfällig gemacht.

Chronologie: Der lange Weg zum neuen Flughafen

  • 2017: Die Eröffnung wird offiziell verschoben

  • 2016: Der Brandschutz macht noch immer Probleme

  • 2015: Neuer Flughafen-Chef Mühlenfeld kämpft mit Altlasten

  • 2014: Hick-Hack um neuen Termin - und um Mehdorn

  • 2014 - Dauerbrenner: Schall- und Brandschutz, Personaldebatte

  • 2013: Mehdorn soll es richten

  • 2013: Vierte Verschiebung im Januar - Es knirscht im Aufsichtsrat

  • 2012 - 2013: Dritte Verschiebung - U-Ausschuss soll Pannen klären

  • 2012: Eröffnung platzt erneut - die Planer müssen gehen

  • 2009 - 2011: Die Eröffung wird verschoben / Streit um Flugrouten

  • 2005 - 2008: Baustart mit Hindernissen

  • 2000 - 2004: Grünes Licht für den BBI

  • 1989 - 1999: Gedankenspiele und ersten Planungen

Kommentar

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50 Kommentare

  1. 50.

    Nehmt Reisebüroleute als Komparsen! Was wir nicht kaputt kriegen oder softwaretechnisch zum Absturz bringen, das hält! Und - wir finden Fehler, wo andere noch nie ein Problem bemerkt haben! Und noch ein Tipp: für frei Essen und Trinken tun wir alles!! :-) :-)

  2. 48.

    Ebenso sehe ich als Pankower auch so.
    Und wenn Andrea aus Dittelbrunn, oder woher aus sonst, so vehement argumentiert und fast ausschließlich mit Zitaten agieren kann, dann glaube ich, dass sie entweder ein Airberliner ist, oder sie anderweitig versucht Lobbyarbeit zu unterstützen.
    Nach eigenen Argumenten klingt das nicht wirklich, beispielsweise ein Wasser, das 3,95€ in Tegel kostet. Wird es am BER viel günstiger sein?
    Es gibt auch viele positive Stimmen zu TXL, die eine Schließung für fatal hielten - aber es ist doch eine Stimmungsmache mit 2019, da zu dem Zeitpunkt der fehlende Lärmschutz für Berlin abläuft, der mit Kalkül ausgesetzt wurde. Auch die hohen Sanierungskosten sind eine irreführende Angabe, denn die Nachnutzung kostet durch Um- und Zurückrüstung sicher viel mehr als das vorhandene wieder zu reparieren - das wurde auch wohl absichtlich nicht getan und damit wissentlich die Passagiere des TXL gefährdet, damit es "Totschlagargumente" gibt.

  3. 47.

    Bin davon ausgegangen, dass die Leser und Leserinnen etwas Ahnung von Geographie haben. Deshalb wiederhole ich es gerne: Nach der Schließung von Tegel hat Berlin keinen Flughafen mehr.

  4. 46.

    ... zunächst einmal: Ja, ich wohne in Pankow und die Flugzeuge haben mich vor 16 Jahren nicht davon abgehalten hierher zu ziehen.
    @Andrea: Stinkende Klos gibt es sicherlich an allen Orten, ebenso Kritiker die bestimmte Dinge kritisieren. Insofern beeindruckt mich die Aufzählung aus Zeitungsberichten überhaupt nicht. Neben einem zweiten Flughafen im nördlichen Umland (Eberswalde), wäre es zumindest eine Option, Tegel (ggf. vorübergehend) offen zu halten, ein klares Nachtflugverbot festzulegen und ggf. auch die Regierungsflieger in Tegel zu lassen. So hätte man einen kleinen feinen Flughafen für innerdeutsche Flüge und Staatsgäste....und nebenbei eine Ausweichmöglichkeit bei Problemen am BER.
    Und die immer wieder betonte Gesetzeslage interessiert doch im Zweifelsfall eh keinen, sofern es die richtigen Leute wollen. Nicht vergessen: Wir leben in Deutschland. Da geht alles.

  5. 45.

    Ist denn schon wieder der 1. April? Heh, ich möchte nicht jeden Tag vernatzt werden!

  6. 44.

    @ Jochen

    Und weiter heißt es in den Rezensionen zu Tegel:

    Berliner Zeitung: "Zu klein und veraltet" Das denken ausländische Gäste über Tegel (14.03.17, 06:12 Uhr)

    "Das Äußere sehe aus wie der Busbahnhof eines Dorfes, so die Finnin. Es gebe zwar Bushaltestellen, aber wenig Informationen über das Busangebot. Ihre Bilanz: „Tegel ist ein Anlass, Berlin zu vermeiden.“"

    "3,95 Euro für ein Wasser sei ein absurder Preis, meint ein irischer Fluggast, der seine Erfahrungen am 19. Dezember notierte. „Reiner Wucher!“ Auch er bemängelte, dass die Mitarbeiter unfreundlich seien. Die Warteschlangen an der Passkontrolle seien zu lang, es gebe dort zu wenig Personal."

    Von daher Jochen: wir sollten uns mit so einem alten Flughafen nicht mehr blamieren, sondern schnellstens auf den neuen BER umziehen und den alten Tegel endgueltig schließen. Gleiches gilt auch fuer Schönefeld.

  7. 43.

    @ Jochen

    Dazu kommt der Gesamtzustand von Tegel:

    Berliner Zeitung: "Zu klein und veraltet" Das denken ausländische Gäste über Tegel (14.03.17, 06:12 Uhr)

    "„Eng, veraltet und zu klein für die Zahl der Fluggäste“ sei Tegel, schrieb ein Fluggast aus Liechtenstein am 7. März auf der Skrytrax-Seite. Für den wichtigsten Flughafen der Hauptstadt einer der größten Wirtschaftsnationen der Welt sei dieser Flughafen „unacceptable“ – inakzeptabel, unzumutbar. "

    "„Nicht geeignet“ sei dieser Flughafen für eine Hauptstadt mit 3,5 Millionen Einwohnern, kommentierte Passagier Andreas Hartlieb aus Österreich am 27. Januar. Zwar sei Tegel mit Buslinien gut ans Zentrum angeschlossen. Doch es sei „alt und abgenutzt“, zudem meist überfüllt, weil die Kapazität vor Jahrzehnten geplant wurde."

    "„Zu klein“ sei Tegel, bemängelte Mari Mart aus Finnland am 27. Dezember des vergangenen Jahres. Es gebe nicht genug Sitzgelegenheiten. ie Mitarbeiter seien unfreundlich. DieToiletten röchen so schlecht

  8. 42.

    @ Jochen:

    hier noch mehr zu den Sanierungskosten fuer Tegel:

    Morgenpost: Interne Liste zeigt Sanierungskosten für Flughafen Tegel (28.07.2017, 05:00)

    "Weitere 143 Millionen für die Terminals B bis D. Größere Summen fallen auch für die Energieversorgungszentrale (28,9 Millionen), die Feuerwache (24,8 Millionen), die Stromversorgung des Regierungsterminals (17,5 Millionen) und die Frachthalle (15,5 Millionen) an. Den zweitgrößten Posten machen mit 325,3 Millionen Euro die Außenbereiche aus, der allergrößte Teil des Geldes ist dabei für Start- und Landebahn, Verkehrsflächen und Taxiways vorgesehen. Etwas mehr als 220 Millionen Euro sollen in die Infrastruktur fließen, mehr als ein Drittel davon in die Regenwasseranlagen."

  9. 40.

    @ Jochen (Donnerstag, 31.08.2017 | 14:57 Uhr)

    Und damit diese Kapazitätsluecke gar nicht erst entsteht ab 2024 wie sie berichtet wird, muss der BER bis 2024 massiv ausgebaut werden. Und genau deswegen muss Tegel geschlossen werden und auch eventuell Schönefeld. Aber es gibt noch andere Gruende, warum Tegel nicht mehr haltbar ist:

    1. die Sanierungskosten:

    Morgenpost: Interne Liste zeigt Sanierungskosten für Flughafen Tegel (28.07.2017, 05:00)

    "Auf 1,1 Milliarden Euro beziffert die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) die Sanierungskosten, sollte Tegel nicht wie geplant sechs Monate nach Eröffnung des Hauptstadtflughafens vom Netz gehen, sondern weiterbetrieben werden."
    "Eine interne Liste der FBB zeigt nun, wie diese Kosten zustande kommen. Die Hälfte würde demnach für Sanierung und Umbau der Gebäude anfallen. Allein 183 Millionen Euro sind für Terminal A, das sechseckige Herzstück des Flughafens von 1974 vorgesehen"

  10. 38.

    @ Jochen (Donnerstag, 31.08.2017 | 14:57 Uhr):

    weiter heißt es dazu bei RBB24:

    "Thomas Rautenberg: Das stimmt. Und wenn die FDP mal nachgelesen hätte, hätte sie sich davon auch überzeugen können. Es gibt einen Bescheid, danach muss Tegel geschlossen werden. Dieser Widerruf der Betriebsgenehmigung von Tegel als Flughafen stammt schon vom 29. Juni 2004. Da sind ein paar Daten festgelegt: Wenn der BER über eine Nordbahn verfügt, die 3.600 Meter lang ist, wenn der BER über eine Südbahn, also eine Startbahn, verfügt, die 4.000 Meter lang ist und wenn der BER eine Betriebsgenehmigung als Flughafen hat, also als Flughafen fungieren kann und eröffnet wird auf dieser Basis, dann muss ein halbes Jahr später Tegel geschlossen werden. So einfach ist das."

    Von daher: Tegel schließt wenn der BER eröffnet! So sieht es aus und damit hat Berlin dann einen Großflughafen, der ausbaufähig ist und ausgebaut wird.

  11. 37.

    Als Österreicher muss ich mich echt wundern: unser Vorbild Deutschland, Intellegenz, Fleiss, Genauigkeit, das alles ist Deutschland. Wie kann sowas passieren? Sowas erlebt man ja nicht mal in einer Bananentepublik...

  12. 36.

    @ Jochen (Donnerstag, 31.08.2017 | 14:57 Uhr)

    Dass hier:

    "Egal wie man es dreht und wendet, Fakt ist dass Berlin mit der Schließung Tegels keinen Flughafen mehr besitzt. Brandenburg wird es sicher erfreuen."

    ist sachlich falsch, weil es so geregelt ist, dass der Tegel dann schließt, wenn der BER eröffnet! Und damit hat Berlin dann sehr wohl einen Großflughafen. Also was soll dieser Unsinn?? Siehe dazu bei RBB24:

    RBB24: "Tegel wird geschlossen. So einfach ist das." (10.08.16 | 11:13 Uhr)

    ""Tegel offen halten" – das ist die Wahlkampfforderung der Berliner FDP, "So kann der Flughafen Tegel doch noch offen bleiben" titelt eine große Berliner Boulevardzeitung dieser Tage. Doch geht das überhaupt? Der rbb-Flughafenexperte Thomas Rautenberg sagt: Es geht nicht. So einfach ist das."

    "Sechs Monate nach der Eröffnung des BER muss der Flughafen Tegel geschlossen werden. Das sagen Berlins Regierungspolitiker gebetsmühlenartig. Stimmt das denn definitiv?"

  13. 35.

    Egal wie man es dreht und wendet, Fakt ist dass Berlin mit der Schließung Tegels keinen Flughafen mehr besitzt. Brandenburg wird es sicher erfreuen.

  14. 34.

    Tjup und dass heißt:

    wenn die EU-Kommission den Kredit genehmigt, dann ziehen nämlich Ryanair und Germania vor Gericht den Kuerzeren und damit geschieht es den beiden sowas von recht!! Ätsch, werte Ryanair und werte Germania und von daher bin ich auch froh, dass die Ryanair inzwischen kein Gebot mehr fuer Air Berlin abgeben wird. Solche Dumper brauchen wir hier nicht und solche Betrueger noch weniger!

    Und die Kosten fuer dieses Gerichtsverfahren werden die Ryanair und die Germania teuer zu stehen kommen! Das wird denen hoffentlich eine Lehre sein!

    Deswegen: viva, Air Berlin!! Crack them Down, Air Berlin!!

  15. 33.

    Und genau aus dem Grund hoffe ich, dass es eine Möglichkeit geben kann, dass Air Berlin wieder neuen Wind unter die Tragflächen kriegt und dass es eine Weiterleben von Air Berlin als Konkurrent fuer Lufthansa geben kann. Und genau aus dem Grund finde ich es auch gut zu lesen, dass die EU-Kommission den Kredit fuer Air Berlin nämlich passieren lassen wird:

    Reuters: EU-Kommission weiter zuversichtlich bei Air-Berlin-Kredit (29. AUGUST 2017 / 15:50)

    "Berlin (Reuters) - Die EU-Kommission hat sich erneut zuversichtlich geäußert, den staatlichen Kredit für die insolvente Air Berlin genehmigen zu können."

    "Man befinde sich in einem konstruktiven Kontakt zur Bundesregierung, sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde am Dienstag. "Wir sind zuversichtlich, dass Lösungen innerhalb des Rahmens der EU-Gesetze gefunden werden können." Ähnliches hatte die EU-Kommission bereits vor zwei Wochen mitgeteilt.

  16. 32.

    Wir alle wissen aber, dass Air Berlin der Hauptkunde vom BER sein sollte und dass der BER mit dem Verlust von Air Berlin massive Einnahmeverluste erleiden wuerde und die Air Berlin genauso massive Folgen davontragen wuerde, wenn sie zerschlagen wuere.

    Darueber hinaus wissen wir alle, dass in dieser Sache auch Dobrindt mitdrinhängt dem es um Protektionismus zu Gunsten von Lufthansa geht und Dobrindt deswegen Air Berlin als Konkurrenten fuer Lufthansa ausschalten will. Und genau dieses Vorgehen von Dobrindt ist eigentlich kartellrechtlich sowie auch wettbewerbsrechtlich unzulässig! Darueber hinaus geht es Dobrindt und Seehofer in diesem Zusammenhang auch um die Dritte Bahn in Muenchen um so den BER vorsätzlich schädigen zu können!

    Und damit zeigt sich: Dobrindt ist einer der schlechtesten Verkehrsminister ever!

  17. 31.

    Hier noch mehr zu diesen Betrugsermittlungen gegen Ryanair:

    SWR: Verfahren gegen Ryanair-Mitarbeiter (1.3.2017, 19.43 Uhr)

    "Hintergrund der Ermittlungen ist ein komplexes Beschäftigungsmodell, über das ein großer Teil der 3.500 Piloten für Ryanair fliegt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei dem von Ryanair genutzten Beschäftigungsmodell um eine Scheinselbstständigkeit handelte und damit Steuern und Sozialabgaben hinterzogen wurden. Die Staatsanwaltschaft teilte dem Recherchebündnis mit, einer der Personaldienstleister "hat uns gegenüber geäußert, er sei von Ryanair angewiesen worden, Verträge nach einem festgelegten Vertragsmuster zu verwenden, welches bereits bei den Geschäften zwischen Ryanair und einem weiteren Personaldienstleister verwendet wurde.""

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