12.04.2018, Brandenburg, Schönefeld: Blick in die Abfertigungshalle im Flughafen Berlin Brandenburg (BER). (Quelle: dpa/Gercke)
Audio: Inforadio | 13.06.18 | Holger Hansen | Bild: dpa/Gercke

Teileröffnung vom Tisch - Kein Plan B für den BER

Eine Teileröffnung des BER steht nicht mehr zu Diskussion: Es bleibt damit bei den Plänen, den Flughafen bis 2020 komplett in Betrieb zu nehmen. Darauf haben sich am Mittwoch SPD, Linke und Grüne im Berliner Koalitionsausschuss geeinigt, wie der rbb erfuhr.

Zuvor hatte es Überlegungen gegeben, notfalls auch mit einem noch nicht komplett fertigen Hauptterminal an den Start zu gehen. Politiker der SPD und der Grünen wollten sicherheitshalber den Vorschlag eines Flughafenexperten prüfen lassen: Danach könnte das Hauptterminal notfalls in geringerem Umfang in Betrieb genommen und durch zusätzliche Leichtbau-Hallen ergänzt werden. Laut der Flughafengesellschaft ist das jedoch nach dem Brandenburger Bau- und Planungsrecht nicht möglich. 

Der Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup beharrt wie bisher auf dem anvisierten Eröffnungstermin im Oktober 2020 - Stand jetzt. Die rot-rot-grüne Koalition fordert aber eine zusätzliche Überprüfung des Zeitplans. Wie die zusätzlichen Kosten von momentan 770 Millionen Euro für den BER gedeckt werden soll, ist noch nicht geklärt. Die Flughafengesellschaft soll zunächst versuchen, selbst Geld zu beschaffen.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsere Netiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

1 Kommentar

  1. 1.

    Möchte nicht jemand Spenden?

Das könnte Sie auch interessieren

13.10.2018, Berlin: Der Zug der Demonstration gegen Rassismus und Rechtsruck mit dem Motto «Unteilbar» geht auf der Leipziger Straße am Gebäude des Bundesrates vorbei (Quelle: Christoph Soeder/dpa).
dpa

Teilnehmerzahlen bei großen Demos - Wie man sie zählt

Die "Unteilbar"-Kundgebung war die größte in Berlin seit vielen Jahren, das steht fest. Wie groß genau, allerdings nicht - die Veranstalter zählten 242.000 Teilnehmer, die Polizei nannte keine exakte Zahl. Wie berechnet man so große Gruppen überhaupt? Von Sebastian Schneider