Archiv: BER-Baustellenrundgang im September 2015
Bild: (Quelle: rbb/Thomas Blecha)

Reaktionen im Netz - Häme über neueste "Wasserstandsmeldung" am BER

Eigentlich würde man vermuten, dass neue Hiobsbotschaften von der BER-Flughafenbaustelle nur ein müdes Schulterzucken unserer Nutzer hervorrufen. Doch die jüngste Meldung, dass zahlreiche Kabelschächte ohne Entwässerung gebaut worden seien und jetzt dauerhaft unter Wasser stünden, hat einmal mehr eine Welle der Empörung in den sozialen Medien ausgelöst.

Abreißen, abreißen, abreißen: In mindestens jedem zweiten Kommentar zum BER fordern Nutzer, die Endlosbaustelle dem Erdboden gleich zu machen und wenn nötig an anderer Stelle einen neuen Hauptstadtflughafen zu bauen. Nachgeschoben wird auch immer wieder das gleiche Argument: Es seien genug Steuermilliarden in das BER-Projekt geflossen. Es müsse doch mal Schluss damit sein.

Doch es gibt auch Nutzer, die nicht den Abriss, sondern eine Umnutzung des etwas feuchtgewordenen BER in Betracht ziehen. Hier eine kleine Auswahl der kreativsten Vorschläge der Facebook-Nutzer von rbb24.

Sendung: Inforadio, 18.11.2018, 13 Uhr

Kommentar

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9 Kommentare

  1. 9.

    Es ist und bleibt eine Schande was sich Politiker aus Berlin und Brandenburg sowie der Bund leisten wenn es um den Umgang mit Steuermilliarden geht. Wie viele Sozialwohnungen hätten in dieser Zeit gebaut, wie viele Schulen hätten saniert oder neu gebaut werden u.v.a.m. Alle politisch Verantwortlchen an diesem Desaster sollten mit ihrem persönlichen Vermögen hatte. Die Bundespolitiker machen sich im internationalen Vergleich, wenn es um die Schaffung für das Allgemeinwohl geht nur Lächerlich. Da kann ich nur sagen, die Chinesen und auch Türken sind weit Voraus.

  2. 8.

    In Leipzig werden es die Bürgerinitiativen sein, die aus dem Boden schießen. Zusammen mit dem notwendigen Planungsvorlauf wäre zeitlich vermutlich nichts gewonnen. Hyperloop fänd‘ ich sowieso gut. ;)

  3. 7.

    Dann von mir aus Leipzig. Für einmal-im-Jahr-Urlaubsflieger zumutbar und Geschäftsflieger haben genug Geld um dorthin mit dem ICE zu pendeln.

  4. 6.

    Doch, da gehörte der von Anfang an hin. Wäre nicht Diepgen, sein Größenwahn und die Bundes - cDU gewesen würde man von dort schon längst fliegen.

  5. 5.

    Daniel Düsentrieb lässt grüßen: Dem Ingeniör ist nichts zu schwör!

  6. 4.

    Für die meisten Berliner liegt der Flughafen BER schon viel zu weit von der Stadtmitte Berlins entfernt.
    Dann könnte man auch den Flughafen Leipzig ausbauen.
    Bis man in Sperenberg die militärischen Altlasten aus dem Boden geholt hätte, würden wir wahrscheinlich schon per Hyperloop reisen ;-)

  7. 2.

    Gute Idee ;-)!
    Man muss das sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen: nach einer Jahrhunderttrockenheit schafft man es, dass die Kabelschächte mit Wasser voll sind. Könnte man die Ingenieure nicht mal für die Spree ordern, die das verzapft haben? Die braucht Wasser.

  8. 1.

    DAS wäre doch mal eine Idee!

    Wir reißen nicht ab, wir bauen dort das Blub wieder auf, genügend Wasser wäre schon mal da! Und den Flughafen bauen wir dort wo er hingehört, in Sperenberg. ;-)

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