Gras wächst zwischen den Fugen auf einem Platz vor dem Terminal des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER). (Bild: dpa)
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Landkreis Dahme-Spreewald - Rettungswache am BER nimmt Betrieb auf

Am künftigen Fughafen BER geht diese Woche eine Rettungswache in Betrieb. Auch wenn von Flugzeugen und Passagieren dort noch immer nichts zu sehen ist.

Auf dem Gelände des künftigen Flughafens soll am Donnerstag eine Rettungswache eingeweiht werden. Wie der Landkreis Dahme-Spreewald am Montag mitteilte, werden an der Übergabe des Neubaus Landrat Stephan Loge (SPD) und Vertreter der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg teilnehmen.

Die neue Rettungswache ist den Angaben zufolge die größte ihrer Art im Kreis Dahme-Spreewald. Sie sichert mit der Inbetriebnahme Rettungs- und Feuerwehreinsätze im Raum Schönefeld und auch direkt auf dem BER-Flughafengelände ab.

Der Landkreis hat nach eigenen Angaben rund drei Millionen Euro in den Neubau investiert.

Flughafeneröffnung steht noch immer in den Sternen

Wann der BER eröffnet wird, ist derzeit noch immer unklar. Schon mehrmals mussten Eröffnungstermine in den vergangenen Jahren abgesagt und verschoben werden, unter anderem wegen Mängeln an der Brandmeldeanlage.

Nach derzeitigem Stand könnten im Sommer 2020 die ersten Passagiere vom BER aus abheben. Der erste Spatenstich für die größte Flughafenbaustelle Europas wurde am 5. September 2006 gesetzt. 2011 sollten eigentlich die ersten Flugzeuge starten und landen.

Die ursprünglich geschätzten Baukosten von zwei Milliarden Euro werden durch Fehlplanungen, Baumängel und Verzögerungen bis zur Eröffnung voraussichtlich auf sieben Milliarden Euro gewachsen sein.

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1 Kommentar

  1. 1.

    bitte kelne Berichte über den BER mehr. Berlin ist die Lachnummer in anderen europäischen Städten. Blickt nur mal in die Türkei!!!! Vielleicht sollten wir die türkischen Ingenieure nach Berlin holen. Dort scheint es keinen Fachkräfte - Mangel zu geben.

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