Archivbild: Auf der Baustelle des Hauptstadtflughafens BER ist Baumaterial im Hauptterminal in Schönefeld (Brandenburg) zu sehen. (Quelle: dpa/Hirschberger)
Video: Kontraste | 09.05.2019 | Tina Friedrich, Chris Humbs, Susanne Katharina Opalka | Bild: dpa/Hirschberger

Recherche von Kontraste und rbb24 - Inbetriebnahme gefährdet: BER muss erneut umgebaut werden

Falsche Dübel im gesamten Fluggastterminal: Auf der Baustelle des Berliner Flughafens BER muss voraussichtlich wieder umgebaut werden, wie ein Insider berichtet. Eine Inbetriebnahme im Jahr 2020 ist in Gefahr. Von T. Friedrich, B. Hermel, Ch. Humbs, S. Opalka

Es gleicht einer Operation am offenen Herzen des neuen Flughafens: Der "Medienkanal", der wichtigste Kabelkanal des BER, verläuft in den Untergeschossen des Terminals und beinhaltet alle wichtigen Kabelstränge. Er ist die Hauptschlagader des neuen Berliner Flughafens. Doch die Kabeltrassen sind teilweise in Kalksandstein-Wänden montiert, die eine solche Last nicht tragen dürfen, berichtet ein Insider - denn Kalksandstein ist porös und kann bei zu großen Lasten ebenso wie im Brandfall platzen. "Kein Dübel kann in so einem Mauerwerk die Last der Kabeltrassen tragen. Wenn dort ein Brand ausbricht, ist es noch schlimmer, da platzen die Steine auf. Das darf nicht sein."

Das ist in der Baubranche bekannt. Die Verarbeitung von Kalksandstein wirkt sich auch auf die Frage nach der Zulässigkeit der verbauten Dübel aus. "Die Dübel müssen auch bei Feuer halten. Denn da drin sind auch die Steuerleitung für die Brandmeldung, die ganze Sicherheitstechnik. Fällt da eine Trasse runter, wird etwas abgeklemmt oder reißt da etwas, dann hat das massive Auswirkungen auf die ganze Sicherheit." Das könne so nicht bleiben, ergänzt er.

Neue Stahlbeton-Träger

Deshalb soll nun alles umgebaut werden: Die Kabeltrassen sollen nicht länger an den Kalksandstein-Wänden hängen, sondern auf ein neues Trägersystem aus Stahlbeton gelegt werden. Diese Konstruktion muss allerdings erst eingezogen werden - in den mit Kabeln vollgestopften Kanal. Jede dieser Leitungen ist relevant für die finalen Abnahmen des TÜV im Bereich der Sicherheitstechnik.

"Die Umbauarbeiten können innerhalb von zwei bis drei Monaten erledigt werden", ist der Insider überzeugt. Er geht davon aus, dass die Arbeiten bis September 2019 erledigt sein können - ohne die Arbeiten des TÜV zu behindern.

Der Sprecher der Flughafengesellschaft, Hannes Hönemann, bestätigt Umbaupläne. Im Medienkanal soll demnach allerdings lediglich "eine Kabelpritsche verbreitert" werden. Das soll im Mai 2019 abgeschlossen sein.

Dübel nicht für Kalksandstein zugelassen

Doch das Problem betrifft nicht nur den Medienkanal. Falsche Dübel wurden im gesamten Flugastterminal verbaut, berichtet ein weiterer Insider. "Konkret fehlt ihnen die Brandschutzzulassung. Es gilt generell und nicht nur für die Baustelle am BER, dass alle in Frage kommenden Installationen, wie die Kabeltrassen nur mit brandschutzgeprüften und zugelassenen Befestigungselementen montiert werden dürfen." Das sei am BER vielfach nicht geschehen.

Symbolbild: Baustelle des Hauptstadt-Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt BER. (Quelle: dpa/Kietzmann)Bauhelm auf der BER-Baustelle

Auch dieser Insider bezieht sich auf das Mauerwerk. "Beispielsweise sind in Kalksandstein-Wänden Dübel für Betonwände verwendet worden. Unabhängig von der Frage der auch dort fehlenden Brandschutzzulassung, ist es leider auf der Baustelle des BER schon vorgekommen, dass diese falschen Dübel der Belastung durch leider fehlerhaft und auch überbelegten Kabeltrassen nicht standhalten und so die Befestigung sich gelockert hat." Schätzungen gehen von bis zu 20.000 Dübeln aus, für die eine bauaufsichtsrechtlich zulässige Lösung gefunden weden muss.

Seit sechs Jahren bekannt

Kontraste und rbb24 Recherche liegen Dokumente vor, die zeigen, dass das Problem bereits 2012 bekannt war. Sechs Jahre lang hat sich niemand ausreichend darum gekümmert - und nun drängt die Zeit. Die Flughafengesellschaft FBB hofft auf nachträgliche Genehmigungen für die verschiedenen Dübel, doch Experten sind skeptisch. Der Grund hierfür: Es gibt überhaupt keine zugelassenen Dübel für den günstigen Kalksandstein in Brandschutzbereichen bei derartigen Sonderbauten. Das hat Deutsche Institut für Bautechnik, das zuständig ist für die Zulassungsverfahren von Dübeln ist, schriftlich bestätigt. "Aktuell enthalten die erteilten Zulassungen für Dübel in Mauerwerk keine Tragfähigkeiten unter Brandbeanspruchung."

Das Landesamt für Bau und Verkehr in Cottbus soll nun im Nachhinein Sondergenehmigungen für die nicht zugelassenen Dübel erteilen. Ein schwieriger Weg, der nicht 100-prozentig  positiv ausgehen muss. Doch wie Kontraste und rbb24 Recherche erfuhren, geht das gar nicht. Derzeit gebe es nach EU-Recht kein Verfahren, im Brandschutzbereich nachträglich Zulassungen für Kalk-Sandstein zu erteilen, so das Deutsche Institut für Bautechnik.

Geschäftsführung ohne Übersicht

Einer der Geschäftsführer des Flughafens, Manfred Bobke-von Camen, gibt zu, dass auch die Flughafengesellschaft noch keine vollständige Übersicht über die Baustelle hat. "Wir haben ein tagesaktuelles Bild und manchmal auch von einzelnen Mitarbeitern des TÜVs", sagt er. Alles darüber hinaus falle unter das Geschäftsgeheimnis und könne deshalb nicht öffentlich kommentiert werden.

Hinter dem Großprojekt stehen Brandenburg, Berlin und der Bund - Brandenburg und Berlin halten jeweils 37 Prozent, der Bund 26 Prozent der Anteile. Letztlich verantwortlich sind die Ministerpräsidenten Dietmar Woidke und Michael Müller (beide SPD) und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU).

Scheuer möchte sich zu den aktuellen Erkenntnissen nicht äußern. Woidke verweist auf die Flughafenmanager: "Ich vertraue der Geschäftsführung. Sie ist mit diesen Aufgaben beauftragt und ich denke, auch dieses Problem ist lösbar."  Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz erklärte im Parlament, die Firmen, die die fehlerhaften Dübel verbaut hätten, "haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. Sie hätten darauf achten müssen, dass solche Dübel bestimmten Regularien genügen müssen, dass man eben die richtigen verwendet." Die Flughafengesellschaft habe aber versichert, dass sie auf dem Weg zur Eröffnung des BER im Oktober 2020 mit den Dübeln klarkommen werde.

Landrat mit Magengrummeln

Alle Beobachter versuchen nun die Gretchenfrage zu beantworten: Klappt die Eröffnung diesmal wie geplant? Niemand möchte die Erfahrung von 2012 wiederholen, als die wenigsten den großen Knall, die Verschiebung des Eröffnungstermins, vorhergesehen hatten. Seither haben sich die Kosten für den Flughafen verdreifacht - auf rund 7,3 Milliarden Euro.

Auch für den Landrat von Dahme-Spreewald, Stephan Loge, ist 2012 das Trauma. In seinem Landkreis steht der Pannenflughafen; somit ist seine Untere Bauaufsicht zuständig für die Erteilung der Betriebserlaubnis - dann, wenn der TÜV alle Prüfungen abgeschlossen hat und bestätigt hat, dass der Flughafenbau mangelfrei ist. So lange gebaut wird, so lange noch Mängel abgearbeitet werden, so lange kann der TÜV das Gebäude nicht endgültig freigeben, so wollen es die Bauvorschriften.

2012 hat die Behörde den Stempel verweigert - ein paar Tage vor Eröffnung - weil der Brandschutz nicht funktionierte. Nun befürchtet der Landrat erneut Schlimmstes. "Ich habe Magengrummeln. Es ist ein kleines Deja-vu, weil wir das alles schon einmal hatten. Zwar war es damals anders verursacht, aber eben auf dieser Baustelle."

Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hält eisern am Eröffnungsdatum Oktober 2020 fest. "Wir werden den Oktober 2020 einhalten. Der Fortschritt in den letzten vier Wochen war gut. Insofern habe ich sehr viel Zuversicht", sagte er noch Mitte April.

Kurz vor der Ausstrahlung von Kontraste am Donnerstagabend erreichte uns diese Stellungnahme der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB):

"In der Mitteilung der RBB-Abendschau vom 9.5. bzw. von Kontraste wird behauptet, dass im Medienkanal des Fluggastterminals am BER aufwändige Rückbauten notwendig seien. Das ist falsch. Richtig ist, dass eine Kabelpritsche verbreitert werden muss. Hier sind auf ca. 40 Meter Länge Arbeiten am Tragsystem erforderlich. Diese Arbeiten werden bis Ende Mai abgeschlossen sein.

Die Wirkprinzipprüfung und die Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 sind dadurch nicht betroffen oder gar gefährdet.

Auch die in der Mitteilung formulierte Behauptung, dass durch falsch verbaute Dübel die Eröffnung im Oktober 2020 gefährdet sei, ist ebenfalls nicht richtig. Richtig ist, dass grundsätzlich Metalldübel verbaut wurden. Mit den Dübeln selbst gibt es aus technischer Sicht gar kein Problem. Für die im BER von den Errichterfirmen verbauten Befestigungslösungen werden zum Teil noch sogenannte vorhabenbezogene Bauartgenehmigungen beantragt. Derartige Zulassungsverfahren sind bei Großprojekten mit einer überdurchschnittlichen Komplexität in der Gebäudetechnik üblich und wurden auch von der FBB schon oft durchgeführt.

Die FBB hat zu den Fragen von RBB Kontraste ausführlich Stellung genommen. Falsch ist, man habe nur auf 'Betriebsgeheimnisse' verwiesen."

Beitrag von Tina Friedrich, Boris Hermel, Chris Humbs, Susanne Opalka

Kommentar

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69 Kommentare

  1. 69.

    Na wie gut, dass Notre Dame vor 800 Jahren in Betrieb gegangen war.
    Den Holzdachstuhl hätten die Prüfer heute wohl nicht mehr abgenommen...
    Das hat man davon, wenn man an einer solchen Kiste, wie dem BER, jahrelang herumbastelt, den man vor 20 Jahren geplant hat. In der Zwischenzeit kann es tausend neue Vorschriften geben und es muss nachgerüstet werden.
    Und ja, im Brandfall kann manches kaputt gehen. das haben Brände oft so an sich. Klar Sicherheitsrelevantes sollte im Ernstfall möglichst lange durchhalten.

  2. 68.

    Sehr richtig. Ihr Einfamilienhaus bezahlen Sie selbst mit Ihrem eigenen Geld. Da achten Sie bestimmt schon beim Bau
    auf Fehler z.B. mit einem Bauprüfer.
    BER wird mit "Steuermitteln" (also Ihrem Steuergeld) finanziert. Und daran verdienen Viele (Bonzen).

  3. 66.

    nein. wir sollten positiv denken. viele erleben noch ihre Rente. ist doch auch nett. vom azubi bis zur Rente - auf einer Baustelle.

  4. 65.

    "Neo" na endlich jetzt haben Sie es auch verstanden. Sie können einen " Großflughafen " nicht mit einem Einfamilienhaus vergleichen.

  5. 64.

    Nehmen wir mal an, der Flughafen wäre nach der zweiten Verzögerung für 4 Milliarden Euro fertig geworden. Dann haben wir immer noch 3.000 bis 4.000 Millionen Euro vergeudet. Was könnte man mit diesem vielen Geld für Schulen sanieren, Lehrer einstellen, Polizisten durch die Straßen fahren und laufen lassen und die Kriminalität erheblich eindämmen.

  6. 63.

    Kann dieser Haufen nutzlosem Beton, Stahl, Kunststoff und Holz nicht auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen werden?
    Als Hafen ohne Flug.....Wo sonst gibt es sowas?
    Tempelhof wieder als Flughafen zu eröffnen ginge schneller.

  7. 62.

    Der Zeitpunkt ist nicht mehr fern, wo der Denkmaslschutz sich einschaltet, weil die Ruine BER schon so alt ist. LOL

  8. 60.

    Ein Hoch auf unsere Preußische Bürokratie und danke auch für die journalistische Perle!
    Zitat: "Schätzungen gehen von bis zu 20.000 Dübeln aus, für die eine bauaufsichtsrechtlich zulässige Lösung gefunden weden muss." (Original mit original Tippfehler).
    Nur gut, daß ich die Bauaufsicht nicht brauche, wenn ich ein Bild an einem NAGEL aufhängen will. Noch nicht :-), kommt vielleicht noch...

  9. 59.

    Es ist an der Zeit diesen Irrsinn zu beenden!!! Niemand wird aus dieser Bauruine noch einen Flughafen machen können, dass Projekt ist gescheitert. Es gibt in Deutschland genug Flughäfen, auch wir Berliner können da mal einen Umweg über Leipzig, Hamburg oder Frankfurt verkraften. Es wird auch beim Fliegen kein Wachstum ohne Ende mehr geben, wer das Klima retten will muss hier handeln, also müssen erhebliche Steigerungen bei den Flugpreisen ein Umdenken über die Brieftasche unterstützen.

  10. 58.

    Der hier häufig erwähnte schlechte Journalismus kann nicht ursächlich sein für die nicht abreissende Kette an Fehlermeldungen von der Baustelle. Was da nach Aussen dringt, ist meist "nur" die Spitze des Eisbergs. Wie gut das man noch die Hände von Tegel gelassen hat, vielleicht sollte man auch ganz flott Tempelhof wieder öffnen, statt Fashionweek etc, da dessen Zukunft ohnehin nur für Streitigkeiten sorgt. Nutzt die vorhandenen Ressourcen dieser Stadt, saniert Tegel, den zuverlässigsten aller Flughäfen und richtet in Schönefeld die alten Terminals wieder her.
    Man sollte wissen, wann man ein Projekt einstellt. Vielleicht sollten wir auch der Umwelt zuliebe, auf Flugreisen diesjahr verzichten! Tegel ist völlig überlastet und das kann auch mal gefährlich werden.

  11. 57.

    Leider stimmt das nicht. Es gab auf der BBI-Baustelle mindestens vier bekannte tödliche Arbeitsunfälle, die ziemlich geschickt wegkommuniziert werden konnten, obwohl in allen relevanten Medien berichtet wurde.

    Auf dem BER war es aber nicht so schlimm. Umbenennungen wirken Wunder.

    Hier kann man etwas mehr dazu nachlesen:
    https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article111744806/Vier-Menschen-sind-bislang-auf-der-BER-Baustelle-gestorben.html

  12. 55.

    Abreissen das Ding....und NIE wieder versuchen,einen Flughafen zu bauen,lasst das die Chinesen machen....

  13. 54.

    Ich würde mir etwas mehr Seriosität in der Berichterstattung der Medien wünschen. Der Vorabbericht in der rbb-Abendschau hatte mehr den Anschein einer Possenreisserei ("Insider" mit dem Rücken zur Kamera gibt sein "geheimes" Wissen preis). Mit dieser Art der Berichterstattung, die dann durch einfaches Dementi widerlegt wird, stellen sich die Medien immer weiter selbst ins Abseits.

  14. 53.

    Anmerkung:

    In diesen Bereichen, wo diese Dübel und dieser Stein verbaut wurde ist ein entstehen eines Direkten Feuers äußerst unwahrscheinlich. Angenommen es passiert dennoch dann müsste wie lange ein Feuer dort unbemerkt Wüten damit der Stein Kapput geht? Also wir reden hier dann aber von Feuer in dem Ausmaß von Meterhohen Flammen die Stundenlang unbemerkt wüten müssen und können damit der Stein kapputt gehen kann.

    Also unwahrschlich in diesen Bereich, bleibt die Option , dass es im Umfeld Brennt ,Etagenweise Drüber , Drunter , dannaben usw. Wie lange müsste dann unbemerkt ein Feuer wüten damit dann mittelbar in diesen Bereichen diese Temperaturen entstehen damit ja der Stein Kapputt geht und die Dübel Schelmzen können?

    wieviele Tage müsste das Feuer unbemerkt Wüten ? und wer sorgt dafür , dass das feuer dabei auch nicht ausgehen darf ?

    So viel zum Thema Kausalketten liebes RBB team.

  15. 52.

    Kausalketten: Ursache und Wirkung .
    jemand hat mal folgendes behauptet:
    Aufklärung ist der Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit . Unmündigkeit ist das unvermögen sich seines eigene Verstandes ohne fremder Anleitung zu bedienen. In diesem Fall hier schein der RBB die rolle des Fremden Anleiters zu spielen . Vielleicht aus mangal an Journalismus oder Monetären Interessen.

    wenn das RBB Team sich hier schon an Kausalketten heran wagt dann sei folgendes auch gesagt:

    Ab welcher Temperatur würden die Dübel zerstört? Wie könnte es zu diesen Temperaturen in den jeweiligen Bereichen kommen? Was wäre da zwingend Notwendig? Richtig , ein Feuer oder heiße Gase .

    Damit in diesen Bereichen , wo diese Dübel Verbaut wurden, diese Temperaturen entstehen müsste das ganze Terminal wie lange brennen ? und wie lange darf keiner das Feuer bemerken ( also meterhohe Flamen lodern wie lange unbemerkt)? wie lange darf die Feuerwehr dann aber auch nicht kommen ?

  16. 51.

    Nach der Richtigstellung durch die Flughafengesellschaft wird deutlich, wie schlecht recherchierte Informationen prominent platziert Unruhe und unsachliche Reaktionen provozieren. Unfassbar wie sich das Journalismus nennen darf.
    Gehen einem angeblichen Insider auf den Leim, haben fachlich selbst überhaupt keine Ahnung und plappern einfach irgendwas daher, Hauptsache in den Medien ein Aufreger, der Stimmung macht. Als ob der LD selbst die Dübel eingeschraubt hätte. Nennt die Firmen doch mit Namen und fragt die, wie es dazu kommen konnte. Die bekommen aber Stundenlöhne und je länger der Bau dauert, desto mehr scheffeln sie Geld. Leipzig und München freut es - Konkurrenten vom Leibe halten. M. E. handelt es sich von Anfang an um Sabotage, Ausplünderung durch Manager unter Beihilfe der Politik. Leider gibt es den Straftatbestand der Amtshaftung nicht. Siehe Gorch Fock, Stuttgart 21 usw. Was ist los in unserem Land?

  17. 50.

    sehr guter Kommentar, der sich in all den einfachen Plattitüden, Empörungsgeilheiten, Projektionsflächen für Frust und viel viel Halb- bzw. Nichtwissen wie ein Balsam anfühlt. Danke dafür!

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