Der Flughafen Berlin-Tegel in 8bit-Optik (dpa/rbb24)
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Audio: Inforadio | 12.06.2020 | Sebastian Schöbel | Bild: Foto: dpa/Carsten Koall, Grafik: rbb|24

"TXL-Geheimgutachten" - 180.000 Euro für eine Frage, deren Antwort man nicht brauchte

Seit 2017 dient TXL-Befürwortern ein geheimes Gutachten als Beweis dafür, dass der Flughafen Tegel profitabel ist und offen bleiben muss. Das Papier ist unter Verschluss, der rbb konnte es nun aber einsehen. Es wirft etliche Fragen auf - allerdings weniger über TXL. Von Sebastian Schöbel

Die Boulevardzeitungen des Springerverlages waren sich im Juli 2017 ganz sicher: "Geheim-Gutachten widerlegt Tegel-Gegner" titelt die "Bild"-Zeitung. "Kostenfalle Tegel?", fragte die "B.Z." und antwortete gleich selbst: "Von wegen! Geheimgutachten beweist das Gegenteil". Demnach habe die Wirtschaftsberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) errechnet, dass der Flughafen Tegel sehr wohl profitabel zu betreiben sei - sogar dann, wenn man ihn nur mit halber Kapazität nutzt. Dass die Flughafengesellschaft FBB, die das Gutachten in Auftrag gegeben hatte, es nicht veröffentlichen wollte, machte die Sache nur noch spannender: Wird hier etwas verschwiegen?

Czaja: "Ein Parallelbetrieb von Tegel und BER ist wirtschaftlich"

Die Tegel-Befürworter von FDP und AfD nehmen die Vorlage dankbar auf: Vor allem seit dem Volksentscheid 2017, bei dem sich die Mehrheit der Teilnehmer  für die Offenhaltung des Flughafens aussprachen, taucht das "Geheimgutachten" von PwC immer wieder auf: Als vermeintlicher Beweis, dass Tegel ein profitabler Flughafen sein kann, neben einem zu klein geratenen BER. "Das PwC-Gutachten, das bei vielen in der Landesregierung bekannt ist, das beim Flughafenchef wahrscheinlich gut verschlossen liegt, wird zutage fördern, dass ein Parallelbetrieb von Tegel und BER wirtschaftlich ist", sagte FDP-Fraktionschef 2018 im Plenum. "Lassen Sie dieses Gutachten endlich an das Licht der Öffentlichkeit. Damit deutlich wird, dass am Ende des Tages ein Parallelbetrieb auch im Sinne dieser Stadt wirtschaftlich ist."

Veröffentlicht ist das "Geheimgutachten" bis heute nicht. Doch rbb|24 konnte es nun, fast genau drei Jahre nachdem es erstellt wurde, trotzdem einsehen - inklusive des dazugehörigen Email-Verkehrs zwischen FBB und PricewaterhouseCoopers und Präsentationsunterlagen aus den Workshops zum Gutachten. Die Argumente der TXL-Fans werden darin allerdings nicht bestätigt. Eher im Gegenteil: Denn der Inhalt wurde bisher allenfalls selektiv wiedergegeben, unliebsame Stellen wurden offenbar gezielt weggelassen - von beiden Seiten des Tegel-Streits. Die FBB muss sich zudem die Frage gefallen lassen, warum sie für dieses Gutachten überhaupt Zehntausende Euro ausgegeben hat.

TXL als Solitär

In Auftrag gegeben und erstellt wurde das "Gutachten zur Wirtschaftlichkeit einer langfristigen Betriebsfortführung des Flughafens Tegel" im Juni 2017. Die tatsächliche Bearbeitungszeit betrug drei Wochen. Die PwC-Berater nutzten ausschließlich Material, das die Flughafengesellschaft zulieferte: Jahresabschlüsse, Kostenschätzungen, den Businessplan 2017-2035. Und schon in den ersten Entwürfen steht ein Hinweis, der aufhorchen lässt: "Flughafenstandorte SXF und BER sind nicht Betrachtungsgegenstand und zugehörige Verbundeffekte bleiben daher auftragsgemäß grundsätzlich unberücksichtigt". Heißt: Von Anfang an wurde der Flughafen Tegel so analysiert, als gebe es weder den Flughafen Schönefeld, noch den künftigen Flughafen BER. Als ob sich TXL den Luftverkehrsmarkt in der Metropoleregion mit keinem anderen Airport teilen müsste.

Per Generalsanierung zum "Premiumflughafen"

Die ökonomischen Prognosen für TXL fallen dann auch entsprechend positiv aus: Sowohl mit Einnahmen aus den Flughafengebühren als auch im Geschäft am Boden, also mit der Vermietung von Verkaufsflächen oder Parkplätzen, verdient der Flughafen kontinuierlich Geld. Zwei Szenarien haben die Gutachter dafür ausgewertet. Das erste ist der Vollbetrieb mit 22 Millionen Passagieren im Jahr, das zweite der Teilbetrieb mit elf Millionen Passagieren im Jahr.

Natürlich müssten dafür Investitionen getätigt werden, um Tegel zu einem "Premiumflughafen" zu machen, so die Gutachter. Für den Vollbetrieb sei unter anderem die Generalsanierung aller Terminals und ein Neubau von Terminal C3 nötig, dazu käme 333 Millionen Euro für Schallschutzmaßnahmen - viel zu wenig, werden Kritiker später monieren. Die Gesamtrechnung: etwas mehr als eine Milliarde Euro. Für den Teilbetrieb müssten laut PwC die Terminals A, B, D und E saniert und die Terminals C1-3 abgerissen werden. Kostenpunkt: 845 Millionen Euro.

Doch in beiden Szenarien ist Tegel laut Gutachten das, was FDP-Fraktionschef Czaja eine "Cashcow" nennt: Beständige Einnahmen bei relativ geringen Ausgaben, der Flughafen aus den 70er Jahren ist schließlich inzwischen längst abbezahlt. Auch deswegen bezeichnen die PwC-Experten "einen Weiterbetrieb des Flughafens TXL in beiden Szenarien aufgrund eines eindeutig positiven Kapitalwertes isoliert betrachtet als betriebswirtschaftlich vorteilhaft".

Monument der vergangenen Zukunft

Flughafenchef: Einnahmen bei TXL zu gering

Dieses Fazit wird man später immer wieder im Abgeordnetenhaus hören, in Plenum genauso wie in diversen Ausschüssen, vorgetragen von CDU, FDP und AfD: Der Flughafen Tegel funktioniere und sei profitabel, deswegen werde er gebraucht. Mal soll er die fehlenden Kapazitäten des BER ausgleichen, mal die in Finanznot geratenen Flughafengesellschaft retten, und zuletzt die durch Corona-Eindämmungsmaßnahmen verringerten Kapazitäten des BER erweitern. Jüngst musste die ehemalige Finanzstaatssekretärin Margaretha Sudhof im Untersuchungsausschuss BER II erklären, wer wann und wie im Flughafenaufsichtsrat das PwC-Gutachten gelesen oder eben nicht gelesen hatte. Die Debatte darüber dauerte gut eine Stunde.

Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup argumentiert seit Jahren erfolglos gegen das Papier an, legt eigene Gutachten vor [tu-berlin.de]. Bereits im September 2017 erklärte er: "Ich kann Ihnen sicher sagen, dass es definitiv unmöglich ist, einen Flughafen Tegel mit 50 Prozent von dem, was dort ist, bei ungefähr der Dimension der jetzigen Landegebühren auch nur annährend wirtschaftlich zu betreiben." Der Grund liege vor allem in den EU-Regularien für die Flughafenentgelte: Weil in Schönefeld und Tegel jahrelang kaum investiert wurde, könne man jetzt nur vergleichsweise geringe Entgelte von den Airlines verlangen. "Ich habe mehrfach gesagt, dass wir damit rechnen, dass es eher mehr als 200 Millionen Euro jährliche Verluste bei einer solchen Entwicklung gäbe."

Fast drei Jahre später, als im Mai 2020 die Debatte mal wieder um die Offenhaltung Tegels kreist, rechnete Lütke Daldrup vor: "Die Erlöse, die sie in Tegel erzielen wollen, können sie dann am BER nicht erzielen. Und man kann den Passagier auch nur einmal an einem Standort fliegen und nicht doppelt abrechnen."

"Aus betriebswirtschaftlicher Sicht kein vorteilhaftes Szenario"

Diese Debatte hätte allerdings keine drei Jahren dauern müssen: Sie hätte bereits im Sommer 2017 enden können. In einem Brief von PwC an Flughafenchef Lütke Daldrup vom Juli 2017, den rbb|24 einsehen konnte, weisen die Gutachter nämlich selbst darauf hin: "Für eine fundierte Wirtschaftlichkeitsanalyse hinsichtlich des langfristigen Fortbetriebes des Flughafens TXL ist eine umfassende Gesamtanalyse erforderlich, die alle wesentlichen Interdependenzen zwischen den drei Flughafenstandorten berücksichtigt." Die PwC-Experten gehen sogar noch weiter. Sie warnen explizit: "Ein nicht abgestimmter Betrieb aller drei Flughafenstandorte ohne Optimierung – insbesondere die Einbettung in einen Masterplan unter Abstimmung der Investitionen in die Flughafeninfrastruktur und die Hebung von betrieblichen Synergien - kann aufgrund der daraus voraussichtlich kurz- und mittelfristig entstehenden Überkapazitäten nach unserer Einschätzung aus betriebswirtschaftlicher Sicht kein vorteilhaftes Szenario darstellen."

Die Flughafengesellschaft wirft das PwC-Gutachten letztlich in eine der untersten Schubladen, es bleibt ein Entwurf und gilt als nicht abgeschlossen. Bezahlt wurde PwC natürlich trotzdem: Informierte Kreise sprechen heute von rund 180.000 Euro. In einer parlamentarischen Anfrage der AfD aus dem Jahr 2018 zum Gutachten räumt die Flughafengesellschaft sogar recht offen ein, der Auftrag an PwC sei "nicht zielführend gewesen", denn man habe "die Auswirkungen auf die Rentabilität des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) und die FBB nicht betrachtet".

180.000 Euro für eine Frage, deren Antwort man nicht brauchte

Die Flughafengesellschaft will sich heute auf Nachfrage des rbb nicht mehr zu PwC-Gutachten äußern. Im Abgeordnetenhaus meinen einige Volksvertreter, den Grund dafür zu kennen: Das Papier ist den Verantwortlichen inzwischen etwas peinlich.

FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja scheint sich auf Nachfrage des rbb inzwischen auch mehr für die Entstehungsgeschichte als für den Inhalt des Gutachtens zu interessieren. "Natürlich hinterfragen auch wir die Sinnhaftigkeit einer solchen Beauftragung." Die Flughafengesellschaft habe erst versucht, das Gutachten zu verschweigen, so Czaja. Vielleicht stehe das ja im Zusammenhang mit dem erfolgreichen Volksentscheid für die Offenhaltung Tegels, für den "die Studie nicht die vielleicht gewünschten negativen Zahlen über Tegel geliefert hat". Trotzdem plädiert er für den Weiterbetrieb des Flughafens, den er als Alternative zum geplanten Terminal 3 am BER sieht. Zudem müsse nun getan werden, was PwC schon 2017 riet: die Rentabilität Tegels in Zusammenhang mit dem BER zu untersuchen. 

Allerdings hätte man auch das früher haben können: Die AfD hatte die Prüfung des Doppelbetriebs von TXL und BER schon im November 2018 gefordert. Und damals war es die CDU, die über ihren parlamentarischen Geschäftsführer Stefan Evers ausrichten ließ: "Nein, brauchen wir nicht prüfen, wollen wir machen!"

Zwei Jahre später, im November 2020, wird Tegel nun voraussichtlich wirklich geschlossen. Und mit ihm wohl auch das Kapitel der TXL-Gutachten.

Beitrag von Sebastian Schöbel

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18 Kommentare

  1. 18.

    Seien Sie mal nicht so knickerig wegen der Beamten und Poltike. Wir haben doch eine Staatsministerin als Bundesbeauftragte für Digitalisierung namens Dorthee Bär (CSU)und einen Verkehrssminister Andreas Scheuer (CSU), die sehr fleißig im Stillen werkeln und die sich schon vor Jahren für Flugtaxis stark machten ..... und die eigentlich langsam losfliegen können müssten, denn die Rede war von: in 3 Jahren schon möglich ...
    Die starten/landen dann auf der Wiese vorm Reichstag und schaffen schnell den kurzen Weg zum BER.

  2. 17.

    Wer über die Offenhaltung von TXL philosophiert, untergräbt den BER, finanziell (siehe Artikel) und strategisch (bitte nachdenken, sie schaffen das) zum Nachteil von Berlin/BB.
    Natürlich kann man Geldverschwendung thematisieren aber bitte nicht einseitig. Wie ist das z.B. mit der Corona Offenhaltung von TXL (min. 10 Mill)? Paris hat am 1.April den zweiten Airport geschlossen!

  3. 16.

    Sie haben den Volksentscheid nicht verstanden: Abgestimmt wurde darüber, dass sich der Senat erneut mit dem Thema befasst. Hat er getan mit dem Resultat: "Offenhaltung juristisch nicht möglich."
    Das war letztlich nur eine populistische Aktion der FDP, mehr nicht.

  4. 15.

    Nur war halt auch einfach eine Ente der FDP zu behaupten, das ein Volksentscheid in Berlin über die Flughäfen des FBB entscheiden kann. Ein paar Verirrten ist das wohl Immer noch nicht aufgefallen... Naja in 4 Monaten ist es vorbei und die brauchen ein neues Thema....

  5. 14.

    Demokratie in Berlin.... 991.832 Stimmen für die Offenhaltung TXL!..... Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2016 RRG gesamt stimmen 913.132...Sagt alles.

  6. 13.

    Danke für den Hinweis. Nach meinen Informationen erging die Auftragsvergabe später als 2016. Aber gut möglich, dass es da einen längeren Vorlauf gab. Daran gearbeitet wurde auf jeden Fall im Juni 2017.

  7. 12.

    Der BER ist behördlich abgenommen, darf öffnen und öffnet auch. Alles andere ist nicht mehr relevant, TXL schon gar nicht. ;-)

  8. 11.

    Eine kleine Anmerkung zum Verlauf. Das Gutachten ist 2016 (geschätzt) oder vorher in Auftrag gegeben worden. Der jetzige Chef Lüttke-Daldrup ist seit März 2017 da. Mühlenfeld war vorher da, Mehdorn und andere.
    Soweit ich das beurteilen kann, ist E.L.D der Chef, der die Sache endlich halbwegs gut zu Ende bringt. Kritik ist also vor allem an die Politik zu richten, die den BER als schwierigen Kompromiss festgelegt hat und nicht in der Lage war, das Unternehmen ordentlich zu beaufsichtigen. Und natürlich auch an die Wirtschaft. Ich meine die Firmen, die am Bau beteiligt waren und entweder (nicht alle, denke ich!) versucht haben zu betrügen oder dermaßen leichtfertig mit den Aufträgen umgegangen sind, dass man mindestens von Fahrlässigkeit sprechen muss.

  9. 10.

    Ich empfehle den Bericht, um den es hier geht, zu lesen. Es geht nicht um den BER, sondern um TXL.
    Also auf gehts: Lesen. Nur Mut, Sie schaffen das.

  10. 9.

    Es ist festgeschrieben, dass TXL schließt, nur deshalb gibt es den BER. Und der BER hat eine Betriebsgenehmigung. Warum man den BER jetzt nicht langsam nutzt, weiß keiner. Mit den wenigen Fluggästen wäre das jetzt der beste Live-Test.

  11. 8.

    Lieber RBB,
    könnt ihr mal mit dem BER bashing aufhören?
    11.06.2020 ein Bericht „Drohendes Finanzdesaster am BER“
    12.06.2020 ein Bericht „Ein Parallelbetrieb von Tegel und BER ist wirtschaftlich“
    Ich glaube das braucht man nicht weiter kommentieren, die Absicht ist klar.

  12. 7.

    Woher soll denn der fähige Senat kommen?! Die FDP hat gerade eine Kampagne "Pro Tegel" gestartet. Kosten: 100.000 €. Kommt natürlich aus der eigenen Kasse. Aber diese Kasse füllt ausschließlich der Steuerzahler.

    Die CDU war in der letzten Legislaturperiode noch Teil des Senats. Hat sich da bekanntlich auch nicht als fähig bewiesen.

    Die AfD ist nicht bekannt für konstruktive Politik und auch nicht für soziale Politik.

    Welche Parteien sollen also einen fähigen Senat bilden?

  13. 6.

    Kosten von 1 Milliarde Euro laut einem 3 Jahre alten Gutachten. In das für ein Bauprojekt in Deutschland. Zu stemmen von einer Gesellschaft, die kurz vor dem "Finanzdebakel" steht. Man wieß ja mittlerweile, wie man solche Zahlen einzuordnen hat und wie das finanziert wird.

    Und das alles, damit ein paar Vielflieger (Geschäftsleute, Beamte, Politiker) einen kurzen Weg zum Flughafen haben. *kopfschüttel

  14. 5.

    180.000 Euro für eine Frage, deren Antwort man nicht brauchte ?
    Ohne Worte.

  15. 4.

    Warum sollte der BER am 31.10.2020 nicht eröffnet werden können?
    Sämtliche Genehmigungen liegen vor.
    Lediglich die Evakuierungsübung des Bahnhofes unter dem Terminal 1 ist gesetzlich vorgeschrieben und wird nach Corona-Bedingungen ablaufen.

  16. 3.

    Ich dachte eigentlich, dass Forschungsergebnisse immer im Sinne des Auftrag- und Geldgebers ausfallen. ;)

  17. 2.

    Das Gutachten krankt schon daran, dass es auf bloßer Rechnerei beruht, nicht aber dasjenige zur Grundlage hat, was vom Bund und den Ländern Berlin und Brandenburg einvernehmlich beschlossen wurde: Die Stillegung von Tegel. Damit ist Tegel ein "Flughafen in Abwicklung." Um ihn dauerhaft und nicht nur provisorisch betriebsbereit zu halten, ist faktisch ein neues Planfeststellungsverfahren erforderlich. Das aber hat bei der fast innerstädtischen Lage von Tegel null Chancen.

    Das wissen alle. Die Auftraggeber, die FDP und alle, die Tegel über dieses Jahr hinaus weiterbetreiben wollen.
    Alles andere hieße, Menschen an der Nase herumzuführen.

  18. 1.

    Guten Morgen,
    ein riesen Artikel um Steuergeldverschwendung und Parteiengerangel egal ob Tegel oder BER.
    Ein Gutachten das niemand braucht.
    Ich werde immer richtig wütend wenn ich solche Artikel lese, in Berlin ist so viel Armut bei Kindern vorhanden das ich als Sozialarbeiterin tagtäglich sehe und hie reine Verschwendung. Es muss aber ganz schnell ein fähiger Senat her der diesen Albtraum beendet. Tegel wird im November 2020 nicht geschlossen werden, ich sehe noch keine ERöffnung des BER im Oktober 2020.

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