AfD-Demo Berlin Berlin, 07.11.2015 Demo von etwa 2700 Anhängern der Alternative für Deutschland mit den Mitgliedern des Vorstandes Petry, von Storch und Gauland (Quelle: Imago)
Video: "Die Stunde der Populisten" | 30.01.2017 | T. Mandalka/O. Sundermeyer/A. Taegener | Bild: imago stock&people

rbb-Doku über die AfD vor der Bundestagswahl - Die Stunde der Populisten

Die AfD folgt einem Plan, nach dem die Landesparlamente nur Mittel zum Zweck sind. Die nächste Etappe ist die Wahl zum Deutschen Bundestag. Dort will die Partei an der Machtübernahme arbeiten, um ihre Vision von einem deutschen Deutschland umzusetzen. Von Torsten Mandalka, Olaf Sundermeyer und Agnes Taegener

Per Mausklick auf das Play-Symbol im Bild oben können Sie die Dokumentation sehen. Falls Sie das Video in Ihrer App nicht abspielen können, klicken Sie bitte hier.

In seiner Dresdner Rede hat Björn Höcke den Plan klar umrissen, den sehr viele in der AfD mit ihm teilen: "Wir werden uns unser Deutschland Stück für Stück zurückholen", rief der thüringische Landesvorsitzende Pegida-Anhängern, AfD-Mitgliedern und einigen Rechtsextremisten im voll besetzten Brauhaus Watzke zu. Die Botschaft kam an, und wurde bundesweit ventiliert. Damit hat Björn Höcke sein Ziel erreicht.

Bewusste Provokation als Strategie

Die Aufregung war deshalb groß, weil eine "180-Grad-Wende in der deutschen Erinnerungspolitik" mit zu diesem politischen Manifest gehört, das er bei dieser Gelegenheit als Kampfansage an die Regierungspolitik formuliert hat. Dass er dabei ausdrücklich das Holocaust-Mahnmal thematisiert hat, folgte der Methode des kalkulierten Skandals, für das der Berliner AfD-Landesvorsitzende Georg Pazderski selbst in einem Strategie-Papier "für das Wahljahr 2017" im Bundesvorstand geworben hatte.

Darin werden die geplanten Provokationen gegenüber den übrigen Parteien und den Medien als wirkungsvolles Instrument beschrieben: "Je mehr sie versuchen, die AfD wegen provokanter Worte oder Aktionen zu stigmatisieren, desto positiver ist das Profil der AfD", heißt es in dem Papier. "Niemand gibt der AfD mehr Glaubwürdigkeit als ihre politischen Gegner. Deren negative Reaktion muss daher ganz bewusst von der AfD einkalkuliert werden."

Screenshot aus der Dokumentation "Die Stunde der Populisten" (Quelle: rbb)
Der Berliner AfD-Chef Georg Pazderski gibt vor der Bundestagswahl Provokation als Strategie aus | Bild: rbb

Andreas Wild will in Neukölln "ausmisten"

Auch wegen dieser Methode verfügt die AfD inzwischen über 146 Landtagsmandate in zehn Parlamenten, gewinnt sie aktuell ständig Mitglieder hinzu, ist sie von allen Parteien - mit Abstand - am stärksten in den sozialen Netzwerken vertreten. Unter der Führung von Georg Pazderski ist die Partei zuletzt auch mit 14,2 Prozent in das Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen. Noch vor der Bundestagswahl im September stehen Wahlen im einwohnerstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen an, sowie in Schleswig-Holstein und im Saarland.

Aber viele in der AfD träumen von mehr. Der Begriff "Machtübernahme" kursiert bei Gesprächen mit führenden AfD-Funktionären aus Bund und Ländern. Auch der Berliner Abgeordnete Andreas Wild glaubt fest an die "Zeitenwende", wie er es sagt. Kaum ins Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen, kandidiert er schon für den Bundestag im Problembezirk Neukölln.

Dass er selbst im bürgerlichen Bezirk Steglitz-Zehlendorf lebt und keinerlei persönlichen Bezug zu diesem Wahlbezirk hat, stört ihn nicht. "Neukölln ist das schlimmste Pflaster Berlins, das reizt mich", sagt Andreas Wild, und dass er dort "ausmisten" will. Damit meint er das "schwierige Unterfangen" dafür zu sorgen, "dass wir in Neukölln wieder eine deutsche Bevölkerung haben müssen."

Pegida-Kundgebungen als Bühne für die AfD

Während Björn Höcke "Deutschland Stück für Stück zurückholen" will, fängt Andreas Wild in Neukölln an. Auch wenn er dort auf massiven Widerstand stößt, bei der gewaltbereiten Antifa ebenso wie in Teilen der bürgerlichen Zivilgesellschaft und bei den übrigen Parteien.

Vor allem die Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey wendet sich gegen das von Wild vertretene ausländerfeindliche Konzept der AfD: "So lange ich politisch Verantwortung trage und in diesem  Land lebe, werde ich dafür kämpfen, dass wir eine weltoffene und tolerante Gesellschaft sein können. Deshalb können wir nicht denen Raum geben, die sagen, wir lehnen einen Großteil der Bevölkerung hier ab."

Aber Andreas Wild weiß vor allem im südlichen Neukölln zahlreiche Unterstützer hinter sich. Dort hatte die AfD die meisten Wähler bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus. Und die Zahl derer wächst, die an dasselbe Ziel glauben wie er. Deshalb nutzt Wild jede sich bietende Gelegenheit, und jede Bühne, um für die AfD zu werben.

Screenshot aus der Dokumentation "Die Stunde der Populisten" (Quelle: rbb)
Andreas Wild trifft im Film eine Flüchtlingshelferin zum Gespräch | Bild: rbb

Auch die von Pegida in Dresden, wenn er im dunklen Lodenmantel zur der Menge auf dem Theaterplatz spricht. Ist die AfD für Andreas Wild wie viele andere schließlich die "Pegida-Partei", wie er sagt. Beide sind Teil ein und derselben Bewegung, die Deutschland in eine "Zeitenwende" führen soll. "Im Herbst ziehen wir in den Deutschen Bundestag ein. Dafür brauchen wir alle Kräfte, in den Parlamenten und auf der Straße", ruft Wild über die Köpfe auf dem Dresdner Theaterplatz. "2021 können wir einen AfD-Kanzler haben", schließt Wild seine Rede. Die Menge skandiert im Chor: "Höcke, Höcke, Höcke!"

Bewunderung für Björn Höcke

Auch der Berliner Abgeordnete Thorsten Weiß beruft sich in Gesprächen auf seine politische Freundschaft mit Björn Höcke, den er "wegen seiner Geradlinigkeit" sehr schätzt. Und wegen  seines Einsatzes für die AfD: "Für mich ist es unstrittig, dass der Mann ein Idealist durch und durch ist, und dass der wirklich beseelt ist von dem Glauben, dass wir in Deutschland was bewegen können, eine Zeitenwende einleiten können."

Gemeinsam mit Björn Höcke, Andreas Wild, dem Bundesvize Alexander Gauland, der rechtsmotivierten Hooligans, sowie Mitgliedern der rechtsextremistischen "Identitären Bewegung" nahm Weiß im Dezember an einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt teil, mit der die AfD den Terroranschlag für ihren weiteren Vortrieb nutzen wollte.

Anschließend versuchten Mitglieder der "Identitären" - unterstützt von sächsischen Hooligans - die Bundeszentrale der CDU in Tiergarten zu besetzen. Darunter waren auch Vorstandsmitglieder der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative", deren Landesvorsitzender der ehemalige Zeitsoldat Thorsten Weiß ist.

Keine Abgrenzung mehr von der Identitären Bewegung

Erstmals gab Thorsten Weiß für die Berliner AfD im rbb-Fernsehen die Zusammenarbeit mit der Identitären Bewegung - kurz IB - zu. "Dass es immer wieder Personen gibt aus beiden Gruppierungen, die Veranstaltungen gegenseitig besuchen, oder gemeinsam an Demonstrationen teilnehmen, das halte ich für eine ganz natürliche Sache", sagte Weiß in einem Interview für die Dokumentation "Die Stunde der Populisten", und nannte dabei auch "diese sehr prominente Aktion von ihnen am Brandenburger Tor".

Im vergangenen Sommer hatten rechtsextreme Aktivisten aus Berlin und Brandenburg das Brandenburger Tor besetzt, um für die Schließung der Grenzen - und damit gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung - zu protestieren. "Das sind natürlich Stilmittel, die wir als Jugendorganisation einer politischen Partei nicht wählen würden", die Thorsten Weiß allerdings ausdrücklich gutheißt, wenn Mitglieder seiner Partei diese unterstützen.

Screenshot aus der Dokumentation "Die Stunde der Populisten" (Quelle: rbb)
Thorsten Weiß (Junge Alternative) gibt zu: Es gibt die Zusammenarbeit mit der Identitären Bewegung | Bild: rbb

Ziel: 51 Prozent im Bundestag

Der AfD sind viele Mittel recht, um ihren Ziel näher zu kommen. Dafür rechtfertigt der Neuköllner Bundestagskandidat Andreas Wild sogar die zuletzt stark angestiegene fremdenfeindliche Gewalt in Deutschland: "Die AfD spricht Wahrheiten an, die eben auch Leute gut finden, die illegale Sachen machen. Das müssen wir in Kauf nehmen."

Auf ihrem Weg zur geplanten Machtübernahme wird die AfD noch zahlreiche Tabus brechen. Wie weit sie damit kommt, ist noch ungewiss. Der Einzug in den Bundestag scheint ihr aus heutiger Sicht sicher. Aber damit gibt sich die Partei längst nicht zufrieden. Auch das gehört mit zum politischen Manifest, das Björn Höcke in seiner Dresdner Rede eindeutig formuliert hat. "Wir werden so lange durchhalten - und so lange ich etwas in der AfD zu sagen habe, werde ich dafür eintreten und dafür kämpfen - wir werden das so lange durchhalten, bis wir in diesem Lande 51 Prozent erreichen."

Die Dokumentation können Sie hier auf rbb|24 (per Mausklick auf das Bild ganz oben) und in der rbb-Mediathek sehen.

Beitrag von Olaf Sundermeyer

Kommentar

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31 Kommentare

  1. 31.

    Die Probleme die wir aktuell haben beruhen darauf, dass es Deutschland vor mehr als 3. Generationen verpasst hat ausländliche Mitbürger konsequent zu integrieren. Sie sollten als Billigarbeiter in den Schlachthäusern, in den Fabriken und anderen unbeliebten Sektoren arbeiten und dann aber bitte wieder schnell gehen.
    Niemand war wirklich daran interessiert diese Menschen aufzunehmen.
    Hat man auf dem deutschen Arbeitsmarkt als Deutscher mit fremdklingendem Namen wirklich die gleichen Chancen wie ein Deutscher? Ich kenne eine Geschichte aus meinem Umfeld wo ein Ehemann mit Migrationshintergrund seinen Nachnamen ändern musste um Arbeit zu bekommen. Traurig.

    Die Welt hat sich weiter gedreht und es geht nicht immer nur um uns. Wir müssen damit umgehen das alles komplizierter und vielfältiger wird aber auch interessanter. Ein Deutschland ohne Menschen mit anderen Wurzeln will ich mir nicht vorstellen.

    Also in diesem Sinne liebe Blogger
    Peace und lange Haare! : )


  2. 30.

    Lieber Herr Spicker,

    die AfD-Mitglieder in Rosengarten mögen durchaus Lichtgestalten sein. Für viele anderen Orte trifft das jedoch nicht zu. Unter den AfD-Mitgliedern, die ich bisher kennengelernt habe, ist so ziemlich alles vertreten. Da gibt sympathische, kluge Leute, Ebenso aber auch Personen, die aus der NPD oder dem NPD-Spektrum kommen und ganz gezielt die Schiedsgerichte mit ihrem Kadern zu besetzen versuchen. Es gibt die Idealisten. Und es gibt sehr viele, die (so wie in allen Parteien) an die Fleischtöpfe der Macht wollen. Unter den letztgenannten, und das sind eben genau die Bewerber um Mandate, habe ich bisher leider nur solche getroffen, die mir in ihrer Machtgier und Heuchelei so unsympathisch sind, daß ich die AfD nicht einmal dann wählen würde, wenn mich das Programm der AfD zu 100% überzeugen würde.

  3. 29.

    Schlimm die Kommentare jeweils am Ende. Es zeugt von unwissendheit. So hat Berichterstattung zu erfolgen. Jeder, der die Afd in seinem Wahlkreis besucht wird etwas ganz anderes feststellen. Hoffentlich wird ehrlicher berichtet.
    Keine eigene Meinung, sondern nur Fakten. Ehrlich halt. Das gibt es nicht mehr, leider.

  4. 27.

    Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass Grüne weder damals noch heute gegen Minderheiten hetzten oder am Rande der Verfasung agierten. Es grüßt,
    das Phi-Lot

  5. 26.

    Dem kann ich nur zustimmen, aber eigentlich wurde das Fundament durch die SPD unter Kanzler Schröder unter Mithilfe der Grünen gelegt, die erst mal Langzeitarbeitslose mit "Hatz4" an den Pranger stellte und den dadurch ausrangierten Bundesbürgern dann auch noch völlig instinktlos ohne nachdenken Flüchtlingsheime vor die Tür knallte und diese selbst da noch bevorzugte (von der Lückenpresse) als längst klar war, das ganz viele von ihnen unser System (Religion,Kultur) komplett ablehnen und sich nur in ein gemachtes Nest setzen wollten,gelockt von YouTube Werbeclips und Deutschlands Staatsratsvorsitzenden und ihrem dicken Haßprediger.

  6. 25.

    Die Sendung hätte heißen müssen: DIE STUNDE DER LÜGENPRESSE.

  7. 24.

    Antwort für Hendrik vom 31.01.2017 09,53 Uhr
    BRAVO! genauso ist es.
    Ähnlichkeiten wie in der DDR. Alles was nicht passt, wird verfolgt. In den Medien verunglimpft und diskreditiert. Jeden Tag Hetze gegen die AfD!

  8. 23.

    Es gibt sicherlich andere Möglichkeiten für eine Partei, ein gutes Gegengewicht zu den bestehenden Volksparteien aufzubauen, als wie es die AfD und andere Rechtspopulisten zur Zeit versuchen. Aufgaben und Baustellen gibt es genug. Jedoch auf Angst, Abschottung, Hass, Fremdenfeindlichkeit und Volksverhetzung zu bauen, finde ich sehr traurig und auch schade. Ich bin auch der Ansicht, dass es einen neuen Impuls braucht, aber was ist den das bitte, was da gerade abgeht ? Das ist einfach nur traurig und viele Menschen durchschauen es einfach nicht oder aber machen da ganz bewusst mit. Und so wie ich das Ganze wahrnehme, werden sich die Parteigenossen der AfD so schnell nicht zufrieden geben. Wenn schon nach Höcke als Kanzler gerufen wird, dann lässt mich das schon sehr verwundert aufhorchen. Die sind Machtgeil und haben komische Ideologien und Ansichten, die nicht in eine Zukunft zeigen, die ich mir in der Form für uns wünschen würde. Ganz bestimmt nicht. Konstruktiv ginge auch.... :-)

  9. 22.

    Eine Dokumentation von Leuten , die wenn sie nur minimal positiv über die AfD berichten würden sofort gefeuert würden und anschliessend nie mehr eine Job finden würden .

  10. 20.

    "Verstehe ich nicht, es gibt andere Alternativen für Deutschland."
    Würde ich eigentlich auch gerne so sehen ... aber verraten Sie mir auch welche?
    Ich bin - im Unterschied zu Wolfgang Schäuble - nicht der Meinung, dass die Flüchtlingspolitik nur 2015 "aus dem Ruder gelaufen ist", das ist sie m.E. immer noch. Zwar wurde seitens der "etablierten" Parteien auf Druck der AfD durchaus am Steuerrad gedreht, auf gutem Kurs diesbezüglich liegt das Schiff Deutschland deswegen noch lange nicht.
    Ich sehe nicht, dass die AfD zur Bundestagswahl in der Lage ist, mehr als 20 - 25% der Wählerstimmen einzufangen. Insofern ist sie für mich durchaus wählbar - koalieren will mit ihr ja Keiner. Und wenn die Burschen im Bundestag aus der Opposition heraus Druck aufbauen können ... muss ich kosmetische Kollateralschäden meiner Wahlentscheidung leider in Kauf nehmen. Das sind schon Zeiten ...

  11. 19.

    Hab gar nicht gewußt, dass über die Zwangsabgabe bei den ÖR auch die Zensur inbegriffen ist. Danke, werte Medien. DANKE FÜR NICHTS!

  12. 18.

    Ihre Frage "Und was, wenn die AfD die Macht übernommen hat?"
    --> Für die Machtübernahme ist erforderlich
    ... mehr als 50% im Bundestag ... UND ...
    ... mehr als 50% im Bundesrat. Sitze hat.
    --> Wenn das einmal passiert, dann haben es die "Abgelösten" vorher "versaut".
    P.S.: Für eine GG-Änderung werden 2/3 der Bundestagsstimmen benötigt.


    aber Sie wissen ja: "Die Geister die ic Sitze h ich rief, wurde ich nicht mehr los". Und was, wenn die AfD die

  13. 17.

    Dass die Berichte über eine Zusammenarbeit von AfD, JA und Identitärer Bewegung keine Fake-News sind, kann jeder selbst überprüfen. Schaut einfach die Gesichter auf dem JA-Stammtisch an und vergleicht sie mit den Facebook-Seiten der IB Berlin-Brandenburg. Vielleicht ist das keine offizielle "institutionelle Kooperation", aber die Personen sind zu einem nicht unerheblichen Anteil identisch. In der JA und der AfD wird einfach nur genauso gelogen wie anderswo. Es geht um Macht und Geld. Und das soll eine Alternative sein?

  14. 16.

    Größenwahnsinnig und Rechtsradikal - nicht nur die AfD ist so, mittlerweile ist mir auch die komplette Anhängerschaft suspekt. Selbst, wer zuerst aus Protest die AfD gewählt hat, sollte erkennen können, was hinter dieser Partei steckt. Wer nun immer noch diese Partei unterstützt, ist entweder wirklich unfähig, zu erkennen, was deren Ziel ist oder aber ebenfalls bereits auf dem gleichen braunen Zug unterwegs.
    Wenn die AfD wirklich eine Alternative sein möchte, warum dann auf diese Weise ? Verstehe ich nicht, es gibt andere Alternativen für Deutschland. Es geht der Partei also nicht einfach darum, eine Alternative FÜR Deutschland zu sein, sondern darum, Macht zu bekommen und zwar, indem der Bürger zum einen ver*****t wird und indem das Volk gespalten wird. Das machen die Terroristen im übrigen genauso. Ebenso, wie sich gewisse Anhänger der AfD zu Anschlägen legitimiert fühlen - ebenso wie Terroristen. Für mich sind das auf eine gewisse Weise eine terroristische Vereinigung.

  15. 15.

    Was ist das fuer ein dissozialer persönlichkeitsgestörter Mensch dieser Andreas Wild er ist Jurist , alleine das er die Roma/Sinti Zigeuner nennt , das er von sogenannten Fluechtlingen spricht bei denen er die Syrer meint , die AfD ist klar eine rassistische und in grossen Teilen eine rechtsextreme Partei. Diese Partei muss man mit ihren eigen Mitteln bekämpfen.Es darf kein 1933 wieder geben.Im Jahr in der sich die Wannseekonferenz welche vor 75 Jahren unter die Ermordung von 11 Millionen Juden entschieden hatte , und zum Ergebnis führte das 6 Millionen dann ermordet wurden. Von den Teilnehmern der Wannseekonferenz waren 9 Juristen wovon 8 promoviert waren. Einfach beschämend Hoecke und der ganze Rest der AfD, eine Schande fuer jeden Deutschen welcher Geschichte reflektieren kann.

  16. 14.

    Sehr wichtiges Thema. Sehr wichtige Botschaft.

    Leider in Teilen ungenügend umgesetzt:
    Versammlung und Gedenken, Männer in Uniform: Das Bild, was gezeichnet werden soll ist klar. Doch Moment: Wer steht denn da? Florian Graf von der Berliner-CDU?
    Wer waren dann "die anderen", die da noch standen. Vielleicht passen auch sie nicht in das so bezeichnete Bild.

    Sehr intelligent tatsächlich, die Äußerung des NPD-Futzis, die AfD wäre nicht so groß geworden, wenn nicht die anderen Parteien über jedes Stöckchen gesprungen werden.

    Da kommen wir schon zur Buschkowski-Nachfolgerin Dr. Franziska Giffey. AfD müsse nun Verantwortung übernehmen :-). Neukölln ist eine Heimat für alle, für alle 150 Nationen. Dann, so auch konsequent gedacht, auch für die AfD und dessen "Anhänger".
    Aus meiner Sicht kein gangbarer Weg. Einfache Schlussfolgerung, aber nicht zu Ende gedacht. Schade. Denn dieses Ergebnis ist auch für den ganzen Beitrag festzuhalten. Vermeintlich "aus der Mittel der AfD, vieles wi

  17. 13.

    WARUM
    wirbt die AfD mit der Farbe blau ? und nicht BRAUN ??
    werde in diesem Jahr 80 und hoffe, meine letzten 20 Jahre noch in demokratischen
    Verhältnissen zu leben----

  18. 12.

    Wir alle sollten sehr vorsichtig damit sein, rechten Ideologien ansatzweise Raum zu geben, nur um die alteingesessenen "Volksparteien" aufzumischen. Das Ziel mag ja durchaus nachvollziehbar sein, aber Sie wissen ja: "Die Geister die ich ich rief, wurde ich nicht mehr los". Und was, wenn die AfD die Macht übernommen hat? Was ist das nächste Ziel? Es könnte sein, dass sich dieses nicht mehr mit Ihren Zielen deckt.

    Geschichte wiederholt sich und es macht mir Angst zu sehen, wie schnell das geht und wie begeistert manche dafür sorgen, dass sich der finsterste Teil unserer Geschichte wiederholt.

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