Eine Vertreterin der Deutschen Wohnen muss am 15.02.2017 im Statdentwicklungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses Rede und Antwort stehen (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Deutsche Wohnen muss sich im Abgeordnetenhaus rechtfertigen - "Instandhaltung wird systematisch vernachlässigt"

Kalte Heizungen, Schimmel, Bauschäden: Hunderte "Deutsche Wohnen"-Mieter in Berlin fühlen sich mit solchen Problemen im Stich gelassen. Nun musste sich das Unternehmen im Abgeordnetenhaus rechtfertigen – und sorgte mit manchen Aussagen für Ärger. Von Andrea Everwien

Zahlreiche Mieter der Aktiengesellschaft Deutsche Wohnen sind am Mittwochmittag ins Abgeordnetenhaus gekommen - verärgert über marode Wohnungen und steigende Mieten. Sie wollten hören, was die Vertreterin der Gesellschaft, Manuela Damianakis, den Abgeordneten zu sagen hat - über Instandhaltungspflichten und die Anerkennung des Mietspiegels.

Deutsche Wohnen akzeptiert den Mietspiegel nicht

Die wohnungspolitische Sprecherin der SPD sagte in der Anhörung, die Anwendung des Mietspiegels habe für den Senat etwas mit sozialer Gerechtigkeit zu tun. Die Deutsche Wohnen behauptet: der Mietspiegel weise viel zu niedrige Mieten aus. Deswegen akzeptiert sie ihn nicht in jedem Fall als Grundlage. Sie möchte höhere Mieten durchsetzen.

Etwa in "Kreuzkölln", einem Gebiet mit viel Nachzug in den letzten Jahren. "Wenn Sie sich diesen Mietspiegel angucken und die Lageneinteilung, sehen sie, dass das alles vermeintlich einfache Lage ist. Und das kann nicht damit übereinstimmen, wie die tatsächliche Nachfrage dort ist und wie die Lage empfunden wird", erläuterte Damianakis.

"Das ist der komplett falsche Weg"

Trotz deutlicher Vorhaltungen  - die Deutsche Wohnen lässt sich nicht von ihrer Kritik am Berliner Mietspiegel abbringen. "Wir akzeptieren den Mietspiegel als Schätzgrundlage für das Aussprechen von Mieterhöhungen", sagte Damianakis der rbb-Abendschau und setzt hinzu: "Wir halten uns an den Mietspiegel - dort, wo er Ortsüblichkeit ermittelt. Aber es gibt Fälle, wo er nicht die Ortsüblichkeit ermittelt - und da greifen wir auf andere Verfahren zurück."

Die SPD- Abgeordnete Iris Spranger sieht angesichts dieser Aussage ihre Erwartungen an die Deutsche Wohnen überhaupt nicht erfüllt. "Die Deutsche Wohnen ist nach wie vor der Ansicht, dass sie eine richtige Mietenpolitik macht, dass sie Mietspiegel nicht anerkennen muss, oder ihn nur so auslegen will, wie sie ihn braucht, um die Mieterhöhungen zu machen – und das ist der komplett falsche Weg."

Kosten für Instandhaltung unter Kosten für Mieterwechsel verbucht

Weiterer Kritikpunkt: Die "Deutsche Wohnen" halte ihren Wohnungsbestand nicht in Ordnung, setze nur auf Mieterhöhungen durch Modernisierung. Katrin Schmidberger, die wohnungspolitische Sprecherin der Grünen, sagte im Ausschuss: "Man hat den Eindruck, ihre Instandhaltungsmaßnahmen werden so lange zurückgehalten, bis es dann um eine umfassende Modernisierung geht. Und wir wissen alle, eine umfassende Modernisierung hilft, die Mietpreisbremse zu umgehen, das heißt, ein Mieterwechsel ist damit sehr, sehr attraktiv."

Rouzbeh Taheri vom Bündnis Kritische Mieteraktionäre wählte noch deutlichere Worte: "Die Instandhaltung wird nach unserem Eindruck bei der Deutsche Wohnen systematisch vernachlässigt. Das kann man auch aus dem Geschäftsbericht herauslesen, wo die Kosten für Instandhaltung unter Kosten für Mieterwechsel verbucht werden." Darauf möchte die Pressesprecherin der Gesellschaft nicht eingehen.

Deutsche Wohnen klagt über Handwerkermangel

Sie verweist darauf, man habe sich bemüht, Mängel zu beheben, auch wenn es manchmal ein wenig dauere. "So hat unser Dienstleister, der diese Dinge für uns regeln und reparieren muss, sehr deutlich zu spüren bekommen, dass es einen Handwerkermangel gibt", sagte Damianakis. Es sei "gar nicht mal so einfach" jemanden qualifizierten zu haben, der alle Heizungen, wenn sie hochgefahren werden, instand setze.

Die Anhörung hat die unterschiedlichen Auffassungen deutlich gemacht. Mehr aber nicht.

Beitrag von Andrea Everwien

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21 Kommentare

  1. 21.

    Bin selbst Mieter der DW und habe bisher noch keinen so schlechten Vermieter erlebt!
    Akzeptiert der Mieter die Mieterhöhung überhalb des Mietspiegels nicht kommt umgehen Post ihrer Anwälte! Bei Wasserschäden auf Grund versäumter Wartungen seitens der DW sollte man eine gute Hausratversicherung besitzen,da die DW die Kosten der Ersatzwohnung bei Unbewohnbarkeit nicht trägt! Der Mieter muss im Zweifeslfall Monate auf einer Baustelle leben. Es wird versäumt Reperaturaufträge an die ausführenden Firmen zurück zu senden,so das diese ihre Arbeiten natürlich nicht beginnen. Von den Erfahrungen mit dem Servicepartner, Firma B&O, fange ich bessere garnicht erst an zu berichten! Nur so viel sei gesagt, so wenig Kompetenz ist mir bei Handwekern bisher nicht untergekommen! Kann nur jedem davon abraten eine Wohnung bei der DW zu mieten! Hier wird tatsächlich versucht auf Kosten der Mieter eine Möglichste hohe Rendite für die Aktionäre zu erzielen und das vollkommen skrupellos!

  2. 20.

    Die wirkliche Ursache dieser Missstände auf dem (Berliner) Wohnungsmarkt ist die Tatsache, dass durch die damalige CDU/FDP geführte Bundesregierung zum 01.01.1990 die wohnungswirtschaftliche Gemeinnützigkeit einfach mit einem Steuergesetz abgeschafft wurde. Das hat den Spekulanten und Heuschrecken Tür und Tor geöffnet und ermöglichte den damaligen Teilhabern an diesen gemeinnützigen Wohnungsunternehmen ihre Mäßigung bei der Renditenerwirtschaftung aufzugeben oder ihre Anteile gleich zu verkaufen. Es lebe der Ellbogenkapitalismus!
    So funktioniert Klientelpolitik zum Wohl Weniger auf dem Rücken der Allgemeinheit. Aktuelle Parallele: Den Flughafen Tegel eigens für Geschäftsleute unter Inkaufnahme von Lärm, Abgasen und der allgemeinen Gefährdung durch den Luftverkehr über dicht besiedeltem Gebiet offen halten zu wollen.

  3. 19.

    Es ist eine Aktiengesellschaft und somit sind die Interessen leicht auszumachen. Es geht einzig um die Maximierung der Rendite,alles andere ist nur Mittel zum Zweck. Die Frage ist nur inwieweit man so ein Verhalten toleriert. Wundern darüber sollte man sich jedenfalls nicht.

  4. 18.

    da Sie bestimmt der Grünen Partei zugehören, jedenfalls der erste Eindruck,würde ich mir wünschen Sie wüßten mehr über das eigende Prorgramm Ihrer Partei , bitte mal richtig zu dem Thema durchlesen & dann lieber still bleiben.

  5. 17.

    Hallo in die Runde,

    als berufslose Politikerin kann ich nur empfehlen, das Wortprotokoll, das in 2 Wochen ca erscheinen wird, zu lesen, um sich ein umfassendes Bild zu machen. Zudem biete ich an, mich bei all meinen Terminen mit den betroffenen MieterInnen zu begleiten, um das Verhalten der Deutsche Wohnen mal hautnah zu erleben. Meine Email findet man im Netz...

    Auch zu meinem beruflichen Hintergrund bin ich jederzeit auskunftsbereit;)

    Beste Grüße,
    Katrin Schmidberger

  6. 16.

    "Wer hat die GSW verkauft?"

    Der Berliner Senat auf auf Vorlage eines gewissen Thilo S. Der wurde später Buchautor und behauptete, Deutschland würde sich abschaffen.

  7. 15.

    Was wurde denn nun sachlich falsch wiedergegeben? "Kreuzkölln" wurde von Frau Damianakis ins Spiel gebracht um zu belegen, dass der Mietspiegel in manchen Gegenden nicht die reale Situation der Mieten belegt.

    Missverständlich ist sicherlich die Formulierung, dass Frau Damianakis auf die Behauptung von Herrn Taheri nicht eingehen wollte. Sie hat sie wohl zurückgewiesen (zumindest laut Tagesspiegel). Ist jetzt aber keine inhaltliche Auseinandersetzung (wie Sie es z.B. mit dem Hinweis auf den Geschäftsbericht machen). Also nicht zwingend falsch. Und von "bewusst falsch" zu reden fällt wohl unter (böswillige) Unterstellung. Sprich unseriös.

  8. 14.

    Wer ist denn "wir"? Und woher kommt die Zahl "2.200 Mitarbeiter"? Laut Geschäftsbericht 2015 beschäftigt DW 766 Mitarbeiter (Exkl. Vorstand und Auszubildende; inkl. Mutterschutz/Elternzeit, inkl. Aushilfen und geringfügig Beschäftigten). Ist die Zahl der Mitarbeiter letztes Jahr so rasant nach oben gestiegen?

  9. 13.

    Die bis 1998 existierende GEHAG als marode zu bezeichnen bedeutet, die Tatsachen völlig zu verdrehen. Die GEHAG war wirtschaftlich hervorragend aufgestellt. Sie hatte anständig instandgehaltene Wohnungen in ihrem Bestand, verlangte für beide Seiten auskömmliche Mieten und verfügte über eine über lange Jahre gewachsene Mieterschaft, auch das ist Unternehmenskapital.
    Die Deutsche Wohnen ist halt so aufgestellt, dass sie schnelle Renditen generieren muss, damit sich Vorstand und Aktionäre sich die Taschen vollstopfen können. Mit Arbeitsplatzschaffung hat das in Bezug auf die Servicefirma B&O mit ihren Dumpinglöhnen nichts zu tun. Bei der Beauftragung von Fachfirmen hätte die DeuWo keinen "Fachkräftemangel" zu beklagen. Also alles nur vorgeschoben, damit man die Skrupellosigkeit Mieter im Winter massenhaft frieren zu lassen, gut verbergen kann.

  10. 12.

    Hallo Frau Salvisberg,

    das Recht hat der Wähler den beiden Damen gegeben, ob uns das gefällt oder nicht. Es dreht sich um den Fall das die DW den Mietspiegel nicht anerkennen will (so habe ich das verstanden) und das halte ich auch nicht in Ordnung. Dann soll die DW dagegen klagen und fertig, aber ohne Belege daher zu kommen ist doch schon sehr dünn !

    Ich arbeite sein 40 Jahren nur zur Info.

  11. 11.

    Ihr Text trifft in´s Schwarze. Man hat den Eindruck, das staatliche Sanktionsfähigkeit inzwischen völlig ausgehebelt ist. Ein deregulierter Wohnungsmarkt ohne Schranken für Spekulanten und Miethaie. Nach so einer Anhörung lachen die sich kaputt und machen weiter so.

  12. 10.

    Die sehr bedenkliche "Tendenz" zu Lasten von Mietern - oder anders eben von Fahrgästen - scheint ohnehin diejenige zu sein, die Instandhaltung völlig anders zu verstehen, als es bislang verstanden wurde. Der euphemistisch (schönfärberische) Begriff der "ereignisorientierten Instandhaltung" scheint das Credo der Betriebswirtschaft zu sein, zumindest bei denen, die nicht solide wirtschaften, sondern an kurzfristiger Rentabilität orientiert sind. Ereignisorientiert - das heißt übersetzt nichts anderes, als dass nicht etwa vorbeugend instandgesetzt wird, sondern bewusst gewartet wird, bis eben dieses "Ereignis" eintritt. Beim Wohnen der Riss in der Wand, der Defekt an der Heizung und in den Sanitärbereichen, bei der Bahn die defekten Türen, Signale und Klimaanlagen. Nur die sicherheitsrelevanten Bereiche sind davon ausgenommen.

    Nachträgliche Reparatur /Austausch kommt billiger als vorbeugende Instandhaltung. Und beim Instandhaltungsaufschub bis zur Generalmodernisierung ist es ebenso.

  13. 9.

    Der Verfasser dieser Zeilen beklagt den Mangel von qualitativ gutem und seriösem Journalismus und ist offenbar mit dem Thema nicht vertraut oder sogar Teil des Ganzen. Der Geschäftsbericht beinhaltet sehr wohl die unmittelbare Verknüpfung von Instandhaltungsaufwendungen und Mieterwechseln. Eine wirkliche Auseinandersetzung mit diesem Tatbestand nimmt der Verfasser nicht vor. Wie ist es ansonsten zu erklären, dass die Wohnungen von langjährigen Bestandsmietern am schlimmsten aussehen? Es wird dort nichts investiert, Notfälle und Havarien ausgenommen. Es ist der DeuWo natürlich ein Dorn im Auge, dass sich der Bestandsmieter noch am besten - wenn überhaupt - gegen diesen Mietwucher wehren kann. Der Berliner Mietspiegel ist sehr wohl repräsentativ - einer der besten in Deutschland.
    Diese abstruse Argumentation mit noch weiter zu differenzierenden Wohnlagen und - ach ja - der Nachfrage ist nur ein Zünden von Nebelkerzen der DeuWo. Tatsachen wird der RBB noch benennen dürfen.

  14. 8.

    @jorgebln: ich bin kein von der DW vorgeschickter Troll. Und Andre und Alexandra sind jetzt glaube ich auch nicht so seltene Namen. Und dann schreibt auf der anderen Seite ein weiteres "A" (Alexander) kritisch?! Passt nicht so ganz zu Deiner sinnfreien Theorie. Ich bin selbst Mieter der DW und hatte bisher noch keine Probleme. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich gewisse Dinge gut heiße. Nicht funktionierende Heizungen müssen umgehend instandgesetzt werden, da gibt es keine Diskussionen. Mich nervt aber einfach diese zum Teil falsche und auch unsachliche Berichterstattung. Warum sprechen wir nicht mehr über das Versagen unserer Politiker? Wer hat die GSW verkauft? Wer hat dort über Jahrzehnte nicht in die Instandhaltung investiert? Und für die zum Teil eigenen Fehler jetzt jemand anderes an den Pranger stellen wollen.

  15. 7.

    Na, da hat die DW ja schnell seine Trolle vorgeschickt, und wie einfallsreich alle mit A.... vielleicht überlegt sich der Schreiber der DW ja mal einen Namen mit B....

    Kein Mensch braucht so ein Unternehmen und es wird hoffentlich von staatlicher Seite bekämpft werden. So wie die mit den Mietern umgehen, so gehen die auch mit den Mitarbeitern um. Weg mit der DW.

  16. 6.

    Ob die Berichterstattung nun nicht richtig oder unvollständig ist, können nur die sagen die vor Ort waren. Fakt ist aber, das die Mängel vorhanden sind und nicht behoben werden. Und nicht alles lässt sich auf die Ausrede des "fehlenden Fachkräftemangels" zurück führen. Man ist halt nicht gewillt die steigenden Preise der Firmen zu bezahlen, weil man den Kostendruck von oben bekommt. Das geht aber jeder Firma so und es deswegen auf dem Rücken der Mieter "Menschen" auszutragen spricht für die Firmenphilosophie. Die Wahrheit liegt immer dazwischen.

  17. 5.

    Genau. "Danke nochmal" für den Verkauf liebe "soziale" SPD/PDS! Statt selber moderat Mieten zu erhöhen und den Bestand weiter zu sanieren - jahrelange Kumpanei mit den Miethaien zum eigenen Vorteil als Immobilienbesitzer mit der rasanten Gewinnsteigerung bei der Verwertung dieser Immobilien. Beauftragt Anwälte und setzt Mietminderungen sobald möglich zusammen mit allen Nachbarn durch - sonst kümmern sich GSW und Deutsche Wohnen einen Dreck um Mängel in euren Wohnungen.

  18. 4.

    Der weit überwiegende Teil geht in die reine Instandhaltung der Gebäude.) Herr Taheri sollte hier also bei den Fakten bleiben und keine Unwahrheiten verbreiten (oder eben Geschäftsberichte lesen lernen), welche der RBB dann auch noch in den Sendebericht mit aufnimmt anstatt hier mal kurz zu recherchieren, was die eigentliche Aufgabe von Journalisten wäre.

    Seriöser oder qualitativer Journalismus wurde hier mal wieder klar verfehlt.

  19. 3.

    Es ist ja seit geraumer Zeit zu erkennen, dass der RBB nicht mehr neutral berichtet, aber die Sitzung hier zum Teil sachlich falsch wiederzugeben ist dann doch schon eine Frechheit. Oder hat man einfach nur eine unfähige Redakteurin geschickt, die inhaltlich einfach nicht folgen konnte?

    "Kreuzkölln" wurde als Beispiel der kritisierten Lageeinteilungen genannt, wohlgemerkt mit dem Hinweis, dass die Deutsche Wohnen dort selbst keine Bestände habe. Wie soll die Deutsche Wohnen dort also höhere Mieten durchsetzen?

    Der Hinweis von Herrn Taheri zum Verbuchen der Instandhaltungskosten im Bereich des Mieterwechsels wurde entgegen der bewusst falschen RBB-Darstellung sehr wohl kommentiert und als ganz klar falsch zurückgewiesen. Dies wird im Übrigen im Geschäftsbericht 2015 auch so bestätigt (u.a. Seiten 59 und 72 - sicher fallen anteilige Kosten der über 86 Millionen an Instandhaltungsausgaben auch in den Bereich der Mieterwechsel. Dieser Anteil dürfte jedoch eher gering sein.

  20. 2.

    Wir würden eine professionelle Berichterstattung begrüßen. Die von Frau Ewerwien scheint tendenziös und voll auf dem ideologischen Kurs der Berliner Lokalpolitik, die sich rot, also wirtschaftsfeindlich zeigt. Die DW beschäftigt 2.200 Mitarbeiter in Berlin. Sie hat aus einem maroden städtischen ein erfolgreiches privates Wohnungsunternehmen gemacht. "Private" müssen schwarze Zahlen erzielen, sonst sind sie bankrott. Für die "Sprecherin" der SPD (BER), Frau Spranger, spielt das keine Rolle. Es ist erstaunlich, wie junge, berufsfreie Frauen wie Frau Kapek-Schmidberger aus Rosenheim, die gerade mal studiert und dann 10 Jahre im Vorzimmer von C. Ströbele verbracht haben, unqualifizierte Beiträge im Parlament äußern dürfen.
    Bald landen die qualifizierten 2.200 Berliner Arbeitsplätze unter aktiver Mithilfe des Senats (wie schon 2016) in Bochum. Die Berliner Mitarbeiter der DW, die Berliner Architekten, Ingenieure und das regionale Bauhandwerk danken schon mal im voraus.

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