Flüchtlingsunterkunft in der Motardstraße in Berlin-Spandau (Quelle: imago/Olaf Wagner)
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Nach 25 Jahren - Flüchtlingsheim in Spandauer Motardstraße wird geschlossen

Wegen baulicher Mängel wird eine der ältesten Flüchtlingsunterkünfte in Berlin geschlossen. Die vor 25 Jahren eröffnete Erstaufnahmeeinrichtung in der Motardstraße in Spandau mache zum 1. Juli zu, teilte das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten am Dienstag mit. Die überalterten Container seien baulich nicht mehr in gutem Zustand. Außerdem sei eine neue Unterkunft im selben Bezirk fertig geworden.

Noch 350 Flüchtlinge - der Großteil zieht um

Der Großteil der derzeit noch 350 in der Motardstraße lebenden Flüchtlinge - vor allem Familien - wird in die neu eröffnete Gemeinschaftsunterkunft Am Oberhafen (Spandau) umziehen, eine vor kurzem fertig gestellte Containersiedlung (TempoHome). Ein kleinerer Teil der Bewohner zieht in eine Gemeinschaftsunterkunft in der Groscurthstraße in Pankow/Ortsteil Buch. Alle Kinder und Jugendlichen könnten in ihrer vertrauten Schule bleiben.

Sendung: Abendschau, 27.06.2017, 19:30 Uhr

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