Schwimmsteg im Pastlingsee (Quelle: dpa/Settnik)
Bild: dpa-Zentralbild/Settnik

Antwort auf Anfrage der Grünen - Vogelsänger: Wasserverlust im Pastlingsee von Bergbau beeinflusst

Der Wasserverlust im Pastlingsee in der Nähe des Tagebaus Jänschwalde (Spree-Neiße) steht nach Einschätzung des Brandenburger Umweltministeriums im Zusammenhang mit dem Bergbau. Das geht aus einer Antwort von Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im Landtag hervor.

"Nach erster Einschätzung ist für die Seespiegelabsenkung durchaus ein bergbaulicher Einfluss gegeben", erklärte Vogelsänger. Um das zu konkretisieren, werde das Landesbergamt bis Ende des Jahres zusätzliche Untersuchungen und Berechnungen erstellen.

Die Grünen kritisierten, dass die die konkreten Messdaten weiter geheimgehalten würden. "Seit Jahren wird die Öffentlichkeit hingehalten", sagte die Abgeordnete Heide Schinowsky. Die Frage sei doch, warum das Landesbergamt erst jetzt mit eigenen Messungen anfange.

Der Tagebau-Betreiber LEAG sagte auf Anfrage des rbb, man wolle weitere Untersuchungen und die Ergebnisse abwarten.  

Der Pastlingsee in der Gemeinde Schenkendöbern verliert seit Jahren Wasser. Im Sommer 2015 hatte es ein massives Fischsterben gegeben. Seitdem wird dem See Grundwasser zugeführt, um den Wasserstand anzuheben.  

Sendung: Brandenburg aktuell, 29.06.2017, 19.30 Uhr  

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