Umweltaktivisten protestieren waehrend des Diesel-Gipfels vorm Bundesministerium des Innern. (Quelle: imago/Emmanuele Contini)
Video: Abendschau | 02.08.2017 | Sabrina Wendling | Bild: imago stock&people

"Dieselgipfel" in Berlin - Neue Software für fünf Millionen Dieselfahrzeuge

Um den Stickoxid-Ausstoß zu mindern, haben Autohersteller beim "Dieselgipfel" in Berlin zugesagt, fünf Millionen Fahrzeuge mit neuer Software nachzurüsten. Kritikern genügt das nicht. Doch gegen die aufwendigere technische Aufrüstung der Motoren sträuben sich die Hersteller. 

Mehr als fünf Millionen Dieselautos in Deutschland sollen mit einer neuen Software weniger Schadstoffe ausstoßen. Darin enthalten sind 2,5 Millionen Fahrzeuge von Volkswagen, für die schon Abgas-Nachbesserungen angeordnet wurden. Das teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) als ein Ergebnis des sogenannten Dieselgipfels mit Bund und Ländern am Mittwoch in Berlin mit.

Es handele sich um Fahrzeuge der Emissionsklasse Euro 5 und teilweise Euro 6. Angeboten werden die Nachrüstungen von BMW, Daimler, Opel und Volkswagen. Für die Halter würden keine Kosten entstehen. Die Aktion soll auch keinen Einfluss auf Motorleistung, Verbrauch oder Lebensdauer haben.

ARCHIVBILD - Werkstattchef fuehrt ein Software-Update eines VW Amarok -Diesel-Motor durch. (dpa/Walter Bieri)
Software-Updates genügen den Umweltverbänden nicht. | Bild: dpa

Umwelthilfe will Klagen unverändert fortsetzen

Die Stickoxid-Belastung dieser Fahrzeuge soll mit der neuen Software um 25 bis 30 Prozent reduziert werden. Damit könne die Schadstoffbelastung "mindestens genauso stark reduziert werden wie durch Fahrverbote", erklärte der VDA.

Ganz anders sieht das die Deutsche Umwelthilfe (DHU). Diesel-Gipfel sei "grandios gescheitert", die zugesagte Softwarelösung für 5,3 Millionen Fahrzeuge reduziere den Stickoxid-Ausstoß (NOx) nur um zwei bis drei Prozent. "Daher werden die von der DUH in 16 Städten betriebenen Klagen unverändert fortgesetzt und die in mehreren Städten beschlossenen Diesel-Fahrverbote durchgesetzt", sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch am Mittwoch.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) spricht von unzureichenden Ergebnissen. "Mit der Entscheidung für reine Software-Updates, die nicht einmal verpflichtend sind, werden Fahrverbote unausweichlich", erklärte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

ADAC: "Ein gutes Signal"

Der ADAC hingegen hat die Ergebnisse des Diesel-Gipfels als Schritt in die richtige Richtung bewertet. Insbesondere die klare Vereinbarung, dass Verfehlungen der Hersteller nicht auf Kosten von Millionen Diesel-Besitzern in Deutschland gehen sollten, sei "ein gutes Signal zur Wiederherstellung des Kundenvertrauens", erklärte der Autoklub am Mittwoch in München. Nun müssten aber verbindliche Garantien der Autohersteller folgen, die von den Kunden auch gerichtlich einklagbar seien.

Autohersteller schließen Hardware-Nachrüstung aus

Volkswagen-Chef Matthias Müller hat über Software-Updates hinausgehenden baulichen Nachrüstungen bei Dieselautos eine klare Absage erteilt. "Wir halten es im Grunde genommen für ausgeschlossen, Hardware-Nachrüstungen vorzunehmen", sagte er nach dem "Dieselgipfel" auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Daimler-Chef Dieter Zetsche und BMW-Chef Harald Krüger. 

Die aufwendigere technische Nachrüstungen an den Fahrzeugen würde - je nach Typ - bis zu 1.500 Euro kosten. Eine Nachrüstung per Software ist wesentlich billiger - allerdings sei sie auch längst nicht so effektiv, sagen Experten. 

Greenpeace: Diesel hat ausgedient

Vor Beginn des Treffens hatten Greenpeace-Aktivisten noch einmal Druck gemacht: Am frühen Mittwochmorgen kletterten sie auf das Dach des Bundesverkehrsministeriums und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift "Willkommen in Fort NOx". Das Kürzel NOx steht für Stickoxide, die unter anderem von Dieselfahrzeugen ausgestoßen werden.

Beim Dieselgipfel werde die "ausgediente" Diesel-Technologie verteidigt, als wäre sie das Gold in Fort Knox, kritisierte Greenpeace auf Twitter.

Auch die Deutsche Umwelthilfe protestierte vor dem Bundesverkehrsministerium und forderte eine effektive Nachrüstung von Dieselfahrzeugen. Die Organisation führt derzeit zahlreiche Klagen und hat bereits mehrere Fahrverbotsverfügungen für Dieselautos erstritten - zuletzt in Stuttgart. Ein weiteres Verfahren läuft in Berlin. Die Aktivisten hatten vergeblich darauf gedrängt, an dem Spitzentreffen teilzunehmen.

Angesichts der vielen Proteste war das Treffen von Vertretern aus Politik und Wirtschaft kurzerhand ins Innenministerium in Moabit verlegt worden.

Müller will Fahrverbote vermeiden

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) will Fahrverbote in der Hauptstadt vermeiden, wie er vor dem Treffen im Interview mit dem rbb sagte: "Wir müssen ja auch sehen, dass es in unserer Stadt tausende Handwerker gibt, die Dieselfahrzeuge fahren und beweglich sein müssen." Gleichzeitig müsse aber die Industrie deutlich nachbessern: "Die Software wird nicht reichen, glaube ich, es wird auch um Hardwarelösungen gehen, die auf Kosten der Industrie umzusetzen sind."

Meldungen, nach denen sich Politik und Industrie bereits im Vorfeld auf eine Softwarelösung geeinigt haben, wies Müller in den Interview mit der rbb-Welle Radioeins zurück: "Ich habe mich mit niemandem geeinigt." Entsprechende Positionspapiere gebe es aber natürlich.

Skandal um manipulierte Diesel-Abgaswerte

Hintergrund ist der Diesel-Abgas-Skandal, der vor knapp zwei Jahren aufgedeckt wurde: In Millionen Dieselfahrzeugen sind die Abgaswerte manipuliert worden, die geforderten Werte wurden nur auf dem Prüfstand erreicht. Im Realbetrieb schaltet sich die entsprechende Software ab, und das Auto wird zur Dreckschleuder. Vor allem neuere Fahrzeuge stoßen deutlich mehr Stickoxid aus als vom Hersteller angegeben und als erlaubt. Insgesamt trifft das allein in Deutschland geschätzt auf knapp 2,5 Millionen Dieselfahrzeuge zu.

Berliner Senat setzt auf Tempo 30

Die Messwerte in vielen Innenstädten und Ballungsräumen scheinen das zu bestätigen: In Berlin wird der von der EU angeordnete Grenzwert von 40 Milligramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft an manchen Hauptverkehrsstraßen deutlich überschritten. In Stuttgart ist die Belastung noch höher – dort hat das Verwaltungsgericht die Stadtoberen jetzt verpflichtet, ab 2018 die Innenstadt komplett für Dieselfahrzeuge zu sperren. Anlass war die Klage der Deutschen Umwelthilfe.

Berlins Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos/Die Grüne) setzt derzeit noch auf großflächige Tempo-30-Gebote an den Hauptverkehrsstraßen, um den Stickoxid-Ausstoß in den Griff zu bekommen - das stößt bei den Berlinern aber nicht unbedingt auf Gegenliebe.  

Auch Brandenburg befürchtet Fahrverbote - in Berlin

In Brandenburg sind die Stickstoff-Dioxid-Werte eigentlich kaum ein Thema. Bedenkliche Werte werden nur an wenigen Stellen gemessen - in Potsdam an der Zeppelinstraße und an der Großbeerenstraße, in Frankfurt (Oder) an der Leipziger Straße. Der Grenzwert wird allerdings nicht überschritten.

Fahrverbote in Berlin würden aber auch viele Pendler aus Brandenburg treffen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sieht die Hersteller in der Pflicht – die müssten den Schaden ausgleichen, den sie selbst angerichtet hätten.

Kommentar

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40 Kommentare

  1. 40.

    Habe dem Volkswagenkonzern heute folgende Mitteilung geschickt:

    Gibt es einen arroganteren Schnösel als Ihren Vorstandsvorsitzenden Müller, der sich vor die Mikrofone der Presse hinstellt und absondert, er wolle seine Ingenieure lieber für die Zukunft einsetzen als für Fehler der Vergangenheit? Wohl kaum.

    Meine Familie hat seit 1963 auschließlich Produkte Ihres Konzerns gefahren. Damit ist es jetzt vorbei. Der hochbezahlte und offenbar unfähige Herr Müller wird bald Vergangenheit sein, mit einer entsprechenden Abfindung. Der Beschiss-Konzern VW, dem seine langjährigen Kunden offensichtlich egal sind, folgt ihm in den Untergang. Leid tun können einem die Mitarbeiter.

    Meinen Diesel-Passat Euro 4 kann ich einstampfen. Meine Familie wird keines Ihrer Produkte mehr kaufen, das steht fest. Mein nächstes Auto ist ein Tesla.

    Schade um eine deutsche Erfolgsgeschichte.

  2. 39.

    Mein Franzose mit Dieselpartikelfilter, der regelmäßig gewartet und gereinigt wird, damals hochgelobt, ist jetzt ein nicht mehr akzeptabler Antrieb?
    Fahrten in die Stadt meide ich mit dem Fahrzeug seit jeher, die finden mit dem Rad statt und der Diesel wird nur außerhalb in artgerechter Haltung betrieben, mit minimalstem Verbrauch - und trotz der grünen Plakette und jedem Mal mit Bravour bestandener AU soll dieser Wagen jetzt ein Sündenbock sein?
    Das halte ich für gezielte Stimmungsmache.
    Ich verhehle nicht, dass mir die Dieselschwaden in der Stadt fast immer selbst das Radeln vermiesen - denn seit diesem Harnstoff / Ad Blue Beigemische, stinkt es gewaltig - meist hinter Deutschen Fabrikaten.
    Die Verantwortlichen dafür sollten mit aller Härte bestraft und gezwungen werden, die technische Umrüstung auf deren Kosten durchführen zu lassen.

  3. 38.

    Hallo,

    ist ja alles schön Zitat:"Es handele sich um Fahrzeuge der Emissionsklasse Euro 5 und teilweise Euro 6. Angeboten werden die Nachrüstungen von BMW, Daimler, Opel und Volkswagen. Zitat Ende. Was ist mit den anderen Fahrzeugherstellern Peugeot, Kia, Toyota, Mazda etc. Was passiert bei denen!!

    Alles Verarsche am Endkunden!

  4. 37.

    Das ist doch alles nur Flickschusterei. Die Hardware muss erneuert werden, sonst kommt es tatsächlich zu Fahrverboten. Käme dann auch zu einer Vrrmögensschädigung der Fahrzeugbesitzer. Die Verwicklung von Politik und Wirtschaft, Stellenwechsel,Lobbyisten muss unterbunden werden.

  5. 36.

    Wer von "umweltfreundlichen" Dieselfahrzeugen spricht, wohnt nicht im urbanen Raum und nimmt nicht die Messwerte und damit die Gesundheit der Mitmenschen ernst.
    Selbst ohne Studien und Messwerten, hat der Ignorant noch niemals die Abgasfahnen Turboaufgeladener Fahrzeuge wahrgenommen, ist noch nie mit dem Fahrrad hinter einem beschleunigenden Auto mit 150 PS+ hergefahren und hat von den Abgasen einen Reizhusten bekommen.
    Die Verharmlosung des Problems erscheint mir wie Körperverletzung, ähnlich die von Rauchern im öffentlichen Raum.

  6. 35.

    Genau so sieht es aus. Objektiv gesehen sind moderne Diesel-PKW-Motoren eine sehr umweltfreundliche weil extrem effiziente Antriebsalternative. Was hier stattfindet, ist eine gezielte wahlkampfgesteuerte Umwelthysterie, da bestimmten Gruppen einfach die Themen ausgehen. Dem Wähler gegenüber hoch unseriös, man sieht es an den verunsicherten teils polemischen Kommentaren, die inhaltlich großteils falsch auf genau dieser geschürten Polemik aufbauen. Und wiedermal schaut die Welt auf uns und lacht sich tot - oder überlegt wie Trump-USA, wie sie diese Polemik genau wie erwähnte Gruppe nutzen könnnen, um der deutschen Wirtschaft gezielt zu schaden.

  7. 34.

    Menschen sollten sdich die Begründung, dass oberhalb einer Temperatur von 17 C der Abgasreinigung abgeschaltet werden müsse, um den Motor nicht zu gefährden, auf der Zunge zergehen lassen.

    Entweder waren die Versprechungen der Autoindustrie grotesk, weil die Zahl der Tage, an denen über 17 C herrscht, unermesslich viele sind oder das Argument ist nur vorgeschoben. Wer will denn schon schließlich was dagegen haben, dass etwas nicht geschädigt wird?

    Jede Verquickung, jede faktische Kumpanei, wo die einen die anderen decken und ihnen die "Volksnähe" mit gewissen Summen honorieren, lähmt. Denn Inspiration - auch technische Inspiration - ist erst einmal frei. Die Autoindustrie besaß und besitzt die Freiheit, einen weiterreichenderen Forschungs- und Entwicklungsstand in den Schubladen verschwinden zu lassen. Die Zurückhaltung dessen wird dann "Verhandlungsmasse" genannt.

  8. 33.

    Die Software-Lösung kann nur der erste Schritt sein. Das Nachrüsten einer Hardware würde das Aus einiger Fahrzeughersteller, verbunden mit Verlusten von Arbeitsplätzen, bedeuten.
    Natürlich wurde betrogen, aber der Hintergrund wird wohl die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Autoindustrie gewesen sein.
    Also bitte nicht gleich hysterisch aufschreien und drakonische Maßnahmen fordern.
    Jetzt sollte von der Politik eine Hardware-Lösung bei Neufahrzeugen, ohne Preisaufschlag, gefordert werden.
    Wenn diese Hardware das hält was sie verspricht, sehe ich einen Exportschlager "Made in Deutschland".
    Übringens:
    Die angesprochenen Milliardengewinne fließen in Löhne, Entwicklung etc.

  9. 32.

    Scheffeln Milliarden, zahlen entsprechende Boni und sind nicht bereit, technisch umzurüsten?
    Alleine diese Aussage müsste einen Sturm der Entrüstung losbrechen lassen - aber nein - der Kuschelkurs der Politik, dank erfolgreicher Lobbyarbeit, bleibt so wie bisher.
    Nur Softwareupdates, von denen sowieso schon Autos betroffen sind - alles nur Oipium für´s Volk.
    Beschämend anzusehen, wie die Autoindustrie mit ihren kriminellen Machenschaften ungeschoren davonkommt - es widert mich an - ach ja, da war ja noch was: es ist Wahljahr.....
    Aber dass Umweltschützer auch noch Luftballons nutzen, die ebenfalls eine riesen Gefahr für Tier und Umwelt darstellen - da sagt keiner was?
    Politiker, Umweltschützer - macht mal die verklebten Augen auf - und das am Tag der Ressourcen?

    Lächerlich, sinnlos und es macht schon fast sprachlos ob der Blindheit der Verantwortlichen - es singt der Chor der Blöden und viele singen mit.

  10. 31.

    Einfache Lösung, wenn es mit der Autoindustrie nicht klappt: Sofortiges Produktions+Verkaufsverbot für alle Betrügerfirmen, die mit Schummelsoftware die Umwelt, das klima und unser Leben gefährden! Kauft keine Autos mehr, fahrt Bus+Bahn+Fahrrad und geht mehr zu Fuß.

  11. 29.

    Solange die Wähler in Deutschland sich von den Politiker benutzen lassen, braucht sich doch kein Autofahrer beschweren,denn seit Jahren diktierten die Autobosse mit der Politik was gemacht wird.
    Das beste Beispiel ist Audi und VW, Kunden werden verarscht und verhöhnt, und trotzdem kaufen die Kunden weiter solche Autos, obwohl jeder weiß, wie man als Kunde behandelt wird........selbst schuld
    S.ST

  12. 28.

    Wenn die Kanzlerin das Weltklima retten will, dann müsste die deutschen Automobilhersteller dazu verdonnern, alle in die Welt gelieferten Diesel nachzurüsten.

    Bei einem Software-Update wird höchstens die Schummelsoftware entfernt.
    Das ändert gar nichts, denn mit der Schummelsoftware wurde ja die Luft sauberer gemacht. Ergo: Ohne die Schummelsoftware (also im Standbetrieb zB. an der Kreuzung) wird die Luft noch schmutziger.

  13. 27.

    Und, welche Köpfe rollen bei dem ganzen Mist?
    Die der großen Autochefs jedenfalls nicht.
    Schön Lobbyarbeit machen die Politiker, deren also auch nicht.
    Das ist ein Pseudoprozess nur für die dumme Öffentlichkeit. Konsequenzen gibts 0.

  14. 26.

    So, die Vergifter haben die Macht. Wie war nochmal der Eid der Kanzlerin? Irgendwas mit Schaden vom Volk abwenden, oder doch Schaden der Autoindustrie?
    wir hatten auch schon mehr Arbeitslose als 828.800 Menschen. Deutsche Autos sind oldschool.

  15. 25.

    Wenn die Luft sauberer werden soll dann hören sie auf mit die Panscherei des diesel & benzin mit Rapsöl, dann können die
    Motore auch wieder gut arbeiten.

  16. 24.

    Bei der ganzen Sache muss man doch auch in die Vergangenheit blicken: Als die Grünen mit Trittin und Künast an der Regierung beteiligt waren, wurde damit begonnen den jetzigen Skandal einzurühren und zu fördern. Zu den Grünen würde ich jetzt mal sagen: "Einfach mal Klappe halten!"

  17. 23.

    Der eigentliche Skandal findet genau JETZT statt!

    Die Autoindustrie hat nicht das geliefert was vereinbart wurde. Sie "müsste" nachbessern auf das was auch beim Anpreisen und dem Kauf vereinbart wurde. Stattdessen wird jetzt verhandelt und über die Verringerung des Schadens diskutiert! Der Schaden muss JETZT behoben und nicht verringert werden!

    Man will den Kunden nicht zu hohe Belastungen zumuten! KEINE Belastung wäre der richtige Weg!

    Dazu kommt der Schaden den wir alle zu tragen haben! In anderen Ländern wird man härter mit diesen Leuten umgehen! Und das ist gut so! Jeder Arbeiter in den Fabriken hätte bei derlei Verhalten kommentarlos die Kündigung erhalten, nicht aber die Chefs! Die gönnen sich am Ende noch eine moderate Prämie!

    Warum haben wir eigentlich festgelegte Schadstoff Grenzen, wenn man sie dann doch nicht einhält?

    Es ist unser Leben!

  18. 22.

    Das Update ist freiwillig. Klar, muss so sein. D.h. aber ganz klar auch, dass sich viele Kfz-Halter zurückhaltend verhalten werden und erst einmal abwarten, ob bei den Vorreitern Leistungseinbußen, höhere Verbrauchswerte oder gar Schäden auftreten werden. Und die Verbesserungen ziehen sich und ziehen sich .. inkl. Entschuldigungsmöglichkeiten der Verantwortlichen.

  19. 21.

    Herzlich willkommen bei den zukünftig 800.000 Lokomitivheizern.
    Denn mit diesen Massnahemn wird nicht mehr viel in 4-5 Jahren übrigbleiben von den Jobs.
    Aber nur die Ruhe, um das ALG werdet Ihr auch noch betrogen!

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