Eine Prostituierte auf der Kurfürstenstraße in Berlin (Quelle: imago/Olaf Wagner)
Bild: imago/Olaf Wagner

Straßenstrich Kurfürstenstraße - Bezirksbürgermeister fordert Verbot von Straßenprostitution

Sex in der Öffentlichkeit, Kondome, Fäkalien: Um die Kurfürstenstraße nehmen die Belastungen für Anwohner zu. Bezirksbürgermeister von Dassel will jetzt Straßenprostitution in ganz Berlin verbieten lassen. Gegenwind kommt ausgerechnet von Parteikollegen.

Angesichts zunehmender Probleme rund um den Straßenstrich in der Berliner Kurfürstenstraße will der Bürgermeister des Bezirks Mitte, Stephan von Dassel (Grüne), die Straßenprostitution in Berlin verbieten lassen. Zu dieser Maßnahme sehe er keine Alternative, sagte er am Freitag. Der Bezirk allein könne kein Sperrgebiet ausrufen. Außerdem würde eine solche Maßnahme das Problem ohnehin nur örtlich verlagern. Für ein Verbot brauche er die anderen Bezirke und den Senat, sagte von Dassel weiter. "Ich will die Politik dazu zwingen, Farbe zu bekennen."

von Dassel glaubt an Rückgang der Prostitution

Von einem Verbot verspricht sich von Dassel zumindest einen Rückgang der Prostitution auf der Straße und eine Verlagerung in Bordelle, was nach seiner Ansicht den Schutz und die Arbeitsbedingungen der Frauen verbessern dürfte.

Berlin sei mit Ausnahme von Rostock die einzige Großstadt bundesweit, in der es im öffentlichen Raum keine ausgewiesenen Zonen für die Anbahnung von Sex gebe, erklärte von Dassel. Das mache die Hauptstadt als Standort für das Gewerbe attraktiv.

An der Kurfürstenstraße verschärften sich die Probleme seit Jahren kontinuierlich zu Lasten von Anwohnern und Gewerbetreibenden, stellte von Dassel fest. Prostituierte und Freier hätten Sex in der Öffentlichkeit und hinterließen Kondome, Fäkalien und auch Spritzen. Hinzu kämen Zuhälter, die die teils drogensüchtigen Frauen kontrollierten. Das Angebot sei vor allem für Männer attraktiv, die billigen Sex haben wollten. Spielplätze und Schulhöfe mussten bereits oder sollen demnächst mit Zäunen gesichert werden.

Parteikollegen kritisieren von Dassel

Werner Graf, Landesvorsitzender der Berliner Grünen, und Sebastian Walter, stellvertretender Vorsitzender, widersprachen ihrem Parteikollegen von Dassel in einer Mitteilung. Zwar führe die Straßenprostitution in Berlin zu Problemen, heißt es in der Stellungnahme. "Aber die Forderung nach lokalen Verboten ist genauso lebensfremd wie kontraproduktiv, denn sie führt bestenfalls zu einer Verlagerung der Sexarbeit in die angrenzenden Stadtquartiere, schlimmstenfalls in die Illegalität."
Graf und Walter plädierten dafür, dass der Senat und die betroffenen Bezirke gemeinsam dafür sorgen müssten, "dass Brennpunkte wie die Kurfürstenstraße entschärft werden: durch eine Verstärkung der aufsuchenden Sozialarbeit, eine höhere Polizeipräsenz und eine Ausweitung der Beratungs- und der Gesundheitsangebote." Auf Landesebene habe die Koalition bereits einen Antrag zur Einrichtung eines "Runden Tisches Sexarbeit" eingebracht. Darin sollen die "Rechte und Arbeitsbedingungen von Sexarbeiter*innen" verbessert werden, heißt es weiter. "Dieser Weg ist kein leichter und braucht einen langen Atem aller Beteiligten. Aber er ist allemal erfolgsversprechender als eine bloße Symbol- und Verbotspolitik."

Sendung: Abendschau, 04.08.2017, 19:30 Uhr

Kommentar

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21 Kommentare

  1. 21.

    "Freiwillige bzw. legale Prostitution" halte ich für ein Hirngespinst derer, die diese Tätigkeit unter den beschriebenen menschenunwürdige Bedingungen nicht ausführen müssen. Betrachtet man die nachteiligen Auswirkungen bei allen Betroffenen, ist das Durchführen sexueller Handlungen gegen Entgelt im öffentlichen Raum nicht mit einer friedvollen Sozial- und Rechtsordnung vereinbar. Das Strafgesetzbuch und das Prostitionsgesetz sind zum Schutz aller Menschen in Deutschland konsequent anzuwenden. Offenbar sind die verantwortlichen Politiker und Parteien mit dieser Problematik seit Jahren überfordert!

  2. 20.

    Liebe Zenzi Kruse, nein, ich bin nicht reich, wohne auch nicht dort und habe daher keinerlei kommerzielle Interessen! Ich kenne aber Menschen, die sich tatsächlich dafür engagieren, dass Frauen, die der Prostitution gezwungenermaßen nachgehen und aussteigen möchten, ein ganz neues (freies) Leben führen können. Den Frauen wird Unterkunft, Hilfe bei Behörden und der Jobsuche usw. gegeben. Sie können ihre Potenziale (wieder) entdecken, die durch die Sex- und Geldgier vieler Männer verschüttet wurde. Sie können neue Würde erhalten.
    Der "Job" der Prostitution in der Kurfürstenstraße ist menschenunwürdig! Wer möchte Sex mit wildfremden Männern in irgendeinem Gebüsch, auf einem Parkplatz o.ä. haben? Und das mehrmals täglich an jedem Tag der Woche!

  3. 19.

    Liebe Angie F. Was sind Sie für ein Gutmensch und sorgen sich um arme Frauen! Sie haben nicht zufällig ganz nebenbei kommerzielle Interessen in der Gegend, die durch den Bezirksbürgermeister mit seinem typisch grünen Verbotswahn vorzüglich bedient würden? Sie engagieren sich dafür, dass die armen Frauen keine Nachteile seitens des Staates erleiden, wenn sie aus der Prostitution aussteigen wollen – z. B. ziemlich schnell aus Deutschland hinausgeworfen zu werden? Sie fordern mehr Sozialarbeiter für das "Milieu"? Und Sie würden niemals so tun, als wäre erzwungene Prostitution dasselbe wie freiwillige oder flott und bequem ignorieren, dass auch viele andere Arbeit nicht freiwillig gemacht wird, sondern nur weil man Geld braucht, keine andere findet oder man vom "Jobcenter" dazu gezwungen wird? Schließlich geht es Ihnen bestimmt nicht vor allem darum, dass Ihre Vorstellungen von Ordnung, Sitte und Moral bedient werden und/oder die verdammten Schwanzträger sich nicht mehr abreagieren können?

  4. 18.

    Typisch Zugezogener ;)
    Ich komme aus der Frobenstr. 10 und die Nutten haben mich seit Geburt dort ein halbes Leben lang begleitet. Man muss sich nur den Umständen anpassen. Meine Schwiegereltern und meine Mutter wohnen immer noch dort und sie hatten und haben niemals Probleme wie Sie sie vortrugen.
    Probleme bekommt man nur, wenn man sie sich einredet. ;)

    Wenn Sie sich in diesem Millieu als Fremdkörper fühlen und Ihre Einstellung nicht ändern können, dann sollten Sie einen anderen Wohnort suchen,

  5. 17.

    Liebe Johanna Weber, was sind Sie für ein Gutmensch und sorgen sich um steigende Immobilienpreise! Geht es Ihnen aber nicht eher um Ihren Berufsstand? Sie verdienen in Ihrem Studio doch sicher sehr gut und arbeiten in einer Art und Weise, die mit dem, was die Mädchen und Frauen in der Kurfürstenstrasse erleben und erleiden müssen, überhaupt nicht zu vergleichen ist. Diese Frauen wurden zum großen Teil aus Osteuropa hierher gelockt und haben sich solch ein Leben bestimmt nicht vorgestellt. Es ist unerträglich, dass Sie und Ihresgleichen die Zwangsprostitution verniedlichen oder gar ganz leugnen. Zwangsprostitution ist kein Beruf, sondern Menschenhandel. Meinen Respekt bekommen Sie, Frau Weber, wenn Sie dies endlich anerkennen und helfen, Frauen aus diesem Elend herauszuholen!

  6. 16.

    Ja, exakt so ist es.
    Der Straßenstrich muss weg, weil dann die Mieten schneller steigen können, denn Immobilienbesitzer sind ja in der Regle keine Heilsarmee. Unter dem Deckmantel des Gutmenschentums, sollen die "armen Frauen" gerettet werden. Real heißt das, dass man ihnen den Arbeitsplatz raubt, aber keine Alternativen beitet. Wenn die Damen dort Alternativen hätten würden vielleicht einige was anderes machen wollen.
    Aber darüber spricht ja niemand.
    Es gibt schon eine Gruppe von Anwohnern, die sich wünschen, den Straßenstirch noch lange zu behalten, denn er schützt vor den Mietsteigerungen.

    Johanna Weber, Gründungsmitglied des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen

  7. 15.

    Ich wohne in der Frobenstr und habe Gesundheitsbedingt 24 Stunden am Tag das Drama mit den Nutten und Co. Trotz Hund kann man sich ab 22 Uhr nicht mehr auf die Strasse wagen will man Beleidigt, Bedroht oder Sexuell Belästigt wird. Hinzu kommen Fäkalien Dreck Blut Geschrei u.s.w. Die Anwohner zahlen via Mietnebenkosten für die Beseitigung der Hinterlassenschaften dieses Gewerbes oder wenn von den sogenannten Damen Türen eingetreten werden oder anderer Vandalismus. Die Polizei ( sorry -- sind auch nur noch Waschlappen in Uniform ) sind auch nur überfordert im Umgang mit der Situation -- Bei Einbruch mit Verdacht auf Nutten Beteiligung (was einfach so von der 110 unterstellt wird) kommt keine Polizei mehr sondern soll man Online machen. Daher finde ich den Vorschlag angenehm zu hören wenn er konsequent umgesetzt wird -- Aber was wird in Berlin schon konsequent umgesetzt ......

  8. 14.

    Tag!
    Eine kleine Korrektur: Das Café Pssst wurde nicht politisch verdrängt - es ging pleite. Alleinige Verantwortung der Betriebsleitung, soweit ich weiß.
    Das Kamilla laDee - da trifft es zu: http://www.kamilla-dee.com/nutzungsuntersagung.htm

    Die Genehmigung, statt Schließung vorbildlicher Bordelle, die endlich einmal überfällige Garantie, dass Prostitution legale Arbeit! ist, ist der einzige Weg, Misständen zu begegnen.
    Wird Zeit, dass BürgerInnen und PolitikerInnen sich mal ZUSTIMMEND, und nicht nur tolerant äußern.

  9. 13.

    Aber wenn Sie am liebsten alles verbieten wollen, wo soll man dann überhaupt noch Sex haben? Die Kurfürstenstraße ist für mich schon seit mindestens 15 Jahren nicht mehr interessant. Toll fand ich sowas wie das Café Pssst, die Bar Chateau oder Kamilla Dee, weil man dort wirklich sympathische und niveauvolle Frauen antraf. Leider existieren alle diese Betriebe inzwischen nicht mehr, weil sie politisch verdrängt wurden. Das finde ich extrem schade und werde wohl künftig auf körperliche Nähe von Frauen verzichten müssen, da ich im normalen Leben keine kennenlerne.

  10. 12.

    Wenn es Berlin gelungen ist, eine hohe Anzahl von Flüchtlingen menschenwürdig aufzunehmen, dann sollte es kein Problem darstellen, die jahrzehntelange Prostitution der Kurfürstenstraße in staatlich geordnete Bahnen zu lenken. Die Verabreichung und Einnahme von Drogen, Gewalt und Ausbeutung zeigen eindeutig die kriminelle Basis des menschenverachtenden Gewerbes. "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." Artikel 1 Grundgesetz und Artikel 6 der Verfassung von Berlin

  11. 11.

    Fortsetzung:

    Die Frage ist doch, wer noch viel viel mehr als die Baulöwen dort verdient. Diejenigen die hinter den Zuältern stehen und die Macht in der Stadt übernommen haben. Wollen wir sie schützen?

  12. 10.

    Ich laufe seit 16 Jahren täglich die Kurfürstenstr., Pohlstr. Genthinerstr. und Kluckstr. entlang. vor 16 Jahren habe ich nicht regelmässig Frauen im Kies mit einem Freier obendrauf, gebückt mit einem Freier dahinter, Frauen frierend mit 1! Plastiktüte als Besitz in der Ecke kauern gesehen. Habe nicht regelmässig Scheißhaufen neben gewissen Tüchern im Treppenhaus gefunden. Ja, da waren Nutten, ja, sie haben Männer angesprochen, aber ich habe selten gesehen, wie sie verprügelt wurden nach einem schlechten Tag. Kann sein, dass das dann alles "zuhause" passierte. Jetzt lernen Kinder was mann alles mit Frauen/Menschen machen darf. Und an all die Sozialromantiker: wir brauchen mehr Streetworker und Kontrolle durch Polizei etc... hahaha, die Polizei schafft es gar nicht zu vielen Straftaten zu kommen aus Überlastung oder weil man es nur Mannschaftswagen zumuten kann, irgendwo zu erscheinen. Wenn die Mädel in "verkehrsarmen" Tageszeiten dann alles klauen, was nicht festgeschweisst wurde -

  13. 9.

    So wie sich Hr. Jürgens hier aufregt scheint er ein betroffener Kunde der Damen zu sein. Leider hilft dieser alberne Denkansatz nicht weiter. Die Nutten müssen aus dem Stadtbild verschwinden, ich benutze bewusst nicht die Sprache der Grünen und linken "Gutmenschen". Prostitution ist kein multikultureller Beitrag zum Stadtbild sondern in den meisten Fällen organisiertes Verbrechen. Warum wird immer wieder versucht das schön zu reden? Ich habe schon in vielen deutschen Großstädten gewohnt, aber so eine Sauerei wie in der Kurfürstenstrasse gab es nirgendwo. Wenn überhaupt gehören die Frauen in Gewerbegebiete ohne Wohgnhäuser verdrängt, wo sie wenn es denn sein muß in Bordellen "arbeiten" können. Lieber wäre mir ein komplettes Verbot von Prostitution jeglicher Art wie es das auch in anderen zivilisierten Ländern zum Teil gibt. Insbesondere die Zuhälter müssten strenger bestraft werden aber das dürfte in unserem Stzaat wohl Wunschdenken bleiben.

  14. 8.

    Unter dem Deckmantel der "Fürsorge" um das Wohl der Damen eine Verbotszone errichten - gute Idee Herr v.D. - dann können alle Freier aus der gehobenen Klasse endlich mal in "geschützten" Räumen ihren Neigungen nachgehen - ach nein....dass mache die ja schon längst diskret und unerkannt....hier geht es ja um geschundene und drogenabhängige Frauen, die verschandeln ja das Stadtbild anstatt ihnen wirklich zu helfen und das Zuhältertum dort zu beenden.
    "Scherz" beiseite: das ist nichts anderes als der Versuch, den dort ansässigen "Straßenstrich" der seit Jahrzehnten dort bekannt und berüchtigt ist, zugunsten dahergelaufener Investoren in eine Nische zu verdrängen, wo noch weniger Kontrolle stattfinden kann und das Gebiet dann Gewinnträchtig an Leute zu verhökern, die dann wiederum anderem "Klientel" den dort entstehenden "Wohn"Raum gut und teuer weiter zu veräußern - dass spült ja auch sicherlich die so sehr benötigten Millionen ins Staatssäckel der so reichen und so armen Stadt.

  15. 7.

    Ja, verbieten funktioniert super - siehe Kotti, Görlitzer Park ... ;) Wirksamer sind vielleicht Sozialarbeiter*innen... oder auch "Verrichtungsboxen" nach Züricher Modell auf den riesigen Parkplätzen gegenüber der Kirche? http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Zuercher-Strassenstrich-Drei-Zonen-fuer-Sexboxen-Autos-und-Fussgaenger/story/30897
    "Die Kurfürstenstraße in Berlin ist spätestens seit den 1970er Jahren ein Standort für Straßenprostitution, der sich auch auf umliegende Straßen ausdehnte. 2013 wurde über Sperrzeiten und Einrichtung eines Sperrbezirks diskutiert. 2014 wurde die Zahl der Prostituierten auf 300 geschätzt. Die Welt berichtete 2015: „Eine Studie der TU Berlin hatte ergeben, dass es sich bei den Prostituierten überwiegend um Frauen aus Mittel- und Osteuropa handelt, Alter: 18 bis 35 Jahre. Zwei Drittel gelten als heroin- oder kokainsüchtig. Und fast alle können eine Steuernummer beim Finanzamt vorweisen.“" https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentliche_Prostitution

  16. 6.

    Das sehe ich exakt genauso.

    Und von Dassel hat sich als "Sondierer der Unerwünschten" ja schon einen Namen gemacht, indem er kopf- und planlos Obdachlose vertrieben ließ - ein großer Held der sozialen Gerechtigkeit! Statt sich mehr Gedanken darüber zu machen, wie man die Ursachen von hier Prostitution oder wie genannt Obdachlosigkeit zu bekämpfen, werden lieber die Betroffenen selbst stigmatisiert und zu verdrängen versucht. Statt auf die Leute selbst zuzugehen und z.B. mit entsprechenden Frauenorganisationen zu reden, weiß er es schlicht besser. Das fühlt sich nicht wie Grünen-Politik an, sondern beinahe wie 1933, als die vermeintlich Asozialen von den tatsächlich Asozialen aus dem Stadtbild getilgt werden sollten.

    Hauptsache der Marktwert von Besitzständen, insbesondere Immobilien, und Profit werden nicht gefährdet, während Menschen unterhalb des Existenzminimums und der Würde beraubt zu überleben versuchen. Tolle Lobbyarbeit! Soziale Arbeit kennt der Mann nur aus Büchern.

  17. 5.

    Absolut richtig erfasst, Herr Jürgens!
    Verschlimmert hat sich nur der Einfluss von Investoren- und Gentrifizierungskohle in der Innenstadt, um alle/s und jede/n, der nicht mehr ins schöne, neue aalglatte Hauptstadtbild passt, in irgendwelche Ecken JWD zu vertreiben. Aus den Augen, aus dem Sinn.

  18. 4.

    Sie haben vollkommen recht. Seit den 70er, 80er Jahren hat sich dort eigentlich überhaupt nichts verändert. Aber jetzt, wo in großem Stil Luxuswohnungen gebaut werden sollen, meint sogar ein grüner (!) Stadtrat, die Gentrifizierung vorantreiben zu müssen. Ein klares Zeichen, dass aus den Grünen mittlerweile die FDP des 21.Jahrhunderts geworden ist.

  19. 3.

    Ich fürchte, dass das nichts helfen wird. Es gilt wie überall: Angebot und Nachfrage. Hier eventuelll: Nachfrage und Angebot.

  20. 2.

    Es hat sich nichts in der Straße verschärft. Jedoch möchte man die Gegend für die Immobilienwirtschaft aufwerten und gentrifizieren. Deshalb müssen nun Maßnahmen ergriffen werden..

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