Mehrere Hundert Menschen haben am Samstag in Berlin-Mitte für mehr Privatsphäre gegen staatliche Überwachung demonstriert. (Quelle: rbb/Abendschau)
Video: Abendschau | 09.09.2017 | Bild: rbb/Abendschau

Mehrere hundert Teilnehmer - Überwachungs-Gegner ziehen durch Berlin-Mitte

Mehrere Hundert Menschen haben am Samstag in Berlin-Mitte für mehr Privatsphäre gegen staatliche Überwachung demonstriert. Zu dem Protest zwei Wochen vor der Bundestagswahl hatte ein Bündnis von mehr als 50 Organisationen unter dem Motto "Freiheit 4.0 - Rettet die Grundrechte" aufgerufen. 

Start- und Zielpunkt der Demonstration war der Gendarmenmarkt, wo es auch Kundgebungen gab. Die Demonstranten kritisieren die wieder eingeführte Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung und den Einsatz von Staatstrojanern. Sie sehen Privatsphäre als ein wesentliches Menschenrecht.

Der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar betonte laut einer Mitteilung, die "mit der Begründung des Kampfes gegen den Terrorismus bis zur Unkenntlichkeit eingeschränkten Grundrechte" müssten wieder hergestellt werden.

 

Kommentar

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9 Kommentare

  1. 9.

    Solange nicht mindestens 10.000 auf die Straßen gehen, kann man das unter Ulk verbuchen.

  2. 8.

    Die Terroristen wollen Menschen töten und nicht unsere Lebensweise ändern. Das ist das immer gleiche falsche nachgeplapperte Argument, ohne mal über die Aussage selbst nachzudenken. Nur weil mehr Kameras installiert werden wird keiner sein Verhalten ändern. Nur potentielle kriminelle. Und genau das ist das Ziel. Wer bitte hat etwas dagegen? Unbegreiflich. Das hat nichts, dein garnichts mit Hysterie zu tun. Meine Güte

  3. 7.

    Sie wollen doch sowieso die ganze Zeit ihre ach so kuschlige DDR wiederhaben.

    Jetzt halt mit Stasi 3.0.

    @ccy

    Über soviel Naivität und Ignoranz kann ich wiederum nur den Kopf schütteln, was Überwachung bringt konnte man sehr gut an der NSU und am Fall Amri sehen.

    Oder wie jüngst an den Journalisten, die sich plötzlich auf einer Liste des BKA wiederfanden ohne das dafür ein berechtigter Grund vorlag.

    "Ich habe ja nichts zu verbergen..."

    Müssen sie auch nicht, dann wird ihnen eben was angehangen oder sie werden mit jemanden verwechselt oder die Gesichter Erkennnungssoftware hat nach dem letzten Update einfach nur einen schlechten Tag.

  4. 6.

    Da Sie ja als Experte von der"Dame"die Kommentare eher belustigend finden,schließe ich mich dem Kommentar v.rbb-24-nutzer voll u.ganz an.

  5. 5.

    Ja, Sie haben Recht. Die Kriminalität hat zugenommen, mit brutalerer Qualität. Die "Gegner" der notwendigen "Abwehrmaßnahmen" sind eigentlich Helfershelfer der Kriminellen und vernachlässigen dabei die Grundrechte - Sicherheit und körperliche Unversehrtheit -.

  6. 4.

    Und das versuchen Sie, mit Ihrem Kommentar zu zeigen, ja?

    Grundrechte sind aber auch 'was Unangenehmes, nicht wahr? So unnötig und viel abstrakter noch als anlasslose Massenvideoüberwachung - ach nee, Moment...

    In Zeiten hysterisch moderierter und begründeter Überwachungsmaßnahmen, analog wie digital, sollten kritische Bürger beweisen, dass die Demokratie eine wehrhafte ist.

    Was immer irgendwelche selbsternannten innenpolitischen Experten, sprich Überwachungsfanatiker, ihrerseits versprechen, entspricht haargenau den Zielen von Teilen des organisierten Verbrechens sowie von tatsächlichen Terroristen: unsere Freiheit einschränken.

    Dass Sie hier aus verfassungsbewussten Demonstrant*innen Billigende von Verbrechern machen wollen, ist nicht nur unverschämt, niveau- und argumentlos, es ist kriminell.

  7. 3.

    Sehr wichtige Aktion, der deutsche Angstmichel würde sich ja an liebsten einen Ortungschip einpflanzen lassen - egal ob das mehr Sicherheit bringt oder nicht. Es lebe der emotionale Aktionismus. Freiheit will wohl niemand mehr. Konnte jeute leider nicht mitdemonstrieren. Aber Spende ist raus.

  8. 2.

    Amen. Ich frag mich was in deren Köpfen vorgeht. Meinen diese Leute dass sich irgendjemand für sie interessiert und wohin sie gehen und was sie wo machen? Die Strafverfolgungsbehörden haben besseres zu tun als zu beobachtet was Herr Peter Schmidt da zwischen den Autos will. Es sollen schwere Straftaten verhindert und aufgeklärt werden. Für die allermeisten hat die Überwachung keine negativen Auswirkungen. Oder will man lieber aus Gründen nicht beobachtet werden? Ein Schelm...

  9. 1.

    Man kann nur den Kopf schütteln, siehe Alexanderplatz - oder demonstrieren hier die Täter ?! dümmer geht immer ....

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