Eine Frau sitzt auf einem Bett in der Notübernachtung fuer Frauen in der Tieckstraße in Berlin Mitte (Quelle: imago/Thomas Trutschel).
Audio: Inforadio | 17.10.2017 | Ute Schumacher | Bild: imago stock&people

Angaben der Sozialverwaltung - Zahl der Wohnungslosen in Berlin verdreifacht

In Berlin leben über 30.000 Wohnungslose. Diese Zahl nannte die Senatsverwaltung für Soziales am Dienstag. Damit gibt es in Berlin gut dreimal so viele Wohnungslose wie vor drei Jahren.

Hauptgrund für die Steigerung sei laut Sozialverwaltung, dass immer mehr Geflüchtete inzwischen anerkannt sind, aber keinen Erfolg auf dem Wohnungsmarkt haben. Sie gelten damit als wohnungslos. Für die Caritas sind außerdem die steigenden Mieten in Berlin ein weiterer wichtiger Grund dafür, dass Menschen ihre Wohnung verlieren.

Wohnungslos nicht gleich obdachlos

Wohnungslose haben zwar keine eigene Wohnung mehr, sind aber im Gegensatz zu Obdachlosen in Wohnheimen, Hostels oder ähnlichem untergebracht. Obdachlose haben auch so eine Unterkunft nicht.

Auch Frauen und Kinder, die wegen häuslicher Gewalt ihre Wohnung verlassen haben und kurz- bis mittelfristig in einer Schutzeinrichtung beherbergt sind, wie z.B. in Frauenhäusern, gelten als wohnungslos.

Kommentar

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2 Kommentare

  1. 2.

    Ja, genauso ist es. Und das wissen die Verantwortlichen Natürlich. Dumm sind sie nicht. Aber es zählt nur Rendite. Die Menschen interessiert sie nicht. (Und werden trotzdem immer wieder gewählt.) Es ist deprimierend

  2. 1.

    Ja wenn man alle Sozialwohnungen an Wohnungshaie verkauft brauch man sich nicht wundern.

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