Archivbild: Teilnehmer eines Einbuergerungstests an einer Volkshochschule in Berlin-Kreuzberg (Quelle: imago/photothek)
Audio: Inforadio | 21.11.2017 | Kirsten Buchmann | Bild: imago/photothek

Bessere Koordinierung von Prüfungen - Berliner Volkshochschulen verlangen mehr Geld

Die Berliner Volkshochschulen wollen für eine bessere Integration von Einwanderern und Geflüchteten mehr Geld aus dem Landeshaushalt. Nötig seien zwei Millionen Euro zusätzlich pro Jahr, hieß es am Dienstag.

Die Volkshochschulen arbeiten in allen zwölf Berliner Bezirken. Für ihre übergreifende berlinweite Arbeit wollen sie künftig ein gemeinsames Servicezentrum. Damit wollen sie unter anderem die steigende Zahl von Prüfungen organisieren, wie Deutsch-Tests für Zuwanderer und Einbürgerungstests. Zudem müsse es für die Menschen genügend Kurse geben, die sie für den Beruf qualifizieren.

Für die künftigen Aufgaben reicht das eingeplante Geld aus Sicht der Volkshochschulen nicht. Vorgesehen sind im Doppelhaushalt für die beiden kommenden Jahre 250.000 beziehungsweise 500.000 Euro.

Den neuen Landeshaushalt will die rot-rot-grüne Koalition im Dezember verabschieden.

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