Archivbild: Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) informiert sich am 24.08.2017 im Bahnhof Südkreuz in Berlin über das Pilotprojekt zur Gesichtserkennung. Seit dem 1. August filmen mehrere Kameras die Menschen in drei Bereichen des Umsteigebahnhofs. Mit Computern werden die Aufnahmen mit den gespeicherten Gesichtern der Testpersonen, die den Bahnhof regelmäßig benutzen, verglichen. (Quelle: dpa/Wolfgang Kumm)
Bild: dpa/Wolfgang Kumm

Kommentar | Gesichtserkennung am Südkreuz - Wirkungslose Symbolpolitik, teuer erkauft

Straftaten nicht nur aufklären, sondern verhindern – das sollen Kameras mit Gesichtserkennung möglich machen, sagt Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Aber dagegen spricht nicht nur die Realität, sondern auch einfachste Logik, meint Klaas-Wilhelm Brandenburg.

Glaubt man der Bundespolizei und Bundesinnenminister Thomas de Maizière, dann können die Videokameras mit eingebauter Gesichtserkennungs-Software, die gerade am Berliner Bahnhof Südkreuz getestet werden, den Terror fast im Alleingang besiegen: "Mögliche Gefährder könnten vor einem geplanten Anschlag festgestellt und dieser verhindert werden", behauptet die Bundespolizei, und man kann sich die stolz geschwellte Brust des Beamten vorstellen, der diese Zeilen geschrieben hat.

Dabei ist es mehr als fraglich, ob die Gesichtserkennung irgendetwas verhindern kann. Stellen wir uns vor: Ein Terrorist betritt einen Bahnhof, weil er dort einen Anschlag verüben will. Sein Gesicht wird erkannt – die Polizei wird aber nur gewarnt, wenn der Terrorist in einer ihrer Datenbanken auftaucht.

Dafür muss er vorher in irgendeiner Weise auffällig geworden sein. Nehmen wir mal an, das ist der Fall. Dann muss die Polizei schnell reagieren, es braucht also ausreichend Beamte, die in der Nähe sein müssen und außerdem speziell für solche Fälle geschult. Im Schnitt braucht die Berliner Polizei achteinhalb Minuten bis zum Einsatzort – viel Zeit für einen Terroristen.

Wenn man also konsequent weiterdenkt, bräuchte jeder öffentliche Platz, an dem Gesichtserkennungs-Kameras eingesetzt werden, eine eigene Polizeiwache. Schlagen Sie das doch mal dem Berliner Finanzsenator vor, oder dem Bundesfinanzminister!

Terroristen sind nicht dumm

Auch ein Blick in die Vergangenheit, auf den letzten Terroranschlag in Deutschland, zeigt in aller Deutlichkeit, wie wacklig die Behauptung der Bundespolizei ist. Das, was die Gesichtserkennung zukünftig leisten soll, war vor dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz vor knapp einem Jahr bereits erfüllt: Die Polizei wusste den genauen Aufenthaltsort des Attentäters Anis Amri. Verhindern konnte sie den Anschlag trotzdem nicht. Etliche Behörden haben versagt – da hätte auch keine Gesichtserkennung geholfen.

Wir sollten stolz auf unsere Freiheiten sein und diese genauso stolz verteidigen – und uns weder von Terroristen noch von Politikern Angst machen lassen.

Außerdem sind Terroristen nicht dumm. Sie würden sich für ihre Anschläge also wahrscheinlich erstmal Orte ohne Kameras aussuchen. Selbst wenn irgendwann alle wichtigen Orte dieses Landes mit solchen Kameras – und sinnvollerweise auch Polizeiwachen – ausgestattet wären, könnten die Terroristen eine Bombe einfach kurz nach Betreten dieser Orte zünden, oder kurz vor Eintreffen der Polizei. Das würde immer noch genug Unschuldige treffen.

Wer absolut ausschließen will, dass es jemals wieder einen Terroranschlag in Deutschland gibt, müsste theoretisch jeden Winkel des Landes überwachen lassen und ausreichend mit Polizisten besetzen – oder erkennen, dass das nicht nur völlig aberwitzig wäre, sondern in einem düsteren Überwachungs- und Polizeistaat enden würde.

Schon die Wirksamkeit von Videoüberwachung ist fraglich

In der Öffentlichkeit kann jederzeit ein selbsternannter Terrorist unschuldige Menschen töten – er braucht dafür keine Bombe und keinen Lkw, es reicht ein Küchenmesser. Von einer Kamera mit Gesichtserkennung ließe er sich sicher nicht abschrecken – ganz abgesehen davon, dass man die ganz einfach mit einem Tuch vor dem Gesicht austricksen kann.

Es gibt keine absolute Sicherheit. Diese unangenehme Wahrheit müssen wir wohl oder übel akzeptieren. Vielleicht klingt das für manchen zynisch. Viel zynischer ist aber, wie Thomas de Maizière und die Bundespolizei mit Gesichtserkennungs-Kameras Sicherheit vortäuschen wollen.

Bei der Videoüberwachung ohne Gesichtserkennung, die wir schon längst an etlichen Orten haben, gibt es die gleichen Probleme: Videoüberwachung allein, ohne zusätzliche Maßnahmen wie Polizisten vor Ort, verhindert keine einzige Straftat! Trotzdem wurde sie in den letzten Jahren immer mehr ausgeweitet. Etliche Politiker – auch Thomas de Maizière – preisen ihre angeblichen Vorteile.

Dabei fehlt bisher ein eindeutiger Beweis, dass Videoüberwachung die Städte sicherer macht, trotz etlicher Studien nicht nur aus Deutschland. Dennoch wurde schon ordentlich Steuergeld für Videoüberwachung ausgegeben und auch die Gesichtserkennungs-Software ist nicht kostenlos.

Was passiert, wenn die Gesichtserkennungs-Software gehackt wird?

Ein Effekt der Videoüberwachung scheint jedoch unbestritten: nachdem Taten passiert sind, können durch Kamerabilder und öffentliche Fahndungen die Täter schneller geschnappt werden – das hat nicht nur der Fall des sogenannten U-Bahn-Treters gezeigt. Auch ohne gesichtserkennende Kameras klappt das also ziemlich gut – einfach nur dank uns Menschen.

Deshalb sollten wir uns auch hüten, die Gesichtserkennung per Kamera flächendeckend einzuführen: Denn wir müssten unter den unangenehmen Folgen leiden. Je mehr die Technik später einmal flächendeckend eingesetzt werde und dadurch mehr "sensible Daten in der Welt sind, desto höher werden auch die Missbrauchsmöglichkeiten", warnt zum Beispiel Berlins oberste Datenschützerin Maja Smoltczyk. Das heißt im Klartext: Jedes System kann gehackt und dann manipuliert werden. Beim System Gesichtserkennung wäre das besonders schlimm. Der Staat wird schon dafür sorgen, dass es unter keinen Umständen gehackt wird? Die Berliner Polizei kann ja nicht einmal Einbrüche in ihr eigenes Präsidium verhindern!

Wir müssen keine Freiheit abgeben, nur weil das ein paar Politiker sagen

Am Ende steht also nicht die Frage, wie viel Freiheit wir geben wollen, um unsere Sicherheit zu bewahren – so wie es Befürworter der Gesichtserkennung gerne vorgaukeln. Denn ob sich durch die Gesichtserkennung extremistische Gefährder vor einem geplanten Terroranschlag identifizieren und festsetzen ließen, ist – milde gesagt – extrem fraglich. Und nur, weil ein paar Politiker sagen, wir müssten für mehr Sicherheit angeblich ein Stück unserer Freiheit aufgeben, heißt das noch lange nicht, dass wir dem blind gehorchen müssen. Vielmehr sollten wir stolz auf unsere Freiheiten sein und diese genauso stolz verteidigen – und uns weder von Terroristen noch von Politikern Angst machen lassen.

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17 Kommentare

  1. 17.

    Absolut richtiger Kommentar, leider verpufft das bei vielen "einfachen" Leuten, wie man hier auch an manchen Kommentatoren, wie potsdamer, sehen kann.
    Stasi war echt ein Kindergarten dagegen...

  2. 16.

    Es würde mich wirklich wundern, wenn Sie bei jedem rbb-Kommentar schon vorher wüssten, was drinsteht - hat doch mein Kollege Olaf Sundermeyer Ende August zum gleichen Thema einen ganz anderen Kommentar verfasst: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2017/08/suedkreuz-pilotprojekt-gesichtserkennung.html

    Das ist nur ein Beispiel für die vielen Meinungen, die es nicht nur innerhalb der Gesellschaft, sondern selbstverständlich auch innerhalb des rbb gibt - und die wir auch nach außen hin abbilden.

  3. 15.

    Wenn Sie kein Problem damit haben, dass der Staat in Zukunft jederzeit weiß, wo Sie sich aufhalten und noch besser, zusätzlich noch ihr Verhalten analysiert, dann ist das erstmal ihre Sache. Das heißt aber nicht, dass Alle das wollen. Haben Sie sich vielleicht mal übermäßig aufgeregt, nachdem Sie lange in einer Schlange stehen mussten? Oder beim Autofahren unflätige Dinge anderen zugerufen? Das könnte in ferner Zukunft schon als leicht aggressives Verhalten gewertet werden und Minuspunkte geben (So wie es tatsächlich gerade in China erprobt wird: Bei "rot" über die Ampel gehen, gibt Minuspunkte. Sie könnten dann später mal Probleme bekommen einen Kredit zu erhalten...). Ich halte diese staatlichen Erziehungsmaßnahmen in China doch für sehr fragwürdig..

    Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob Sie nicht doch vielleicht doch etwas "zu verbergen" haben, oder warum nennen Sie sich nur Potsdamer aus Potsdam und bezeichnen sich hier im Forum nicht mit ihrem realen Namen?

  4. 14.

    Ich weiss nicht schon immer was in einem RBB-Kommentar steht. Die sind eher sehr unterschiedlich. Ihr Missverständnis besteht darin "Die Sicherheitsbehörden in Ruhe ihre Arbeit machen zu lassen" Das war noch nie gut. Und es sind auch eher nicht "Die Sicherheitsbehörden" die eine derartige flächendeckende automatisierte Videoüberwachung wollen. "Die" Sicherheitsbehörden sind die Streifenpolizisten. Die hätten lieber mehr Kolleginnen und Kollegen und eine bessere Ausstattung. Statt Politiker und Sicherheits-Technik-Firmen, die Sicherheit auf der Basis von "Stellen (im öffentlichen Dienst) einsparen, Bürokratie abbauen verkaufen. Gehen Sie den Tatsachen im Amri-Fall doch mal nach. Zb. hier: http://www.ardmediathek.de/radio/Der-schöne-Morgen/Der-Anschlag-Als-der-Terror-nach-Berli/radioeins/Audio?bcastId=20092346&documentId=48297096 Da werden Sie feststellen: Es fehlte Personal, keineswegs an Videoüberwachung. Und wieder einmal glaubten Dienste V-Leute im Griff zu haben.

  5. 13.

    Warum nur weiß man bei jedem rbb-Kommentar schon vorher was drinsteht? Vielleicht sollten wir mal unsere Sicherheitsbehörden in Ruhe ihre Arbeit tun lassen, beim nächsten Anschlag ist das Geschrei wieder groß, das nicht alles getan wurde, um das zu verhindern. Da ist der Datenschutz wohl das geringere Problem.

  6. 12.

    Dazu passend hat die englische BBC einen Beitrag über die Situation in China erstellt.
    Dort gibt es in einer Stadt bereits eine Flächendeckende Videoüberwachung mit automatisierter Gesichtserkennung.
    Was das für die Leute, die dort leben, bedeutet, mag man sich kaum vorstellen.

    Hier der Link zum Beitrag:
    http://www.bbc.com/news/av/world-asia-china-42248056/in-your-face-china-s-all-seeing-state

  7. 11.

    Es gibt tatsächlich Bahnhöfe, für die die Bundespolizei zuständig ist - allerdings in Berlin lange nicht alle. Die Bundespolizei hat in Berlin Inspektionen an den Bahnhöfen Friedrichstraße, Hauptbahnhof, Ostbahnhof, Spandau, Südkreuz und Zoologischer Garten. Zu allen anderen Bahnhöfen muss die Landes- oder die Bundespolizei erstmal hinkommen, wenn etwas passiert - und das dauert eben. Vielleicht hätte ich im Text klarer machen sollen, dass ich mit Bahnhöfen auch U- und S-Bahnhöfe meine.

    Zur angeblichen Gegensätzlichkeit meiner Argumente im Hinblick darauf, wer vom System gespeichert wird: mein Argument war ja gerade, dass durch Missbrauch des Systems Gefahren drohen - wenn es Hacker zum Beispiel schaffen, Fotos von Verdächtigen mit Fotos von Unschuldigen zu ersetzen. Oder - ganz ohne Missbrauch - wenn das System das Gesicht eines Unschuldigen fälschlicherweise für das Gesicht eines Terroristen hält und daraufhin Unschuldige ins Visier der Polizei geraten.

  8. 10.

    Wichtig ist auch die Falsch-Positiv-Rate, also die Zahl Unschuldiger, die fälschlich für gesuchte Verbrecher gehalten werden, lt. InMi knapp 1%.

    Bei 90.000 Passagieren am Südkreuz täglich sind das 900 Leute die kontrolliert werden sollen. 30% sei die Rate der Falsch-Negativen, also der Gesuchten, die dem System durch die Lappen gehen. Wie viele sind das wohl pro Tag? Bei 3 Gesuchten täglich wären das 2, die man aus 902 Alarmmeldungen rausfischen muss.
    Was sagen wohl die Beamten, nach dem sie 100 Fehlalarmen nachgingen, wenn Alarm 101 klingelt?
    Was sagen die 900 Passagiere pro Tag, die sich überraschen ausweisen sollen, weil sie jemandem ähnlich sehen? Zug verpasst, Pech gehabt? Kein Ausweispapier dabei, erst mal mitgenommen?
    Na servus!

  9. 9.

    Gut. Dann reden wir auf der von Ihnen vorgegebenen Basis: Bürgerrechte, Rechtsstaat, rechtsstaatliche Grundprinzipien sind also "links"
    Dann bin ich links. Und links ist gut. Wäre das ja geklärt. Wir reden hier nicht über "Videokameras" wir reden über eine automatisiertes Massenscanprogramm. Auf der Basis von welchen Vergleichsdaten, die bitte wer speichert, ins Programm einstellt, pflegt, überprüft und dann wen zur exekutiven Massnahme verpflichtet. Vergessen wir nicht, wie um die 30 Journalisten während des G20 die Akreditierung entzogen wurde. Auf der Basis einer Datensammlung, die noch nicht einmal in einem automatisierten Verfahren gesammelt wurden. Für die Betroffenen kommt eine halbherzige Entschuldigung der Bundesregierung zu spät. Der Job ist dann möglicherweise schon weg. Wir bräuchten zunächst eine "Kultur" den Akten, den Datensammlungen zu misstrauen. Die G20-Geschichte ist nur die Spitze des Eisbergs.

  10. 8.

    Der Text spricht mir aus der Seele. Leider sehen ich kaum eine Möglichkeit so einen Überwachungs-Wahnsinn zu stoppen, dabei könnte man diese Gelder viel besser für die Bildung und soziale Zwecke ausgeben.

  11. 7.

    @Klaas- Wilhelm Brandenburg
    Jede Maßnahme,die zur Sicherheit der Bürger durchgeführt wird, zu kritisieren und anzuzweifeln ist das eine und sehr einfach, konstruktive Vorschläge zu unterbreiten ist das andere. Aber darum geht es ihnen mit ihrem"linken" Weltbild auch garnicht.
    Das Videokameras keine Straftaten verhindern können,wissen wir alle.....nur helfen sie bei der Aufklärung erheblich..........und insofern sind sie legitim.

  12. 6.

    Von einem Allheilmittel hat, soweit ich informiert bin, auch niemand gesprochen, nichtmal die Bundespolizei. Ein solches System kann die Arbeit der Polizei jedoch enorm unterstützen, wenn es richtig genutzt und die Informationen daraus vernünftig verwertet werden.

  13. 5.

    Vielen Dank für diesen Artikel. In diesen postfaktischen Zeiten wird sonst ja nur noch emotional beurteilt und argumentiert. Videoüberwachung ist schlicht nicht das Allgeilmittel, dass viele Verunsicherte in ihr sehen.

  14. 4.

    Viel wichtiger als die Steuergelder, die für die Software und weiteres ausgegeben werden, finde ich die Tatsache, dass, wie im Falle von Klaas-Wilhelm Brandenburg offensichtlich Menschen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk beschäftigt sind, die journalistisch nicht unbedingt auf der Höhe sind. Diese werden übrigens ebenfalls von unser aller Geld bezahlt. wenn auch offiziell nicht als Steuer.

    Wer als Beispiel einen Bahnhof anführt und dann auf die Landespolizei abstellt, sollte sich vielleicht die Zuständigkeiten in Deutschland nochmal genauer ansehen.

    Wer erst argumentiert, wer vom System erfasst wird, muss vorher gespeichert worden sein, sich dann aber darauf beruft, dass gerade die, die unserem Rechtssystem nicht zuwiderhandeln (also auch nicht im System sein können), Freiheiten verlieren würden, sollte sich mit der Gegensätzlichkeit dieser Argumente vielleicht nochmals beschäftigen.

    Alles in allem ein eher unterdurchschnittlicher Kommentar, auch wenn das Argument der unterbesetzten Polizei(-Wachen) natürlich durchaus stichhaltig ist.

  15. 3.

    Willkommen in Absurdistan ... wahrscheinlich findet diese Software auch noch das Bernsteinzimmer ....

  16. 2.

    Gesichtserkennungs-Software ist die Zukunft der Kriminalitätsbekämpfung und kein Armchair-Experte wie der Verfasser wird das Aufhalten können. Es geht nur noch um die effektivsten Einsatzmöglichkeiten wie etwa an Flughäfen, bedeutenden Bahnhöfen, Grenzübergängen etc. Und wer überwacht werden soll, etwa Intensivtäter, Gefährder, etc. Sie sehen ja wie es um die Sicherheit zB in Berlin, Paris oder London bestellt ist. Katastrophe.

  17. 1.

    Ist ja süß... liebe rbb Redaktion, wie Sie uns logische Gedankenspiele vermitteln. Ich denke, den meisten Lesern hier ist das schon immer logisch klar. Insofern stoßen Sie hier vielleicht ins falsche Horn. Oder lesen bzw. schauen die verantwortlichen Politiker etwa auch ihre Beiträge? Das würde mich aber wundern...
    Für mich ist diese Gesichtserkennung eh schon immer die falsche Technologie. Um Verbrechen bei evtl. bösen Buben zu verhindern, bräuchte es erstens einen Böse-Buben-Finder und zweitens einen Gedanken-Scanner. Und das, bevor er irgendeinen Platz mit Menschen betritt! Ups... da liefere ich ja fast schon die Vorlage für den nächsten Pre-Crime SiFi-Kinohit. ;-))

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