Plakat mit dem Schriftzug "Doktorhut statt Aluhut!" auf der Demo "March for Science" (Quelle: dpa/Patrick Seeger)
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Interview | Verschwörungstheorien - "Das Gehirn neigt dazu, sich Sachen auszuschmücken"

Ein Berliner Lehrer verbreitet Verschwörungstheorien auf Youtube. Jetzt ist er freigestellt, aber die gruselige Saat in den Köpfen der Kinder ist ausgelegt. Man bekommt sie wieder eingesammelt, sagt die Erfinderin des "Goldenen Aluhuts" - aber es ist harte Arbeit.

Morgens in der Grundschule, abends vor der Kamera des Youtube-Kanals "Der Volkslehrer": Nikolai N. spricht in seinen Videos davon, dass das weiße Europa bedroht sei. Er hetzt gegen Politiker und behauptet, Deutschland sei vom U.S.-Militär besetzt. Inzwischen ist er freigestellt von seiner Arbeit in Berlin-Gesundbrunnen, doch seine Verschwörungstheorien sind in dem einen oder anderen Kopf seiner Schüler womöglich auf fruchtbaren Boden gefallen.

Was tun? Giulia Silberberger, Sektenaussteigerin und Erfinderin des "Goldenen Aluhuts", den Verschwörungstheoretiker verliehen bekommen, sagt im Gespräch mit rbb|24: Es hilft nur recherchieren und aufklären.

rbb|24: Frau Silberberger, was macht man, wenn man feststellt, dass jemand Verschwörungstheorien verbreitet, im Zweifel sogar eine Respektsperson wie ein Lehrer?

Man überprüft das Gesagte. Man führt eine eigene Recherche durch, recherchiert das mal gegen und fragt sich, wer teilt solche Behauptungen noch? Ist da ein Leitmedium dabei? Sind das verschwörungsideologische Blogs? Wo hat er die Information überhaupt her? In der Regel beziehen solche Verschwörungsideologen ihre Ideen ja auch aus dem Internet und dichten sich selbst noch etwas dazu, damit es in den Rahmen der Verschwörungstheorie passt.

Wenn eine Lehrkraft Verschwörungstheorien verbreitet, ist das ganz besonders bitter, weil die Person ja eigentlich in einem Bildungsberuf arbeitet und dann Falschinformationen verbreitet. Das sollte man in jedem Fall dem Arbeitgeber melden. Da sollte man auch keine falsche Scheu haben und nicht denken, dass man Knöllchen-Horst ist. Es ist eine Bildungseinrichtung, und dieser Lehrer erzählt Kindern Verschwörungstheorien wie zum Beispiel Ebola sei eine Lüge und eine Erfindung der Pharma-Industrie. In dem Fall ist es definitiv angebracht, die nächste Instanz zu informieren oder im Zweifel an den Bildungssenat zu schreiben.

Sie haben den Fall des Grundschullehrers aus Berlin auch als Thema in Ihren Accounts in den sozialen Medien verbreitet. Warum?

Weil es eine News ist, die bei uns ins Thema passt. Und natürlich ist es ein Unding, dass eine Lehrkraft Verschwörungstheorien verbreitet. Das heißt nicht, dass Lehrkräfte besonders geschützt sind, einer Verschwörungstheorie anheim zu fallen. Das sind ja auch ganz normale Menschen. Auch studierte Leute verbreiten Verschwörungstheorien. Es ist nicht immer eine Frage der Bildung; es ist eine Frage des Weltbildes. Unsere Community fand es dann auch gut, dass der Lehrer freigestellt wurde. Der Tenor war: Zum Glück wurde auch gehandelt.

Es haben mich aber auch schon Lehrer angeschrieben und gesagt, sie werden von Schülern mit Verschwörungstheorien konfrontiert. Und wir reden nicht von Schülern der Oberstufe, sondern der Grundschule. Das heißt, dass Eltern ihre Kinder auch schon mit Verschwörungstheorien indoktrinieren. Eltern neigen natürlich dazu, ihre Sicht auf die Welt an ihre Kinder weiterzugeben. Das schließt den Glauben an Verschwörungstheorien nicht aus. Der Glaube an Verschwörungstheorien ist eine Ideologie, die ihre Anhänger verteidigen wie eine Religion. Verschwörungsideologen haben streckenweise auch religiöse Elemente und folgen diversen Weltuntergangsprophezeiungen, etwa dass Jesus aus dem All käme und uns in einer Art Endkampf von dem satanischen System und der geheimen Weltregierung, der NWO, befreien wird. In religiösen Gruppierungen ist es ebenfalls nicht unüblich an Verschwörungstheorien zu glauben, vor allem, wenn man aufgrund seines Glaubens bereits Opfer von Verfolgung und Ausgrenzung geworden ist.
 

Giulia Silberberger hat den Goldenen Aluhut ins Leben gerufen (Quelle: privat)
Giulia Silberberger hat den "Goldenen Aluhut" ins Leben gerufen | Bild: privat

Können Sie ganz persönlich helfen, Verschwörungstheorien aufzuklären?

Ja. Die Leute schreiben uns an wegen Artikeln oder Videos, die sie auf Youtube gesehen haben. Es ist auch schon vorgekommen, dass uns Leute geschrieben haben, dass eine Lehrkraft Handzettel von Pegida verbreitet, und den Schülern sagt: "Lest Euch das mal durch. Das ist eigentlich ganz cool". Sie haben dann gefragt, ob da vom Rechtspopulismus abgesehen auch Verschwörungstheorien drinstecken. Verschwörungstheorien lassen sich relativ leicht debunken (entlarven, d. Red.). Es ist auch nicht so, dass wir jedes Mal das Rad neu erfinden müssen. Es gibt klare Gegenbelege für diverse Dinge.

Die Informationen bereit zu stellen, ist Teil unserer Arbeit, das Debunking also - den Leuten zu sagen, das kann nicht stattgefunden haben. Zu sagen: Hier steht die Gegentheorie oder hier ist diese Verschwörungstheorie schon gedebunked worden. Da helfen wir gern bei der Gegenrecherche. Die Kollegen von psiram.com zum Beispiel haben eine sehr gute Datenbank von Verschwörungstheorien, von Verschwörungsideologen und Publikationen, die das verbreiten.  

Wieso beschäftigen Sie sich selbst so intensiv mit Verschwörungstheorien?

Weil ich Sektenaussteigerin bin, weil ich mich vor ein paar Jahren im Internet mit Verschwörungstheorien beschäftigt und festgestellt habe, dass die Strukturen relativ gleich sind. Bei Sekten und Verschwörungstheorien fühlen sich die Leute als etwas Besonderes, etwas Erwachtes. Sie glauben, sie haben ein elitäres Wissen, das die anderen nicht haben. Sie denken, die schlafen alle noch, denen muss man den Glauben erst noch predigen, man muss sie aufklären, dass die Regierung irgendwo dahinter steckt. Sie haben auch einen starken Missionierungsdrang.

Wir merken gerade, dass in den Kommentarspalten im Internet immer mehr Verschwörungstheorien verbreitet werden. Das heißt, die Leute trauen sich auch immer mehr raus mit ihren Predigten. Das ist wirklich sehr ähnlich, wie in den Strukturen, in denen ich aufgewachsen bin, bei den Zeugen Jehovas. Da hat man auch jede Chance genutzt zu predigen. Das macht man auch heute ganz gern bei Facebook, nur sind es andere Themen. Menschen glauben an solche Theorien, weil sie sich Antworten zum Leben erhoffen, die sie selber nicht finden, die ihnen auch sonst keiner gibt, weil sie sich vielleicht auch nicht trauen, die richtigen Fragen zu stellen.

Seit 2014 verleihen sie den Goldenen Hut in fünf Kategorien an fünf Person, die in dem jeweiligen Jahr besonders durch Verschwörungstheorien aufgefallen sind. Wie kommt es zur Nominierungsliste?

Wir starten im August unsere Nominierungsphase. Da können alle möglichen Leute vorgeschlagen werden. Wir sortieren aber auch noch aus. Wenn Privatpersonen nominiert werden sollen, die irgendwann einmal einen Kommentar geschrieben haben und sonst nicht weiter auffällig sind, sind das natürlich keine Kandidaten für den Goldenen Alutut. Da muss man sich schon mehr geleistet haben, wie man den Preisträgern der vergangenen Jahre sieht: Xavier Naidoo oder Beatrix von Storch.  

Unsere Preisverleihung ist immer rund um das letzte Oktoberwochenende und zwar zum Gedenken an Dr. Axel Stoll (bereits verstorbener Berliner Verschwörungstheoretiker). Das ist der mit Neuschwabenland (Stammtisch rechtsextremer Verschwörungstheoretiker, Geschichtsrevisionisten und Antisemiten) und den Reichsflugscheiben (angebliches Weltraumprogramm im Dritten Reich) und dem Hashtag #mussmanwissen. Das hat er immer gesagt. Axel Stoll hat am 30. Oktober Geburtstag. Deswegen machen wir das immer in dieser Zeit zum Gedenken an den Antihelden der Szene.

Was sind die besonders hartnäckigen Verschwörungstheorien, die partout nicht aus den Köpfen der Leute zu bekommen sind?

Lügenpresse auf jeden Fall. Dass die Medienberichterstattung Fake ist, und dass da irgendeine Regierung dahinter steckt. Das ist etwas, das sich nicht nur in der verschwörungstheoretischen Welt abzeichnet. Auch Menschen, die sonst nicht an Verschwörungstheorien glauben, sind der Überzeugung, dass die Presseberichtserstattung nicht so ganz mit rechten Dingen vonstatten geht. Die haben das Vertrauen in den Journalismus und die Presselandschaft verloren. Das ist etwas, was weit verbreitet ist. Dieses grundsätzliche Misstrauen. Das ist die Basis für echt viele Verschwörungstheorien.

Dann müssen wir auch den Antisemitismus klar benennen. Juden, die Zionisten hätten überall die Hände drauf. Das hörst du überall: in Pharma-Verschwörungstheorien, bei Reichsbürgern oder Chemtrailern. Antisemitismus ist und bleibt das Dach der Verschwörungstheorien. Wenn es nicht die Juden sind, dann sind es höchstens noch die Reptiloiden (hypothetische oder fiktionale Wesen, d. Red.).

Um kurz nochmal auf den Lehrer zurückzukommen, finde ich es deshalb auch echt wichtig, dass Eltern mit ihren Kindern über diese Sachen sprechen und dass das auch diskutiert wird, warum es eine Lüge ist. Das ist ein Haufen Arbeit diese Recherchen. Das weiß ich. Aber wenn die von der Schule nach Hause kommen und einen damit konfrontieren, dass der Lehrer gesagt hat, wir sind ja gar kein souveränes Land, sondern irgendwelche geheimen Organisationen kontrollieren uns, sollte man sich doch die Zeit nehmen, das zu recherchieren.  

Haben Sie den Eindruck, Menschen stehen Verschwörungstheorien heute offener gegenüber, um sich die Welt zu erklären, weil es vielleicht einfacher ist?

Ich glaub' das war schon immer so. Wir hatten früher auch einfach eine größere Akzeptanz von Religion. Die Menschen haben sich früher eher dem Gottgewollten unterworfen oder haben den Schutz in Gott oder in anderen spirituellen Sphären gesucht. Heute verlagert sich das ein bisschen. Ich will nicht sagen, dass das mehr geworden ist, im Gegenteil. Ich erfreue mich auch der hohen Rationalität, die mir begegnet. Es ist ja nicht so, dass lauter Leute in der Welt sind, die nur an Fake News glauben. Mir begegnen mehr Leute, die es nicht glauben als Leute, die es glauben. Da wo früher die Gottheit angerufen oder der Gott verflucht wurde, wird halt jetzt der Regierung geflucht.

Der Mensch neigt nun einfach dazu, sich diese einfachen Antworten zu suchen. Das Gehirn neigt dazu, sich Sachen auszuschmücken, die es nicht weiß, um eine Welt zu schaffen, die es versteht. Das ist ein Prozess, dem wir alle unterworfen sind. Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man aber eingreifen. Oft begegnet mir eine News, da sehe ich erstmal nur die Headline und sehe noch nicht, worum es geht. Ich sehe noch keinen Urheber. Es löst eine Emotion in mir aus. Ich bin empört oder aufgeregt. Dann muss ich aber das Hirn gleich anschalten und mich fragen: Wer teilt das? Was ist es? Woher kommt es? - also eine Kurzrecherche machen. Das ist etwas, das würde ich mir wünschen, wenn das dem Internet-User, dem Leser, überhaupt den Menschen in Fleisch und Blut übergeht.

Vielen Dank für das Gespräch

Das Interview führte Anke Fink

 

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10 Kommentare

  1. 10.

    Gerade erst hat die "Expertin" für Verschwörungstheorien die Kabarettistin Lisa Fitz enttarnt oder lässt sich für deren Diffamierung missbrauchen. Wie auch immer,es ist so lächerlich. Aber sie hat sich ja schon mal einer Sekte angeschlossen,daher ist es nicht verwunderlich,wenn es ein weiteres mal geschieht. Nur weiß sie wohl noch nichts davon.

    Was ist eigentlich aus dem Lehrer geworden rbb?

  2. 9.

    Ach wenn man schon sagt das unserer Grundgesetz keine Verfassung ist. Wird man schon als Reichsbürger oder Nazi abgestempelt. Wer sein Vaterland liebt ist ein Nazi und so weiter. Das System verträgt immer weniger die Wahrheit. Die Wahrheit tut eben sehr weh. Deswegen ist es für viele besser mit der Lüge zu leben.

  3. 8.

    Ich selbst unterscheide objektive Wahrheit und subjektive Wahrhaftigkeit. Objektive Wahrheiten können wir im mitmenschlichen Bereich nicht erreichen, dazu ist die individuelle Sicht zu unterschiedlich. Jeder Versuch einer Wahrheitsbehauptung ist immer mit Machtanspruch verbunden.

    Anders sieht es bei naturwissenschaftlichen Dingen außerhalb des menschlichen Willens aus. Und anders vor allem auch da, wo ein Mensch über seine subjektiven Grundlagen selbstverständlich Auskunft gibt, anstatt nur Mitläufertum einzufordern.

    Verschwörungstheorien sind geradezu das Musterbeispiel davon, Anhängerschaft hinter sich zu scharen. Je skuriller, umso besser für Anführer und Mitlaufende. Berechtigte Medienkritik, beispielsweise, dass Medien tendenziell auf Effekthascherei, also auf Quote ausgerichtet sind, ist da schon etwas anderes. Das ist keine Verschwörung, sondern die Ansammlung jeweils subjektiver Eindrücke, die auch von Medienbeschäftigten selber geteilt wird.

  4. 7.

    Ich hatte versucht Sie und womöglich andere mehr auf etwas hinzuweisen: Berechtigte Kritik an Pressearbeit an der ein oder anderen Stelle legitimiert noch lange nicht dazu, verschwörungstheoretische, pauschaliesierende Beschimpfungsformeln wie "Lügenpresse" anzuwenden. unabhängig davon, ob man dessen Entstehungsgeschichte im Antisemitismus berücksichtigt.

    Selbstverständlich sind alle dazu aufgerufen, sich immer genügend Raum für kritische Distanz zu wahren - und anderen zu gestatten. Denn der Anspruch vieler "Lügenpresse"-Rufer*innen etc. scheint ja zu sein, dass Presse objektiv und wahr berichten muss. Kann sie das denn jeweils überhaupt? Nein und es ist nicht ihr Auftrag, daher auch mein Ausflug dahingehend, dass es "die" Wahrheit und ebenso Objektivität nicht gibt, nicht geben kann. Es sind maximal Ideale, die man anstreben kann.

    Der Unterschied muss sein, ob man den fehlerbehafteten Weg hin zu diesen Idealen geht oder aber vorweg Täuschung und Manipulation als MIttel wählt.

  5. 5.

    Der Artikel hat mich übrigens sehr an den Tagesspiegel erinnert. Viel Text,wenig Inhalt. Es ist ja offensichtlich,dass er wegen dem Lehrer erschienen ist,allerdings weiß ich über den jetzt auch nicht viel mehr als vorher. Dafür könnte es aber einen Preis geben für die häufigste Verwendungs des Begriffes VT.

    Dass es echte VT gibt,bezweifel ich gar nicht,allerdings werden eben unliebsame Themen in genau die gleiche Kiste gepackt.

  6. 4.

    Da fällt mir gleich der tolle Spruch der jungen Welt ein "Sie lügen wie gedruckt,wir drucken wie sie lügen" und mit "Sie" sind garantiert nicht nur Politiker gemeint. Sind die auch antisemitisch?

    Was ist an meiner Aussage falsch? Was willst du mir mit deinem Vortrag gegen rechts eigentlich sagen?

    Gerade der Begriff Lügenpresse ist ein gutes Beispiel,wie das Totschlagargument Verschwörungstheorie funktioniert. Das Schlagwort Lügenpresse gefällt mir auch nicht,es ist halt ein vereinfachender Ausdruck. Es drückt die Unzufriedenheit über die Medien aus,die nachgewiesenerweise bei bestimmten Themen nicht objektiv bleiben. Und Kritik an den Medien kommt garantiert nicht nur von rechts. Man kritisiert die Medien,das wird dann vereinfacht als Lügenpresse-Vorwurf dargestellt und mit der Gleichsetzung als Verschwörungstheorie wird diese Kritik dann diskussionslos abgeschmettert.

  7. 3.

    So ein Mist aber auch, dass menschenverachtende Ideologiefragmente als solche auffallen, erst recht wenn sie verschwörungstheoretisch aufgebaut sein sollten... Esoterik war schon immer in Teilen von ganz rechts geprägt und "Lügenpresse" war schon immer ein antisemitisch motiverter Konspirationsmythos.

    Medienkompetenz ist anstrengend, kostet Nerven und Zeit - lohnt sich aber immer, um nicht in welchen FIlterblasen auch immer zu versauern. Verschwörungstheorien jedweder Art gaukeln Kritik nur vor, sondern kennzeichnen sich ja gerade dadurch, "die Wahrheit" anzubieten - also etwas, das man selbst mit ausreichenden medialen Kompetenzen dank Konstruktivismus sowieso niemals vollständig erreichen kann. Es ist kein Wunder, dass gerade im rechten bis rechtsextremen Verlags- und Online-Bereich Veröffentlichungen gerne mal die "Wahrheit" im Namen tragen - die Beschwörungsformel der Selbstlegitimation zum Dogma. Wissen aber meint begründete Annahmen, bis diese (teils) falsifiziert werden.

  8. 2.

    Mit dem Begriff Verschwörungstheorie kann man jegliche berechtigte Kritik ins Lacherliche ziehen und eine Diskussion sofort beenden.

  9. 1.

    Der RBB gibt denen, die das Ausschmücken durch das Gehirn besonders gut verstehen, gerne sehr viel Raum für die Öffentlichkeit.

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