Teilnehmer eine Mahnwache für eine getötete Radfahrerin (Bild: dpa/Paul Zinken)
Video: Abendschau | 24.01.2018 | Sabrina Wendling | Bild: dpa/Paul Zinken

Tödlicher Fahrradunfall in Berlin - Verkehrssenatorin Günther verspricht Untersuchungen

Einen Tag nach dem tödlichen Unfall einer Radfahrerin mit einem Lkw hat sich Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther den Unfallort angesehen. Mit einer Mahnwache wurde am Mittwochabend der getöteten 52-Jährigen gedacht.

Nach dem jüngsten tödlichen Unfall einer Radfahrerin in Berlin-Schöneberg hat Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) umfassende Untersuchungen angekündigt.

"Wir werden sehr schnell gucken, welche Maßnahmen anzuordnen sind, damit sich so etwas möglichst nicht wiederholt", sagte sie am Mittwoch bei einem Besuch der Unfallstelle. Als erste Maßnahmen kündigte Günther an, dass im Frühjahr zunächst der Fahrradweg an der Kolonnenstraße farblich markiert werden soll.

Verkehrssenatorin Regine Günther besucht den Kaiser-Wilhelm-Platz am 24.01.2018 in Berlin, wo am Vortag eine Radfahrerin durch einen Unfall mit einem Lkw ums Leben kam. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Verkehrssenatorin Regine Günther an der Unfall-Kreuzung. | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Erster tödlicher Radunfall in diesem Jahr

Ausschließen könne man derartige Unfälle aber nie ganz, räumte Günther, die für die Grünen im Senat sitzt, ein. Die Senatorin wies auf eine Bundesratsinitiative hin, mit der das Land Berlin anregen will, Lastwagen verpflichtend mit sogenannten Abbiegeassistenten für Notfallbremsungen auszurüsten.

Am Dienstagmorgen war eine 52 Jahre alte Radfahrerin in Schöneberg an der Kreuzung von Kolonnenstraße und Hauptstraße von einem rechts abbiegenden Lastwagen angefahren und getötet worden. Der Unfall in Schöneberg ist der erste Radunfall mit tödlichem Ausgang in diesem Jahr, sagte ein Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Im Berliner Straßenverkehr starben im vergangenen Jahr neun Radfahrer, vier davon wurden laut ADFC von rechtsabbiegenden LKW überfahren.

Mahnwache an der Unfallstelle

Mit einer Mahnwache an der Unfallstelle ist am frühen Abend an die getötete Radfahrerin gedacht worden. Dazu aufgerufen hatten die Initiative Volksentscheid Fahrrad und andere Vereine. Der Fahrradclub ADFC stellte ein weißes Fahrrad zum Gedenken an die Verunglückte auf.

Die Initiative bezeichtete Günthers Ankündigung in einem Tweet als "gute erste Schritte". Es müsse aber mehr folgen. Die Initiative fordert unter anderem Sicherheitsinseln, damit das Abbiegen verlangsamt wird.

Die Unfallstelle gilt als besonders gefährlich

Die Kreuzung, an der der Unfall passierte, gilt seit Langem als besonders gefährlich. Die vielbefahrene Kolonnenstraße wird am Kaiser-Wilhelm-Platz, wo sie endet, in zwei Autospuren geteilt. Die rechte Spur müssen sich Autofahrer mit Fahrradfahrern teilen - sowohl mit denen, die nach rechts in die Hauptstraße abbiegen, als auch mit den Fahrradfahrern, die nach links abbiegen wollen, denn die Radspur führt sie zunächst neben den Autos geradeaus.

Die rechte Spur ist jedoch so schmal, dass Autos und Lkw zwangsläufig den Fahrradschutzstreifen mitbenutzen müssen - so schilderten es die Grünen im vergangenen Sommer in einem Antrag der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg. Es handele sich um "eine gefährliche Unsicherheitszone", so die Grünen. "Hier ist Gefahr im Verzug."

Beschlossen wurde damals, dass man dem Bezirksamt empfehlen werde, den  Straßenzuschnitt zu ändern. Als kurzfristige Maßnahme zum Schutz der Radfahrer sollte die Fahrradspur rot eingefärbt und das Fahrradpiktogramm erneuert werden, wurde damals beschlossen. Umgesetzt wurde dieser Vorschlag bisher nicht.

Kommentar

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30 Kommentare

  1. 30.

    Ich wollte Fr. Günther aufgrund des obigen Beitrages kritisieren weltfremd zu sein weil eine farbliche Markierung dieser Minipseudoradspur blanker Hohn hinsichtlich der technischen Begebenheiten wär. Das wäre eine völlig nutzlose Aktion.

    Dagegen ist die tatsächlich geplante Lösung die m.E. einzig sinnvolle. Zumindest eine relativ schnell umsetzbare. So ergibt sich nicht ein vollständigeres Bild, so ergibt sich ein völlig anderes Bild.

    Sonst zitieren sie doch auch die Kollegen des Tagesspiegels. Sie wissen doch selbst dass das weglassen von wichtigen Informationen ein völlig falsches Bild ergeben können. Ich habe doch nicht von Absicht oder Nachlässigkeit geschrieben.

  2. 29.

    Die Aussagen von Herrn Koller liegen uns nicht vor. Sie haben Recht dahingehend, dass sie ergänzend ein vollständigeres Bild abgeben. Uns aber deshalb einen "erheblichen Fehler" vorzuwerfen, halten wir für stark überzogen.

  3. 28.

    Es ist ein erheblicher Unterschied zwischen

    "Als erste Maßnahmen kündigte Günther an, dass im Frühjahr zunächst der Fahrradweg an der Kolonnenstraße farblich markiert werden soll."

    und

    "Ebenfalls zum Termin kam Axel Koller, der neue Leiter der Verkehrslenkung (VLB), um die geplante Ummarkierung der Unfallstelle anzukündigen: Im Frühjahr soll der schmale, in eine reguläre Autofahrspur gequetschte „Schutzstreifen“ für Radler von 1,2 auf zwei Meter verbreitert und rot markiert werden. So bleibt für die Autos nur eine breite Spur."

    oder etwa nicht?

    Ich denke mal nicht nur bei mir entsteht der falsche Eindruck, warum dieser genervte Ton? Durch weglassen einer wichtigen Information ensteht ein falscher Eindruck, nämlich der dass die Senatorin nur die bestehende Minipseudoradspur farblich markieren will. Das wäre völlig unnütz, wie ich in #24 ausgeführt habe. Die entscheidende Information ist die erhebliche Verbreiterung auf 2 Meter!

  4. 26.

    Oh sorry.

    Es entsteht der Eindruck als wenn Fr. Günther den Minipseudoradfahrstreifen nur farblich markieren will.

    Das Zitat stammt aus dem Tagesspiegel:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-toedlichem-fahrradunfall-in-schoeneberg-verkehrsverwaltung-will-mehr-platz-fuer-radfahrer-schaffen/20883310.html

  5. 25.

    Zwei Fragen:

    1. Worin besteht der "erhebliche Fehler", den Sie uns vorwerfen?

    2. Woher stammt Ihr Zitat ("Ebenfalls zum Termin kam...")?

  6. 24.

    Dem rbb ist ein erheblicher Fehler unterlaufen:

    "Als erste Maßnahmen kündigte Günther an, dass im Frühjahr zunächst der Fahrradweg an der Kolonnenstraße farblich markiert werden soll."

    Ein abbiegender LKW "schneidet" IMMER eine Kurve. Ob da ein dämlicher Minipseudoradfahrstreifen aufgepinselt ist oder farblich markiert wird ist vollkommen egal.

    [Als Sofortmaßnahme sollte man die komplette Rechtsabbiegespur für KfZ sperren und ausschließlich für Radfahrer freigeben.] Wollte ich deshalb kommentieren.

    Richtig ist:

    "Ebenfalls zum Termin kam Axel Koller, der neue Leiter der Verkehrslenkung (VLB), um die geplante Ummarkierung der Unfallstelle anzukündigen: Im Frühjahr soll der schmale, in eine reguläre Autofahrspur gequetschte „Schutzstreifen“ für Radler von 1,2 auf zwei Meter verbreitert und rot markiert werden. So bleibt für die Autos nur eine breite Spur."

    Quasi mein Vorschlag vorweggenommen.

  7. 23.

    Ja. Die Verkehrsflächen müssen grundsätzlich zugunsten des ÖPNV neu aufgeteilt werden. Sonst wird nie oder erst in 100 Jahren etwas aus dem Vorrang für ÖPNV, Fußgänger und Radfahrende. In 20 (zwanzig) Jahren wäre (ist?) die Kreuzung für einen Umbau dran laut Tgsp. : "In ganz Berlin gibt es hunderte Kreuzungen, an denen sich solche Tragödien jederzeit wiederholen können. Günther kündigte an, dass 2018 zehn besonders kritische Knoten entschärft werden sollen, im nächsten Jahr 20 und von da an 30 pro Jahr. Die Schöneberger Unfallkreuzung, für viele im Kiez ein täglicher Graus, steht weit hinten auf der Brennpunktliste. Etwa auf Platz 600, sagt Jochen Schledz, der die Unfallkommission leitet." Ohne größere Veränderungen im Berliner Verkehr wird es noch viele Unfalltote geben.

  8. 22.

    Wie jetzt?! "Ausschließen könne man derartige [TÖDLICHE ! ] Unfälle aber nie ganz" Im Ernst?! Oder war das nicht so gemeint?! Vor einem Monat hieß es noch NULL [ ! ] Verkehrstote und Schwerverletzte als Ziel. Glaubt da jemand nicht an die eigene Politik?? "Ziel sei es, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten perspektivisch auf Null zu senken, sagte Verkehrs- und Umweltsenatorin Regine Günther". Wäre sehr schade, wenn das auch wieder nur ein leeres Versprechen bliebe. Siehe: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2017/12/neues-moblitaetsgesetz-senat-entwurf-bus-bahn-fahrrad.html

  9. 21.

    Ihre Ausführungen zur Vermeidbarkeit solcher Unfälle suggerieren, dass derartige Verkehrssituationen mit Rechtsabbiegern immer eindeutig sind. Das stimmt nach meiner täglichen Erfahrung aber gerade nicht. Oftmals wird zB. erst angehalten, um Fußgänger passieren zu lassen, dann jedoch ohne Rücksicht auf Radfahrer angefahren und rumgezogen. Daher hilft der (pauschale) Verweis auf den Selbsterhaltungstrieb hier nicht weiter.

  10. 20.

    @Lotte: Deine Texte würden lesbar werden, wenn Du 1. nicht soviele und unnötige und teilweise unverständliche Abkürzungen verwenden und 2. Dich an bindende Regeln halten würdest. Sprich: Hinter einen Punkt bzw. Komma gehört eine Lehrstelle.
    @Frank: Niemand, auch ich nicht, hat behauptet, dass sich die Radfahrerin freiwillig hat überfahren lassen. Ich behaupte aber, dass eine gehörige Portion Blindheit und Ignoranz bezüglich mehr als genug gemachter Erfahrungen dazu gehören, sich als Radfahrer von einem rechtsabbiegenden LKW überfahren zu lassen. Das gilt unabhängig von juristischer bzw. politischer Schuld anderer. Es ist mir zu einfach, über LKW-Fahrer, ausbeuterische Spediteure, ignorante LKW- und Straßenbauer und machtgeile Politiker herzuziehen. Wir Radfahrer haben eine eigene Nase, da sollten wir hin und wieder ranfassen.

  11. 19.

    Also dem kann ich mich nur anschließen.Wie oft sehe i.diese Selbstmordkandidaten rote Ampeln ignorierend u.b.Dunkelheit ohne Licht fahrend mit dunkler Kleidung.Ertappe mich oft dabei wie i.hinterherrufe: angenehmen Verkehrstot wünsche ich.Ist zynisch,ich weiß,doch den Spruch habe i.selbst mal von einer Polizeistreife i.Wagen mitbekommen.Diese sagten es laut einer Verkehrsteilnehmerin a.d.Zweirad,die gerade vor den Augen der Streife bei Rot ü.d.Kreuzung fuhr.

  12. 18.

    Bei all meinen Ausführungen habe ich vergessen hier mein Beileid auszusprechen.Das möchte ich hiermit nachholen.

  13. 17.

    Danke f.Ihre Antwort.Ich habe schon i.d.Vergangenheit ziemlich klar deutlich gemacht,das innerhalb des S-Bahnrings der Autoverkehr gänzlich einzuschränken ist.Elektroautos u.Lieferwagen mit E-Antrieb,Busse ebenso sollten dann fahren dürfen.Das dies die Autolobby u.Benutzer nicht wollen ist nur vorgeschobene Bequemlichkeit.Nochmal,wir haben hier in Berlin eine ganz herausragende sehr gute Öffentliche Anbindung,sprich U-u.S-Bahn.Da braucht es nicht fast pro Kopf ein Auto.

  14. 16.

    Hervorragender Kommentar!
    Ich weiß aus eigener, sehr bitterer Erfahrung, welches unfaßbare Leid die Hinterbliebenen der getöteten Radfahrerin ertragen müssen! Aber: Selbst fahre auch ich fast täglich mit dem Rad (u. a.) durch Kreuzberg/Mitte zur Arbeit. Gerade HIER treffe ich gehäuft DIEJENIGEN der radfahrenden Fraktion, die in ihrem Mikrokosmos glauben, daß die Sonne sich um SIE dreht, die fast jede rote Ampel ignorieren und mit einbrechender Dunkelheit als Ghost Rider unterwegs sind (beschriebene Erfahrungen werden 100%ig bestätigt von einem guten Freund der Berliner Polizei!!). Vom danebenstehenden Autofahrer Toleranz und Rücksichtnahme fordern, resp. erwarten und sich selbst an keinerlei Regeln halten???

  15. 14.

    Mein herzliches Beileid der Familie und allen Hinterbliebenen.
    Für mich sind die weiteren Todesopfer nur schwer zu ertragen. Bitte, bitte, bitte liebe Grüne, SPD, Linke, CDU & Co. gebt eure autofreundliche Politik (auch in Kreuzberg!) auf zugunsten einer sichereren, lebenswerteren Stadt mit gesünderer Luft für alle Verkehrsteilnehmer*innen.
    @rbb ein paar Ecken weiter vor dem Rathaus Schöneberg aus der Belziger Straße kommend gibt es genau so eine sicherere Aufstellfläche für Radfahrende mit Fahrradampel und anfangs eigener Grünphase(wie von Lotte beschrieben). Wäre einen Bericht wert als Beispiel für alle, die so eine - für alle sicherere Lösung - noch nicht kennen. Wie wär's mit einer Reihe zu beispielhaften sichereren Radverkehrsanlagen, die funktionieren?! Für einen entsprechenden Bericht braucht's keine Reise nach Münster. Sogar die Zuständigen haben ein besser - als die nun am Unfallort beabsichtigten Maßnahmen - funktionierendes Beispiel direkt vor ihrem Rathaus !

  16. 13.

    Gut, ich war drei, vier Mal in Münster und der Prinzipalmarkt als innerstädt. Einkaufsstraße u. stadtbildprägende Straße, die ja wieder restauriert worden ist, hat da ein Hauptaugenmerk erhalten. Aber es stimmt: Die Hauptrouten des Radverkehrs liegen woanders, in den Parks, im Schlosspark hin zur Universität.

    Was ich nun wiederum meinte und worin ich Ihnen recht gebe: Es lässt sich gewiss von Münster viel lernen, dazu zählen die konsequenten und schlüssigen Straßenumbauten für den Radverkehr. Und dieses Lernen kann und sollte in Berlin in spezifischen Bereichen stattfinden. Die innerstädtischen Bereiche würde ich eher den Fußgängern und der Tram vorbehalten, während der Radverkehr genauso an sich selbst ersticken würde wie heute der Autoverkehr.

    M. E. wird auch durch den Senat zu wenig zwischen der Innenstadt und Bereichen außerh. des S-Bahn-Rings unterschieden. In dem Bereich AUSSERH. des S-Bahn-Rings halte ich den Radverk.anteil für verdoppelungs- und verdreifachungsfähig.

  17. 12.

    Sie haben zum Teil Recht mit Ihrer Ausführung.Flächenmäßig ist Münster aber sehr nach außen hin gewachsen.Wesentlich größer als Köpenick z.b.Habe aber mit meinem Beitrag eher auf d.Situationen an "Kreuzungen"versucht auf Alternativen hierzu hinzuweisen u.die sind meiner Erachtens auch machbar,wie in Münster.Übrigens,falls Sie mal in Münster waren,dann wüßten Sie das der Prinzipalmarkt kaum v.Fahrrädern genutzt wird,da dieser Kopfsteinpflaster hat.Dafür wird die Stadtpromenade gerne als Rennstrecke benutzt.Hier muß man schon aufpassen.Tun Sie sich mal einen Besuch dort an.Es lohnt sich.Die Westf.Küche i.z.b.ausgezeichnet gut.

  18. 11.

    Der Beitrag ist gewiss vor dem Hintergrund dieses Zusammenstoßes nicht gerade einfühlsam, weil zu direkt geschrieben. So empfinde ich es. Dennoch ist er keineswegs falsch.

    Es gibt zweifellos eine Mentalität des Faustrechts seitens von Autofahrenden, gerade in Berlin, wo der Autoverkehr noch mehr gehätschelt worden ist als in anderen Städten. Da hat sich West-Berlin zu einer Kleinausgabe US-amerikanischer Städte machen wollen.

    Und es gibt zum Zweiten leider auch eine Mentalität bei Radfahrenden, dass Vorfahrtsrecht rein abstrakt zu sehen, ungeachtet dessen, was vorgefunden wird.

    "Ich darf fahren, wenn der andere seiner Pflicht zu halten, nachkommt." Dieses Prinzip halte ich für gleichermaßen klug wie umsichtig. Es schließt nicht nur ein Zurückstecken gegenüber Rambos ein, um die eigene Haut zu retten, sondern auch die irrtumswahrscheinlichkeit von anderen. Mithin schützt Spielraum-Lassen in Raum und Zeit Leben.

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