Birgit Bärmann, Elke Stadeler (Quelle: privat)
Bild: privat

Zwei Kandidatinnen fürs Bürgermeisteramt - Strausberg soll sich am 11. März entscheiden

Bei der Bürgermeisterwahl in Strausberg hat es am Sonntag keine finale Entscheidung gegeben. Amtsinhaberin Elke Stadeler bekam die meisten Stimmen, muss aber dennoch in einer Stichwahl gegen Birgit Bärmann antreten. Beide sind parteilos.

Die parteilose Bürgermeisterin von Strausberg, Elke Stadeler, muss sich einer Stichwahl stellen. Sie erhielt am Sonntag nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 41,2 Prozent der Stimmen, wie die Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland auf ihrer Webseite mitteilte.

Damit muss sie sich der parteilosen Kandidatin Birgit Bärmann, die auf 25,7 Prozent kam, in einer Stichwahl stellen. Stadeler ist bereits seit 2010 Bürgermeisterin.

Bei der Wahl traten insgesamt fünf Kandidaten an: Der Kandidat der CDU, Stephan Blumenthal, lag bei 14,9 Prozent. Der parteilose Patrick Hübner landete auf dem vierten Platz - mit 13,1 Prozent der abgegebenen Stimmen, vor Thomas Frenzel von der FDP (5,1 Prozent).

Wahlberechtigt waren 22.431 Bürgerinnen und Bürger - ihre Stimme gaben 10.563 ab. Gültig waren 10.475 Stimmen.

Sendung: rbb aktuell, 25.05.2018, 21.45 Uhr

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3 Kommentare

  1. 3.

    Mit großer Freude habe ich das Wahlergebnis zu Gunsten von Amtsinhaberin Stadeler zu Kenntnis genommen.
    Zeigt es doch einmal mehr, das der Bürger sehr wohl in der Lage ist zu erkennen wer in der Vergangenheit Strausberg nach vorne gebracht hat. Leider unterscheidet der Bürger viel zu wenig zwischen den Beschlüssen der Stadtverordneten und der Arbeit des Bürgermeisters. Die Gemeindevertretung beschließt über grundsätzliche Angelegenheiten der Kommune und kontrolliert die Verwaltung. Das bedeutet für den Bürgermeister ausgestattet mit einer persönlichen Sichtweise der Dinge Mehrheiten bei den Stadtverordneten für anstehende Veränderungen in der Stadt im Interesse aller Bürger zu finden. Das dies Unterfangen sehr schwierig ist lässt sich ja schon aus den unterschiedlichen primären Interessenslagen der Bürger erkennen. Ich hoffe das am 11.03.2018 sich die Strausberger Bürger für eine Fortführung der positiven Entwicklung in Stadt entscheiden und Frau Stadeler wählen.

  2. 2.

    Na toll, nun haben wir Strausberger bei der Stichwahl die Wahl zwischen Pest und Cholera. Weitere Fehlplanungen in der Stadtentwicklung sowie unsinnige Verkehrspolitik sind vorprogrammiert. Die unrechtmäßigen Enteignungen der Garagenbesitzer bleiben bestehen und den vom WSE geprellten Altanschließern bleibt auch nur die Klage durch alle Instanzen um die wiederrechtlich eingezogenen Gelder zurückzubekommen. Aber was will man erwarten, wenn die Hälfte der Bürger gar nicht mehr zur Wahl kommen?

  3. 1.

    Mit der Strausberger Bürgermeisterin Elke Stadeler wird das Naturschutzgebiet um den Johanneshof in Strausberg Ost verschwinden in 2 Jahren verschwinden und damit wird wieder ein großes Stück Naturschutzgebiet geopfert und das für neue teure schicke Einfamilienhäuser. Die Konsequenz für die Normalbevölkerung, noch mehr Einwohner und das bei gleichbleibenden Kitaplätze und Schulplätzen. Weniger Natur, mehr Lärm. Es gibt genug andere freie Flächen wo ungenutzte Immobilien bereit stehen. Warum das alles? Weil ein Großinvestor viele Einfamilienhäuser bauen will und die Stadt Strausberg die Euros nur sieht.

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