Menschen nehmen einer Demonstration gegen der Marsch der Frauen am Checkpoint Charlie in Berlin am 17. Februar 2018 teil. (Quelle: imago)
Video: rbb aktuell | 17.02.2018 | Rainer Unruh | Bild: imago

Großeinsatz für Berliner Polizei - Hunderte Menschen blockieren rechten "Frauenmarsch"

Sie wollten für Frauenrechte demonstrieren. Allerdings ist der sogenannte Frauenmarsch aus dem AfD-Umfeld organisiert worden und richtete sich vor allem gegen die "fatale Flüchtlingspolitik der Altparteien". Daher formierte sich am Samstag massiver Protest gegen die Demo.

Mehrere hundert Demonstranten haben am Samstag in Berlin einen flüchtlingsfeindlichen "Frauenmarsch" gestoppt. Wie die Polizei mitteilte, wurde die von der kurdischstämmigen AfD-Politikerin Leyla Bilge organisierte Demo auf ihrem Weg zum Kanzleramt in der Friedrichstraße von Gegendemonstranten "im unteren vierstelligen Bereich" mehrere Stunden lang blockiert. Das Berliner "Bündnis gegen Rechts" gab die Zahl der Gegendemonstranten dagegen mit "mehr als 3.000" an. Am "Frauenmarsch" selbst haben sich Polizeiangaben zufolge rund 500 Menschen beteiligt, darunter auch viele Männer.

Lutz Bachmann (Mitte rechts), Gründer des islamfeindlichen Bündnisses "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung Deutschlands" (PEGIDA), filmt mit seinem Smartphone. (Quelle: dpa/Stefan Jaitner).
Lutz Bachmann (Mitte rechts), Gründer von PEGIDA, filmt mit seinem Smartphone die Demonstranten. | Bild: dpa

"Frauenmarsch" aus dem AfD-Umfeld organisiert

Weil die Demo wegen der Blockade nicht weiter kam, erklärten die Veranstalter die Kundgebung schließlich offiiziell für beendet und riefen zu einer Abschlusskundgebung am Kanzleramt auf. Daran sollen rund 300 Personen teilgenommen haben.

Bilge, die etwa im vergangenen Herbst bei einer Pegida-Veranstaltung aufgetreten war, wollte mit dem "Frauenmarsch" nach eigenen Angaben für Frauenrechte demonstrieren. "Wir sind hier in Deutschland im 21. Jahrhundert", hieß es auf der Facebook-Seite des Marsches. Es dürfe keinen Rückfall ins Mittelalter und auch keine schleichende Einführung der Scharia geben, hieß es weiter. Eingeladen sei jeder, der gegen die "fatale Flüchtlingspolitik der Altparteien" sei. Offiziell war die Demo unter dem Titel "Frauenmarsch - Gegen die Freiheitsberaubung der Frauen in Deutschland wegen falscher Asylpolitik der Bundesregierung" angemeldet worden. Gegendemonstranten warfen den Initiatoren Rassismus unter dem Deckmantel des Feminismus vor.

Polizei ermittelt unter anderem wegen Landfriedensbruchs

Die Polizei war mit 900 Beamten im Einsatz und versuchte, Demonstranten und Gegendemonstranten mit gepanzerten Einheiten von einander zu trennen. Dennoch sei es zu mehreren Straftaten gekommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Bei Rangeleien zwischen Gegendemonstranten und Polizisten wurden sieben Polizisten leicht verletzt, zwei konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Gezielte Angriffe auf Polizisten wie Flaschen- oder Steinwürfe habe es jedoch nicht gegeben. Insgesamt habe die Polizei die Personalien von 63 Menschen aufgenommen, 13 mussten dafür mit aufs Revier.

Die Fahnder ermitteln in Folge des Marsches und der Blockade in 73 Fällen wegen Verstößen gegen das Versammlungsrecht, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Landfriedensbruch und Körperverletzung. Gegendemonstrationen seien inzwischen zwar anerkannt und somit prinzipiell legal, sagte ein Polizeisprecher. Die Blockade einer angemeldeten Demo-Route sei jedoch strafbar.

Mehr als 1000 Menschen haben auf der Berliner Friedrichstraße am 17.02.2018 die Demonstration aus dem AfD-Umfeld blockiert. (Quelle: dpa/Stefan Jaitner)
Eine Teilnehmerin der Gegendemonstration hält ein Schild mit "Feminismus bleibt antirassistisch" in die Höhe. | Bild: dpa/Stefan Jaitner

Kritiker werfen "Frauenmarsch" Rassismus vor

Lutz Bachmann, Gründer des islamfeindlichen Bündnisses Pegida, nahm ebenfalls am "Frauenmarsch" teil und filmte mit seinem Handy. Auf Schildern der Teilnehmer stand etwa: "Meine Mutter ist die Sprache, mein Vater ist das Land. Für die Zukunft meiner Tochter leiste ich hier Widerstand." Viele Deutschland-Fahnen waren zu sehen.

Auf Schildern der Gegendemonstranten war etwa zu lesen "Für Frauenrechte kämpfe ich nur ohne rechte Frauen", "Nicht in unseren Namen. FCK AfD" oder "Feminismus bleibt antirassistisch". Auf Twitter postete etwa der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele ein Foto von sich und den Berliner Grünen-Politikerinnen Canan Bayram und Katrin Schmidberger und schrieb: "Gegen Rassismus und für Feminismus auf der Straße".

AfD-Fraktionschef Pazderski übt scharfe Kritik an Blockade

Teilnehmer und Sympathisanten dagegen warfen der Polizei vor, das Demonstrationsrecht nicht durchgesetzt zu haben. Die Polizei habe die Gegendemo nur nicht aufgelöst, weil Politiker wie Ströbele oder Bayram daran teilgenommen hätten, schreibt eine Frau auf Twitter. Die AfD kritisierte die Blockade. Es sei "untragbar", dass "linksextreme Randalierer" mit Unterstützung linker Abgeordneter versucht hätten, "eine friedliche Demonstration mit Gewalt zu verhindern", sagte der Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Georg Pazderski.

Beide Lager vor dem Kanzleramt

Gegen 18.30 Uhr hatten sich beide Demonstrationen auf Höhe des Checkpoints Charlie weitgehend aufgelöst. Rund 300 Teilnehmer des "Frauenmarsches" zogen dennoch weiter zum Kanzleramt, um dort ihre Abschlusskundgebung zu halten. Die Polizei war weiterhin mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Lage habe sich jedoch entspannt, hieß es. Demnach waren auch Gegendemonstranten am Bundeskanzleramt, jedoch nicht so viele wie zuvor am Checkpoint Charlie.

Die Kommentiermöglichkeit für diesen Beitrag ist geschlossen.  

137 Kommentare

  1. 137.

    Ihr Ernst? Na da haben Sie sich aber eben gerade argumentativ selbst ins Knie geschossen. Informieren Sie sich bitte mal über die Zusammensetzung in den Frauenhäusern. Informieren Sie sich, WER dort Schutz sucht. Diese Zusammensetzung ist nämlich ein riesiges Argument für die Frauendemos.

  2. 136.

    "Es gibt (mit Ausnahme der NPD) in Deutschland in keiner Partei einen geduldeten Hass auf Ausländer oder Homosexuelle, nicht mal in der AfD."

    Glauben sie eigentlich selbst was sie von sich geben?

    Sehr wohl gibt es Ausländerhass der von "ihrer" AfD geduldet wird, siehe Gauland, Petry, Weidel usw. usf.

    Auf den Rest ihrer billigen AfD Propaganda einzugehen erspare ich mir.

  3. 135.

    was ist daran falsch, sich gegen sexuelle Übergriffe und gegen den Import eines archaischen Männerbildes zu empören, zu demonstrieren? ... oder möchten die Gegendemonstranten genau diese Zustände ?

  4. 134.

    Kennen Sie überhaupt die Mißstände in den Frauenhäusern? Offensichtlich nicht. Wußten Sie, daß allein in Niedersachsen 2008 51% der dort Schutz suchenden Frauen einen Migrationshintergrund hatten?
    Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/niedersachsen_artikel,-Migrantinnen-fluechten-in-die-Frauenhaeuser-_arid,1277126.html

  5. 133.

    Hallo Lothar, bitte sehen Sie es mir nach, wenn ich Sie erneut kritisieren bzw. Ihnen widersprechen muss. Zunächst einmal sollte man den Unterschied zwischen Nationalisten und Nationalsozialisten schon kennen. Auch wenn beides im rechten Spektrum liegt, sind doch Welten dazwischen. Die einen sind nämlich immer noch Demokratie, die anderen eindeutig Diktatur.
    "... der Hass auf Andersdenkende,Ausländer,Homosexuelle,Intellektuelle ..."
    Es gibt (mit Ausnahme der NPD) in Deutschland in keiner Partei einen geduldeten Hass auf Ausländer oder Homosexuelle, nicht mal in der AfD. Dort treiben sich unzweifelhaft einige Schwachköpfe herum, die dieser Partei nicht gut tun, die Zielrichtung der Partei spiegelt das aber nicht wider. Intellektuelle will niemand beseitigen. Und Hass schürt momentan eher das linke Spektrum, was mir persönlich Sorgen bereitet und weshalb ich es nicht mehr unterstütze. Mit ordentlichen Argumenten und Handlungen der Etablierten bräuchte es gar keine AfD.

  6. 132.

    Ich woltte auf die Frauenmarsch Demo aus Überzeugung gehen, kam aber nicht durch, da ich verspätet eintraf. Die U-Bahn hielt einfach nicht mehr am schlesischen Tor, obwohl es nicht voll war. Angekommen bin ich direkt bei der Antifa. Die Hälfte sah nach gescheiterten Existenzen aus, die andere Hälfte hatten ihre Kleinkinder dabei, genau die Sorte Frauen die dann laut schrie, Nazis weg". Die Menge wurde wie erwartet heiß... aggressiv. Einer wurde plötzlich zusammen getreten weil jemand behauptet hätte er wäre eine Nazi.
    Am Abend war ich noch bei der Abschlußkundgebung. ca 300 Menschen waren da. Alles Mütter und Großmütter mit ihren Männern. Altersklasse 30+. Diese Menschen Sorgen sich um sich und ihre Kinder. Wieso muss ich nicht erklären, das ist Evident. Ich selber bin in Moabit groß geworden, ein Bezirk der sich von einem Abeiterviertel in Klein-Istanbul verwandelt hat. Auf Grund der Mieten findet man dort nun auch wieder mehr Studenten, die Leider eher der Antifa zu zuordnen sind.

  7. 131.

    Drehen und wenden sie es doch wie sie es wollen. Hr. Gietingers Recherchen als Drehbuchautor (!) beruhen einzig und allein auf den Aussagen Pabsts. EINER Quelle, der Grund genug hatte die wahren Hintermänner zu decken.

    Sie blamieren sich hier gerade bis auf die Knochen! Wenn das Thema nicht so ernst wäre müßte man darüber lachen.

    Ihr Versuch mich zu diskreditieren ist gründlich nach hinten losgegangen und damit ist diese Auseinandersetzung für mich auch beendet.

    Meine ursprüngliche Antwort war die auf den Versuch den Aufmarsch des rechten Mobs mit einem Zitat von R. Luxemburg in Verbindung zu bringen.

    BTT!

  8. 130.

    Herzlichen Glückwunsch den Gegendemonstranten! Wären alle Deutschen solche aufrechten Demokraten, hätte man diese angeblichen Frauenmärsche, welche auf fadenscheinige Begründungen aufbauen, schon längst im Keim erstickt.

    Hier noch ein Link für alle Gegendemonstranten, der zu weiteren "zivilen Ungehorsam" anregen soll:
    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article173715469/Polizeifahndung-18-Jaehrige-in-Hamburg-vergewaltigt-und-beraubt.html#Comments

  9. 129.

    Sagen Sie mal,ich als nicht gerade mit der Geschichtlichen Vergangenheit bis ins kleinste vertraut, erkenne da nicht einen Unterschied zwischen den Nationalisten, Rechtsextremen und gar Faschisten. Letzterer Begriff ist meines Erachtens eine Zusammenführung dessen, was es aber schon gab.Rosa Luxenburg kämpfte unter anderem gegen die Nationalisten. Die Freikorps waren sowas von faschistoid. Nicht lange und es bildete sich die Nationale Arbeiterpartei“NAP“. Außerdem, was soll dieses Kleinkarierte Gelaber über den Ursprung. Kommen Sie doch mal zurück ins hier und jetzt. Es entbrennt schon wieder in vielen Köpfen der Hass auf Andersdenkende,Ausländer,Homosexuelle,Intellektuelle und ganz besonders der Einzug von Rassisten und Rechtsextreme In den Bundestag. Das gilt es auszumerzen und schleunigst wieder zu dem zurückzufinden, was ich als Basisdemokratie für alle im Land verstehe. Davon sind insbesonders die gr. Volksparteien meilenweit von abgerückt.

  10. 128.

    Das wäre aber schade und weniger lustig, man könnte sich auch über die Hybris und argumentative Hilflosigkeit der moralischen Volksdidaktiker nicht mehr ganz so sonntäglich amüsieren.

  11. 127.

    Ihre Impertinenz kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß Ihre Bemerkungen einer qualifizierten Prüfung nicht standhalten.

    "Geschichtliche Fakten aus unterschiedlichen Quellen"? Ihr Ernst? Bitte machen Sie sich nicht lächerlich. Sie haben ja offensichtlich GAR KEINE Ahnung von dem Thema. Wer hat wo Gietingers akribische Recherchern und Pabsts Aussagen widerlegt? Bitte denken Sie sich nicht irgendwelche Phantasiequellen aus, nur um hier vermeintlich auftrumpfen zu können. Dabei machen Sie eine denkbar schlechte Figur.

    Es gab 1919 keine Faschisten sondern Rechtsextremisten bzw. stramme monarchistische Militärs. Die faschistischen Bewegungen entstanden europaweit erst als REAKTION auf die Demokratisierungsprozesse nach dem Zusammenbrechen der Monarchien. Natürlich gab es hier erhebliche personelle Überschneidungen. Das bestätigt aber noch lange nicht Ihre laienhaften Vorstellungen. Faschismus ist mehr als nur Rechtsextremismus oder Monarchismus.

  12. 126.

    Für jede Frau, die Gewalt von Männern erfahren musste, war diese peinliche Demonstration ein Affront. Kennt die AFD überhaupt die Missstände in den Frauenhäusern?

    Und noch eines zu solchen dumpfen Männergestalten die dort flanieren. Spendiert Ihnen 2-3 Bier und sie wechseln die Straßenseite. Es ist kein Mythos, dass bei AFD-Veranstaltungen, Leute in die Busse gesetzt werden, für ein warmes Essen und ein paar Bier.

    Peinliche Veranstaltung und eine Schande für jede vergewaltigte Frau.

  13. 125.

    Was unterscheidet die Demonstranten? Diese Frauen kommen v. a. aus dem Bürgertum, es sind Deutsche, sie leben nicht von staatlicher Unterstüzung, sie lieben Deutschland, es ist ihre Heimat. Nun, und die Gegendemonstration sind das Gegenteil davon. Mir ist bewusst, dass diese Leute alles daran setzen das ihre Welt so bleibt wie sie ist. Denn sie leben von den Steuerzahlern, vom Bürgertum.

  14. 124.

    Sie schreiben:
    "Sind Sie schon mal auf die Idee gekommen, dass Frauen an sich weniger Bock aufs Polikerdarsein haben und wohlmöglich deshalb andere, weniger ätzende Tätigkeitsfelder beackern? Schauen Sie sich doch geschlechtsunspezifischen Organisationen um, in denen ein hoher Frauenanteil "herrscht". Die Frauen dort wirken durch die Bank weg entweder verbittert, wahlweise unfreiwillig komisch der einfach nur aggressiv."

    Ähem. Zum Vegleich hier mal die Frauenquoten einiger anderer Bundestagsfraktionen:
    SPD: 42 %
    Linke: 54 %
    Grüne: 58 %
    Bundestag gesamt: immerhin 30,9 %

    Und was für "geschlechtsunspezifische Organisationen" meinen Sie genau? Ich kann Ihrer Argumentation nicht ganz folgen.

    Steht Ihr Kommentar letztlich für die Haltung "Frauen an den Herd"?!?

  15. 123.

    Ich soll also statt geschichtlicher Fakten aus unterschiedlichen Quellen einem Regisseur glauben? Wer braucht hier Nachhilfe in Geschichte?

    Natürlich gab es 1919 schon Faschisten auch wenn sie sich anders genannt haben. Neandertaler haben sich zu ihrer Zeit bestimmt auch nicht Neandertaler genannt.

    Aber ich gebe ihnen ein Fleißbienchen. Zumindest ist ihre Art der Geschichtsklitterung nicht ganz so plump wie die ihrer Mitstreiter.

    Oder wollen sie abstreiten dass die Ziele, Methoden und sogar die Gesinnung dieser Freikorps faschistisch waren? Das sich viele dieser Freikorps später den Nazis anschlossen?

  16. 122.

    Verdienen diese Heijos eigentlich so viel Aufmerksamkeit, wie ihnen hier "geschenkt" wird? Würde es nicht alle Rechtsausleger - auch Foristi hier - viel mehr ärgern, wenn wir Gegner nicht reagieren würden?

  17. 121.

    Auch hier liegen Sie wieder mehrfach falsch. Faschisten gab es 1919 in Deutschland noch nicht. Das ausgerechnet Sie von Geschichtsklitterung sprechen, ist Realsatire. Bitte lesen Sie mal ein Geschichtsbuch.

    Die sich wiederholenden Angaben Waldemar Pabsts über die Zustimmung von Gustav Noske (SPD) mit Friedrich Ebert (SPD) im Hintergrund sind absolut glaubwürdig. Sie stehen zudem in auffälliger Übereinstimmung zum EBERT-GROENER-PAKT, zur unverblümten Forderung des SPD-Blattes "Vorwärts", Luxemburg und Liebknecht zu ermorden und zum erweiterten Schießbefehl, der von Noske ("einer muß der Bluthund sein") freigegeben wurde und sogar das Standrecht außer Kraft setzte.

    Wer genau bestreitet die Glaubwürdigkeit von Pabsts Aussagen? Da kommen doch - aus naheligenden Gründen - nur irgendwelche SPD-Parteisoldaten in Frage. Das kann niemand ernst nehmen.

    Lesen Sie einfach mal Gietinger. Dann sollten Sie es begreifen. Eigentlich.

  18. 120.

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Auch enge Leggins erlauben kein Getatsche und die Auslegung als Freiwald. Die Welt ist super vernetzt und jeder kann sich informieren, was es in anderen Ländern an Gepflogenheiten gibt. Entweder kann ich mich dem anpassen oder nicht.

  19. 119.

    Wenn man gegen Sexismus und speziell sexualisierte Gewalt, v.a. an Frauen, demonstrieren will, klingt das erstmal sehr nach Gleichwertigkeit und -berechtigung - erstmal. Aber wie an anderer Stelle z.B. "#120db" seitens IB und Co. geht es hier überhaupt nicht um Freiheit, Selbstbestimmung, Menschenrechte der Betroffenen - sie werden lediglich zu Angstszenarien instrumentalisiert und funktionalisiert, auf emotionalisierende u. personalisierende Weise. Sie sind es also den Rechten nicht einmal wert, für sich selbst reden zu können, sondern dienen hier insbesondere antimuslimischem Rassismus.

    Über 90% sexualisierter Gewalt gehen nicht v. Geflüchteten aus, womit fraglich bleibt, warum die Rechten diese Hauptlast der Taten durch Menschen, die i.d.R. hier geboren wurden, ausblenden. Achso, an Verbesserung der frauenrechtlichen Lage ist man gar nicht interessiert. Ja dann, schönen Dank fürs Gespräch...

  20. 118.
    Antwort auf [Sarah Maram] vom 18.02.2018 um 12:54

    Wer in ein anderes Land geht, sollte bereit sein, sich auf andere Gepflogenheiten einzustellen.

Das könnte Sie auch interessieren

13.10.2018, Berlin: Der Zug der Demonstration gegen Rassismus und Rechtsruck mit dem Motto «Unteilbar» geht auf der Leipziger Straße am Gebäude des Bundesrates vorbei (Quelle: Christoph Soeder/dpa).
dpa

Teilnehmerzahlen bei großen Demos - Wie man sie zählt

Die "Unteilbar"-Kundgebung war die größte in Berlin seit vielen Jahren, das steht fest. Wie groß genau, allerdings nicht - die Veranstalter zählten 242.000 Teilnehmer, die Polizei nannte keine exakte Zahl. Wie berechnet man so große Gruppen überhaupt? Von Sebastian Schneider