Blick auf den Eingangsbereich der Gedenkstätte Sachsenhausen
Audio: Brandenburg aktuell | 25.02.2018 | Oliver Meurers | Bild: dpa

Fachgerechte Lagerung des Archivbestands - Gedenkstätte Sachsenhausen eröffnet neues Depot

In der Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg (Oberhavel) ist am Sonntag ein neues Depot für die umfangreiche Sammlung eröffnet worden.

Zum Bestand des Archivs gehören rund 35.000 Objekte und 430 Regalmeter Archivmaterial. Unter den Objekten befinden sich Häftlingskleidung, selbst gefertigte Gegenstände, aber auch Kunstwerke, Fotos und Dokumente.

Teile der Sammlung nun in klimatisierten Räumen

Nachdem die Sammlungen bis 1993 im Keller der ehemaligen Häftlingsküche dem Verfall preisgegeben gewesen seien, wurden sie nach Gründung der Stiftung vor 25 Jahren gesichert und provisorisch im ehemaligen Kino der Gedenkstätte untergebracht. Das neue Depot entstand nun in eine Gebäude, das 1941 errichtet worden und Teil des KZ war.

In dem neuen Depot soll die Sammlung nun langfristig unter modernen konservatorischen Bedingungen aufbewahrt und für die Nachwelt dauerhaft erhalten werden. Besonders sensible Objekte werden in klimatisierten Bereichen untergebracht.

Im Konzentrationslager Sachsenhausen waren zwischen 1936 und 1945 über 200.000 Menschen gefangen. Zehntausende starben durch Hunger, Zwangsarbeit oder Misshandlungen, tausende wurden ermordet.

Kommentar

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2 Kommentare

  1. 2.

    Die Ministerin hat wegen Krakheit ihren Vertreter geschickt. Also war sie nicht anwesend. Es hat auch ein Auszug aus der Rede von Prof.Morsch gefehlt. Für die Berichterstattung Note ungenügend.

  2. 1.

    Liebe Rbb Team, der Vollständigkeit halber sollte auch an die 60000 Inhaftierten und 12000 Toten erinnert werden, die ab 1945 bis 1950 unter sowjetischer Verantwortung dort litten.

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