Ein Einbahnstraßen-Schild und ein Umleitungsschild vor einer Straßenbaustelle in Potsdam (Quelle: imago/Martin Müller)
Video: Brandenburg Aktuell | 14.03.2018 | Stefan Sperfeld | Bild: imago/Martin Müller

Etat für 2018 erhöht - Brandenburg steckt 30 zusätzliche Millionen in den Straßenbau

Brandenburg will in diesem Jahr mehr Geld in Straßenbauprojekte investieren - unter anderem wegen gestiegener Baukosten. Besonders bei Ortsdurchfahren besteht Handlungsbedarf, hier sind fast zwei Drittel in einem schlechten Zustand.

Das Land Brandenburg plant, in diesem Jahr mehr als 480 Millionen Euro in Straßenbauprojekte zu investieren. Im vergangenen Jahr lag das Budget des Landesbetriebs Straßenwesen noch bei 450 Millionen Euro.

Mit Erhöhungen des Landes und des Bundes wurden allerdings bis Dezember 505 Millionen Euro ausgegeben. Diese Zahlen nannte Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) am Mittwoch in Potsdam. Sie rechne damit, dass der Etat auch dieses Jahr unter anderem durch Geld vom Bund steige.

60 Prozent der Ortsdurchfahrten in schlechtem Zustand

"In diesem Jahr setzen wir mehr Geld ein als im Jahr zuvor, es stehen aber etwas weniger Bauvorhaben als 2017 auf der Liste", so Schneider. Mehrere große und umfangreiche Projekte seien 2018 geplant, etwa Erhaltungsmaßnahmen auf Autobahnen. Auch gestiegene Baukosten führte Schneider als Grund für den höheren Straßenbauetat an.

Insgesamt stehen in diesem Jahr 153 Projekte auf dem Plan, 2017 waren es 157. Zu den Vorhaben zählt der Bau von Ortsumgehungen und Radwegen. Besonderen Handlungsbedarf sieht Schneider bei Ortsdurchfahren, diese seien zu etwa 60 Prozent in einem schlechten Zustand, sagte die Ministerin.

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