In Berlin haben drei Unbekannte zwei Kippa tragende Männer antisemitisch beschimpft und einen der Männer mit einem Gürtel geschlagen. (Quelle: rbb aktuell)
Video: Abendschau | 18.04.2018 | Everwien, Andrea/Trocoli-Castro, Marcel | Bild: rbb aktuell

Antisemitischer Vorfall in Berlin - Unbekannter attackiert Kippa tragenden Mann mit Gürtel

Brutaler Angriff in Berlin: In Prenzlauer Berg haben Unbekannte zwei Kippa tragende Männer beschimpft und einen der beiden mit einem Gürtel geschlagen. Im Internet kursiert ein Video der antisemitischen Attacke.

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Drei Unbekannte haben in Berlin zwei Kippa tragende Männer auf offener Straße beschimpft und angegriffen. Wie die Polizei rbb|24 bestätigte, waren der 21-jährige Israeli und sein 24-jähriger deutscher Begleiter am Dienstagabend am Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg unterwegs, als die drei Täter die beiden Männer zunächst beleidigten. Einer aus der Gruppe habe dann einen Gürtel genommen und angefangen, auf den 21-Jährigen einzuschlagen.

Der Polizei zufolge wurde der Schläger von einem seiner Begleiter von weiteren Angriffen abgehalten. Das Trio flüchtete. Eines der beiden Opfer wollte die Gruppe nach Polizeiangaben noch verfolgen, wurde dann aber von dieser mit einer Glasflasche angegriffen, jedoch nicht getroffen. Eine Zeugin sei dazwischen gegangen und habe weitere Schläge des Täters verhindert, so die Polizei. 

Der Staatsschutz sei eingeschaltet und fahnde nach den unbekannten Tätern, hieß es weiter.

Angegriffener Israeli: Attacke kam ohne jeden Streit

Der 21-jährige Israeli erzählte dem israelischen Fernsehen am Mittwoch, dem Vorfall sei kein Streit vorausgegangen. Er sei am Vorabend mit seinem 24 Jahre alten deutscher Begleiter in Prenzlauer Berg "ganz normal auf der Straße gegangen - wir haben mit niemandem gesprochen".

Dann hätten drei Männer plötzlich angefangen, sie zu beschimpfen. Erst hätten sie sie ignoriert, aber als die Beschimpfungen weitergingen, habe der Freund ihnen gesagt, sie sollten damit aufhören: "Dann wurden sie sauer, einer von ihnen rannte auf mich zu."

Dem rbb sagte der Israeli am Mittwoch, dass er selbst kein Jude sei und die Kippa erst vor einigen Tagen als ein Geschenk eines Freundes aus Israel bekommen habe. Nach eigener Aussage habe mit dem Tragen der Kippa nur testen wollen, ob es wirklich so gefährlich ist, in Berlin eine Kippa zu tragen, wie es sein Freund aus Israel behauptet hatte.

Video zeigt den Angriff

Ein im Internet verbreitetes Video zeigte einen jüngeren Mann, der mit einem Gürtel zuschlägt und "Jahudi" ruft - das Wort bedeutet in mehreren Sprachen "Jude". Zudem zeigt das Video rote Striemen auf dem Körper des Opfers, die mutmaßlich durch die Schläge mit dem Gürtel entstanden sind.

Der Israeli soll die Tat gefilmt haben. Polizeisprecher Michael Gassen bestätigte am Mittwoch rbb|24, dass Videomaterial vorliege und momentan geprüft werde. Verbreitet wurde das Video unter anderem auf dem Twitter-Kanal des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus.

"Mir war sofort klar, dass es wichtig ist, das zu filmen", sagte der Israeli dem Fernsehsender. "Weil ich dachte, dass man ihn nicht fassen kann, bis die Polizei kommt." Er hoffe, dass die Polizei mit dem Videomaterial etwas habe, "womit sie den Typen finden kann".

Zentralrat sieht "Bedrohungspotential" für Juden

Die Tat rief am Mittwoch große Empörung hervor. Der Präsident des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, sieht angesichts des jüngsten antisemitischen Vorfalls in Berlin vor allen in Städten ein "Bedrohungspotenzial" für Juden. Es sei offensichtlich zunehmend problematisch, sich offen als Jude erkennen zu geben, sagte Schuster am Mittwoch in Berlin. Wichtig sei es jetzt, den Täter zu fassen und herauszufinden, was ihn antisemitisch geprägt habe - und nicht nur einfach zu schauen, ob er "eventuell muslimisch oder nicht-muslimisch" sei.

Der Sprecher des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus, Levi Salomon, erklärte, es sei unerträglich anzusehen, dass ein junger jüdischer Mann auf offener Straße im gut situierten Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg angegriffen werde, weil er sich als Jude zu erkennen gebe. "Das zeigt, dass jüdische Menschen auch hier nicht sicher sind", so Salomon.

Jüdisches Forum spricht von "offenem Kampf"

Levi Salomon, Sprecher des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus sagte dem rbb im Interview: "Mir ist übel geworden. Wir haben immer wieder gehört, jüdische Menschen sind nicht sicher in Deutschland, wenn sie in Problembezirke gehen, da dürfen sie nicht mit Kippa laufen, obwohl das immer von allen Seiten bestritten wurde."

Sogar das Jüdische Forum habe zuvor eine Empfehlung gegeben, keine Kippa zu tragen, weil das gefährlich werden könnte, so Salomon weiter. Nach dem Vorfall im gut situierten bürgerlichen Viertel Prenzlauer Berg sehe er das anders: "Jetzt ist es ein offener Kampf und wir müssen uns dagegenstellen. Jetzt müssen wir zeigen, wir sind Juden, wir leben hier, das ist unsere Stadt!"

Levi Salomon im rbb-Interview

Der Kampf gegen antisemitische Ausschreitungen muss gewonnen werden

Angela Merkel (CDU)

Merkel: Kampf dem Antisemitismus

Es sei ein "schrecklicher Vorfall", sagte die Kanzlerin am Mittwoch in Bad Schmiedeberg nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer.

Die Kanzlerin verwies darauf, dass es sowohl unter deutschen Staatsbürgern als auch unter Arabischstämmigen Antisemitismus gebe. Dagegen müsse "mit aller Härte und Entschlossenheit" vorgegangen werden.

Berliner Politiker verurteilen Angriff

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) verurteilte die Tat ausdrücklich. "Antisemitismus gehört nicht zum Berlin, in dem wir leben wollen", teilte Müller am Mittwoch mit. Er sei dankbar, dass jüdisches Leben in der Stadt wieder sichtbar sei. Innensenator Andreas Geisel (SPD) nannte den Vorfall auf Twitter beschämend und nicht hinnehmbar. Der SPD-Politiker schrieb, die Menschen sollten in Berlin sicher leben - unabhängig von ihrem Glauben und ihrer Weltanschauung.

Die Berliner CDU forderte vom rot-rot-grünen Senat, "endlich repressiv wie präventiv entschlossen tätig zu werden". Dass sich jüdische Berliner nicht mehr sicher fühlen könnten, dafür sollte sich der Senat schämen, erklärte die integrationspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Cornelia Seibeld.

Justizministerin Katarina Barley (SPD) verurteilte den Vorfall scharf: "Es ist unerträglich, wenn Juden in Deutschland auf offener Straße, mitten in Berlin, angegriffen werden. Das ist eine Schande für unser Land", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Täter müssten unmittelbar zur Rechenschaft gezogen werden. "Wir müssen alles tun, um jüdisches Leben in Deutschland zu schützen", sagte die Ministerin.

Übergriff in Berlin bereits im Dezember

In Berlin haben sich judenfeindliche Angriffe zuletzt gehäuft. Die Recherche- und In­fomationsstelle An­ti­semitismus meldet, dass sie vergangenes Jahr knapp 950 Vorfälle erfasst hat - das seien gut 60 Prozent mehr als im Jahr davor. Am Mittwoch trifft sich die Kultusministerkonferenz mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland, um über Übergriffe gegen Juden an Schulen zu sprechen.

Im Dezember sorgte ein Video für Aufsehen, in dem ein jüdischer Restaurantbesitzer in Berlin-Schöneberg von einem Deutschen antisemitisch beschimpft wurde.

Kommentar

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183 Kommentare

  1. 183.

    Käseblätter? Sorry dass die Mottenpost als konservative Zeitung aber durchaus seriöse Zeitung nicht in ihre Filterblase passt.

  2. 182.

    Ihr Ernst? Sie wollen mit Käseblättern gegen wissenschaftliche Studien antreten, die der Bundestag in Auftrag gegeben hat? Mein Beileid.

    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw25-de-antisemitismusbericht/509752

    Also noch mal ganz langsam zum Mitmeißeln:

    "Rund 20 Prozent der Befragten ordneten die Täter von versteckten Andeutungen und verbalen Beleidigungen und 25 Prozent von körperlichen Angriffen als linksextrem ein. Als rechtsextrem wurden 15 Prozent der versteckten Andeutungen bzw. 19 Prozent der Beleidigungen und körperlichen Angriffe eingestuft. Rund ein Viertel der Befragten gab an, die versteckten Andeutungen bzw. Beleidigungen seien christlich-religiös motiviert. Besonders häufig wurden muslimische Personen als Täter angegeben: 48 Prozent der versteckten Andeutungen, 62 Prozent der Beleidigungen
    und 81 Prozent der körperlichen Angriffe gingen nach dieser Einschätzung von muslimischen Personen aus." (Drucksache 18/11970 des Dt. Bundestages, S. 115)

  3. 181.

    Warum sollte mir das nicht passen? Lesen sie den ersten Satz #179 nochmal und versuche sie ihn zu verstehen, auch wenn es schwer fällt.

    Und warum sollte ich die Anweisungen von RG wie man politische Gegner diffamiert befolgen?

    Wie man sieht und liest steht ihnen RG doch näher als mir. Liest sich als wenn sie das buchstabengetreu befolgen. Mit dem gleichen Ziel.

    Also mal wieder das "nette" Spielchen mit den verdrehten Vorzeichen. Scheint eine beliebte Masche unter Rechten zu sein, so oft wie sie sie anwenden.

  4. 180.

    Na, die von Ihnen zitierten Arbeitsanweisungen haben Sie ja bestens verinnerlicht und halten sich penibel daran.
    Dann könnten wir ja jetzt, wo das auch geklärt ist, zum Thema des Artikels zurück kommen: ein Kriegsflüchtling hat hier einen Andersgläubigen aus mutmaßlich niederen Beweggründen attackiert, damit dem Ruf friedlicher Flüchtlinge massiv geschadet, genau so wie dem Ruf unseres Landes. Und das alles ist nicht hinnehmbar und muss daher klar benannt werden, auch wenn es Ihnen mal wieder nicht passt.

  5. 179.

    Ich relativiere, im Gegensatz zu ihnen bei "rechter" Gewalt, keine Gewalt von Migranten PUNKT

    Das gleiche gilt für ihre Sockenpuppen/Stichwortgeber. Sie benutzen diesen Angriff um hier fremdenfeindlich zu hetzen und spielen sich in der Maske des empörten Biedermanns auf.

    BTT

  6. 178.

    https://www.morgenpost.de/politik/article213397327/Vier-antisemitische-Straftaten-pro-Tag-im-Jahr-2017.html

    https://www.tagesspiegel.de/politik/hass-gegen-juden-in-deutschland-pro-tag-im-schnitt-vier-antisemitische-straftaten/20949750.html

    Merkwürdigerweise wird "ihr" Beleg als erstes von Tichys Einblick, dem neurechten Kampfblatt, verlinkt. So ein Zufall aber auch!

    Verkaufen sie uns doch nicht für blöd!

  7. 176.

    Für Fake News und Relativierungen von ("rechter") Gewalt sind schon sie und ihresgleichen zuständig.

    Btw. benehmen sie sich wie aus dem Lehrbuch von RG, haben sie es schon zum Rekruten geschafft?

    "Ziel ist es dabei nicht unbedingt, die „verbohrten“ Gegner mit Argumenten zu überzeugen, sondern zu provozieren, zu demütigen und auch – so das Gegenüber sich als resistent für derlei Taktiken erweist – zu beleidigen. Auch fährt man die Strategie, sich auf sozialen Medien als Flüchtlinge auszugeben, die öffentlich behaupten, dass beispielsweise in Syrien kein Krieg mehr herrsche."

    Hier nutzt man diesen Vorfall um gegen Migranten zu hetzen, nur eine Variante also.

  8. 175.

    Im Tagesspiegel wurde vor längerer Zeit genau dasselbe berichtet. Also wenn man jüdische Symbole zeigt (waren bei denen Journalisten), wird man im Straßenleben angegriffen. Das ist übrigens eine der häufigsten Täterrechtfertigungen für Gewalt: Ich fühlte mich provoziert, der hat mich angeschaut. Da musste ich mich verteidigen und zuschlagen.

  9. 174.

    Das ist pure Verleugnung. Was soll so etwas in Internetforen? Es tut mir ja sehr leid, wenn Sie den Realitätscheck eben nicht hinbekommen, aber täglich möchte ich das nicht lesen müssen. Ihr Problem.

  10. 173.

    Der Einzige der hetzt sind Sie, merken Sie das wirklich nicht? Das Schwarz auf Weiß wurde Ihnen geliefert, es passt aber nicht in Ihr Bild und wird deswegen konsequent ignoriert. Ist schon klar, dass Sie das absichtlich tun, aber es bekommt zunehmend komische Züge. Wenn selbst eine Studie des Bundestages von Ihnen negiert wird, erübrigt sich dann hier auch die weitere Diskussion über diese Studie. Die Sachlage bleibt trotzdem wie sie ist. Es gibt die rechten Straftäter, die Sie für Ihre Daseinsberechtigung offenbar brauchen, ja, unumstritten. Es gibt aber auch nicht unwesentlich die Anderen, die in der Kriminalstatistik nicht separat ausgewiesen werden. Das zu verstehen bedarf aber auch des Willens es zu verstehen.

  11. 172.

    Die genannte Drucksache des Bundestages gibt eine wissenschaftliche Studie von 2016 wieder. Wenn Sie googeln könnten, hätten Sie das PDF-Dokument und den betreffenden Abschnitt auf Seite 115 schon längst gefunden. Leider kann ich Ihnen das Googeln nicht beibringen. Vielleicht versuchen Sie es mal mit einem VHS-Kurs, damit Ihnen sowas nicht noch mal passiert.

    Interessant sind übrigens auch die Feststellungen zu Verteilung links/rechts. Laut Studie kommen die antisemitischen Attacken eher von links als von rechts aber in der Hauptsache aus dem muslimischen Umfeld:

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/119/1811970.pdf

    Daß Ihnen als Regierungssprecher das nicht gefällt, ist Ihr Problem. "Widerlich" sind hier einzig allein Ihre penetranten Fake News und Relativierungen.

  12. 171.

    Sie meinen also ihre Pseudobelege wären wissenschaftliche Studien?

    Zeigen sie mir doch mal schwarz auf weiß von wem die meisten antisemitischen Straftaten, die auch bewiesen werden konnten, begangen wurden.

    Es ist einfach widerlich wie sie und ihresgleichen das Thema Antisemitismus mißbrauchen um fremdenfeindlich zu hetzen.

  13. 170.

    Man kann das Video auch anders interpretieren. Man könnte genausogut meinen, dass der junge Mann auf den Filmer losgegangen ist, weil er nicht um sein Einverständnis gebeten wurde und er sich deshalb in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt fühlte (das Recht auf das eigene Bild)

  14. 168.

    Danke für den Kommentar , kann ich nur beipflichten.

  15. 167.

    Merkel sollte mit Kampfparolen vorsichtig umgehen, sonst tobt hier tatsächlich demnächst ein offener Kulturkampf unter bürgerkriegsähnlichen Vorzeichen. Womit wir es zu tun haben, ist eine Art Stellvertreterkrieg. Einige Muslime nehmen sich hier offenkundig das Unrecht heraus, ihr Mütchen an jüdischen Mitbürgern kühlen, von denen sie wohl den Eindruck haben, sie seien ihnen überlegen. Die Schläger sind mit Sicherheit nicht die hellsten Leuchten unter Gottes schöner Sonne, weil ihre Elternhäuser kaum Wert auf Bildung legen, weil die "Einwanderungspolitik" ein Desaster war und ist, weil die Bildungspolitik versagt hat, weil das Ressentiment gegenüber Muslimen seit den 60er Jahren zunimmt, weil der ausschließlich konsumorientierte Neoliberalismus Menschen verrohen lässt usw. usf.
    Für Frau Merkel ist also ein solche platte, gedankenlose Aussage im Kampf-Modus der einfachste Weg, das Problem anzugehen, ohne es aber auch nur im Ansatz zu lösen. Gefährliches Bla bla ...

  16. 166.

    So ein Vorfall, gleichgültig ob einer Jude war oder nicht ist einfach widerwärtig und nicht hinnehmbar, besonders nicht in Deutschland.
    Das zeigt mir wieder ganz deutlich, daß der "Islam nicht zu Deutschland gehört", auch wenn Merkel und andere dies immer wieder sagen.
    Jetzt ruft Merkel zum Kampf gegen den Antisemitismus auf, d. h. nach meinem Verständnis, daß alle umgehend mit nicht deutscher Staatsbürgerschaft umgehend abgeschoben werden müßten, die gegen die jüdische Bevölkerung, gleichgültig ob aufgrund von körperlichen Angriffen oder antisemitischen Haßparolen vorgehen. Ich bin einmal gespannt, was jetzt passiert, wahrscheinlich haben wir diese noch in 10 Jahren bei uns und noch einige mehr.

  17. 164.

    Wieder mal Merkel-Textbausteine.

    Dabei liegt die Ursache zumindest dieser Form von Antisemitismus auf der Hand. Das Video zeigt, wie einer der mutmaßlichen Täter mit einem Gürtel auf den Filmenden einschlägt und ihn wiederholt als „Yahudi“ (arabisch für „Jude“) bezeichnet.

    Merkel ruft zum „Kampf gegen antisemitische Ausschreitungen“ auf. Vielleicht hängt es zusammen mit der Fehlfunktion eines anderen Textbausteins von Merkel, vor einem Jahr. Da kündigte Merkel eine „nationale Kraftanstrengung“ bei Abschiebungen an – aber es werden immer weniger Abgelehnte abgeschoben.

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