Ein Politiker und vor ihm auf dem Tisch eine deutsche und eine isrealische Nationalfahne (Quelle: Imago / Thomas Koehler)
Bild: imago stock&people

Anlässlich des Staatsjubiläums - Brandenburger Landtag gründet Freundeskreis Israel

Im Brandenburger Landtag soll ein Freundeskreis Israel entstehen. Aus Anlass des 70. Jahrestags der Gründung des Staates Israel solle die Solidarität Deutschlands auch im Landesparlament bekräftigt werden, heißt es in einem am Dienstag vorgelegten Gründungsdokument.

Initiatorinnen des parteiübergreifenden Freundeskreises sind die CDU-Abgeordnete Barbara
Richstein und die Linken-Abgeordnete Andrea Johlige. Es gehe um ein Signal gegen Antisemitismus in Deutschland, erklärte Linksfraktionschef Ralf Christoffers. An diesem Mittwoch will Israels Botschafter Jeremy Issacharoff im Landtag sprechen.

Auch die AfD will sich anschließen

Auch die AfD-Fraktion kündigte ihre Bereitschaft zur Mitarbeit an. Sie habe die Einladung der anderen Fraktionen "gern und aus voller Überzeugung" angenommen, sagte der Fraktionsvorsitzende Andreas Kalbitz. "Der Holocaust als singuläres Verbrechen in der deutschen Geschichte verpflichtet zur Solidarität mit Israel", sagte der AfD-Politiker.

Seine Fraktion sei daran interessiert, "die Erinnerungskultur an den Nationalsozialismus wachzuhalten". Die Auseinandersetzung mit den dunkelsten Kapiteln der deutschen Geschichte gehöre für ihn zur Erinnerungskultur, so Kalbitz.

Sendung: Inforadio, 24.04.2018, 14 Uhr

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