Freitagsgebet unter Leitung von Imam und Vorsitzender der Neuköllner Begegnungsstätte NBS Mohamed Taha Sabri (Quelle: imago/Christian Schroth)
Bild: imago/Christian Schroth

Erwähnung im Verfassungsschutzbericht - Neuköllner Moscheeverein NBS scheitert mit Klage

Der Moscheeverein "Neuköllner Begegnungsstätte" (NBS) aus Berlin ist nach Informationen des rbb mit seiner Klage gegen den Berliner Verfassungsschutz gescheitert.

Der Verein hatte vor dem Berliner Verwaltungsgericht dagegen geklagt, dass er im Verfassungsschutzbericht erwähnt wird. Dem widersprachen die Richter nun. Zur Begründung hieß es, die NBS unterhalte nachweislich Kontakte zur "Islamischen Gemeinschaft in Deutschland", die als größte Organisation von Anhängern der Muslimbruderschaft in Deutschland gilt. Es sei daher nicht zu beanstanden, beide Organisationen dem Spektrum des "legalistischen Islamismus" zuzuordnen.

Sendung: Inforadio, 26.04.2018, 14.20 Uhr

Kommentar

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2 Kommentare

  1. 2.

    Na mal sehen ob sie das auch noch sind wenn endlich die gesamte AfD beobachtet wird und nicht nur einzelne Abgeordnete dieser "Partei". ;-)

  2. 1.

    Gut das die Klage scheiterte. Ich bin froh , dass es den Verfassungsschutz gibt !

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