Alexander Straßmeir, designierter Leiter des Landesamtes für Flüchtlinge, aufgenommen am 24.0.3.2014 (Quelle: Jörg Carstensen / dpa)
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Alexander Straßmeir folgt Claudia Langeheine - CDU-Politiker soll Landesamt für Flüchtlinge leiten

Der ehemalige Justiz-Staatssekretär Alexander Straßmeir soll künftig das Berliner Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) leiten. Der Senat hat am Dienstag beschlossen, dass Straßmeir "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" zum Präsidenten des LAF ernannt werden solle, sagte die Sprecherin der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Regina Kneiding.

Das Landesamt für Flüchtlinge selbst bestätigte die Personalie am Mittwoch per Twitter. Die Zustimmung der Gremien stehe jedoch noch aus.

Straßmeier war 2016 in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden

Der 54-jährige CDU-Politiker Straßmeir war von Januar 2012 bis Ende 2016 Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz unter Senator Thomas Heilmann (CDU). Nach dem Regierungswechsel von Rot-Schwarz zu Rot-Rot-Grün war Straßmeier im Dezember 2016 in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden.

Straßmeir war in den vergangenen Wochen bereits als Nachfolger von Claudia Langeheine gehandelt worden. Die bisherige LAF-Präsidentin hatte ihren Posten Ende April im Einvernehmen mit Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) geräumt. Als Grund wurden unterschiedliche Vorstellungen über die Weiterentwicklung der Behörde angegeben. Zwei Mal hatten sich Mitarbeiter der neu geschaffenen Behörde in einem Brandbrief über Chaos und Überlastung beschwert.

Langeheine war weniger als zwei Jahre im Amt.   

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2 Kommentare

  1. 2.

    Mit 52/53 Jahren in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden!!
    Herzlichen Glückwunsch!!! Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Arbeitnehmer, die bis 65/67 Jahren ihrem beruflichen Tagwerk nachgehen (müssen)!! Gab's zeitnah keine andere Verwendung für den Herrn Staatssekretär????

  2. 1.

    Ich kann den Mitarbeitern/innen nur die Daumen drücken, dass es für sie mit der neuen Leitung besser klappt. Es reicht einfach nicht, eine Stelle zu besetzen.
    Stelleninhaber müssen ihrer Aufgabe auch gewachsen sein, sonst sind es wieder die Mitarbeitenden, also die " an der Front" , die das ausbaden müssen.

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