Die Pressekonferenz der AfD am 08.05.2018 mit leeren Stühlen. (Quelle: rbb)
Video: rbb|24 | 08.05.2018 | Bild: rbb

Sanktionen gegen "Bild"-Reporter - Frageverbot durch AfD: Journalisten verlassen Pressekonferenz

Eklat im Brandenburger Landtag: Bei einer Pressekonferenz entzog die AfD-Fraktion einem "Bild"-Reporter am Dienstag das Fragerecht. Aus Protest verließen die Journalisten den Raum. Die Landespressekonferenz nannte das Vorgehen der AfD "absolut inakzeptabel".

Das Frageverbot für einen Reporter der "Bild"-Zeitung hat am Dienstag auf einer Pressekonferenz der AfD-Fraktion zu einem Boykott durch die anwesenden Journalisten geführt. Nach der Ankündigung eines AfD-Sprechers, "heute keine Fragen der 'Bild'-Zeitung zuzulassen", verließen die Journalisten geschlossen den Raum. Die AfD-Fraktion brach die Veranstaltung im Brandenburger Landtag daraufhin ab.

Kritische Fragen zu Kalbitz

Als Grund für das Frageverbot nannte der AfD-Sprecher die Pressekonferenz vor zwei Wochen, auf der der "Bild"-Reporter unter anderem kritische Fragen zu AfD-Fraktionschef Andreas Kalbitz gestellt hatte. Dabei ging es um frühere Kontakte, die Kalbitz zur rechtsextremen und inzwischen verbotenen "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ) unterhalten haben soll.

Die AfD warf dem Journalisten unter anderem vor, "unsachlich" gewesen zu sein. Am Dienstag war bei der AfD-Fraktion von "Fragen unterhalb der Gürtellinie" die Rede. Hintergrund des Streits war die geplante Gründung eines Freundeskreises Israel im Landtag, an dem sich die AfD nach eigenem Bekunden beteiligen wollte.

Nach Recherchen des Magazins Kontraste hatte Kalbitz 2007 an einem sogenannten Pfingstlager der HDJ teilgenommen. Das HDJ-Treffen fand in Eschede auf einem Bauernhof statt. Es war ein mehrtägiges Lager mit Frühsport, Brauchtumsveranstaltung und "germanischem" Mehrkampf. Kalbitz erklärte später, er sei "als Gast" dort gewesen, um sich das einmal anzuschauen.

Scharfe Kritik von Landtagspräsidium und Landespressekonferenz

Landtagspräsidentin Britta Stark erklärte zu dem Vorfall: "Der Entzug des Fragerechts für einen "Bild"-Reporter in der Pressekonferenz der AfD-Fraktion ist ein beispielloser Vorgang. Zur Demokratie und zum guten Stil gehört es, Fragen von Journalisten zuzulassen." Die Landespressekonferenz - ein Zusammenschluss von Journalisten, die über Brandenburg, die Arbeit der Landesregierung, des Landtages und der Parteien berichten - kritisierte das Frageverbot als "schwerwiegenden Eingriff in die Pressefreiheit und absolut
inakzeptabel".

So sehr die Moderation einer Pressekonferenz zulässig und zuweilen auch notwendig sei, so wenig sei es möglich, Journalisten bereits zu Beginn das Fragerecht zu entziehen, hieß es in einer Stellungnahme. Und weiter: "Wir begrüßen, dass die anwesenden Kollegen heute den Raum verlassen haben, und bitten unsere Mitglieder, nur dann an Terminen der Alternative für Deutschland teilzunehmen, wenn alle anwesenden Journalisten ein Fragerecht haben."

AfD-Politiker: Medienvertreter ein "Kindergarten"

Linksfraktionschef Ralf Christoffers sagte, die Pressefreiheit sei durch das Grundgesetz geschützt. "Dabei dürfen weder Sympathie oder Antipathie für die jeweiligen Journalisten oder ihre Redaktionen eine Rolle spielen, noch eine Auswahl von 'genehmen und nicht genehmen Fragen'." Auch die anderen Fraktionen kritisierten das Verhalten der AfD.

Die AfD-Fraktion kommentierte den Boykott in einem Video auf Facebook. Der parlamentarische Geschäftsführer Andreas Galau meinte darin: "Dazu kann ich nur sagen, dass es eher ein Kindergarten ist als eine wirklich professionell arbeitende Presse." Das "unprofessionelle Verhalten unserer örtlichen Presse" kenne man schon. Vize-Fraktionschefin Birgit Bessin ergänzte, man hoffe, dass die Journalisten beim nächsten Mal wieder "neutral und unvoreingenommen" über die Themen der AfD berichten würden.

Seit 2014 immer wieder Konflikte mit der AfD

Seit ihrem Einzug in den Landtag im September 2014 kam es immer wieder zu Eklats rund um die AfD - auch in den Plenarsitzungen. So hatte Kalbitz etwa einmal einen Teil der Haushaltsrede eines CDU-Abgeordneten am Rande einer Sitzung als "Goebbels für Arme" bezeichnet. Weil Kalbitz daraufhin von der Debatte ausgeschlossen wurde, verließ die gesamte Fraktion aus Protest den Saal.

Kommentarfunktion am 12.05.2018, 13.30 Uhr geschlossen

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Sendung:  Brandenburg aktuell, 08.05.2018, 19.30 Uhr

140 Kommentare

  1. 140.

    Da fällt mir nur ein Zitat von Joseph Conrad ein: " Einem Blöden Menschen nützt es überhaupt nichts, ihm dauernd zu sagen, daß er blöd ist, weil er viel zu blöd ist, das zu begreifen "

  2. 139.

    Da das ja scheinbar auf mich gemünzt ist,du unbedingt noch eine haltlose Unterstellung dazugeben musst und scheinbar nicht das beste Gedächtnis hast,nochmal für dich: Ich habe mit der AfD nichts am Hut und bin links. Ich hab auch keine Ahnung,wie du auf die jetzt kommst.

    "Never argue." passt besser..

  3. 138.

    Manchmal habe ich den Eindruck dass Mark Twain die AfD Fans schon gekannt hat.

    "Never argue..."

  4. 137.

    Interessant bzw erschreckend ist aber auch,wie bereitwillig die Herde das Totschlagargument VT in die Diskussionskultur mit aufnimmt. Für mache ist es sogar das einzige Argument.

  5. 136.

    Hehe,hab ich mir schon gedacht,dass da nur heiße Luft kommt,denn auch 127 interpretiert einfach nur irgendwas in die Aussage hinein. In einer Schwarz-Weiß-Welt lebt es sich halt so schön einfach.

  6. 135.

    Die Antwort finden Sie unter 127, von Immanuel. Ansonsten Google Sie unter Aluhut und Verschwörungstheorien.

  7. 134.

    "Merken Sie es gar nicht welchen,- mit Verlaub - , Blödsinn Sie hier schreiben ?"
    Wieder lol,und das von jemandem,der in allen seinen Kommentaren irgendwas vom Aluminiummarkt schreibt,es daür aber nicht schafft eine einzige Frage zu beantworten.

    Auch im zweiten Absatz übertreibst du maßlos das von uns beiden Geschriebene. Kennst du nur Extreme? Falls noch eine inhaltsvolle Antwort kommt,beantworte ich auch die Frage.

    Wieso tu ich dir leid?

  8. 133.

    Hallo Tremor,

    Ich verstehe deinen Einwand. Jedoch geht es den Journalisten und auch den Bürgern die sich aufregen meines Erachtens vor allem darum, dass die AFD sich damit der Diskussion entzieht. Indem sie einen unliebsamen Journalisten von vorneherein (ohne das er überhaupt die Möglichkeit hatte "unsachliche" Fragen zu stellen) ausschließen, untergräbt die Partei doch auch Ihren eigene Glaubwürdigkeit und ihren Anspruch eine demokratische Partei zu sein.
    Bitte denken sie über die Konsequenzen nach, wenn das jeder machen würde.
    Ich glaube nur Offenheit und Toleranz gegenüber Andersdenkenden hilft dem Verständnis - kein Ausschluss Unliebsamer.
    Einen schönen Tag
    #Pressefreiheit

  9. 132.

    Sie und Franz und ich kann den Menschen nur empfehlen, weiter Aktien zu kaufen von Firmen die Aluminium herstellen. Merken Sie es gar nicht welchen,- mit Verlaub - , Blödsinn Sie hier schreiben ?

    Franz, hat mal in einer Medienanstalt sauber gemacht und evtl. Papierkörbe leer gemacht und Sie schließen daraus, dass nur Er und Sie die Wahrheit gepachtet haben und wissen wie die Medien arbeiten ?

    Ach, isso, Sie können einem Leidtun !!!!!!!!!!

  10. 131.

    Dann schauen Sie sich mal den Monat April an, in wie vielen Talkshows die AFD vertreten war.
    Sie sollten erst recherchieren, sonst kommt Blödsinn raus.

  11. 130.

    lol,das war nur eine ganz normale Frage. Für was genügt deine Aufzählung?
    Lies doch noch mal den kurzen Text von Franz genau und versuch zu verstehen,was er sagen wollte,nicht was du hineininterpretierst.

    Allerdings kenn ich auch genug Leute,die alles blind glauben. Die hätten wohl vor 75 Jahren das Gleiche über jemanden geschrieben,der die Wochenschau kritisiert hätte.

  12. 129.

    Auch Journalisten haben keinen höheren Auskunfsanspruch gegen eine Partei als jeder andere Bürger gegen eine Partei oder einen Verein auch. Zudem ist eine Partei kein Gremium. Ihre Behauptung, die AfD ist jedem Journalisten zur generellen Auskunft verpflichtet, ist falsch. Parteien dürfen zum Beispiel bei Parteitagen aussuchen, welche Pressevertreter teilnehmen dürfen. Sie dürfen diesen Pressevertretern aber nicht verbieten, ihre Infos und Erkenntnisse ungehindert weiter zu geben.
    Einen Auskunfsanspruch hat die Presse gegen die Exekutive, nicht gegen die Legislative. Parteien gehören zu letzteren.

  13. 128.

    Otto K.Mittwoch, 09.05.2018 | 14:20 Uhr:
    "Warum, frage ich Sie, taucht dieser "Journalist" nun wieder gestern auf?"

    Warum nicht? Vielleicht weil er der Spezialist für die AfD bei BILD ist. Soll etwa jedesmal ein anderer Journalist kommen, vielleicht jemand, dessen Fachgebiet dies nicht ist?

    Otto K.Mittwoch, 09.05.2018 | 14:20 Uhr:
    "Scheint, er hat seinen Rauswurf provoziert und alle anderen vertretenen "Medien" sprangen auf den Zug.
    War es abgesprochen?"

    Was sollen solche sinnfreien, unbelegten Vermutungen? Oder glauben Sie wirklich, dass sei zwischen BILD und AfD abgesprochen?

  14. 127.

    Franz, 09.05.2018 | 11:15 Uhr:
    "Als ehemaliger Gebäudereiniger in einem Medieninstitut weiß ich wie unsere Medien funktionieren und gesteuert werden. Gegen ihre Bevormundung sollten Journalisten besser mal aufmucken."

    UNSINN! Seit wann sind Gebäudereiniger in die Programmgestaltung einbezogen???

    Wer steuert hier wen??? Belege bitte!!! Anderenfalls muss davon ausgegangen werden, dass dies nur ein blöder Verschwörungswahn ist!

  15. 126.

    PauleOderberg, 09.05.2018 | 10:48 Uhr:
    "Die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sender haben die Pflicht objektiv zu berichten. Aber die größte Opposition im Bundestag stellen sie einfach "kalt". Als ob die AFD nichts zu sagen hätte. In Talkshows treten überwiegend rot-grüne Gäste auf. (...) der Fernseher wurde ausgeschaltet. In diesem Fall mache ich das auch."

    Deswegen bekommen Sie anscheinend gar nicht mit, dass die AfD in vielen Talkshows vorkommt und das, was Sie schreiben, Unsinn ist!

  16. 125.

    Lutz Siedentopf, Mittwoch, 09.05.2018 | 10:05 Uhr:
    "Als AfD- Anhänger ...
    Allerdings war der Effekt auch ganz lehrreich, dass wir es mit gesteuerten Presse zu tuen haben, und der Begriff unabhängig für diese lächerlich ist."

    Wer soll hier wen gesteuert haben??? Belege bitte!!!

    Oder ist dies nur der übliche Verschwörungswahn der Rechten?!

    Nur weil sich alle Journalisten einig waren und sich mit dem BILD-Journalisten solidarisiert haben, heißt das noch lange nicht, dass da irgendjemand "gesteuert" haben muss!

    Wenn bei einem Unfall Alle helfen, bedeutet das auch noch nicht, dass sie "gesteuert" wurden!

    Oder bedeutet die Rufe im Chor bei Pegida und AfD-Veranstaltungen (z.B. "Merkel muss weg!"), dass Pegida und AfD (auch) "gesteuert" sind?!?

  17. 124.

    Auch anderen Gremien gegenüber hat man einen Auskunftsanspruch. Und Auslegungen des Art. 5 GG scheinen bei Ihnen ja nicht anzukommen.
    Aber was soll ich mich mit Ihnen streiten. Ich weiß wie es läuft und das reicht mir.

  18. 123.

    Isso, ein Gesunder Menschenverstand, etwas Bildung. In der Schule gut aufgepasst, dass genügt schon. Natürlich habe ich vor ein paar Jahren schon Aktien gekauft, von Firmen die Alupapier herstellen. Vielen Dank, Ihr Verbrauch und der Ihrer Mitverschwörer an Alupapier sichern mir eine gute Dividende.

  19. 122.

    Wie weit rechts muß man stehen wenn man die Bildzeitung als politisch Links ansieht?
    Oder ist das einfach merkbefreites Geschwurbel?

  20. 121.

    Kennt das noch jemand, Helmut Kohl: "Von welchem Sender kommen Sie". "Von Spiegel TV" Kohl "Sie wissen doch ganz genau das ich dem Spiegel keine Interviews gebe". Franz Josef Strauß sowieso nicht.

    Von Einschränkung der Pressefreit habe ich da nie etwas gehört. Und das dann alle Pressekollegen gegangen sind auch nicht.

    Und die Pressefreihit kann nur der Gesetzgeber einschränken. Eine 2/3 Mehrheit im Bundestag. Die AfD hst 12 %.

  21. 119.

    Was weißt du denn über den Medienbetrieb? Oder hast du einfach dieses Urvertrauen,dass schon alles richtig ablaufen wird? So ist es natürlich am einfachsten.

  22. 118.

    Nee, Hoheitsträger ist und bleibt die Regierung bzw. die Verwaltung, keine Partei. Wie kommen Sie denn auf das schmale Brett? Infolgedessen gibt es auch keinen Auskunftsanspruch.

  23. 117.

    Ich habe vermutlich mehr Pressekonferenzen für verschiedene Tageszeitungen mitgemacht als Sie.
    Aber da Sie ja gerne aus Wikipedia zitieren, tu ich es auch mal:

    > Ferner folgen aus der Pressefreiheit Auskunftsansprüche von Presseangehörigen gegen staatliche Stellen. Derartige Ansprüche finden sich insbesondere in den Landespressegesetzen. Schließlich müssen sich Hoheitsträger gegenüber Presseorganen inhaltlich neutral verhalten, dürfen also weder bevorzugen noch benachteiligen. <

    Und da die Truppe im Landtag sitzt, ist sie Hoheitsträger - leider.

  24. 116.

    Herr Fischer hat sich zu seiner Vergangenheit bekannt und bereut sein damaliges Vorgehen.

    Dieser Hr. Kalbitz bekennt sich weder zu seinen Aktivitäten im rechtsextremen Umfeld, noch habe ich bislang eine Distanzierung, geschweige denn Worte der Reue gehört oder gelesen.

    Ich behaupte sogar dass die Einstellung dieses Hernn sich bis heute nicht geändert solange bis man mir das Gegenteil beweisen kann.

    Nun, der Ball liegt in ihrem Feld!

  25. 115.

    Nun sind Sie ja fast mit allen Andersdenkenden durch, haben einen jeden darauf hingewiesen, wie dumm er doch sei und wie oberflächlich, anmaßend, lächerlich, wie wenig er von Rechtsstaatlichkeit und Menschlichkeit versteht... Jetzt können sie sich beruhigt hernieder legen und ganz sicher gut schlafen. Das wünsche ich Ihnen jedenfalls...

  26. 114.

    Finde ich nicht arg gravierend.
    Fischer, hoch geschätzter Bundesaussenminister, war ein krimineller Steinewerfer.

    Irrungen und Wirrungen muß man zubilligen. Kalbitz mit seiner Meinung hier und heute erhielt auf einem Landesparteitag in Frankfurt (Oder) 156 von 214 Stimmen. Umfragen sehen Kalbitz mit seiner AfD hinter der SPD als zweitstärktste Kraft, CDU abgeschlagen. Da kann die hiesige Qualitätspresse ruhig weiter über den schlimmen Finger Kalbitz berichten. Viele sind inzwischen dieser Technik überdrüssig.

    Deswegen, wie gesagt, den BILD Reporter hätte man in der Causa Kalbitz ruhig weiterwirtschaften lassen sollen. Ist gut für die AfD.

  27. 113.

    Ach Franz, ist das Satire ? Sie haben mal sauber gemach,t in einer Medienanstalt und schon wissen Sie alles ? Haben Sie Ihren Aluhut dort verloren ? Ich habe selten so gelacht. Entschuldigen Sie, aber Ihr Beitrag ist zum lachen.

  28. 112.

    Sie machen sich lächerlich und unglaubwürdiger denn je.

    "Warum, frage ich Sie, taucht dieser "Journalist" nun wieder gestern auf?"

    Weil es sein Job ist?

    "Scheint, er hat seinen Rauswurf provoziert und alle anderen vertretenen "Medien" sprangen auf den Zug."

    Wie kann man mit kritischen Fragen seinen Rauswurf provozieren und worauf sind die von ihnen in Anführungszeichen gesetzten Medien angesprungen?

    "So machte sich dieser BILD-Schreiber und die anderen vertretenen "Medien"ungewollt zum Handlanger der AfD."

    Handlanger der AfD sind hier schon ganz andere, die einen sehr plump, die anderen subtiler.

  29. 111.

    ...und war 2014/15 als Vorsitzender des rechtsextremen Vereins Kultur- und Zeitgeschichte, Archiv der Zeit eingetragen.

    "Nachdem Kalbitz Tätigkeit in der Vereinigung bekannt geworden war, verließ er den Verein."

    Also alles wie gehabt bei dieser "Partei".

  30. 110.

    Ich zitiere Sie: "Als Grund für das Frageverbot nannte der AfD-Sprecher die Pressekonferenz vor zwei Wochen ..."
    Warum, frage ich Sie, taucht dieser "Journalist" nun wieder gestern auf?
    Scheint, er hat seinen Rauswurf provoziert und alle anderen vertretenen "Medien" sprangen auf den Zug.
    War es abgesprochen?
    Und, wem schadet es?
    Sicherlich nicht das AfD, denn die sind wieder in den Schlagzeilen.
    So machte sich dieser BILD-Schreiber und die anderen vertretenen "Medien"ungewollt zum Handlanger der AfD.

  31. 109.

    Nun wissen wir allerdings immer noch nicht worin der wiederholte Verstoss gegen Art. 5 GG durch die AFD bestand?
    Ich als "besorgte Bürgerin" wären sehr dankbar wenn sie wenigstens einen der von ihnen wiederholt festgestellten Verstösse benennen würden?

  32. 108.

    Natürlich wird/wurde die Vorgeschichte beleuchtet:

    Steht doch oben da: "Als Grund für das Frageverbot nannte der AfD-Sprecher die Pressekonferenz vor zwei Wochen, auf der der "Bild"-Reporter unter anderem kritische Fragen zu AfD-Fraktionschef Andreas Kalbitz gestellt hatte. Dabei ging es um frühere Kontakte, die Kalbitz zur rechtsextremen und inzwischen verbotenen "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ) unterhalten haben soll."

    Sie können es drehen und wenden wie sie wollen, die AfD ist eine durch und durch undemokratische, extrem rechte Partei.

    Das zeigt sich am Verhalten dieser "Partei" und deren Mitgliedern.

  33. 107.

    Ich hätte als AfD anders entschieden.

    BILD soll doch weiter seine Geschichten erzählen von dem furchtbaren Kalbitz, der nach Recherchen des ÖR-Magazins Kontraste 2007 bei einem Pfingstlager der "HDJ" (sie wurde 2 Jahre später verboten) auf einem Bauernhof zu Besuch war und sechs Jahre später der AfD beitrat.

  34. 106.

    Das Zitat war trotzdem falsch angewandt. Der Gleichbehandlungsgrundsatz erstreckt sich nicht auf die Erlaubnis, Fragen stellen zu dürfen und/oder sie beantwortet zu bekommen.
    Der Staat darf aber nach dem Gleichheitsgrundsatz Pressevertreter nicht insofern ungleich behandeln, dass er "genehmen" Reportern willentlich einen Wissensvorteil verschafft oder diese finanziell besser stellt.

  35. 105.

    Das wird man auch nicht, denn das waren/sind alles Demokraten.
    Nebenbei: es gab eine Vorgeschichte mit dem BILD-"Jurnalisten" und der AfD, die nicht beleuchtet wird.
    Ich stelle mir nun die Frage: Wie konnte es dazu kommen, dass alle geladenen Journalisten den Raum verließen und die Politiker alleine dasitzen ließen? (als bei der Einweihung des Breitscheidmahnmals durch Frau Merkel bestimmte Medien ausgeschlossen wurden, gab es solch eine Solidaritätskundgebung freilich nicht!).

  36. 104.

    Nein, tut es nicht! Und wenn Sie es noch so oft wiederholen, es bleibt falsch.
    Nochmal: Die Pressefreiheit umfasst nicht (!) die Beantwortung von Fragen oder die Erlaubnis überhaupt Fragen stellen zu dürfen. Die Pressefreiheit schützt vor staatlichen Repressalien, garantiert die investigative Recherche und schützt Informanten sowie Journalisten vor Verfolgung. Das Verhalten der AfD war im höchsten Maße unanständig, aber nicht strafbar oder verboten.

  37. 103.

    Dann gab es ja wenigstens einen, der in diesem "Institut" ehrlich gearbeitet hat ;-)

  38. 102.

    Fazit: Was auch immer die AfD tut oder lässt, es geschieht aus niederen Beweggründen, ist falsch und böse.
    Auch wenn es andere Leute ebenfalls tun / getan haben, denen man das Etikett "Rechtspopulist" aber seltsamerweise nicht aufgeklebt hat.

  39. 101.

    Ziel erreicht. Die AfD ist wieder in den Medien.

    Letztlich aber die Frage, warum darum so ein Wind gemacht wurde. Erinnert sei da an diesen Kohl, der den Spiegel jede PK verweigerte, Schröder, Fischer, Gabriel und die SPD-Lichtgestalt Schulz.
    Warum nun, überschlagen sich die Medien und die Florieren hier im Thread?
    Die AfD verweigert sich der BILD - eigentlich ein fader Witz.

  40. 100.

    Als ehemaliger Gebäudereiniger in einem Medieninstitut weiß ich wie unsere Medien funktionieren und gesteuert werden. Gegen ihre Bevormundung sollten Journalisten besser mal aufmucken.

  41. 99.

    Die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sender haben die Pflicht objektiv zu berichten. Aber die größte Opposition im Bundestag stellen sie einfach "kalt". Als ob die AFD nichts zu sagen hätte. In Talkshows treten überwiegend rot-grüne Gäste auf. Das kommt mir dann so vor, wieder mal die AKTUELLE KAMERA zu sehen. Bei Karl Eduard von Knack machte es einfach knack, der Fernseher wurde ausgeschaltet. In diesem Fall mache ich das auch.
    Der politische Medienkomplex sollte mit der AFD völlig normal umgehen. Es geht nicht um das kompromittieren einzelner AFD- Politiker, sondern um die Sache! Auch der "Bild" Reporter scheint unter objektiv berichten, etwas Anderes zu verstehen. Das Frageverbot der AFD- Fraktion ist für mich verständlich.

  42. 98.

    Als AfD- Anhänger finde ich das Verhalten der Brandenburger Fraktion in diesem Fall kindisch und unangebracht. Wir müssen halt mit diesen Medien leben und wenn wir nicht ausgegrenzt werden wollen, dürfen wir das auch nicht tuen. Allerdings war der Effekt auch ganz lehrreich, dass wir es mit gesteuerten Presse zu tuen haben, und der Begriff unabhängig für diese lächerlich ist. Außerdem hat die Vergangenheit gezeigt, dass uns die ständige negative Berichterstattung nicht mehr schadet. Besser negativ als gar nicht. Also um so mehr mediale Aufmerksamkeit, desto besser. Und die "Bild" als größte Tageszeitung sowieso.

  43. 97.

    Ich habe aus dem besagten Grungesetzartikel zitiert. Das Zitat wurde durch An- und Ausführungszeichen kenntlich gemacht.

  44. 96.

    Der Gedanke, dass jemand selbst entscheiden möchte, mit wem er sich abgibt, scheint vielen Leuten extrem sauer aufzustoßen.
    Und dass einer sachliche, themenbezogene Fragen statt Anfeindungen wünscht, ist natürlich ebenfalls ein Unding, das Unverständnis & Empörung auslöst.
    Die vorhersehbare Reaktion: Man solidarisiert sich mit dem Vertreter eines berüchtigten Käseblattes und trollt sich in die nächste Schmollecke.
    Denn natürlich ist offen gezeigte Ablehnung kein Verbrechen. Wenn man sie den "richtigen" Leuten entgegenbringt.

  45. 95.

    Ist es eigentlich so schwer, den Unterschied zwischen "eine Frage nicht beantworten" und dem "Entzug des Fragerechts" zu verstehen? Und dieser generelle Entzug widerspricht der Pressefreiheit!

  46. 94.

    Wenn ich Ihrer Argumentation folge, dann müsste man die AfD, deren Wahlkampf und deren öffentliche Auftritte fast ausschließlich aus Hetze bestehen, verbieten.

    Was allerdigs an einer Frage zu der Vergangenheit eines Fraktionsvorsitzenden und dessen Kontakte zu Rechtsradikalen Hetze sein soll - wäre da nichts dran, dann wäre das die Gelegenheit, das kundzutun - erschließt sich mir nicht.

  47. 92.

    Das ist das Demokratieverständnis der AfD!
    Pressefreiheit soll nur dann gelten, wenn diese auch genehm ist.

    Zum Thema Hetze: Damit kennt man sich ja bei der AfD besonders gut aus. Gegen Andersdenkende und Ausländer können AfD-Politiker ja besonders gut hetzen.

  48. 91.

    Definition der Pressefreiheit finden Sie hier: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pressefreiheit
    Das Vorgehen der AfD war bescheuert, unanständig und unterirdisch. Aber gegen grundgesetzlich Rechte haben sie nun wirklich nicht verstoßen. Die Bild darf selbstverständlich weiter über die AfD und deren Mitglieder recherchieren, die Bild darf weiterhin ihre eigene Meinung über die AfD verbreiten. All das wurde gar nicht angetastet. Die Bild hat aber keinen Anspruch auf die Beantwortung ihrer Fragen, bei keiner Partei und bei keiner Behörde. Hätte die AfD das nicht vorher so auch gesagt, hätte es keinen Aufschrei gegeben. Die Nichtbeantwortung von Fragen bestimmter Reporter oder Magazine ist leider heute politischer Alltag, aber im Prinzip auch das, was die AfD hier gemacht hat. Nur nicht so offen. Sehr oft stellen Politiker zuerst die Frage, von welchem Sender oder Magazin ein Reporter kommt. Gut finde ich das nicht.

  49. 90.

    Hetze muss man keine Bühne geben, wenn von der Presse des entsprechenden Verlages bereits Hetze erfolgte, so ist es folgerichtig, diese Presse auszuschließen.

    Hier wurden nach Beispielen gefragt:
    Heute wird gegen Tesla gehetzt, früher hetzte man gegen Cargolifter.

    Mit der AfD geht man nicht viel besser um.

  50. 89.

    Und schon hat die AFD wieder eine Schlagzeile!

  51. 88.

    83 Kommentare, Donnerwetter. Kaum gehts um Rechtsaußenthemen, kriechen alle aus den Löchern. Als sei der rbb24 die Plattform der Ewiggestrigen. Aber auf der RE:PUBLICA wurde die heulsusige Internet-Hyperaktivität der Rechten ja hinlänglich diskutiert.

    Toppen tut das nur noch der Hr. Spahn mit seinem Sprechdurchfall...

  52. 87.

    "Bild" als Verteidiger der Pressefreiheit ... soweit ist es schon gekommen!

    Aber das Verhalten der Journalisten ist völlig korrekt und sehr zu loben: Wenn man sowas einreißen läßt, haben wir hier bald Verhältnisse wie in den USA oder den "Demokraturen" im EU-Osten und Politiker lassen sich nur noch von ihnen genehmen Journalistendarstellern und anderen Schleimleckern befragen und nur, wenn sie die Medien für ihre Reklame mißbrauchen können.

    Mit dem Begriff "Kindergarten" haben die AfDler im übrigen ihr eigenes Verhalten am treffendsten charakterisiert. Oder, damit auch sie und ihre Anhänger es verstehen: Heult doch!

  53. 86.

    Also, ich sag dazu mal folgendes :

    Menschen, die der Ansicht sind, sich Gegenaurgumenten nicht stellen zu müssen, weil die Gegenargumente "reisserisch" sind, halte ich bestenfalls für Idioten. Gegen unsachliche Gegenargumente zu ARGUMENTIEREN, sollte jedem sehr einfach fallen.

    Das Verhalten der AFD in diesem Fall, ist für mich lachhaft und sollte der AFD und den Wählern der peinlich sein, da es für mich ein absolutes unvermögen darstellt, die eignenen Positionen argumentativ zu vertreten.

  54. 85.

    Macron is ja auch ein Heilsbringer,der dafür anderweitig spurt,da kann man schon mal drüber hinwegsehen. Doppelmoral ist ja sowieso gang und gäbe in der deutschen Medienlandschaft.

  55. 84.

    Wie kann man einen Mitarbeiter des Revolverblattes Bild allen ernstes als Journalisten bezeichnen ?
    Seit Wallraff wissen wir doch auch um die Toten die die BILD zu verantworten hatte, von den gesellschaftlich Fertiggemachten gar nicht zu reden - z.B. Wulff.
    Wo ist hier die Pressefreiheit in Gefahr, wenn einzelne Pressevertreter ausgeschlossen werden ? Die schreiben doch sowieso alle voneinander ab; siehe Bahnstreik 2006. Von der TAZ bis zur FAZ alle die selbe Meinung !
    Und so ist es doch mit fast allen Themen die uns Bürgern unter den Nägeln brennen. Entweder Einheitsbrei oder Schweigen im Walde.
    Dafür sitzen diese Journalisten auf dem ganz hohen Ross.

  56. 83.

    @Chris Hamilton 2018-05-08; 19:43: »Wer bestimmt denn, wer zur Bundespressekonferenz zugelassen wird?«

    M.W, die Journalisten in Selbstorganisation.
    Schließlich ist die »Bundespressekonferenz« keine »Presseveranstaltung des Bundes«, sondern eine »Konferenz der Bundespresse«, zu der die Politiker eingeladen werden – und nicht etwa, dass die Politiker die Presse einlüde.

  57. 82.


    Journalisten verlassen geschlossen Pressekonferenz!

    Unter diesen Umständen in meinen Augen die einzig wirksame Antwort auf ein antidemokratisches und pressefeindliches Verhalten!
    Allerdings glaube ich auch, daß die Reaktion der Kollegen vielleicht anders ausgefallen wäre, wenn da nicht die Potzdammer AFD sondern Trump vor den Kammeras gesessen hätte. ... Trotzdem! Hut ab, gegenüber allen beteiligten Journalisten.

  58. 81.

    Jürgen Edelmann, 08.05.2018 | 17:03 Uhr:
    "Einem Bild Reporter Frageverbot auszusprechen finde ich gut."

    Jürgen Edelmann, ein Freund der Zensur und Gegner der Pressefreiheit!

  59. 80.

    Die Argumentation, die anderen Kinder dürfen auch Rauchen, hat bei meinen Eltern nicht gezogen, da war ich auch noch ein Kind. Heute möchte ich nicht, dass der Umgang anderer Länder mit der Presse, in unserer Gesellschaft Einzug erhält,

    Daher, gilt mein Dank den Journalisten (und auch meinen Eltern, heute Rauche ich auch nicht)

  60. 79.

    Und die "AfD" gehören nicht zu Politikern und Machtgierigen? Also man verfolgt eine andere Politik, aber das sie dazugehören, haben sie nun schon oft bewiesen.

  61. 78.

    Haben Sie meinen Kommentar überhaupt verstanden? Genau diesen Unterschied habe ich benannt und das Vorgehen sogar kritisiert. So schwer ist das doch gar nicht. Also machen Sie bitte jemand anders an, okay?

  62. 77.

    Chris Hamilton, 08.05.2018 | 19:43 Uhr:
    "Muss man wirklich jedem Lügen- und Hetzblatt kostbare Zeit auf Pressekonferenzen zugestehen?"

    Ja, die Pressefreiheit gilt auch für Lügen- und Hetzblätter. Sie muss für Alle gelten, sonst gibt es keine Pressefreiheit.

    Chris Hamilton, 08.05.2018 | 19:43 Uhr:
    "Tut es dem demokratischen Diskurs nicht womöglich sogar gut, solche Kräfte auszugrenzen, die nicht am zivilisierten Diskurs sondern nur an der Auflage interessiert sind?"

    NEIN, eine Zensur tut NIE gut!!!

  63. 76.

    Ihr zweiter Satz entlarvt Sie bereits Hans. Wer Prinzipien unseres Grundgesetzes als "...schön und gut..." bezeichnet, hat seine Einstellung zu unserer Demokratie bereits deutlich gemacht.
    Ihr plattes Medienbashing entbehrt in Bezug auf Deutschland jeder Grundlage. Ich gehe nicht davon aus, dass Sie ausreichend Beispiele dafür haben um ihre allgemeine Ansicht über deutsche Medien zu belegen? Die AfD hat schon immer Probleme mit kritischer Presse, ich kann mir sehr gut vorstellen, wie sich unsere Pressefreiheit verändern würde wenn die AfD nur könnte wie sie wollte...

  64. 75.

    @ 54, doob, 08.05.2018 | 19:28 Uhr

    Das, was Sie als Mobbing (gegenüber der AfD) bezeichnen, ist kritische Berichterstattung (über die AfD)! Für die AfD ist aber nur AfD-Propaganda "richtiger Journalismus".

    Der Rest Ihres Beitrags ist unbelegter Verschwörungswahn!

  65. 74.

    Hans, 08.05.2018 | 19:26 Uhr:
    "Das Problem liegt an der Presse.
    Pressefreiheit ist ja schön und gut, aber wenn die Presse dann das Wort herumdreht und dem Leser etwas ganz anderes suggeriert, als eigentlich gesagt wurde, dann missbraucht hier die Presse die Pressefreiheit."

    Was sollen solche sinnfreien Konjuktive: "Wenn dies geschehen würde, dann würde das passieren."?
    Und Pauschalurteile (DIE Presse) helfen auch nicht weiter, sondern zeugen von undifferenziertem Urteilsvermögen und einer einfachen Denkstruktur in simplen Pauschalbildern.

    Das Problem ist, dass die rechtsextreme AfD als Menschenfreund dargestellt werden will, was aber nicht möglich ist. Und diese Diskrepanz nennt die AfD "Lügenpresse", weil für sie Wahrheit = Lüge ist.

  66. 73.

    Rassisten muss man keine Bühne bieten.
    Richtig so die Veranstaltung geschlossen zu verlassen.

  67. 72.

    Man kann wirklich JEDES Thema damit abwürgen indem man sagt: "Der oder die macht das aber auch". Würde rbb-online über jede demokratiefeindliche Handlung von Politikern aller Länder berichten - was glauben Sie wie lange dann die Abendnachrichten dauern würden? Ich weiß, der "Opfermodus" ist beliebt bei "A'fD und Freunden, aber das war einfach ein Eigentor, wie so oft.

  68. 71.

    Nein, die AFD ist nicht "selten blöd". Da muss ich energisch widersprechen!

  69. 70.

    Nichts anderes ist von einer "A"fD zu erwarten. Wie rechtspopulistische Parteien, die immer von Zensur etc. jammern, selber mit der Pressefreiheit umgehen sieht man auch gut in Ungarn, Polen etc. Waschechte Demokraten halt ;)

  70. 69.

    Zur Bildzeitung nur soviel. " Mann wurde durch den Fleischwolf gedreht. Bild sprach exklusiv mit der Frikadelle. Noch Fragen?

  71. 68.

    Hallo,
    hätten Sie dazu ein vergleichbares Beispiel? Interressiert mich, weil ich gerade nur finde, dass er Pressekonferenzen in einen größeren Raum verlegt hat, der dann nicht mehr im Elysee Palast ist. Böse böse. Oh, und dass er die Fragen von Journalisten gerne mal nicht so beantwortet wie die das gerne hätten. Böse böse.
    Gruß
    Bernhard

  72. 67.

    fragerechte entziehen, egal ob einem journalisten gegenueber oder einem buerger, der einfach nur wissen will, wie die partei hier oder darueber denkt, ist fuer meine begriffe ein unding. es scheint auch und gerade durch das verhalten trumps eine der letzten hemmungen in der politik gefallen zu sein, sich an der pressefreiheit oder besser meinungsfreiheit zu vergehen.

    verstehen kann ich das, weil wir es seit jahrzehnten mit einer linken, im wesentlichen gleichgeschalteten, gesellschaftlichen kraft zu tun haben, doch das aendert nichts am tatbestand. das pendel droht durch internet und andere neue medien in die andere, anti-linke richtung auszuschlagen, und diesen trend scheinen skrupellose politische kraefte jetzt weidlich auszunutzen um dinge zu tun, die letztlich im konflikt mit der verfassung stehen.

    der presse kann ich nur raten, sich nach moeglichkeit vom ross der meinungsmacher herunterzuschwingen und in demokratischer demut ihren job zu machen.

  73. 66.

    Man kann über Macron denken wie man will, aber der Vergleich mit der "!AfD" ist unfair und unverschämt.

  74. 65.

    Die AfD hat es nicht verstanden. Wenn man keine kritischen Fragen mehr hören will,muss man erst in der Regierung ankommen. Ja ich weiß,es ist sehr verallgemeinert.

  75. 64.

    Zitat: "
    Simba 60StuttgartDienstag, 08.05.2018 | 18:38 Uhr
    Wer als Politiker einem Journalisten pauschal das Fragerecht entzieht, ist im Grunde genommen als Verfassungsfeind anzusehen. "

    Kann man so sehen.

    Wo genau soll die AfD denn Journalisten PAUSCHAL das Fragerecht entzogen haben?

    Sie erzählen ja lustige Sachen.

  76. 63.

    So sind hald unsere Medienvertreter.man muß nicht alles glauben.da Sie ja Manchmal selber nicht wießen was sie schreiben sollen,

  77. 62.

    #53:
    > Ich kann die Sichtweise der AfD daher gut verstehen. <

    Die Pressefreiheit - ist übrigens etwas anderes als die Meinungsfreiheit - ist im Art. 5 GG garantiert, eine Ungleichbehandlung unterschiedlicher Presseorgane ist danach nicht statthaft, wie in einschlägiger Literatur oder auch Gesetzeskommentaren nachzulesen ist; sprich: alle Pressevertreter sind gleich zu behandeln.
    Schwer verständlich, dass es Leute gibt, die es offenbar gutheißen, wenn die rechte Truppe dem Grundgesetz zuwiderhandelt.

  78. 60.

    Marcon in Frankreich geht mit den Medien nicht besser um.. . Wird bei uns aber nicht sehr thematisiert.

  79. 59.

    Der Text des Beitrags wurde/wird anscheinend geändert.
    Nichtsdestotrotz spricht die Landespressekonferenz von einem "schwerwiegenden Eingriff in die Pressefreiheit" bzw. der Linksfraktionschef Christoffers von einem "Schutz der Pressefreiheit", eine im ersten Fall evident unzutreffende bzw. im zweiten Fall evident irrelevante rechtliche Bewertung. Das Verhalten der AfD war rechtlich vollkommen ordnungsgemäß. Die Pressefreiheit (wie andere Grundrechte [generell zur Grundrechtsbindung von Parteien: BGH NJW 1987, 1203, 1205]) gilt gegen den Staat, nicht gegen die Parteien. Daran ändert nichts, dass es sich um eine Pressekonferenz der Franktion handelt. Dieser Status gestaltet allein die Rechtsstelung der Abgeordneten innerhalb des Parlaments durch Regelungen wie Art. 67 LV und FraktG.
    Wenn die (Fraktion der) Linke keine Fragen von einem Pressevertreter z. B. JF in einer Pressekonferenz möchte, kann sie denen ebenfalls den Zutritt oder das Fragerecht verweigern.

  80. 58.

    Schauen wir doch einfach in die Wiege der Freiheit USA. Dort ist es inzwischen Gang und Gäbe, dass der Präsident große Nachrichtensender wie CNN als Lügenpresse bezeichnet und deren Fragen nicht mehr zulässt.

    Gerade die Bildzeitung wird so oft wie kein anderes Medium vom Presserat gerügt. Muss man wirklich jedem Lügen- und Hetzblatt kostbare Zeit auf Pressekonferenzen zugestehen? Tut es dem demokratischen Diskurs nicht womöglich sogar gut, solche Kräfte auszugrenzen, die nicht am zivilisierten Diskurs sondern nur an der Auflage interessiert sind?

    Wer bestimmt denn, wer zur Bundespressekonferenz zugelassen wird? Die Journalisten sollten lieber Solidarität für ihren Berufsethos zeigen. Es muss endlich ernste Konsequenzen haben, wenn ein Medium wie die Bild so oft gegen den Pressekodex verstößt. Doch mutig sind diese Pressevertreter nur noch, wenn es gegen die größte Oppositionspartei geht. Wess' Brot ich ess, des Lied ich sing'...

  81. 57.

    Nein, offensichtlich wollen sie nicht verstehen was der Unterschied zwischen "eine Frage nicht beantworten" oder einem Pressevertreter auszuschließen ist.

  82. 56.

    Der Beitrag bringt nicht gerade Erhellung ins Geschehen : Es wird schriftlich von einem Abbruch berichtet, das Video zeigt aber die Situation danach. Es wäre doch wesentlich hilfreicher das Zustandekommen des Abbruches mit Video zu dokumentieren, wenn denn alles so passierte, wie der Text uns glauben machen soll. Das Video könnte das bekräftigen.

  83. 55.

    Berichterstattern ihre Arbeit zu erschweren ist fragwürdig. Nichtsdestotrotz gibt es nicht ohne Grund schon länger Vermutungen zu tendenziösen Berichterstattungen, und auch Vorwürfe wie „Lückenpresse“ scheinen nicht ganz so weit hergeholt. Es ist daher wichtig auch mal das Verhalten der Presse zu dokumentieren, erst recht als Partei, die regelrecht gemobbt wird. Anstelle der AfD würde ich daher immer eine auf die Presse gerichtete Kamera mitlaufen lassen, und sie natürlich ihre Fragen stellen lassen. Dann können sich interessierte Bürger selbst ein BILD machen.

  84. 54.

    Das Problem liegt an der Presse.
    Pressefreiheit ist ja schön und gut, aber wenn die Presse dann das Wort herumdreht und dem Leser etwas ganz anderes suggeriert, als eigentlich gesagt wurde, dann missbraucht hier die Presse die Pressefreiheit.
    Gerade Unternehmen können davon ein Liedchen singen und die sind dann durch solche reißerischen Meldungen auch noch oft finanziell betroffen. Ich kann die Sichtweise der AfD daher gut verstehen.

  85. 53.

    "das wird schon noch" - Gott bewahre und vor solchen Antidemokraten - ich dachte wir hätten aus der Geschichte gelernt. Ich kann nur hoffen , dass sich alle Demokraten zusammen tun um diesem Ungeist zu begegnen

  86. 52.

    Ich verstehe sowieso nicht, warum manche AfDler nicht zu ihrem Rechtsnationalismus stehen, das hat doch bisher niemanden daran gehindert, sie zu wählen. DAS ist Scheinheil.

  87. 51.

    Der Passus der "Beschädigung der Pressefreiheit" ist politisches Geschwafel, mehr nicht. Das Vorgehen der AfD war absolut nicht in Ordnung und der Protest der Journalisten durchaus eine gute Reaktion darauf (auch wenn das dann gerne bei anderen Parteien auch so konsequent durchgezogen werden sollte). Mehr aber auch nicht. Letztlich steht die AfD dadurch belämmert da. Nicht mehr und nicht weniger.

  88. 50.

    Die Reaktion der "AfD" habe ich nicht damit gemeint, Gott bewahre, mea Culpa.

  89. 49.

    Wer als Politiker einem Journalisten pauschal das Fragerecht entzieht, ist im Grunde genommen als Verfassungsfeind anzusehen.

  90. 48.

    Gut so!

    Sonst kommen irgendwann nur noch Wunschfragen. Gut gemacht Journalisten.

  91. 47.

    Jetzt stellt die "Lügenpresse" auch noch die falschen Fragen.
    Die AFD hat's echt nicht leicht :-)

  92. 46.

    Liebe Redaktion, ich hatte selbiges zum Ausdruck gebracht. Der Ausschluss eines Journalisten ist immer zu kritisieren.

  93. 45.

    Werter Günther, hätten Sie meine beiden Beiträge gelesen, wäre Ihnen sogar aufgefallen, dass ich selbst genau das kritisiert habe. Jede Frage muss zugelassen sein. Allerdings steht dem Gefragten auch das Recht zu, die Beantwortung einer Frage zu verweigern. Dass das kein gutes Licht wirft, ist eine andere Geschichte.
    Insofern: Bitte den Begriff selbst noch mal nachschlagen.

  94. 44.

    Gut gemacht, liebe Journalisten! So bekämpft man Populisten. Selten so ein hoffnungsvolles Zeichen gesehen. Made my day.

  95. 43.

    Vielleicht sollte die AfD auch ein paar Postillen (z. B. (Gutes) Altes Deutschland, Rückwärtsgang ist auch ein Gang etc.)gründen. Deren Journalisten können dann sitzen bleiben. Die anderen Parteien gehen in dem Bereich mit Beispiel voran: (https://www.bundestag.de/blob/414760/a71dbccce2cfb7936b327fee6e07b0ca/wd-10-035-08-pdf-data.pdf)

    Die konkrete Situation ist ohne nähere Information schwer zu beurteilen.

    Zumindest nich ohne weiteres nachvollziehbar ist die Bewertung des Vorsitzenden der Brandenburger Landespressekonferenz Lassiwe, welcher "den Ausschluss [...] einen schwerwiegenden Eingriff in die Pressefreiheit" nannte. Die Pressefreiheit soll doch die Presse vor staatlichen Repressalien schützen. Gegen Parteien könnte sie doch eigentlich nur, wenn überhaupt und wohl ziemlich nicht, gelten, wenn diese i. R. d. des Mitwirkungsauftrages bei der Willensbildung des Volkes, sich in staatsnahe Bereiche bewegen, etwa bei der Kandidatenaufstellung vor Wahlen.

  96. 42.

    Worin bestand eigentlich in diesem Fall der Verstoss gg. Artikel 5 GG ihrer Meinung nach?

  97. 41.

    Wer immer noch nicht begriffen hat was diese "Partei" ist und darstellt, ist schwer von begriff, oder er weiß was er mal wieder riskiert und in kauf nimmt.

  98. 40.

    Da sieht man mal wieder was diese "Partei" von der Pressefreiheit und somit von unserer Demokratie hält.

    Von kritischen Fragen sowieso.

  99. 39.

    Steffen, wenn man eine Presskonferenz gibt, sollten Fragen erlaubt sein und nicht die " AfD " bestimmt, wer fragen darf und was. Sie haben die Pressefreiheit auch nicht verstanden oder können es nicht verstehen.

    Jetzt kann sich jeder ein Bild machen, was die " AfD " unter Pressefreiheit versteht. Niemals darf diese Vereinigung eine politische Verantwortung übernehmen. Niemals !!!!

  100. 38.

    Bin nicht ganz ihrer Meinung. Pressekonferenzen sollten immer aus Kostengründen in dem Land stattfinden zu dem sie Bezug haben, Ausnahme Satellitenschaltung.

  101. 37.

    Anscheinend verstehen Sie weder etwas von Pressefreiheit noch etwas von ausgewogenener Pressearbeit. Wenn nur AFD-freundliche Medien fragen dürden, die kritiklos gegenüber der AFD sind, dann haben wir gerade deswegen keine ausgewogene Pressearbeit.
    Die Reaktion der anderen Pressevertreter ist als Solidarität zu verstehen.

  102. 36.

    Die AfD verstößt (wiedermal) gegen Art 5 I 1 GG. Sie möchte verhindern, dass jeder das Recht in Anspruch nehmen kann, "sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten."

  103. 35.

    Der Protest richtete sich nicht dagegen, dass Herr Kalbitz eine gestellte Frage nicht beantworten wollte, das steht jedem Redner auf einer Pressekonferenz selbstverständlich frei - und kommt auch bei anderen PKs vor. Es ging darum, dass der Kollege überhaupt keine Frage stellen durfte - und das ist dann sehr wohl eine Einschränkung.

  104. 34.

    Naja, wenn ein Firmenboss oder ein Sänger oder Schauspieler beleidigt die Pressekonferenz abbricht, ist das eine Sache, die vertreten ja auch offiziell nur sich selbst. Aber wenn ein Politiker oder eine Partei, die ja angeblich das Volk vertreten und der Demokratie und der Transparenz (theoretisch) verpflichtet sind das macht, hat das schon ein ganz anderes Geschmäckle und ist definitiv einer Meldung wert. Auch ich finde die Bild unmöglich und etliche Reporter anderer Medien mussten sich wahrscheinlich ziemlich überwinden um ausgerechnet mit dem Bildreporter Solidarität zu beweisen, aber richtig und wichtig war es trotzdem. Spaltung ist das Rezept der Populisten und wenn das auch mit der Presse klappt, dann sind türkische Verhältnisse nicht mehr weit.

  105. 33.

    Ich habe keinen blassen Schimmer was ich 2007 sagte oder tat. Nur würde ich mich bestimmt erinnern, wenn ich jemals auf solch einer Naziveranstaltung gewesen wäre. Selbst Kalbitz erinnert sich ja daran ("nur Gast).

    Und nach 11 Jahren kann man einem zubilligen sein Bewustsein zu ändern. Nur wenn man sich dieses 11 Jahre anschaut - Vorsitz eines rechtsextremen Vereines und AfD-Politiker (wo er für den rechten Flügel dieser rechten Partei steht).

  106. 32.

    Man wäre ja froh, wenn die anderen Journalisten wenigstens bei der Bundespressekonferenz mal unbequeme Fragen stellen würden, oder bei Talkshows. Und dann zB die Politiker vor laufender Kamera audbdem Studio schmeißen würden, wenn sie nicht antworten. Oder die Bundespressekonferenz einhellig verlassen würden, wenn Herr Seibert keine befriedigenden Antworten liefert. Aber das trauen sie sich, durchaus zu Recht(!), nur bei ser AfD. Nicht aber bei Bundeskanzlerin oder Bundespräsident. Da werden sogar die Fragen vorher geliefert! Scheinheile Journalisten!

  107. 31.

    Eher scheint mir, bei der AfD herrscht noch ein gewisser Mangel an der Portion Rotzfrechheit, die in der Politik allgemein üblich ist. Denn wenn man bedenkt, wie ein ehemaliger Extremist gar Außenminister bzw. Vizekanzler werden konnte, dann hätte die AfD den „Enthüllungsjornalismus“ um Kalbitz doch entspannt annehmen sollen. Aber das wird schon noch.

  108. 30.

    @Herr Edelmann: Ausgewogene Pressearbeit kann nur funktionieren, wenn man auf Fragen der Journalisten antwortet. Ich mag die Bild auch nicht, aber wir haben Pressefreiheit und dort darf und muss auch eine Nervzeitung wie die Bild fragen stellen dürfen, ohne mundtot gemacht zu werden.

    Chapeau an die Kollegen.

  109. 29.

    Bitte erkennen Sie, dass das eine enorm gefährliche Haltung ist. Pressekonferenzen mit nur ausgewählten Medien, oder das nicht-Halten von Pressekonferenzen sind ein Zeichen einer schwächelnden Demokratie, und oft sogar eines Regimes. Alle Parteien und Regierungen haben eine freie Presse notwendig. Was Donald Trump macht, zerstört die USA (ich wohne hier). Seien Sie froh, dass es in Deutschland nicht so ist, und lassen Sie uns hoffen, dass das auch so bleibt.

  110. 28.

    Die Journalisten haben es richtig gemacht: Wenn die AfD nicht gefragt werden will, dann sollte man ihr auch nicht zuhören.

    Sicherlich hat die BILD-Zeitung kein Niveau, aber auch ihr sollte erlaubt sein, Frage zu stellen.

    @ Leon: Es ging hier nicht um ein Interview, sondern um journalistische Fragen in einer Pressekonferenz.

    @ AfD: Seit wann sind Fragen nach dem rechtsradikalen Hintergrund der AfD "Fragen unterhalb der Gürtellinie"?!? Die AfD ist "unterhalb der Gürtellinie", aber nicht Fragen nach deren rechtsradikalen Hintergrund! Die AfD hat eben ein zwiespältiges Verhältnis zur Pressefreiheit - wie auch deren Vorgänger vor 80 Jahren.

  111. 27.

    Ich kann zwar nichts mit der BILD anfangen finde aber das ganze richtig. EInem Journalisten wegen solcher berechtigten Fragen ein Verbot zu erteilen widerspricht nunmal unserer Pressefreiheit.
    Finde die Reaktion der anderen Teilnehmer richtig. Die AfD sollte insgesamt weniger Pressevertreter bei solchen veranstaltungen haben...

  112. 26.

    Von einem Reporter erwarte ich über aktuelle Vorkommnisse informiert zu werden und nicht von Entgleisungen bestimmter Personen die bis 10 Jahre zurück liegen. Die Aktivitäten bestimmter AfD - Größen wie Kalbitz, Petry Höcke etc. wurde dem Zuschauer und Leser bereits unzählige Male bis zum Erbrechen vorgebetet. Wenn Sie meine Damen und Herren von der Presse nichts Aktuelles ganz gleich welcher Farbe recherchieren können, sollten Sie sich ein anderes Thema aussuchen. Mit solcher Berichterstattung langweilen Sie. Dass alle Journalisten die Pressekonferenz verließen erinnert mich an Sandkastenspiele. Wieder habe ich keine Information über diese umstrittene AfD erfahren können. Weil ein paar Journalisten ihre persönliche Mimosität gefeiert haben. Macht nix. Ich suche mir Informationen aus anderen Quellen. Tollen Journalismus haben Sie abgeliefert.

  113. 25.

    Die Pressefreiheit wurde hier überhaupt nicht angegriffen! Kein Politiker kann gezwungen werden, Fragen zu beantworten. Pressefreiheit bedeutet lediglich, dass Reporter frei und ohne Sanktionen recherchieren und berichten dürfen. Der Bild-Reporter darf selbstverständlich weiterhin genau das tun.
    Bevor man hier mit solchen Keulen wie "Behinderung der Pressefreiheit" um sich schwingt, sollte man bitte noch mal kurz nachdenken, was das bedeutet. Danke!

  114. 24.

    Ist schon lustig, hier die Reaktionen zu beobachten! Macht doch mal alle halblang! Das Verhalten der Brandenburger AfD war natürlich selten dämlich und offenbart, dass sie durchaus selbst Dreck am Stecken haben. Ein generelles Frageverbot für einzelne Reporter ist demokratisch gesehen unterirdisch, besonders, wenn man sich als die besseren Demokraten ausgibt.
    ABER: Was unterscheidet sie dabei von den anderen Parteien? Da werden auch nur genehme Fragen beantwortet oder bei der Bundespressekonferenz auch mal bestimmte Fragen nicht zugelassen oder eben nicht beantwortet. Dann sollte dieses Recht bitte sehr auch der AfD zustehen. Nach meiner Meinung ist es ohnehin eine absolute Unsitte der heutigen Politik geworden, sich Reporterfragen erst gar nicht mehr zu stellen. Damit angefangen haben aber unsere Etablierten!

  115. 23.

    Ich weiß aus engstem Bekanntenkreis, das Politiker des deutschen Bundestages auch nur die Journalisten auf ihre Dienstreisen einladen die ihnen genehm sind. Wie man beim Gipfeltreffen in Hamburg gesehen hat, werden Journalisten einfach die Akkreditierungen entzogen und das gesetzeswidrieg. Da hätte ich mir mal ein solches Zeichen gewünscht um den Machtgierigen einmal Kante zu zeigen. Aber immer schön gegen die AfD weiter feuern.

  116. 22.

    Richtig. Am besten findet die Pressekonferenz in Nordkorea statt.

  117. 20.

    Einem Bild Reporter Frageverbot auszusprechen finde ich gut. Nicht verstehen kann ich die Reaktion der anderen Journalisten - die sich für ausgewogene Pressearbeit einsetzen.

  118. 19.

    Ich habe das Gefühl das du den Beitrag nicht ganz verstanden hast. Hier geht es um die Pressefreiheit und die Solidarität einem Kollegen gegenüber. Die Afd beweist mal wieder das sie nichts anderes als hohle populistische Dummschwätzer sind.

  119. 18.

    Da haben sich wohl zwei gefunden: die AfD und die BLÖD.
    Verwundert mich nur, dass der seriöse Journalismus auf den Zug aufspringt. Letztlich wird diese Bedeutungslosigkeit nur aufgebauscht.
    Nur, jetzt wird die BLÖD als die Helden inszeniert.
    Nebenbei: können sich die hier versammelten Anständigen noch daran erinnern, was sue 2007 sagten und taten?
    Hat sich nicht auch ihr Bewusstsein ins den elf Jahren geändert?
    Warum billigt man das nicht auch diesem Mann zu.
    Nein, dass würde nicht zum Weltbild gehören. Lieber stereotyp auf das Böse und Schlecht pochen.
    Zum Überdruss noch die BLÖD verteidigen.

  120. 17.

    Macht Donald Trump das nicht auch so :)

  121. 16.

    Ich kann den vertretern der Presse nur gratulieren zu ihrem Verhalten. Ich würde mir wünschen das wir derartige Demokraten auch (nur noch) in der Politik hätten

  122. 15.

    So geht das. Danke an die versammelten Journalisten! Die zeigen direkt, dass sie verstanden haben, dass es entweder Pressefreiheit, oder Russlands System gibt.

  123. 14.

    Endlich hat es die AFD geschafft! Ist auch besser so als pauschal mit allen Pressevertretern zu sprechen, die meisten verdrehen zu viel.
    Notfalls gibt es andere Kanäle um sich mitzuteilen. Der amerikanische Präsident macht es ja schliesslich vor.
    Wer hat eigentlich festgelegt, dass mit jeder Presse gesprochen wird! Man sollte sie je nach den gemachten Erfahrungen aussortieren!

  124. 13.

    Nicht in "JEDER" Reportage! Meist eher bei der AFD, wenn es unbequem wird. Es ist halt ungünstig, wenn hohle Propaganda-Phrasen auf unbequeme Fakten treffen. Es ist zudem etwas komplett anderes eine Frage mit kein Kommentar zu beantworten als das Fragerecht zu entziehen!

    Dass Kalbitz in seiner "Jugend (also mit Ende 20)" eine Vergangenheit in rechtsextremen Kreisen hat, ist nunmal bekannt. Wer keine fragen dazu hören will, sollte vielleicht keine Pressekonferenzen geben.

  125. 12.

    Irgendwie amüsant ;-)

    Die Mutter aller Fake-News trifft auf die Mutter der Hetze und Provokation ... und schon haben sich beide lieb. Eigentlich sollte selbst die AfD doch wissen, dass man sich mit Bl**-Zeitung nicht anlegt, aber selbst das übersteigt offenbar deren Intelligenz.

    Na ja ... immerhin mal wieder eine deutliche Bestätigung dafür, dass die AfD zwar gerne austeilt, aber Null Kritik vertragen kann. Und so etwas ist absolut lächerlich für eine Oppositionspartei ...

  126. 11.

    Wie gut, dass sich die AfD mit undemokratischem Verhalten ständig selbst in den Fuß schießt.

  127. 10.

    Richtige Entscheidung der Journalisten! Auch wenn ich die Berichterstattung der Bildzeitung in 99 % der Fälle für völlig daneben halte, war dieses Zeichen der Solidarität richtig und angebracht. Journalisten müssen fragen und berichten dürfen!

  128. 9.

    Und wieder einmal zeigt sich in meinen Augen deutlich, welch braune Wölfe da im Schafspelz der ach so engagierten Alternative sitzen. Und keiner kann sagen, er oder sie hätte das alles nicht wissen können. Pressefreiheit, demokratische Umgangsformen, Selbstkritik... Lauter Fehlanzeigen bei der afd.

  129. 8.

    Da sind sie, die WAHREN Demokraten. Sobald es eng wird, holt man den Knüppel aus dem Sack und wirft jedes Grundrecht über Bord. Ich glaube, es ist 80 Jahre her, da gab es das schon mal ähnlich? Mich graust‘s vor einer Regierung unter AfD - ich würde auswandern.

  130. 7.

    "Die haben es eher mit Bildchen und Piktogram." Genau wie die AfD. Einfache Darstellungen für einfache Menschen.

  131. 6.

    "Meist tauchen im Artikel dann nur aus dem Zusammenhang gerissene Wortfetzen auf, weil der geneigte Bildleser nicht das geistige Potenzial hat, länger Sätze oder ganze Artikel zu lesen und zu verstehen."

    So etwas würde die AfD natürlich niemals machen, mal eben Dinge aus dem Zusammenhang reissen, weil der geneigte AfD Wähler nicht das geistige Potential hat, längere Sätze oder ganze Artikel zu lesen und zu verstehen.

    Merken Sie selbst, oder?

  132. 5.

    Das muß für einen Journalisten, der sich ernst nimmt, auch schwer zu schlucken sein, sich ausgerechnet mit der niederträchtigen und böswilligen BILD-Zeitung solidarisieren zu müssen, die in diesen Aspekten ja sonst auch eher mit der AfD im Wettbewerb steht.

  133. 4.

    Kindisches Gehabe der Journalisten, wie ich finde.
    Ist doch keine Meldung wert, denn in JEDER Reportage tauchen auch unsere konventionellen Pokitiker/Firmeninhaber usw. auf, wie die Antworten verweigern, aggressiv werden, Interviews abbrechen etc.
    Nix Neues also, somit nur ne Rache beleidigter Reporter - kommt zumindest so rüber ...

  134. 3.

    Mal kurz die BILD-Leser für blöd erklären und sich dann selbst aussuchen, was gefragt wird und was nicht. So stellt sich der AfD-Sympathisant die Pressefreiheit vor.

    Die Zeiten des "Stürmers" sind zum Glück vorbei.

    Wenn man so intelligent ist, sich die HDJ "mal anzuschauen" muss man halt damit leben, wenn nachgehakt wird.

  135. 2.

    Verständlich und nachvollziehbar.

  136. 1.

    Recht haben sie. Wer gibt schon freiwillig der Bild ein Interview. Meist tauchen im Artikel dann nur aus dem Zusammenhang gerissene Wortfetzen auf, weil der geneigte Bildleser nicht das geistige Potenzial hat, länger Sätze oder ganze Artikel zu lesen und zu verstehen. Die haben es eher mit Bildchen und Piktogram.

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