Teilnehmer der als Satire-Demonstration angekündigten Veranstaltung in Berlin-Grunewald. (Quelle: rbb/Vanessa Klüber)
Video: rbb aktuell | 01.05.2018 | Bild: rbb/Vanessa Klüber

S-Bahnhof wegen Satire-Demo geschlossen - Tausende besuchen den "abgehängten Problemkiez Grunewald"

Zu einer Satire-Demonstration im Grunewald sind deutlich mehr Leute gekommen als ursprünglich angekündigt. Außerdem gab es laut Polizei einige Sachbeschädigungen. Am Rande der Veranstaltung kam es auch zu komischen Szenen.

Bei einem satirischen Protestzug in Grunewald sollte nach Angaben der Veranstalter für mehr Lärm im Villenviertel gesorgt werden. Laut Polizei kam es dabei zu Sachbeschädigungen. Dies werde nicht geduldet, hieß es. Der Aufzug wurde daher von Polizisten flankiert.

Polizeisprecher Winfried Wenzel sagte dem rbb, dass mehrere Autos beschädigt und einige Hauswände angesprüht worden seien. Angaben des Sprechers der Polizeigewerkschaft GdP, Benjamin Jendro, wonach 39 Fahrzeuge beschädigt und Fensterscheiben zerstört worden seien, konnte Wenzel allerdings nicht bestätigen.

Die Berliner Polizeipräsidentin, Barbara Slowik, sagte der rbb-Abendschau: "Es kam zu einfachen Sachbeschädigungen, wie etwa Besprühungen." Außerdem sei es zu einer Festnahme gekommen, bestätigte Slowik.

Teilnehmer der als Satire-Demonstration angekündigten Veranstaltung in Berlin-Grunewald. (Quelle: rbb/Vanessa Klüber)
Demonstranten im Grunewald | Bild: rbb/Vanessa Klüber

Deutlich mehr Demonstranten als ürsprünglich erwartet

Laut Veranstalter folgten 5.000 Menschen dem Aufruf. Laut Polizei waren mehr als 3.000 Teilnehmer vor Ort, deutlich mehr als ursprünglich erwartet. Angemeldet waren 200 Personen. Der S-Bahnhof Grunewald musste zwischenzeitlich wegen Überfüllung geschlossen werden.

Am Rande der Veranstaltung kam es auch zu komischen Szenen. Mitbewohner schenkten zum Beispiel Wein an durstige Demonstranten aus, die von der Tatsache überrascht waren, dass es in dem Villenviertel keinen Spätkauf gibt. Gegen 18 Uhr löste sich der Protest wieder auf.

Sendung: Inforadio, 01.05.2018, 17.20 Uhr

Kommentar

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61 Kommentare

  1. 61.

    Danke Steffen, genau so ist es. Die Komination von harter Arbeit, Eigenintitiative, Risikobereitschaft, Genügsamkeit und keine Erwartungen an den Staat ist oft von Erfolg gekrönt. Leider nicht immer, und es gibt auch Menschen die hart arbeiten und wenig verdienen, aber deren Schicksal kann man nicht jenen anlasten die mehr erreicht haben.
    Was mir Sorgen bereitet ist die hohe Zahl Hilfe-Empfänger im Land. Ein Land in dem die Hälfte der Einkommen für Sozialausgaben verwendet werden müssen, und nur 6,4 % für Bildung und Forschung bereitgestellt werden, wird schon bald nicht mehr konkurrenzfähig sein auf dem Weltmarkt. Die Produktivität wird abnehmen. Die deutsche Wirtschaft dreht auf „heiße Luft“, auf Geld was Draghi hemmungslos druckt, ungedeckte Scheine. („Whatever it takes“, weisst du noch?) Das ganze wird kollabieren, und dann geht das Heulen und Zähneklappern los. Aber keiner kann sagen, er sei nicht vorgewarnt worden.

  2. 60.

    An Mesa:
    Sie ereifern sich voreilig, und leider argumentieren Sie wenig faktenbebunden.
    Das „Märchen“ der harten Arbeit die zum Erfolg führt ist keines, es ist ein Erfolgsrezept. Ich -als Ausländerin in Deutschland- bin umgeben von anderen Ausländern, die das gleiche oder mehr geschafft haben. Darunter sind Perser die 1979 nach Deutschland geflohen sind, mittellos, und nun riesige Immobilienbestände besitzen, Zahnkliniken betreiben, etc. Ich kenne zwei türkische Brüder die mit einem Bauchladen angefangen haben, und auf U-Bahnhöfen selbst gebackene Kekse verkauft haben. Jetzt gehört ihnen eine Großbäckerei. Jede Menge Bauunternehmer sind dabei, die aus der Ukraine, Polen, Georgen und Ungarn kamen. Sie besitzen nun ganze Straßenzüge, riesige Studentenheime, Hotels, etc.
    Deutschland gibt über die Hälfte der Staatseinnahmen für Sozialausgaben aus, 7,5 x soviel wie für Bildung und Forschung. Das wird nicht mehr lange gutgehen.

  3. 57.

    Ich würde es auch gut finden, wenn die Leute wenigstens arbeiten gehen müssten. Also nicht arbeiten, jammern, dass man nicht reich ist, und noch gegen den Staat und die Steuerzahler eingestellt sein, finde ich völlig verquer. Die Steuerzahler müssen Leute unfreiwillig finanzieren, die gegen sie eingestellt sind.
    Wer hier unter dieser Wohlstandsverwahrlosung leidet und gerne Sachbeschädigung usw. begehen möchte, könnte doch sein unzufriedenes Leben sofort verändern, indem er einfach in einen anderen Staat geht, der ihm besser passt.
    Aber man hängt hier mit negativer Einstellung lieber weiter an den Zitzen vom Staat.

  4. 56.

    KommentarE? Einige? Ein Einziger redet hier von Enteignung.. Dafür gibt es zig andere lächerliche Kommentare,auf die sich mein vorheriger Kommentar bezieht.

    Du wirfst jemandem Hass vor,der auf jemanden antwortet,der sich abartigerweise wünscht,dass die prekäre Beschäftigung zunimmt. Meine Güte,das spricht nicht für dich.
    Aber gut,ich hab in meinem ersten Kommentar genug geschrieben,obwohl mich interessieren würde,wozu du gehörst.

    Nur soviel,wenn du deinen letzten Absatz ernst meinst,dann beschäftige dich mal mit der aktuellen Lage,denn stimmen tut das so nicht mehr. Vermögende werden kaum belastet,sogar weniger als Normalverdiener und genau dagegen sind viele.

  5. 55.

    Ihre völlige Werteverirrung zeigt sich deutlich daran, dass Sie eine Person verteidigen, die begrüßt, dass Menschen in absolut unwürdigen Arbeits- und Lebenssituationen existieren UND darüberhinaus gehend einen Kollaps der Sozialsysteme begrüßt. Das ist Hass ist per Definition (googlen Sie doch Mal) Hass. Das Sie dabei mir Hass vorwerfen, passt leider in postfaktische Argumentationsmuster. Ich finde es toll, wenn Leute erfolgreich sind, etwas auf die Beine stellen. Darum ging es aber hier garnicht. Es geht um die uralte, neoliberale Lüge, dass jeder durch Fleiß reich werden kann. Was sagen Sie denn der alleinerziehenden Mutter mit zwei Kindern? Nischt jeleistet? Ihre Angst vor "Ausplünderung" ist geradezu Realsatire - wo auf diesem Planeten werden Reiche bitte ausgeplündert? :D

  6. 54.

    Der Hass, der aus Ihren Kommentarzeilen spritzt, zeigt nur zu deutlich, dass Sie den Post des Kommentators nicht im Geringsten verstanden haben! Es gibt viele Menschen, die durch viel persönliches Engagement im Leben etwas erreicht haben, die etwas gewagt haben, was auch hätte schief gehen und ihr Leben hätte zerstören können. Die haben sich oft mit Arbeitszeiten, die ein normaler Arbeitnehmer als unmenschlich bezeichnen würde, was aufgebaut und geschaffen. Denen ihren Erfolg zu neiden, ist heuchlerisch und niveaulos!
    Ansonsten wiederhole ich auch hier gerne meinen Spruch zur linken Neidkultur: Wenn du das behalten willst, was du dir erarbeitet hast, nennen sie es Gier. Wenn sie das wegnehmen, was du dir erarbeitet hast, dann nennen sie es Gerechtigkeit.
    Um es klar zu stellen: Ich bin absolut dafür, dass Vermögende/Gutverdiener klar mehr zum Sozialstaat beitragen als Wenigverdiener. Wenn dies aber zur Ausplünderung verkommt, ist es weder vertretbar noch gesamtwirtschaftlich sinnig.

  7. 53.

    Das Märchen vom stolzen, fleißigen Arbeiter, der am Ende wohl verdient seinen Reichtum genießt. Sorry, es ist für mich immer wieder erschreckend wie wenig Menschen wie Sie 1. Wissen über die Lebenswelten der Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten haben und 2. Wie wenig - vermutlich damit zusammenhängend - die gleichen Personen, sich dafür interessieren, wie es anderen Menschen geht. Ihr Wunsch nach mehr prekär Beschäftigten nenne ich eine menschenfeindliche Einstellung. Ansonsten googlen Sie mal "Survivorship Bias" - vielleicht hilfts ja noch was...Unfassbar dieser Irrglaube jeder könnte durch Fleiß reich werden.

  8. 52.

    Weber: Sie sprechen mir aus der Seele. Als gerade Abitur gemacht hatte, musste mein Vater -im Ausland- Insolvenz anmelden, als Folge der damaligen Ölkrise und Rezession. Ich erhielt -da Tochter eines „Reichen“, dessen Insolvenz steuerlich noch nicht abgehandelt war, keinerlei Unterstützung vom Staat, oder sonstigen Institutionen. Nur die Schadenfreude begleitete mich überall. Durch Zielstrebigkeit, harte Arbeit (Tagsüber jobben, abends studieren), Genügsamkeit (heute nennt man das euphemisch „Nachhaltigkeit“), und Verzicht auf alles was nicht absolut notwendig war, gehöre ich jetzt zu den „Kapitalisten“. Die weniger Erfolgreichen zeigen ihren Neid offen und unverhohlen, wählen links und schreien nach „Umverteilung“. Mein Trost ist aber, dass die Zahl der „Menschen in prekären Verhältnissen“ (wer um himmelswillen ist auf diese Bezeichnung gekommen?) wächst. Irgendwann wird das Sozialsystem kollabieren, und dann müssen auch jene die jetzt noch Zeit für Witzdemos haben, endlich arbeiten.

  9. 51.

    Ist schon ok, dann bringen eben
    Andere die Kraft auf; arbeitende
    junge Eltern gab es reichlich,
    dort, bei den bösen faulen Demonstanten

  10. 50.

    Es freut mich zu lesen, dass Sie meinen auf Tatsachen beruhenden Kommentar so herrlich amüsiert hat.
    Haben Sie denn schon Kenntnis darüber ob es evtl. im nächsten Jahr wieder eine derartige Satire Demonstration geben könnte? Mit dem schönen Namen etwa GruMo.
    Die Anwohner könnten sich dann (nicht nur vorher seelisch) darauf vorbereiten, all Ihren Bekannten wie in etwa
    LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, PflegerInnen und Studentinnen. die sie hier ja freundlicherweise aufgezählt haben, nicht nur ein Glas Wein, sondern ein paar Schnittchen als Wegzehrung zubereiten.
    Schließlich hat die Techno Parade einst ebenso als ganz kleines Event angefangen und steigerte sich zu einer Spaßkultur einer ganzen Generation.

  11. 48.

    Na wenn ich mir hier so die Kommentare durchlese, dann... ja, es scheinen einige hier dem Irrglauben anzuhängen. Ich hab aber keine Angst, dass wir uns dem Kommunismus tatsächlich annähern würden. Dafür ist der Großteil der Bevölkerung vernünftig genug, genau so, wie wir absehbar keine neue Nazidiktatur bekommen werden. Wenn hier aber von Enteignung und den bösen Kapitalisten an sich geschwafelt wird, darf das nicht unkommentiert bleiben.

  12. 47.

    Das wäre hier feinste Satire,wenn ich nicht wüsste,dass die meisten ihre Kommentare ernst meinen. Entweder schreiben hier sehr viele Reiche oder,übertrieben formuliert,die Mittelschicht verteidigt ihre Herren. Danke an alle,die glauben mit harter Arbeit reich werden zu können!

    @Steffen
    Glaubst du ernsthaft,ein Großteil von denen befürwortet den Kommunismus? Wie kommst du darauf?
    Ich find das lächerlich. Wir befinden uns genauso wenig auf dem Weg zum Kommunismus wie zum Dritten Reich. Nur eins von beiden befürchten ja jeweils Rechte und Linke. Die Oberschicht lacht sich ins Fäustchen.

  13. 45.

    Die meisten von diesen Träumern, die an den Kommunismus glauben, machen sich überhaupt kein Bild davon, was dies wirklich bedeuten würde, nämlich bittere Armut und extremste Mangelwirtschaft. Jedes dieser Experimente ist bisher an der Wirklichkeit gescheitert, weil es scheitern musste.
    Ohne angemessene Entlohnung bei Einsatz von Kapital in eine Firma, was immer mit einem Verlustrisiko verbunden ist, investiert niemand mehr, erschafft keiner mehr Werte über das unbedingt Notwendige hinaus. Daraus ergibt sich zwangsläufig eine Rezession mit den genannten Folgen. Die einzige Wirtschaftsform, die das verhindert ist die Marktwirtschaft. Es stellt sich also nur die Frage, wie wir als Gesellschaft es schaffen, diese in sozialen Schranken zu halten, nicht, sie abzuschaffen. Wie Sie aber richtig schreiben, geht es auch den Meckerern hier im Verhältnis zu anderen Teilen der Welt oder unseren Vorfahren immer noch verdammt gut!

  14. 44.

    Ab wann ist Mensch nicht mehr Mensch, sondern Kapitalist? Der Bäcker, der Ihnen in aller Frühe ihre Brötchen backt und drei Verkäuferinnen beschäftigt, um Sie Ihnen zu verkaufen? Kapitalist, oder? Inhaftieren?... Gibt es eine Summe, ab der Sie zu enteignen gedenken, eine Art Freibetrag? Wer, meinen Sie, sollte diesen bestimmen und überwachen?... Was ist mit Ihrem Smartphone? Im Grunde doch nichts anderes als ein dekadenter Auswurf des kapitalistischen Wirtschaftssystems! Sind Sie bereit, es herzugeben?...

  15. 41.

    Herzlichen Glückwunsch zum postfaktischsten Kommentar des Tages :D 1. Ein guter Bildungsabschluss hat erstmal rein garnichts mit Villenbesitz oder Millionenvermögen. _Garnichts_ :) Auch wenn das nun vermutlich Ihr Weltbild sprengen wird: Ich war auf dieser Demo mit LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, PflegerInnen und Studentinnen. 2. Seit wann ist man denn bitte "von Neid zerfressen" wenn man gegen Ungerechtigkeiten und für Umverteilung demonstriert? Die globale Vermögensentwicklung der letzten Jahre haben Sie aber schon mitbekommen?
    Auf Ihren Äußerung die Demonstranten würden in Ghetto-Häusern wohnen und sich immer mit der Polizei kloppen ist wohl jede inhaltliche Erwiederung unnötig..;D

  16. 40.

    Allerdings zeugen ihre Beiträge von einer "Extremistenhaltung", inkl. "Schwarzweiß pauschalisieren" und neurechter Ideologie.

  17. 38.

    ...und Dummheit ist der Antrieb der Rechten! Könnte man jedenfalls meinen wenn man hier so einige Kommentare liest.

  18. 37.

    Es war eine toller Besuch unseres soziokulturell abgehängten, wilmersdorfer Besitzbürgertums. Wie sehr diese teilweise von der demokratischen Meinungsbildung entfernt scheinen, zeigte sich auch an den Reaktionen. Viele schauten derartig entsetzt von ihren Balkonen auf diese bunte, gut gelaunte und auch mit vielen Kindern und Familien besetzte Demo, das man meinen könnte, sie wären seit Jahren nicht mehr aus ihrer wilmersdorfer Blase rausgekommen und würden Demos nur aus dem Fernsehen kennen. Unbedingt nächstes Jahr wiederholen.

  19. 36.

    Typische Extremistenhaltung. Schwarzweiß pauschalisieren, nichts von Arbeit halten und aber Konsumwünsche nach Umverteilung äußern. Leute, die eh nicht arbeiten gehen, würden mehr Geld einfach verbraten und nach noch mehr rufen, aber nicht etwa irgendwas Konstruktives auf die Beine bekommen.

  20. 35.

    Danke liebes rbb Taem da habe ich die Meldung von euch verschlafen, ich war auch dort da war ganz schön was los als der Vorfall bekannt wurde, leider kommt die ganze Wahrheit über den Vorfall nur Scheibchenweise und man hofft das dieses schnell wieder aus dem Blickpunkt kommt, paß halt nicht , denn es darf ja nicht sein was nicht sein soll, gruß

  21. 34.

    "Satire Demonstration" ?
    So richtig nach dem Motto O.W. "die heute show"?
    Darf man das bezweifeln, dass das alles Zuschauer dieser Satire Show waren?
    Im "abgehängten Problemkiez" wohnen auch andere Menschen, die nicht nur kapitalistisch angehaucht sind. Mein Arzt wohnt u.a. auch in diesem Grunewald Kiez. Und ebenfalls Leute die es sich "verdient" haben dort zu leben.
    Wenn ihr lieben Satire Demonstranten besser in der Schule aufgepasst hättet, dann könntet ihr euch es jetzt auch leisten zum Grunewald Spießer dazu gehören und müsstest nicht vor Neid zerfressen in irgendwelchen Ghetto Häusern wohnen und euch immer mit der "bösen" Polizei kloppen .

  22. 33.

    Liegt vielleicht auch daran, dass die Leute, die für gerechteren Lohn und mehr Unterstützung der Kinderbetreuung von arbeitenden Steuerzahlern demonstrieren sollten und müssten, nach einer Woche fleißiger Arbeit und Kindererziehung gar keine Kraft mehr haben, demonstrierend durch die Stadt zu ziehen!?

  23. 32.
    Antwort auf [Lona] vom 02.05.2018 um 13:23

    Hallo Lona, ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber woher haben Sie diese Informationen? Meines Wissens gab es einen derartigen Vorfall zwar, aber es war ein Vergewaltiger (möglicherweise aus einer Gruppe von ca. 4 Männern, die die junge Frau ins Wasser geworfen haben sollen) und es gibt noch keine Täterbeschreibung, die ich auf einer seriösen Seite gefunden hätte.

  24. 31.

    Ja natürlich, das hat damals in der DDR ja auch so super funktioniert. Ist daher unbedingt eine Wiederholung wert, am besten noch verschärfter als damals, damit die Kapitalisten und Imperialisten es sich endlich ein für alle mal merken! So etwa?

  25. 30.
    Antwort auf [Lona] vom 02.05.2018 um 13:23

    Wir haben darüber berichtet. https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/04/baumbluetenfest-werder-frau-zeigt-vergewaltigung-an.html

  26. 29.

    Gute Aktion, von der es mehr geben sollte.
    Kapitalisten sind die Ursache des sozialen Unfriedens in Deutschland. Deren Enteignung, Vertreibung und Inhaftierung empfinden einige vielleicht als radikal aber eine Alternative dazu gibt es nicht.

  27. 28.

    Zeigen die Bilder der jungen Menschen wirklich "gelangweilte Möchtegerndemonstranten" - oder machen Sie sich da vielleicht etwas vor? Könnte es sein, dass immer mehr Menschen einfach merken, dass wir durch die extreme gesellschaftliche Spaltung mit Vollgas auf dem Abgrund zusteuern? Wenn das so wäre, wäre diese satirische - im Massen sehr friedvolle - Aktion dann nicht ein guter, da nötiger Denkanstoß?

  28. 27.

    Handwerksmeister sind aber leichter zu entdecken und "greifbarer", daher richten sich der Sozialneid und die Kritik eben eher auf solche Leute alsz. B. auf Politiker, die in Dt. Geldverbrennung betreiben.
    Möchte einmal erleben, dass sich so eine "Demo" für anständige Löhne, Kitaplätze für Berufstätige usw. einsetzen würde, von denen man ja immerhin alimentiert wird, aber man möchte ja nicht in die Verlegenheit kommen, arbeiten gehen zu müssen, und beschädigt als Dankeschön lieber Privateigentum von Leuten, die das tun.

  29. 26.

    Hier fühlt sich jemand auf den Schlips getreten. Ja, das war offensichtlich eine Loserdemo, sonst hätte man ja Inhalt statt Sachbeschädigung oder spaßigem Alkoholtrinken im Sonnenschein demonstriert. Im Grunewald mit "Gentrifizierung" zu kommen ist auch lust, denn wo vor 100 Jahren viele Stadtvillen gebaut wurden, kann sich schlecht irgendwas "gentrifizieren". Also die Villa wohl kaum. ;) Der 1. Mai verkommt ganz schön.

  30. 24.

    das Motto hätte heissen mssen---
    " Im Grunewald ist Holzaukiton "
    letzte Stophe :
    Die Polizei kam leise wie auf Strümpfen
    für’n Taler, für’n Taler.
    Und arretierte, ach, die alten Nymphen
    für’n Taler, Taler nur.[11]

  31. 23.

    Was ihr ultralinken Krawallchaoten niemals begreifen werdet: Genau solche hirnverbrannten, sinnlosen Sachbeschädigungen erreichen genau das Gegenteil von dem, was ihr angeblich erreichen wollt.
    Einige Kommentare hier im Forum haben es bereits sehr treffend beschrieben: Hier haben ein paar Sozialneider einen gut situierten Stadtteil zum Feind und zur angeblichen Ursache ihres erbärmlichen Lebens erkoren, suchen die Schuld ausschließlich bei anderen, nie bei sich selbst und auch nicht bei den wirklichen Verursachern. Zieht vors Kanzleramt oder den Reichstag, da sitzen die, die Lohndrückerei und sklavenähnliche Beschäftigung ermöglichen.
    Einem Handwerksmeister oder Selbständigen, der 60 bis 80 Stunden die Woche arbeitet und mit seinem privaten Vermögen haftet und seine Leute ordentlich entlohnt, seinen geschäftlichen Erfolg zu neiden und das Eigentum zu beschädigen ist ganz sicher der falsche Weg.

  32. 22.

    Na wie schön: Da werden mal wieder Besitztümer von Mitbürgern, die nix damit zu tun haben, von gelangweilten Möchtegerndemonstraten beschädigt.
    Vielleicht gehts das nächste Mal besser zum Problemkietz Regierungsviertel - das bringt dann sicher mehr.

  33. 21.

    Dem Inhalt mancher Kommentare hier zu urteilen, kommt diese Demo statirisch dem Kern des Problems sehr nahe. Gut gemacht Berlin! Wohl zeitgleich skandierten gestern hunderte Neonazis ("Deutsche Sozialisten" vom s.g. "III. Weg") durch einen Chemnitzer Stadtteil - zum Glück auf vielfachen bunten, friedlichen und weltoffenen Gegenprotest stoßend. Gut gemacht Chemnitz! Aber - meine Damen und Herren, die hier offenkundig so sehr um ihr Habe fürchten, wollen wir so weiter machen, bis DIESE Typen dann eines Tages durch den Grunewald ziehen? Es ist dringend Zeit zum Nach- und Umdenken!

  34. 20.

    Was heißt hier Privatbesitz? Es geht um Sicherung des öffentlichen Raums, um die Sicherheit der Bürger und deren Eigentum. Das Sie natürlich für die Chaoten die Fahne der Revolution aufrecht erhalten wollen, erstaunt mich nicht.
    Eigentlich wollte ich mich in diesem Forum nicht mehr äußern, aber Kommentaren wie die Ihrigen darf man nicht ignorieren. Gegen linken und rechten Extremismus!

  35. 19.

    Neid ist der Antrieb der Linken, anstatt bei sich selber die Schuld zu suchen, warum sog. sozial benachteiligte nichts sind, können und haben.

  36. 18.

    OH mimimi , tolle Aktion hoffe das macht jetzt Schule und es gibt noch mehr Demos da wo sie auch Gehör finden

  37. 15.

    Würde ich so einen Randale Fuzzi dabei erwischen , wie er auf meinem Grund oder auch auf der Straße an meinem Eigentum (z.B Auto, Haus,...) mutwillig seinem Zerstörungswahnsinn nachgeht (besonders schön der Punk in der Einfahrt mit der Spraydose), würde er morgens vermutlich in der Notaufnahme aufwachen -
    aber es scheint ja auch Gutmenschen zu geben, die Wein ausschenken und den Dialog suchen....man darf sich so einen Zerstörungswahnsinn einfach nicht gefallen lassen !

  38. 14.

    Satire: Sprachlich gut zu erkennen ist, dass der „Demo“-Sprecher Schwabe ist.
    Keine Satire: Statt 200 angemeldeten Demonstranten kommen - u.a. wegen guten Wetters - 3000 Leute und verüben u.a. Straftaten.
    Satire: Die Polizei zeigt sich überrascht, ist aber bereits morgens mit einem Eingreiftrupp vor dem S-Bahnhof in Grunewald in Stellung gegangen.
    Keine Satire: Die Polizei informiert die unmittelbar Betroffenen nicht vorab, wider besseren Wissens.
    Satire: „Mitbewohner“ im Grunewald
    Keine Satire: Vandalen, die bevorzugt am Wochenende Kampfhunde bis zum Grunewaldsee bringen und die Bewohner flüchten zur sportlichen Betätigung zum Schlachtensee
    Realsatire: Wie sichtbar die politische Gesinnung der Polizeipräsidentin wird - Versäumnisse und vermeidbare Schäden werden heruntergespielt und unzulässig relativiert.

  39. 13.

    Wie darf ich denn Ihre Anmerkung "jetzt reicht die politische Unfähigkeit bereits bis in die Unfähigkeit den Grunewald zu sichern" verstehen? Etwa derart, dass ähnliche Vorkommnisse z.B. in Kreuzberg weniger schlimm wären?

  40. 12.

    Interessant, wie nah bei so manchen sich empfindlich auf den Schlips getreten Fühlenden Rechtspopulismus und Neoliberalismus zusammenliegen. Das nenne ich ein klar strukturiertes Weltbild: Gegen Gentrifizierung und soziale Segration zu demonstrieren und damit gegen soziale Ungerechtigkeiten, ist für so manche also Ausdruck von Sozialneid? Das kommt dann ganz ohne Ironie aus den Ecken, die in vielen anderen Fällen über Geflüchtete, Arbeitslose oder Wohnungslose hetzen.

    Achso und "Looser-Demo" - statt "Loser" - passt schon, denn die Leute waren, bis auf die sachbeschädigenden Ausnahmen, durchaus ziemlich locker drauf. Da ist auf dem Baumblütenfest - regelmäßig - mehr passiert, vor allem aber keine bloßen Sachbeschädigungen. Aber das passt natürlich nicht in das eskalative, alarmistische Bedrohungs- und Angstszenario, in das die Demonstrant*innen hier gerückt werden sollen, schon klar. Wer dann noch NS-Vokabular wie "asozial" verwendet, demaskiert sich selbst.

  41. 11.

    Mal ein Merksatz für Schulkinder, der bis zu Grundbesitzern im Grunewald offenbar nicht durchgedrungen ist:
    Only losers spell it „loosers".
    Macht ja nichts, man zählt ja nicht zum Bildungs- sondern nur zum Besitzbürgertum.

  42. 10.

    Zwei "Szenen":

    Die einen, die auf Gehöriges zurückgreifen kann und so etwas wie den Spätkauf natürlich niemals braucht, die andere, die eher von der Hand in den Mund lebt. Ja, von der Lebenseinstellung eigentlich so leben will, weil alles andere dekadent wäre.

    Bekommt diese Gesellschaft ein Maß zusammen, dass Zurückgreifen auf etwas gut und richtig wäre, Vorsorge also, die jedem Menschen vergönnt sein muss, anstatt dass die einen sinnlos nicht mehr wissen, wohin mit allem und die anderem alles nur noch verachten?

    Satire war das nicht, dazu sind die "Protagonisten" zu verbittert. Satire ist frei und schöpferisch, nicht angreifend. Inspirierend wäre bspw: "Mit Eurer Freiheit möchte ich nicht tauschen. "



  43. 9.

    Ja, so ist das Leben eben in Berlin!
    Wie gut das wir, wie inzwischen viele Berliner, die das Stadtleben satt haben, auf das Land gezogen sind!
    Berlin wird sich noch umsehen, was da noch alles auf diese 'wunderschöne'Stadt zukommt.
    Da werden Grünflächen vernichtet, um noch mehr Häuser zu bauen usw. .
    Viel Spaß weiter in dieser verdreckten Stadt.

  44. 8.

    Wer die öffentliche Straße verlässt und auf PRIVATBESITZ Autos beschädigt, hat den Anspruch auf die Demonstrationsfreiheit verwirkt. Das war keine Satire mehr, das war einfach asoziales Verhalten. Nichts Neues von solchen Gestalten. Looser Demo trifft es also ganz gut.

  45. 6.

    "Es kam zu einfachen Sachbeschädigungen, wie etwa Besprühungen."

    Der völlig überflüssige Zusatz der "einfachen" Sachbeschädigung und die damit einhergehende Legitimierung und Relativierung der Ausschreitungen von oberster Stelle zeigt schon, in welche Richtung es unter der neuen Polizeipräsidentin gehen wird.

    "Mitbewohner schenkten zum Beispiel Wein an durstige Demonstranten aus..."

    Welche Mitbewohner?

  46. 5.

    Verdienen die Bewohner des Grunewalds einen besseren Schutz als die in Kreuzberg? Oder wie soll ich das verstehen?

  47. 4.

    Zu sichern? Ich wußte bislang nicht dass der Grunewald Privatbesitz ist.

    Und mit dem GG haben sie es auch nicht so? Dann lesen sie doch nochmal nach, nennt sich Demonstrationsfreiheit.

  48. 3.

    Eine Looser-Demo in Grunewald verdient nur in sofern Aufmerksamkeit, als es zu diversen Sachbeschädigungen gekommen ist. Augenscheinlich ist die Polizei auch unter neuer Führung nicht in der Lage das Eigentum der Bürger vor ausrastenen Neidern zu schützen.

  49. 2.

    Anlass ist welcher, Sozialneid? Was soll das mit dem 1. Mai zu tun haben?

  50. 1.

    Danke RRG
    jetzt reicht die politische Unfähigkeit bereits bis in die Unfähigkeit den Grunewald zu sichern, Bürgermeister, Innensenator und Polizeipräsidentin haben versagt und sollten geschlossen zurücktreten.

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