Symbolbild: Mitglieder der LGTB-Szene demonstrieren auf dem CSD für ihre Rechte. (Quelle: imago/Schick)
Video: Abendschau | 17.05.2018 | Marcel Trocoli Castro | Bild: imago/Schick

Queer in der Brandenburger Provinz - Von Flaggenverboten, Vorurteilen und Vereinsamung

Wie lebt es sich als queerer Mensch im Jahr 2018 in der Provinz – also lesbisch, schwul, bisexuell, trans- oder intergeschlechtlich? Klaas-Wilhelm Brandenburg hat sich zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi- und Transfeindlichkeit in Brandenburg umgehört.

Wer Gerd Rademacher sieht, wer ihn reden hört, der würde wohl nicht vermuten, dass er "verzaubert" ist – so nennt Rademacher es scherzhaft selbst, wenn er über seine Homosexualität spricht.

Der 53-Jährige sieht kernig aus, mit grauem Drei-Tage-Bart und stämmiger Statur und spricht mit tiefer, rauer Stimme. Er wohnt auch nicht in Berlin-Schöneberg, dem Zuhause der schwulen Szene, sondern schon sein ganzes Leben lang in Eisenhüttenstadt - mit einem Viertel der Einwohner Schönebergs. Plattenbauten, wohin man schaut, und ein Stahlwerk als Wahrzeichen.

Gerd Rademacher ist Feuerwehrmann in Eisenhüttenstadt und lebt offen schwul. (Foto: rbb/Klaas-Wilhelm Brandenburg)
Gerd Rademacher | Bild: rbb/Klaas-Wilhelm Brandenburg

Feuerwehrmann outete sich vor 16 Jahren

Rademacher ist Feuerwehrmann, schon vor 16 Jahren hat er sich geoutet – auch gegenüber seinen Kollegen. "Es gab ein paar dämliche Bemerkungen", erzählt er. "Wenn zum Beispiel einer sagt: 'Uiuiui, der schläft heute bei uns im Gemeinschaftsraum, da müssen wir alle mit dem Arsch an der Wand schlafen!' Ich verrate jetzt mal nicht, was ich darauf geantwortet habe", sagt Rademacher und lacht.

Das war damals - und heute? "Es ist mittlerweile sehr selbstverständlich geworden, glaube ich." Aber Rademacher ist auch Gastdozent an der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt - "und wenn ich reinkomme, sehe ich schon an den Blicken, wer sich im Vorfeld über mich unterhalten hat", sagt er.

"Es fehlt die Anbindung an queeres Leben"

So richtig normal ist seine Homosexualität für viele also immer noch nicht. Das zeigt sich auch immer wieder bei Rademachers Arbeit für die Jugendfeuerwehr. Nicht nur einmal hörte er da von Freunden, dass sich Eltern gefragt hätten, ob das nicht gefährlich sei: einen Schwulen so nah an Kinder zu lassen? "Ich steh' da drüber", sagt Rademacher. "Der Vorwurf, dass alle Schwulen pädophil sind, ist sowas von dumm - genauso dumm wie der Glaube, dass Homosexualität 'heilbar' ist!"

Jirka Witschak vom Selbsthilfeverein Katte e.V. (Quelle: dpa/Sophia Kembowski)
Jirka Witschak von der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Tolerantes Brandenburg | Bild: dpa/Sophia Kembowski

Solche homofeindlichen Vorwürfe sind nicht das Einzige, was queeren Menschen auf dem Land das Leben schwer macht - also Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Personen. "Es fehlt queeren Menschen schlicht und ergreifend die Anbindungen an queeres Leben, also an Beratungsstellen, Treffmöglichkeiten oder homosexuelle Kultur", sagt Jirka Witschak von der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Tolerantes Brandenburg. "Man muss immer nach Berlin fahren oder in andere große Städte, um schwules und lesbisches Leben zu erleben."

Viele leben versteckt

Besonders für Jugendliche sei das nicht leicht. Hinzu kommt: "Wenn man 14 oder 15 ist, kennt man für gewöhnlich keinen queeren Menschen in seiner Umgebung - weder in der Familie noch in der Schule. Es gibt also keine Rollenvorbilder." Deshalb würden viele spätestens, wenn sie 18 sind, endgültig in die großen Städte abwandern.

Dass die Rollenvorbilder fehlen, liegt auch daran, dass sich viele nicht outen, also nicht offen zeigen, dass sie schwul oder lesbisch sind. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage unter queeren Menschen in Brandenburg hatte jede und jeder Dritte das Gefühl, ihre oder seine Identität nicht offen ausleben zu können. "Das hat ganz verschiedene Gründe: Sei es, dass man die Autowerkstatt oder Bäckerei geerbt hat und negative Reaktionen der Kunden fürchtet, oder einfach Scham vor der Familie", so Jirka Witschak.

Das bleibt nicht ohne Folgen: "Wir kennen sehr viele queere Menschen mit Depressionen oder Menschen, denen die Lebensmotivation fehlt, vor allem dann, wenn sie keinen Lebenspartner im ländlichen Raum gefunden haben. Einsamkeit ist ein ganz großes Thema."

Gewalt gegen jeden Sechsten

Ein mindestens ebenso großes Thema ist Diskriminierung – auch im Jahr 2018. Fast die Hälfte der queeren Menschen in Brandenburg wurde in den vergangenen fünf Jahren diskriminiert – bei transgeschlechtlichen Menschen waren es sogar mehr als drei Viertel. Dabei lag die Quote auf dem Land mit 39 Prozent deutlich unter der in den Städten – dort waren es mehr als die Hälfte.

Auch das könnte daran liegen, dass Schwule und Lesben oft versteckt leben und so für Homo-Hasser auch gar nicht erst zur Zielscheibe werden können.

Erschreckend hoch ist auch eine andere Zahl: Insgesamt hat jeder sechste queere Brandenburger in den vergangenen fünf Jahren Verbrechen oder Gewalt erlebt. Trotzdem sagt Jirka Witschak: "Ich wage die These, dass es in Berlin mehr Gewalt gegen homosexuelle und transgeschlechtliche Menschen gibt, weil dort mehr solche Menschen leben und sie auch sichtbarer sind."

Rückschritte in der Politik

Sichtbar wird die queere Brandenburger Szene vor allem an einem Tag im Jahr: dem CSD. Ein Tag, an dem auch viele nicht-queere Menschen Solidarität zeigen, genauso wie die Politik. Aber auch da gibt es Rückschritte: In Cottbus durfte im letzten Jahr nicht mehr die Regenbogenfahne vor dem Stadthaus gehisst werden, obwohl das acht Jahre lang kein Problem war. Der Grund: Für den Platz gelte schon seit 2016 die Brandenburger Flaggenordnung, und diese erlaube keine Flaggen von Vereinen oder Organisationen.

Dabei ist die Regenbogenflagge keine Flagge eines Vereins oder einer Organisation, sondern ein allgemeines Symbol für Vielfalt und Akzeptanz. Und Holger Kelch, der Cottbuser CDU-Oberbürgermeister, gibt selbst zu: "Auf keinen Fall ist das Hissen der Regenbogenfahne verboten" – auch nicht durch die Brandenburger Flaggenordnung.

Stadtverordnete beraten über Regenbogenfahne

Warum er dann trotzdem das Verbot der Regenbogenflagge durchgesetzt hat, ist für viele Cottbuser ein Rätsel. Deshalb wird am 30. Mai in der Stadtverordnetenversammlung über einen Antrag von SPD, Linken und Grünen abgestimmt. Wenn er durchkommt, soll in diesem Jahr vor dem Stadthaus wieder eine Regenbogenflagge wehen - so wie in Potsdam, Falkensee, Müncheberg, Seelow, Strausberg und natürlich in Berlin.

Oberbürgermeister Kelch sagt: "Ich kann nicht erkennen, wenn dieser Antrag eine Mehrheit findet, dass ich diesen Antrag sozusagen kassieren muss. Hier entscheidet die politische Mehrheit." Er würde die Regenbogenflagge also nicht verhindern - warum er sie nicht einfach schon jetzt wieder ermöglicht, bleibt aber offen.

Demonstration in Berlin

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie haben der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg und das Bündnis gegen Homophobie zu einer Kundgebung aufgerufen. Mit der Aktion am Berliner Wittenbergplatz wollen die Organisatoren am Donnerstagnachmittag ab 16 Uhr für ein friedliches und respektvolles Miteinander demonstrieren.

Mitarbeit: Sylvia Belka-Lorenz

Sendung: Antenne Brandenburg, 17.05.2018, 10 Uhr

Beitrag von Klaas-Wilhelm Brandenburg

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsere Netiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

25 Kommentare

  1. 25.

    Was soll uns Ihr Kommentar sagen? Eben, rein gar nichts. Lesen Sie den Artikel hierzu doch nochmal in Ruhe durch.

  2. 24.

    So viel ich weiß wurden sogar die Flaggen der verbotenen Partei PKK bei Demos gezeigt ohne das von der Polizei jemand dagegen was unternommen hätte, Berlin ist alles erlaubt siehe Riganer Straße

  3. 23.

    Na fast haben wir's. ;-) Natürlich müssen die Berater passend sein, aber was glauben Sie, wie anonym eine bestimmte Wohnung in solch einer Stadt sind? Daher ja mein Vorschlag, diese Beratungsstellen bei "unverdächtigen" Hilfsorganisationen anzusiedeln. Da erkennt keiner, warum ein Jugendlicher da hin geht. Es kann natürlich auch jede andere neutrale Einrichtung sein, die Räume stellt.
    Schönen Abend!

  4. 22.

    Hi Steffen. Wir kommen uns bei diesem Thema schon bedeutend näher. Gerade gesonderte Einrichtungen vermitteln den Jugentlichen mehr an Anonymität mit ihrem Problemem. Deshalb ja auch Schwule Sozialarbeiterinnen ( Personen mit einschlägiger Erfahrung). In gemeinschaftlichen Beratungsstellen mit anderen Organisationen geht das nicht. Ein Ort hierfür muß nicht zwangsläufig offen erkennbar sein für alle. Kann somit auch z.B. eine Wohnung sein.

  5. 21.

    Es sollte sehr wohl zu einer öffentlichen Thematisierung von Diskrimierungen - u. nicht Ihren persönlichen Befindlichkeiten, die mit Diskriminierungen nichts zu tun haben - kommen. Es geht doch gerade darum, frei nach Adorno, ohne Angst verschieden sein zu können. Wir sind alle nicht nur unterschiedlich, sondern einzigartig. Doch genau Ihr Normierungsgedanke sortiert aus, in Normierte, Wertvolle, gesellschaftlich Anerkannte und diejenigen, die diese Anerkennung grundlos nicht erhalten sollen. Das negiert die Tatsache, dass alle Menschen trotz bzw. wegen ihrer Einzigartigkeit gleichwertig sind. Das, was Sie jedoch vorschlagen, ist doch bereits Realität: Nicht-Heterosexuelle versuchen bewusst, nicht aufzufallen etc. Sie fordern also Unfreiheit für einen großen Bestandteil unserer Bevölkerung.

    Die Regenbogenflagge steht für Menschen aller sexueller identitäten u. Orientierungen.

    Wenn Sie Frauen nicht weiter wie Ware an der Wursttheke behandeln, könnte es eher mit einer klappen...

  6. 20.

    Hi Lothar, das ist natürlich was anderes. Anlauf- und Beratungsstellen sollte es in allen größeren Orten geben. Da gebe ich Ihnen absolut recht. Ich denke, Räumlichkeiten von Hilfsorganisationen wären dafür ideal. Durchaus problematisch sehe ich extra Einrichtungen - einfach weil dann die Hemmschwelle für betroffene Jugendliche zu hoch sein kann, aus Angst ungewollt "entdeckt" zu werden. Schließlich muss jeder Mensch selbst entscheiden, wann und wie er / sie sich outet. in kleinen bis mittelgroßen Städten, und da zähle ich Cottbus mit dazu, ist das schon ein Problem, denn eigentlich kennt da bildlich gesprochen jeder jeden. Es fehlt die Anonymität der Großstadt. Hier in Berlin oder in Leipzig sieht das natürlich anders aus. Da sind die Stadtteile schon größer als die meisten kreisfreien Städte.

  7. 19.

    Falls es Sie beruhigt: Besonders als Schwuler Mann ist man so ab 45 abgeschrieben, es sei denn er hat ein gutes Auskommen, sprich Geld und hält sich körperlich fit. Wenn dieser noch besondere Vorlieben hat, kann es schwer werden. Sie sehen, Sie sind nicht alleine mit Ihrem Problem.

  8. 18.

    Hi Steffen. Mit einer gut funktionierenden Gay Community habe ich nicht Clubs gemeint, sondern Anlaufstellen für diese Personengruppe. Da können Städte wie Cottbus ruhig mal den Blick auf die gr.Städte lenken. Auch Leibzig, Dresden können hier beispielhaft gute Hilfestellung leisten. Besonders Jugendliche die sich“ Outen“ wollen, in der Familie und Freundeskreis keinen Rückhalt finden benötigen dringend solch Beratungsstellen. Aber auch Lesben und Transgender diese Hilfe. Schwule Sozialarbeiterinnen müssen her u.u. Falls Sie sich nur mal ein“Bild“ hierüber machen wollen, empfehle ich Ihnen das Schwule Stadtmagazin“ siegessäule.de“.

  9. 17.

    Schischi, ich freue mich ja wirklich über jeden, der die Möglichkeit hat, sein Leben und seine Sexualität so zu gestalten, wie er oder sie das möchte. Aber ich bitte auch um etwas mehr Mitgefühl für diejenigen, die diese Möglichkeit nicht haben. Ich zum Beispiel weiß genau, dass ich mich ausschließlich für Frauen interessiere. Problem dabei: die interessieren sich nicht für mich. Ich bin jetzt seit 20 Jahren auf der Suche (begonnen habe ich nach Ende meines Studiums) und allmählich muss ich das Thema wohl aufgeben. Schön wäre es, wenn auch mal was für Leute wie mich getan werden würde, und nicht nur für diejenigen, die innerhalb ihrer Klientel leicht Anschluss finden.

  10. 16.

    Lieber RBB,
    warum fragt Ihr nicht einmal wie ein hetero sexuell orientierter Mensch lebt und was er vor bei allem bei dem ganzen queer usw. usf. fühlt.? Könnt Ihr Euch vielleicht auch vorstellen, dass das nur noch nervt? Es ist doch vollkommen Banane wie wer auch immer sexuell orientiert ist. Das ist Privatsache!

  11. 15.

    Ich glaube, diejenigen, die sich hier so abgestoßen von Homo und queer fühlen, trauen sich nicht, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu entdecken, geschweige denn auszuleben ;)Versucht´s doch einfach mal!

  12. 14.

    rbb24,
    Diese Kritik war auch rechtens von Ihrer Kollegin. Meinen Dank an Sie. Zu recht wie man ja hier sieht.

  13. 13.

    Lieber "Homo", ich als wie von Ihnen genannt "Heterich" habe überhaupt kein Problem mit euch, keine Kontaktscheu, keine Abneigung, keinen Ekel. Ich nehme euch als ganz normale Mitmenschen wahr und behandle euch aus so. Ich kann sexuell mit euch nichts anfangen, kann ich aber mit sicher 95% der Frauen auf diesem Planeten auch nicht - ich hab da so meinen Geschmack, in wen ich mich verliebe und welche Damen ich erregend finde. Insofern kein echter Unterschied zu euch.
    Allerdings entwickle auch ich gelegentlich eine Abneigung, wenn mir etwas aufgedrückt werden soll, wenn man sich mir belästigend aufdrängt. Auch das völlig unabhängig von eurer sexuellen Orientierung. Es ist schön, dass es euch gibt, aber ihr seid nichts besonderes - die meisten von euch wollen das auch gar nicht sein. Leben und leben lassen, ist die Devise. Und die Provokation mit schrillen Kostümen ist ab und zu völlig okay, kann aber auf Dauer auch irgendwann nerven.

  14. 12.

    Was ich nie verstanden habe und was ich wohl auch nie verstehen werde, ist, wie sehr Aktivitäten von gleich- und andersgeschlechtlichen Menschen bei so manch einem als Bedrohung empfunden wird. Da scheint offenbar die ganze Bandbreite an Bedrohungsszenarien durch den Kopf zu gehen.

    Weder kenne ich einen, der die Bevölkerung zu Homosexuellen und Anders-Sexuellen umerziehen und umpolen will, noch geht es um irgendwelche Vorrechte. Es geht im wesentlichen nur um den faktischen Abschied vom Wort "normal". Normal scheidet die "Mehreren" von den "Minderen" insofern, als dass Letztgenannte gefälligst weniger zu werden hätten und wenn sie sich denn nicht schon einreihen wollten, sie doch beiseite zu treten hätten.

    Jeder Mensch, der auch nur einen Funken Selbstwert in sich spürt, kann und darf so etwas nicht zulassen. Deshalb sind die Aktivitäten voll und ganz berechtigt. In den hier genannten Bereichen mehr als in anderen. Kein Mensch ist NORMal, sondern immer besonders.

  15. 11.

    Hi Lothar, ich stimme Ihnen in weiten Teilen zu, aber nicht in allen.
    Es ist absolut wichtig, dass Anders-sein als natürlich und akzeptiert vermittelt wird. Dafür sind Schule, Sozialarbeit und vor allem auch die diversen Vereine ideale Wertevermittler. Diese sind auf dem platten Land oftmals die einzigen Communities. Gerade in Sportvereinen oder auch der Feuerwehr, wo in großen Männergruppen fast zwangsläufig ein Männergebaren aufkommt, muss klar sein bzw. gemacht werden, dass eine andere sexuelle Orientierung überhaupt nichts über Männlichkeit oder gar Wertigkeit einer Person aussagt. Schwule oder (andere) Queere gehören im Idealfall einfach ganz normal dazu. Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, dass dort ähnliche Communities wie in einer Großstadt entstehen könnten. Dafür fehlt es einfach an Infrastruktur (Clubs etc.). Ich denke, für viele sexuell anders Orientierte ist eher das Internet ein Ausweg und Treffpunkt.

  16. 10.

    Eine Kollegin hatte das urspr. verwendete Bild heute früh in der Redaktionssitzung kritisiert, weil es eben gerade Vorurteile schürte. Daraufhin haben wir das diskutiert und dann das Bild ausgetauscht. Fotos (wie auch Texte) sind oft ja auch subjektive Empfindungen.

  17. 9.

    Liebe Heten! Wenn ich hier Ihre Texte lese möchte ich schreien, jeden von ihnen laut anschreien. - Also, liebe Heten, stellt euch vor die meisten TV-Serien wurden nur Homoakteure haben, alle Radiosender würden nur schwul/lesbische Songs spielen und selbst im Kino und bei Netflix würden sie in ersten Linie "schwules" finden. - Natürlich ist die echte Situation genau verdreht - Transgender, Lesbisch und Schwul kommen in Songs, Filmen, Büchern usw. eher selten vor. - Von einer "Belästigung" kann also keine Rede sein. Und Gegenteil es bleibt, wie man an den Artikel sieht, noch unglaublich viel zu tun - und nicht nur in Brandenburg.

  18. 8.

    Das Wort“ queer“ ist abgeleitet aus dem amerikanischen „to Be queer“ und hat mit linken Kampfbegriff rein gar nichts zu tun( Aufklärung tut Not). Im übrigen können Sie hundertmal schreiben: ich bin schwul, das glaubt Ihnen zumindest nicht ein einziger Schwuler Mensch. Selbst konservative Gays wissen wie mit dem Wort umzugehen ist und das ist auch gut so.

  19. 7.

    Liebe rbb24 Redaktion.
    Wieso nicht gleich zu Beginn der Veröffentlichung dieses Artikels ein solch schönes Photo gewählt wurde ist mir ein Rätsel, oder wollten Sie mit dem ersten Bild absichtlich Provozieren, was ich Ihnen hier nicht unterstellen will. Aber es ist Ihnen ja( siehe Kommentare) augenscheinlich ganz gut gelungen.

  20. 6.

    @Sebastian T

    "Vielleicht könnte der Staat mal eine Akzeptanz-Aktion für männliche Langzeitsingles machen, damit die doch mal eine Frau finden."

    Oder einen Mann

Das könnte Sie auch interessieren