Teilnehmer der Demonstration in Cottbus (Quelle: rbb/Lichtwald)
Bild: rbb/Lichtwald

Zahlen für das erste Quartal - Mehr rechte Demos und Aktionen in Brandenburg

Die Zahl rechtsextremer Demonstrationen und fremdenfeindlicher Kundgebungen ist Anfang dieses Jahres in Brandenburg gestiegen. Im ersten Quartal registrierte die Polizei 21 rechtsextreme Kundgebungen oder andere fremdenfeindliche Aktionen, wie aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Landtagsabgeordneten Andrea Johlige (Linke) hervorgeht.

Im Vorjahreszeitraum und im letzten Quartal 2017 waren es jeweils zwölf rechtsgerichtete Aktionen. Im gesamten Vorjahr gab es insgesamt 99. Im Jahr 2015 mit der Ankunft Zehntausender Flüchtlinge waren es mehr als 200 solcher Demos.
Zehn und damit knapp die Hälfte der rechtsextremen Kundgebungen fanden im ersten Vierteljahr in Cottbus statt. Dort hatte nach gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen und Deutschen insbesondere der Verein "Zukunft Heimat" zu Demonstrationen aufgerufen, zu denen teils mehrere tausend Menschen kamen.
Zudem liefen in den ersten drei Monaten dieses Jahres in Brandenburg drei rechtsextreme Konzerte. Im gesamten Jahr 2017 gab es elf solcher Veranstaltungen.

Sendung:  Brandenburg aktuell, 17.05.2018, 19:30 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Die Folgen der Politik, genauso wie die häufigeren Demos zum Armutsthema in Dt.

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