Frau Velten und Herr Heidgen arbeiten als Schul-Sozialarbeiter in der Zille -Grundschule in der Boxhagener Straße in Berlin Friedrichshain. (Quelle: dpa/Tagesspiegel)
Audio: Inforadio | 05.06.2018 | Nahaufnahme | Anne Demmer | Bild: dpa/Tagesspiegel

Mobbing, Konflikte, Verhaltensauffälligkeiten - Warum Sozialarbeiter an Berliner Schulen so wichtig sind

Wenn die Probleme überhand nehmen und Konflikte eskalieren, geraten Lehrer an vielen Berliner Schulen regelmäßig unter Druck. Schulsozialarbeiter wie Shadia Abou Hamdan und ihr Kollege Daniel Best sind dann quasi die Feuerwehr. Von Anne Demmer

400 Kinder aus dem Kiez gehen hier zur Schule, fast 100 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund - vorwiegend sind es Muslime: Die Jens-Nydahl-Grundschule unweit des Kottbusser Tors ist eine Brennpunktschule in Kreuzberg. Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler ist von der Zuzahlung zu den Lernmitteln befreit, ihre Eltern können sich die Kosten für das Schulmaterial nicht leisten.

Montag ist immer ein besonders schwieriger Tag für die Schüler, sagt Shadia Abou Hamdan. Seit sieben Jahren ist sie eine von zwei Sozialarbeitern an der Grundschule. "Am Montag kommen die Kinder zur Schule, sind unkonzentriert, haben nicht so gut geschlafen oder waren zwei Tage gar nicht draußen."

Der Nahostkonflikt auf dem Schulhof

Es kommt vor, dass einzelne Schüler den kompletten Unterricht sprengen. Es gibt viele verhaltensauffällige Kinder in den Klassen und die Lehrer geraten an ihre Grenzen. Die enge Zusammenarbeit mit den beiden Sozialarbeitern ist für die Lehrerin und stellvertretende Schulleiterin Barbara Jürgens deswegen wichtig. In der Schulstation tauschen sie sich über besonders problematische Schüler und andauernde Probleme aus. Immer wieder ist auch der Nahostkonflikt auf dem Schulhof ein Thema, beobachtet Barbara Jürgens. "Es gibt einige Kinder aus dem Libanon oder einige, die sich als Palästinenser bezeichnen und sich solidarisieren. Das müssen wir im Auge behalten."

Shadia Abou Hamdan und Daniel Best an der Jens-Nydal-Grundschule. (Quelle: rbb/Anne Demmer)
Shadia Abou Hamdan und Daniel Best arbeiten an der Jens-Nydal-Grundschule. | Bild: rbb/Anne Demmer

Die Kinder können mit den Sozialarbeitern über ihre Probleme reden

Schüler kommen zu den Sozialarbeitern, wenn sie gemobbt werden. Sie sprechen auch mit ihnen über Probleme zu Hause, über kleine und große Konflikte untereinander oder mit den Lehrern. Hier bekommen sie Anerkennung und Aufmerksamkeit - etwas, das im Unterricht zu kurz kommt und vielleicht auch zu Hause fehlt. Wichtig ist den Sozialarbeitern daher auch der Kontakt zu den Eltern. Shadia Abou Hamdan ist selbst vor zehn Jahren aus Syrien nach Deutschland gekommen. Arabisch ist ihre Muttersprache. Das helfe häufig, die "Eismauer" zu durchbrechen, sagt sie.

In den vergangenen Monaten ist in den Medien immer wieder über Gewalt an Berliner Schulen berichtet worden. Für die Jens-Nydahl-Grundschule sei das kein zentrales Problem mehr, berichtet Shadia Abou Hamdans Kollege Daniel Best. Durch das Engagement der Lehrer und der Sozialarbeiter steht das soziale Lernen im Vordergrund: "Das Kind kann bei uns lernen, wie man mit Wut adäquat umgeht – beispielsweise mit der Lehrerin ein Zeichen ausmachen, um kurz rauszugehen und kurz durchzuatmen."

Jens-Nydal-Grundschule
| Bild: rbb/Anne Demmer

In Berlin gibt es 676 öffentliche Schulen, in 280 von ihnen arbeiten Sozialarbeiter. Seit rund zehn Jahren gibt es, neben Geldern des Bezirks und dem Bonusprogramm für Brennpunktschulen, das Landesprogramm des Senats, das Sozialarbeiter an Schulen finanziert. Karsten Speck, Wissenschaftler an der Universität Oldenburg, hat sich von Ende 2016 bis Ende 2017 200 öffentliche Schulen angeschaut. Seine Bilanz zum Einsatz der Sozialarbeiter fällt positiv aus: "Sowohl in harten Indikatoren, dass also Schüler häufiger zur Schule gehen und mehr Abschlüsse erreicht werden. Und zweitens waren wir erstaunt, wie positiv die Kooperation von Lehrkräften, Schulleitung und Erziehern mit den Sozialarbeitern tatsächlich bewertet wird."

Wilhelm-Bösche-Schule: Die Sozialarbeiter Dieter Both (li) und Regina Gaedke
Wilhelm-Bölsche-Schule: Die Sozialarbeiter Dieter Both (li) und Regina Gaedke | Bild: rbb/Anne Demmer

Für die Begegnung zwischen Flüchtlingen und Regelschülern sorgen

Auch die Wilhelm-Bölsche-Schule in einer gutbürgerlichen Gegend in Friedrichshagen hat zwei Sozialarbeiter, einer davon ist Dieter Both. Jugendliche mit Migrationshintergrund gab es hier früher kaum, mittlerweile werden zwei Willkommensklassen unterrichtet. Die geflüchteten Kinder kommen vor allem aus Syrien, dem Irak und Afghanistan, viele von ihnen sind traumatisiert. Mit gemeinsamen Aktivitäten außerhalb des Schulunterrichts will der Sozialarbeiter für Begegnungen zwischen den Flüchtlingen und den Regelschülern sorgen, damit sie sich schnellst möglich integrieren, sagt Dieter Both: "Wir treffen uns einmal am Tag für eine halbe Stunde an der Sportkiste und dann spielen Kinder und Jugendliche aus den Willkommensklassen mit den Regelschulkindern Fußball oder Federball."

Auch an diesem Tag steht die Sportkiste am Rande des Sportplatzes bereit. Doch die Klassen bleiben unter sich. Auf der einen Seite kicken die Flüchtlinge, auf der anderen Seite die Deutschen. Eine Gruppe Mädchen steht ein wenig abseits. Die 13-jährige Cosima beobachtet, wie die Jungs aus der Willkommensklasse Fußball spielen. Sie berichtet von problematischen Begegnungen: "Die sprechen manchmal Mädchen auf dem Schulhof an. Einer hat schon mal eine Freundin von mir angefasst, obwohl sie es nicht wollte."

Rechtsextremismus ist im Umfeld der Schule ein Problem

Ein Großteil der Arbeit von Dieter Both besteht darin, begründete Probleme ernst zu nehmen und sie von fremdenfeindlicher Hetze zu unterscheiden. Rechtsextremismus ist im Umfeld der Schule ein Problem. Immer wieder findet der Sozialarbeiter Flyer und Aufkleber der Identitären Bewegung und anderen rechtsextremen Gruppierungen in der Schule. Viele Schüler brächten Vorbehalte von zuhause mit, sagt Both. "Ein ganz großer Teil der Jugendlichen, die hier an unserer Schule sind - und ich denke auch der Elternhäuser, aus denen die Schülerinnen und Schüler kommen - haben Ressentiments geäußert."

Seit ein paar Jahren darf sich die Wilhelm-Bölsche-Schule "Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage" nennen- so steht es auch auf einem Messingschild am Eingang der Schule, das allerdings immer wieder überschmiert wird. Dem 16-jährigen Hassib versetzt das jedes Mal einen Stich. Er ist bereits vor acht Jahren aus Afghanistan geflüchtet und nimmt längst am Regelunterricht teil. Gerade in den ersten Jahren an der Schule war Sozialarbeiter Dieter Both eine wichtige Bezugsperson für ihn: "Das ist sozusagen hier an der Schule mein Papa. Wenn ich irgendwie Sorgen habe, wenn ich irgendwie Stress habe, wenn ich jemanden zum Reden brauche, dann ist er immer für mich da."

"Es macht uns unsicher, es macht die Schule unsicher"

Die Tür von Dieter Both in der Schulstation steht für die Schüler, aber auch die Lehrer immer offen. Er arbeitet gerne in der Schule. "Es ist schön hier zu sein und es ist wichtig hier zu sein."

Derzeit teilen sich 416 Sozialarbeiter 340 Stellen in den Berliner Schulen. Im nächsten Haushalt sollen zusätzliche 1,2 Millionen Euro eingestellt werden, die weitere 24 Schulsozialarbeiter ermöglichen. Daniel Best, Sozialarbeiter von der Jens-Nydahl-Grundschule, freut sich zwar über diese Entwicklung, doch auch die Rahmenbedingungen müssten verbessert werden. Er kritisiert die schlechte Bezahlung, die weit unter der von Lehrkräften liegt, obwohl Sozialarbeiter auch studiert haben. Außerdem werden sie oft nur befristet eingestellt, selten haben sie einen Vollzeitjob. "Es macht uns unsicher, es macht die Schule unsicher und das in einem Fachbereich, wo nachhaltig gearbeitet werden muss, wo es um die Beziehung geht zwischen den Sozialarbeitern, den Kindern und der Schule."

Sendung: Inforadio, 05.06.2018, 09:45 Uhr  

Beitrag von Anne Demmer

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsere Netiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

17 Kommentare

  1. 17.

    Katzen miauen...Hunde bellen...und wer absichtlich Nazi/AfD/Pegida Vokabular benutzt...

    Ich verlinke mal absichtlich Bento, evt. verstehen sie ja das. Und ich meine nicht die Altersgruppe.

    http://www.bento.de/politik/nazi-sprech-benutzt-du-diese-saetze-im-alltag-1827666/

  2. 16.

    Inzwischen hat sich ja schon eine ganze kostenträchtige Betüddelungsindustrie breit gemacht, die die eingetretenen Deformationen der gesellschaftlichen Entwicklung meines Erachtens im Regelfall vergeblich versucht, mit Scheinlösungen zurück zu drängen.
    Ob es nun das "Stadteil-Management" ist oder Ordnungsdienste an Schulen oder hier die Sozialarbeiter. Denn natürlich ist es richtig, in einer intakten Gesellschaft ist so etwas überflüssig.
    Bei diesen Geschichten fällt mir immer das Bild des weißen Elefanten ein, der im Raume steht und den niemand sehen will.

  3. 15.

    Es ist falsch, die Notwendigkeit von Sozialarbeitern mit der Prozentzahl von Schülern mit Migrationshintergrund zu verbinden. Soziale Probleme gibt es unabhängig davon in JEDER Schule: Mobbing, Ausgrenzung, Druck und Pubertätsprobleme gibt es überall, unabhängig von Hautfarbe, IQ oder Religion. Und deshalb kann es nur heißen: JEDE Schule muss Anspruch auf min. 1 Sozialarbeiter haben, egal ob im Wedding oder in der Uckermark!

  4. 14.

    @Nachtweih(10) ... Danke für Replik. Sie bestätigen meine Erfahrungen mit Menschen aus dem asiatischen Raum.
    @IchMeinJaNur(11) ... Danke für "Bewertung". Sie bestätigen meine Erfahrung mit ideologischer "Denke".

  5. 13.

    Bin auch froh, dass meine Kinder erwachsen sind. Allerdings kommen bald Neffe und Enkel in die Schule. Mir graut es. Hoffentlich geraten sie mal an so engagierte Lehrer, wie es mein Mann und meine Tochter es sind. Mögen sie beiden noch lange die Kraft für bzw. die Freude an ihrer Arbeit haben.

  6. 12.

    "Soziale Arbeit hat es schon immer gebraucht."

    Ein schöner Allgemeinplatz, dem man natürlich nicht widersprechen kann, der aber (bewusst) am Problem vorbei geht. Wir reden hier ja von einem ganz speziellen, neuen Problemfeld. Auf meinem Gymnasium mit etwa 1000 Schülern gab es Mitte der 90er nicht einen einzigen Sozialarbeiter. Nur eine Direktorin mit Sekretärin, Lehrer und einen Hausmeister.

    Auch mit dem Rest Ihres Kommentars verfallen Sie in die typischen linken "Diskussions"-Muster. Sie sind gar nicht bereit, über die massiven Probleme, die es mit Schülern mit muslimischen Religionshintergrund gibt, zu diskutieren, geschweige denn, sie überhaupt zu erkennen. Stattdessen eröffnen Sie Nebenkriegsschauplätze, zerpflücken Begriffe und führen grundsätzliche ideologische Diskussionen.

  7. 11.

    "Erst die politisch-gewollte(?) Änderung der Bevölkerungsstruktur macht Sozialarbeit nötig..."

    Nazi/AfD/Pegida Sprech in Reinstkultur. Und somit haben sie sich für jede Diskussion disqualifiziert.

    Abgesehen davon dass sie nicht die geringste Ahnung haben wozu Sozialarbeiter nötig und vor allem wofür sie wichtig sind.

    Auch schon im Jahre 2006 und davor.

  8. 10.

    In dem Gymnasium, auf welches meine Kinder gehen gibt es bereits seit vielen Jahren SozialarbeiterInnen, die dort wertvolle und von allen Seiten anerkannte Arbeit leisten. Auch in der Grundschule gab es die schon.

    Die "Problemfälle", also die wenigen Schüler (fast immer Jungs), die dort im Laufe der letzten Jahre ihre Klasse oft terrorisiert und vom Unterricht abgehalten haben waren fast immer Deutsche, oft aus sehr ehrgeizigen Familien, die um jeden Preis ihr zukünftig größeres Stück vom Kuchen wollen.
    Bei den schulischen Leistungen hingegen sind oft die asiatischen Kinder an der Spitze, allen voran die Jungs und Mädels aus vietnamesischen Familien.

    Die größten Baustellen im Bereich Schule aus der Sicht meiner Kinder sind über all die Jahre das marode Schulgebäude, die nicht funktionierenden Toiletten sowie die uralte Bestuhlung, welche schon im Jugendalter Rückenleiden hervorruft.
    Über Ausländische Schülerinnen und Schüler kamen dagegen keine Klagen.

  9. 9.

    Soziale Arbeit hat es schon immer gebraucht. Wer hier reduktionistisch daherredet, es bräuchte sie erst seit kurzem, hat von den zahlreichen Berufsfeldern der Sozialen Arbeit keinen Schimmer. Ein Grund der niedrigen Anerkennung mag darin liegen, dass es dabei eben nicht um Produktherstellung oder anderweitig messbare Dienstleistungen geht - ein neoliberal begründetes Unverständnis darüber, was Arbeit ist.

    Was soll denn bitte ein "muslimischer Migrationshintergrund" sein? Muss man erst in die Verfassung blicken, um festzustellen, dass man keine Migrationserfahrung haben muss, um mit jedwedem Glauben - oder ohne diesen - hier zu leben? Wer in einem nicht-religionsfreien Land leben will, kann ja wegziehen.

    Auf rechtsextreme Narrative wie "Umvolkung" oder "Parallelgesellschaft" können wir hier verzichten, danke. Wer sich hier dazu berufen fühlt, Menschen zu werten und in normale und nicht normale (unwertes Leben?) einzuteilen, ist wirklich absurd. Da ist die "IB" nicht alleine...

  10. 7.

    ...und nicht nur Brennpunktschulen brauchen Sozialarbeiter.
    Auch z.b. viele hochgelobte Gymnasien brauchen dringend Unterstützung von pädagogischen Fachleuten.
    Die Wohlstandverwahrlosung vieler Kinder ist zu einem schlimmen Problem geworden.
    Empathielosigkeit, Lernverweigerung und Mobbing halten dadurch leider immer mehr Einzug in den Schulalltag.
    Drogen, Alkohol und Party sind an der Tagesordnung bei vielen verwöhnten aber vernachlässigten Schülern, die Folgen davon müssen Lehrer und Mitschüler mit ausbaden.
    Es muss dringend etwas passieren!

  11. 5.

    "fast 100 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund - vorwiegend sind es Muslime"

    Das ist nicht nur mehr erschreckend, es ist beängstigend! Und es ist nicht die einzige Schule, wo das so ist. Schön, dass es auch dieser Beitrag kurz vor dem Ende noch schafft, die Kurve zum Rechtsextremismus zu kriegen. Ich denke, mit den Aufklebern der Identitären Bewegung sollte sich eine Sondersitzung des Abgeordnetenhauses beschäftigen. Damit sollte das ganze Problem dann hoffentlich gelöst sein...

  12. 4.

    >>Warum Sozialarbeiter an Schulen so wichtig (geworden) sind << ... Das war nicht immer so.
    Erst die politisch-gewollte(?) Änderung der Bevölkerungsstruktur macht Sozialarbeit nötig, sozusagen als "Arbeitsbeschaffungsprogramm" für einen mehr und mehr notwendig gewordenen Berufsstand.
    Übrigens, Kommentatoren 1 ... 3 beschreiben, wie ich finde zu Recht, dass die von offizieller Seite uns eingebläute "Bereicherung" nicht von allen (normal?)Bürgern als solche "erlebt" wird.
    Von mir auch nicht.

  13. 3.

    Ich bin an sich wirklich für Vielfalt und Toleranz. Aber wenn ich hier lese, dass auf der Schule fast 100 Prozent der Kinder einen muslimischen Migrationshintergrund haben, und dass daraus viele Probleme erwachsen, dann frage ich mich wirklich, wie das alles weitergehen soll. Integration ist doch unter diesen Voraussetzungen überhaupt nicht möglich, selbst wenn man einen noch so guten Willen hat. Denn es scheint dort ja nichts zu geben, worin man sich integrieren könnte. Das ist eine Parallelgesellschaft, in der sich die Lehrerinnen und Lehrer vermutlich vollkommen deplatziert vorkommen. Ich kann allerdings nicht erkennen, dass unsere Landesregierung irgendeinen Plan hat, wie man mit diesem Thema umgehen könnte.

  14. 2.

    Sozialarbeiter für Schulen wären nicht notwendig,wenn die Bildung in den Familien und Respekt auch anderen gegenüber vorhanden wären,leider sind die Familien das Spiegelbild unserer Gesellschaft, Egoismus und Kampf nur für sich selbst. Nur durch bessere Bildung ließe sich das bessern. Es muß auch Schluss sein,mit der Anbiederung an etnische und religiöse Kulturen,Deutschland sollte als Land der Aufklärung auftreten und wer hier leben will ,muß sich daran anpassen !

  15. 1.

    Ein Irrweg. Wieviele Sozialarbeiter an Schulen solle es denn bittschön sein? ln Berlin vergammeln die Schulen wegen Unterfinanzierung, Eltern, die zahlen können, flüchten mir ihrem Nachwuchs auf Privatschulen, Kinder einer Privatschule in Nauen pendeln 30 km nach Berlin, und für die wirklichen Aufgaben einer Schule kommt an den staatlichen Berliner Schulen immer weniger an.
    Welche deutsche Eltern schicken ihren Nachwuchs gern auf Schulen, wo erstmal das Gros der Schüler deutsch lernen muss?

Das könnte Sie auch interessieren

Thilo Sarrazin (SPD), umstrittener Bestsellerautor und früherer Finanzsenator von Berlin (Quelle: dpa/Arne Dedert)
dpa

Umstrittener Autor - SPD nimmt dritten Anlauf zu Sarrazin-Rauswurf

Der Vorstand der SPD will den früheren Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin aus der Partei ausschließen lassen. Auslöser sind Aussagen im jüngsten Buch des Autors. Es ist bereits der dritte Versuch für einen Ausschluss - entsprechend gelassen zeigt sich Sarrazin.