Eine aufblasbare Skulptur steht am 02.06.2018 bei einer Kundgebung zum Abschluss des "Staffellaufs gegen Rüstungsexporte" auf dem Potsdamer Platz. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Video: Abendschau | 02.06.2018 | Bild: dpa/Paul Zinken

Mehrtägige Protestaktion - "Staffellauf gegen Rüstungsexporte" endet in Berlin

Ein rund 1.100 Kilometer langer Staffellauf von Rüstungsgegnern ist am Samstag am Bundestag in Berlin angekommen. Gestartet war die Aktion "Frieden geht" vor knapp zwei Wochen am badischen Firmensitz des Waffenherstellers Heckler  Koch. Zwischen 1.500 und 2.000 Menschen hätten sich direkt an dem Lauf beteiligt, sagte der Sprecher der Initiative, Max Weber. Hinzu seien entlang der Strecke Tausende gekommen, die geholfen oder demonstriert hätten.

Teilnehmer des Staffellaufs legten ihren jeweiligen Weg auf verschiedene Arten zurück: gehend, joggend oder auf dem Rad. Am Samstag führte ein Teil der Strecke als Halbmarathon auch über die bekannte Glienicker Brücke zwischen Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam und Berlin. Zum Abschluss der Aktion zogen nach Veranstalterangaben Hunderte Demonstranten für den Frieden zum Bundestag.

Mit dem Staffellauf wollten die Teilnehmer gegen Rüstungsexporte protestieren. Deutsche Waffen würden an kriegführende Staaten exportiert und mit ihnen in aller Welt schwere Menschenrechtsverletzungen verübt, kritisierten sie. Zu den Veranstaltern zählten Kirchen, Entwicklungsorganisationen und Friedensinitiativen.

Streckenverlauf "Frieden geht" (Quelle: www.frieden-geht.de)Von Oberndorf über Kassel nach Berlin: der Streckenverlauf

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