Archivbild - Studentische Beschäftigte der Berliner Hochschulen protestieren für einen Tarifvertrag und mehr Geld. (Quelle: imago/Christian Mang)
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Hochschuljobs in Berlin - Studenten demonstrieren erneut für bessere Bezahlung

Für eine bessere Bezahlung von Hochschuljobs und mehr Qualität in der Bildung haben am Mittwoch in Berlin erneut Studenten demonstriert. Es seien mehr als 1.000 Studierende für einen fairen Tarifvertrag auf die Straße gegangen, sagte Matthias Neis für die Gewerkschaft Verdi. Der Protestzug startete auf dem Hohenzollernplatz und führte zur Technischen Universität am Ernst-Reuter-Platz.

An den Berliner Hochschulen arbeiten rund 8.000 Studenten, sie leiten zum Beispiel Tutorien. Seit 2001 habe ihr Stundenlohn konstant bei 10,98 Euro gelegen, sagte Neis. Die Studierenden forderten nun samt Inflationsausgleich rund 14 Euro pro Stunde, die Hochschulen des Landes Berlin böten hingegen bisher nur 12,13 Euro pro Stunde an.

Seit dem 4. Juni streiken die studentischen Beschäftigten für ihre Ziele. Laut Neis sind seitdem rund 400 Lehrveranstaltungen der studentischen Mitarbeiter ausgefallen. Am Mittwoch riefen die Gewerkschaften Verdi und GEW zur Verlängerung des Ausstands bis zum 23. Juni auf. Ursprünglich sollte der Streik am 16. Juni enden.

Sendung: Inforadio, 13.06.2018, 18.00 Uhr

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