Waldstück am Dahlemer Weg 247 in Berlin-Zehlendorf (Bild: imago/Thilo Rückeis)
Audio: Radio Berlin 88,8 | 20.06.2018 | Gespräch Ingo Hoppe mit Rainer Marohl | Bild: imago/Thilo Rückeis

Streit um geplante Flüchtlingsunterkunft in Zehlendorf - Bleibt der Wald oder kommt eine MUF?

Um Flüchtlinge unterzubringen, will das Land Berlin rund 50 Betonbauten für je 480 Menschen errichten, sogenannte MUF. Auch am Dahlemer Weg in Zehlendorf soll ein Bau entstehen - auf einem Waldgrundstück. Anwohner wollen die Grünfläche erhalten.

Im Streit zwischen Anwohnern und Behörden in Berlin-Zehlendorf, ob auf dem Dahlemer Weg 247 eine Flüchtlingsunterkunft gebaut wird, soll nun ein Gutachten weiterhelfen. Wie Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski (CDU) am Mittwoch rbb|24 sagte, hat das Umweltamt "nach bestem Wissen und Gewissen" ein Gutachten in Auftrag gegeben, um Fragen des Naturschutzes klären zu lassen.

Das Land Berlin lässt derzeit sogenannte Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge - kurz MUF - für Flüchtlinge errichten. Die Betonbauten in Plattenbauweise bieten Platz für rund 480 Menschen. Der Senat hatte Anfang des Jahres angekündigt, dass an 25 Standorten zusätzliche MUF entstehen sollen - zuvor waren rund 30 in Planung oder im Bau. Unter den neuen Standorten findet sich auch der Dahlemer Weg 247.

Eine Anwohnerinitiative wehrt sich jedoch gegen die Bebauung des Areals und verweist dabei auf die hohe Artenvielfalt auf dem baumbestandenen Grundstück. Ein Vertreter der Initiative, Rainer Marohl, schilderte der rbb-Welle Radio Berlin 88,8: "Wir haben hier sehr viele Tiere: Habichte, Mäusebussarde, ein Milan-Pärchen, hier nistet eine Schleiereule. Im Sommer kommen hier die Fledermäuse raus." Nach rbb-Informationen spricht sich auch der Landesbeauftragte für Naturschutz in einem Gutachten gegen die Bebauung aus; unter anderem würden auf dem Gebiet Zauneidechsen leben.

Initiative: Schon versiegelte Flächen nutzen

Richter-Kotowski erwartet, dass die Ergebnisse aus dem Gutachten in drei oder vier Wochen vorliegen; der Bezirk werde dann darüber informieren. Nach Angaben der CDU-Politikerin befindet sich das Grundstück derzeit "in Feinplanung" beim Senat. "Es wird geprüft, ob das Grundstück überhaupt in Frage kommt", sagte sie rbb|24 am Mittwoch.

Die Initiative fordert, dass statt der Grünfläche bereits versiegelte Flächen für die Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. "Man sollte wertvolle Grünflächen erhalten und erst einmal asphaltierte Stellen oder Brachflächen bebauen", sagte Marohl dem rbb. "Und es gibt genügend davon." Die Initiative schlägt als Alternativen Flächen in der Sven-Hedin-Straße oder in der Wupperstraße vor. Marohl nannte auch als Möglichkeit den bereits asphaltierten Platz des 4. Juni an der Goertzallee.  

Bezirk: Unbebaute Grundstücke nicht an jeder Ecke

Richter-Kotowski wies dies im Gespräch mit rbb|24 zurück: Das Grundstück in der Sven-Hedin-Straße sei zu klein, bei der Wupperstraße handele es sich um Gewerbegebiet. Der Bezirk habe - auf Aufforderung des Landes, MUF-Standorte zu benennen - das Grundstück in der Dahlemer Straße ausgesucht, weil es in der Nähe eine Schule gebe; zum anderen habe ein Nachbarschaftsheim in der Nähe bereits Erfahrung mit der Betreuung von Flüchtlingen.

"Unbebaute Grundstücke, wie vom Senat gefordert, gibt es auch in Steglitz-Zehlendorf nicht an jeder Ecke", fügte Richter-Kotowski hinzu - das gelte vor allem dann, wenn es Flächen in Bezirks- oder Landeseigentum sein sollten. Der Druck werde größer. "Wir kommen in immer mehr Nutzungskonflikte." Da gelte es abzuwägen. Das zeige auch der Konflikt um den geplanten MUF-Standort am Osteweg in Steglitz-Zehlendorf: Hier will der Senat ebenfalls eine Flüchtlingsunterkunft errichten - Bezirk und Anwohner jedoch Turnhalle und Schule.

Kommentar

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28 Kommentare

  1. 28.

    Die Kriminalität in der Ecke wupperstrasse ist schon deutlich gestiegen. Meine Frau traut sich kaum noch bis abends im anliegenden Park mit den Kindern zu bleiben und jetzt soll da noch ein heim hin!!! Ja, manche von denen brauchen Hilfe aber nicht in der nähe von Kindern, Parks oder Schulen. Es ist unerhört das man mittlerweile in Angst um seine Kinder leben muss. Außerdem wird es immer heißen, wegen euch wurde unser schöner Bezirk zerstört. Lasst die Natur bestehen! Als nächstes kommt der leahrpark weg!!!

  2. 27.

    Es kommt wohl Letzteres ! Kann man dagegen etwas tun ?

  3. 26.

    So lange es genügend Brachen und ungenutzte Industrieflächen gibt die genutzt werden können - davon gibt es noch viele in Steglitz -Zehlendorf - sollte kein Biotop zerstört werden.

  4. 25.

    Nein. Mir geht es nur darum, dass wieder rechtsstaatliche Zustände herrschen in einer Stadt, die zu arm ist, gefällte Bäume wieder nachzupflanzen. Ich kann nicht Nachhaltigkeit leben und einfordern und dann klatschen, wenn aus vorgeblicher Alternativlosigkeit Tatsachen geschaffen werden, die vor 3 Jahren noch undenkbar waren.

  5. 23.

    Ich möchte auch kein Asylantenheim in meiner Nähe.
    Wir erinnern uns daran, wo der Senat Pläne über die geplanten Standorte, verteilt auf ganz Berlin, den Bezirken überstülpte. Es mag ja sein, dass es Bezirke gibt, die sich gerne der Probleme, die daraus resultieren, mit Freude annehmen, wir hier in Buch nicht. Da kämpfen und streiten wir. Ich bin für zentrale Läger, in denen die Überprüfungen stattfinden. Vielleicht dann im Grunewald, Dahlem, Zehlendorf, Kladow, Gatow, den Zentren der Teddybärwerfer und heimatverbundene Baumschützer. Die die Bleiben dürfen, bleiben und werden versorgt, die Illegale werden konsequent in den Bus zum Flughafen gebracht und abgeschoben. Es muss immer eine genügende Anzahl von Flugzeugen vorstehen, um es effizient auszuführen.
    Auch unterstütze ich, wie 82% der deutschen Bevölkerung, das Einrichten von Ankerzentren.
    Und @Ingolf, Sie sprechen mir aus der Seele!

  6. 22.

    Es gibt weder eine "Masseneinwanderung", noch Zusammenhänge. Die existieren nur in ihrer Filterblase und nähren ihre Gesinnung.

    Die Plünderung der Sozial- und Rentenkassen fand schon '89 ff statt. Birne, pardon Kohl wollte nämlich Kanzler der Einheit bleiben. Die versprochenen "blühenden Landschaften" mußten nämlich bezahlt werden. Also wurden die Aluchips 1:1 getauscht obwohl sie nur 1:16 wert waren usw.

    Die Katerstimmung erleben wir seit einigen Jahren.

    Es gäbe noch mehr was dazu geführt hat aber das interessiert sie eh nicht und 1000 Zeichen reichen dazu eh nicht.

  7. 21.

    Ja uns geht es gut bis sehr gut und zwar auf Kosten der "3. Welt". Deshalb müsste jeder von uns einen anständigen Anteil des Verdienstes in solche Organisationen spenden, die versuchen die Welt nachhaltig zu einem besseren Ort zu machen. Oder gleich dort arbeiten. Nur dann ist es erlaubt über Flüchtlinge zu lamentieren!

  8. 20.

    Eine Frage an alle "ich bin Flüchtlingsliebhaber" : achten Sie auf den Preis, wenn Sie einkaufen? Zum Beispiel bei Bananen? Wo kaufen Sie Ihre Kleidung? etc.

    Es mag zwar bescheuert klingen, aber es kann nicht allen Menschen auf dieser Erde gut gehen. Ansonsten würde das Kilo Bananen 10€ kosten, und wäre dies so, wären Sie, die laut Refugees Welcome rufen, die Ersten, die aufbrüllen würden.

    Und zum Thema, Mufs, weil nebenan eine Schule ist, sorry was das für ein Argument bitte. Fast jeder Schüler in Berlin muss mit Fahrrad oder den Öffis zur Schule fahren.

    Flüchtling zu sein, heißt nicht privilegiert zu sein, sondern wie du und ich.

  9. 19.

    Solche modularen Unterkünfte für bis zu 480 Personen müssen, wenn man schon solch eine Massenunterbringung wählt, unbedingt an gut integrierbaren Standorten entstehen, keinesfalls „in der Pampa“, also auf Grünflächen oder sogar unter Zerstörung von stadtnaher Natur.

    Wer solche Unterkünfte an städtebaulich nicht integrierte Orte setzt schafft die Problemzentren von morgen! Standorte wie die Wupperstraße mögen „gerade noch so“ gehen, schön ist das dort von der Integration des Standortes auch nicht, aber dieser Standort am Dahlemer Weg 247 ist einfach nur falsch. Niemals könnte dort eine normale Wohnbebauung genehmigt werden, aber für Flüchtlingsunterkünfte scheint man bereit zu sein, Schutzvorschriften über Bord zu werfen. Das war schon in Lankwitz am Fraenkelpark so, hier setzt man diese Politik hoffentlich nicht nahtlos fort.

  10. 18.

    Ich hoffe, dass der Landesbeauftragte für Naturschutz sich durchsetzt gegen diese unnötigen Abholzpläne. Man mag mich in die rechte Ecke stellen (wo ich mich nicht sehe), aber: ein intakter Wald mit gesunder Flora und Fauna und mikroklimatischer Bedeutung erscheint mir sehr viel mehr wert zu sein als eine Flüchtlingsbaracke an derselben Stelle. Wie weit ist es in diesem Land nur gekommen? Es ist eine sehr ungesunde Entwicklung, sich buchstäblich seiner Wurzeln zu berauben, nur um da dann noch mehr Flüchtlinge unterzubringen. Merk(el)t denn keiner, dass spätestens wenn solch ein blödsinniger Kahlschlag ernsthaft diskutiert wird, jeglicher Plan verloren ist und nur noch stumpf und automatisch reagiert wird auf immer mehr unkontrollierte Flüchtlingszuwanderung?

  11. 17.

    Genau das ist Ihr Problem, in Zusammenhängen denken. Es sind doch keine voneinander getrennte Ereignisse, die einseitige Außerkraftsetzung europäischen Rechts durch unsere Bundesregierung, die daraus resultierende Massenzuwanderung inkl. der Plünderung der Sozial-, Renten- und Krankenkassen, die Zunahme der Armut, der Gewalt, die latente Unruhe der Gesellschaft, der europaweite "Rechtruck" und das Erstarken der Fokussierung auf nationale Interessen einhergehend mit dem langsamen Zerfall der EU.
    Alles - und ich meine wirklich alles - hängt zusammen. Sie können das weiter leugnen, sich weiterhin die Situation schön reden, die sogenannten "Rechten" verantwortlich machen und auf jeden und alles schimpfen wie ein Rohrspatz, sich selber für überdurchschnittlich klug und alle anderen für entsprechend doof halten, ganz egal (besonders mir), denn ändern werden Sie damit sicherlich nichts. Schauen Sie weiter zu und sehen Sie, wie ich Recht behalte...

  12. 16.

    Das versteht "Ingolf" nicht. Schwarz/weiß denken ist auch viel einfacher und belastet nicht so das Gewissen und die grauen Zellen. Obwohl, ob solche Leute wie "Ingolf" ein Gewissen besitzen bin ich mir nicht sicher.

  13. 15.

    ...aber mal im Ernst, lieber Mark, um meine oder unsere "Ängste" machen Sie sich keine Sorgen. Wenn ich Angst habe, dann sowieso eher von Menschen wie Ihnen, die zwar Deutsche sind (vielleicht), aber durchaus dazu bereit, alles herzugeben, nur um sich gut zu fühlen. Nicht ich bin der "Böse", nicht ich bin hierher "geflohen", aale mich in der sozialen Hängematte und fordere Hilfe, Verständnis und Nachsicht. Und nicht ich fälle Ihren Wald, annektiere Sporthallen, und beschwere mich hinterher noch über die "menschenunwürdige Unterbringung". Ihr treten nach "rechts" ist doch nur ein Ausdruck Ihrer Hilflosigkeit, denn die Büchse der Pandora haben Leute wie Sie aus Arroganz und Hochmut geöffnet. Nun steht alle erschrocken über das Ausmaß der Apokalypse da und versucht ihre Handlungen zu rechtfertigen und helfen sich, in dem sie jeden Mahner kriminalisiert oder wenigstens als "ängstlichen Hinterwäldler" bloßzustellen versuchen. Leid tun können Sie sich selber, glauben Sie mir.

  14. 12.

    Da reden mal wieder Blinde von den Farben, keiner war je vor Ort - das Eck dort... da ist der Wald das einzig Schöne! Der Rest ist Industrie und Industriebrache. Der Platz, wo nur wochenends ein schäbbiger Flohmarkt stattfindet (Pl.d.4.Juli) ist durchaus nutzbar. Auch steht das alte Goerzwerk leer. Assa Abloy. Rexam und Krone sind auch weg. Wenn da nicht genug Leerstand und Brache jenseits des Waldes ist, weiß ich es nicht... Die Schulwege sind von allen aufgeführten Standorten echt gut machbar, zu Fuß, mit Rad oder gar Bus.

    Übrigens, Berlin hat einen Mangel an Bäumen, gestern war der Bericht hier zu lesen, und ja, die Insektenbeauftragten warnen auch. Was sagt RRG dazu??

  15. 11.

    Ich lebe auch in Zehlendorf und verbitte mir solche dümmlichen und pauschalen Unterstellungen !!!

  16. 9.

    Am Dahlemer Weg 247 macht man einen Wald platt, obwohl zahlreiche Brachen ebenfalls in unmittelbarer Umgebung sind. Und nebenbei geht es nicht um drei Flüchtlinge, sondern drei Flüchtlingsunterkünfte die dann nebeneinander stehen.

  17. 8.

    Gestern bei rrb24: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/06/berlin-fehlen-tausende-strassenbaeume.html
    Heute nun der Bericht über Abholzung eines Waldes. Ich dachte RRG will etwas für die Umwelt tun? Aber Bäume abholzen ist ja auch so einfach, sie können sich ja nicht wehren!

  18. 7.

    Wald abholzen für Zweckbauten? Gehts noch? Es gibt in vielen Bezirken doch genug Brachen, wo so was möglich ist.

  19. 6.

    Sie glauben doch nicht wirklich, dass Ihre "Grenzenlos-Asylbefürworter" ausgerechnet im sauber biederen Steglitz-Zehlendorf zu finden sind? Dort leben die Klein-, Groß-, und Bildungsbürger, die schon die Nase rümpfen, wenn sie drei Flüchtlinge beieinander stehen sehen.

  20. 5.

    Es geht den Anwohnern nicht darum, dass eine pauschale Angst bzw. Hass gegen Asylbewerber haben, wie Sie es gerne darstellen und selber leben. An der selben Ecke war längere Zeit problemlos eine Notunterkunft in einer Schule. Das erkennen Sie auch daran, dass die Initiative konstruktive Alternativvorschläge macht, die unweit der geplanten Flächen sind.

    Nicht immer die Themen vermischen. Ich weiß das fällt Ihnen schwer, weil Sie reflexhaft beim Wort "Ausländer" oder "Asylbewerber" ihre solitäre Weltsicht als Kommentar absetzen wollen/müssen.

  21. 4.

    Das Bäume fällen müssen, damit Asylsuchende mit Wohnraum versorgt werden können, finde ich absolut richtig.
    Dazu in Dahlem.
    Solidarität mit den Ärmsten, jetzt auch im Quartier der Besserverdienenden. Das dafür Bäume gefällt werden müssen, scheint unvermeidbar.
    Was nun? Menschenketten, um die Bäume zu schützen oder die gelebte Willkommenskultur? Umweltschützer oder Nazi, der das Asylheim verhindern will, weil er sich an die Bäume kettet, um die Fällung zu verhindern oder doch mit Teddys und Nahrungsmittel bewaffnet, jeden Kommenden umarmen und willkommen heißen.
    Dahlem steht am Scheideweg. Ich möchte nicht in deren Haut stecken.

  22. 3.

    Haben Sie eigentlich auch irgendwelche anderen Hobby als über Asylbewerber und "Gutmenschen" herzuziehen.

    Aus ihren stets hasserfüllten Kommentaren kann man die Angst herauslesen, weshalb Sie mir ehrlich gesagt leidtun. Wenn Sie Ihre Mitmenschen - scheinbar egal welcher Herkunft - als "Gegner" betrachten, wenn sie nicht ihrer angsterfüllten Weltsicht folgen, sagt das ja schon viel über einge manifestierte Verbohrtheit aus.

    Ihre "Gegner" verstehen Ihre Ängste. Sie halten sie bloß für unbegründet, weil sie objektiv nicht belegt sind. Ja, ich weiß dass es in Ihren Augen in Cottbus drunter und drüber geht. Früher war da alles besser. (hüstel) Also ganz früher, als die Sorben und Wenden noch unter sich waren und die Zugezogenen noch nicht gegen späer Zugezogene hetzten.

  23. 2.

    Was sagt Frau Richter-Kotowski denn zum Platz des 4. Juli? Ist Ihr wahrscheinlich zu dicht am Osteweg 63, somit auch zu dicht an den McNair Barracks und wahrscheinlich einfach zu dicht an Ihren persönlichen Interessen.

  24. 1.

    Na das ist aber jetzt mal spannend. Jetzt müssen unsere "Grenzenlos-Asylbefürworter" mal eine Gewissensentscheidung treffen, praktisch mal am eigenen Leib erfahren wie es ist, ein Stück Heimat für die vermeintlich "gute Sache" zu opfern und - so ist es zumindest zu befürchten - zu verlieren. Ein Gefühl, dass viele Bürger schon lange umtreibt. Na ja, vielleicht trägt es wenigstens zu einem verbesserten Verständnis für die Sorgen der "Gegner" bei.

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