Außenansicht des Reichstagsgebäudes, Sitz des Deutschen Bundestages, mit Blick auf das Westportal. Im Vordergrund befinden sich Container für die Sicherheitskontrollen von Besuchern des Reichstagsgebäudes
Bild: Deutscher Bundestag / Simone M. Neumann

Vandalismus im Sicherheitscontainer - Unbekannte wüten im Besucherzentrum des Bundestags

Unbekannte sind in der Nacht zum Dienstag in einen Container am Besuchereingang des Reichtstagsgebäudes eingebrochen.

Sie zerstörten technische Geräte, warfen Möbel um und sprühten mit Feuerlöschern, wie die Parlamentsverwaltung am Dienstag mitteilte. Auch Türen und Scheiben im Inneren des Containers wurden beschädigt. In dem provisorischen Container am Westeingang des Gebäudes finden die Sicherheitskontrollen der Besucher statt.

Die Polizei beim Deutschen Bundestag entdeckte die Tat um kurz nach zwei Uhr nachts. Hinweise auf Täter und Motive gebe es nicht, hieß es. Die Berliner Landespolizei untersuchte den Tatort, jetzt ermittelt die Polizei beim Deutschen Bundestag.

Besucher konnten den Reichstag am Dienstag aber weiter betreten. Die Touristen wurden an dem Container vorbei geleitet.

Sendung: Abendschau, 12.06.2018, 19.30 Uhr

Kommentar

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8 Kommentare

  1. 7.

    Der Beschreibung nach kann diese Vandalismusaktion wohl kaum innerhalb von 5 Minuten und schon gar nicht geräuschlos abgelaufen sein. Dass das niemand bemerkt hat, ist schon seltsam. Da besteht noch erheblicher Erklärungsbedarf.
    Andererseits frage ich mich auch, wer so etwas tut? Wes Geistes Kind sind diese Randalierer? Ist bei denen überhaupt so etwas wie Geist im Spiel? Kann man sich kaum vorstellen.

  2. 6.

    @Möter
    Was soll die Polizei denn sonst machen, Ihrer Meinung nach ?
    Soll man sie verstecken, ähnlich in etwa von hochfahrenden Pollern, wie im Film von Fantomas. Unterhaltung also bei Ihnen unerwünscht. Gab es damals schon einmal, genau am selben Ort. Nannte sich Sicherung der Staatsgrenze der DDR.
    Was Sie hier reklamieren ist nichts anderes dass öffentliche Präsenz von Polizei von Ihnen unerwünscht ist, weil Sie sich daran stören dass zwischenmenschliche Kommunikation einen Neidfaktor bei Ihnen hervorruft, nur weil Sie dies jeden Morgen im vorbeifahren zu Ihrer Arbeit ertragen müssen.


  3. 5.

    Das war bestimmt kein blitzartiges "Zerstörerkommando" sondern eine Mutprobe.
    Es gibt tatsächlich (sehe ich rund um die Uhr) rund um dem Reichstag präsente Polizei, hat die gepennt oder im Streifenwagen Serien geguckt?
    Mal so aufgefallen, die Polizei steht lieber rum und quatscht mit Händen in den Taschen, sehe ich jeden morgen auf der Fahrt zur Arbeit.
    Das ganze Regierungsviertel mit Labertaschen immer zu zweit oder dritt in Grüppchen quatschen und lachend.
    Also echt kein Zustand.

  4. 4.

    Wie so etwas funktionieren kann?
    Fragen Sie doch mal den Objektschutz, der z.B. dass Ministerium des Innern schützen sollten, als eine Horde Schwarzvermummter das Gebäude angriff, es mit Farbe beschmierten und Scheiben einwarfen.
    Es sind konzertierte Aktionen, wo politisch Verwirrte genau planen. Drei, vier Verbrecher mit dem Fahrrad, schnell und effizient. Danach weg, Kleidung getauscht und in der Masse untergetaucht. Diese Art Guerillakampf klappt schon bei der Zerstörungswut beim G20-Treffen in Hamburg. Schön dokumentiert in der ARD-DOKU "Die schwarze Gewalt"
    (https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/die-schwarze-gewalt-video-100.html)

  5. 3.

    Ist ja unglaublich, also wenn das schon klappt, klappt alles mögliche.

  6. 2.

    Wie kann so was funktionieren. Am Reichstag ist Tag und Nacht Polizei und keiner merkt was. Ist ja der Hammer.

  7. 1.

    Man kann nur mutmaßen, aus welcher Richtung der Anschlag kommt. Wobei, Feuerlöscher, zerschlagene Scheiben, zerstörtes Mobiliar, lasst nur eine Richtung zu.
    Letztlich bleibt aber die Frage, wo war der Wachschutz?

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