Beschmiertes Bürgerbüro in Cottbus
Bild: obs/AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag/Birgit Bessin

Auch Nachbargebäude betroffen - Farbanschlag auf AfD-Büro in Cottbus

Das kürzlich eröffnete Bürgerbüro der rechtspopulistischen AfD in Cottbus ist mit Farbe beschmiert worden. Die Kriminalpolizei ermittele wegen Sachbeschädigung, teilte die Polizei am Montag mit. In der Nacht hatten Unbekannte die Fensterscheiben und die Fassade mit Farbklecksen verunstaltet. Betroffen ist auch ein dortiger Bürgertreff, der der AfD nahe steht. Die Hauswand eines benachbarten Gewerbegebäudes sei ebenfalls beschädigt worden, hieß es.

"Wir verurteilen selbstverständlich diese Form des Terrors gegen Andersdenkende", sagte die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag Brandenburg, Birgit Bessin. Das habe "mit politischer Auseinandersetzung oder gar demokratischen Werten nichts mehr zu tun."

Sendung:  Brandenburg Aktuell, 23.07.2018, 19:30 Uhr

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38 Kommentare

  1. 38.

    Sie schreiben "Hirnschmalz" und meinen ich soll jetzt die Inhalte ihrer Filterblase erraten?

    Der Satz "Genau so dämlich, genau so radikal und genau so wenig Parteiprogramm." schließt "whatabotism" nicht aus, sondern trifft genau den Kern von "whataboutism".

    Und weil es ihnen an Argumenten fehlt, durfte nat. "erschließt sich möglicherweise noch der Sinn meines Beitrages." nicht fehlen.

    Um bei ihren merkwürdigen Vergleichen zu bleiben, das war keine Sandbank, das war nen Eisberg. Grüßen sie mir die Titanic. :-P

  2. 37.

    Schon wieder nett versucht zu umschiffen und dabei auf eine Sandbank gelaufen.
    Der Satz "Genau so dämlich, genau so radikal und genau so wenig Parteiprogramm." schließt whataboutism nämlich schon mal aus. Mit ein wenig Hirnschmalz erschließt sich möglicherweise noch der Sinn meines Beitrages.
    Schönen Abend!

  3. 36.

    Ich habe sehr wohl ihre Zeilen zur Kenntnis genommen aber warum sollte ich "einer (inzwischen ehemaligen) Parteivorsitzenden" kommentieren, zumal sie mit den rechtsradikalen Ansichten eines Hr. Mandic nichts zu tun haben, es sei sie sollten als "whataboutism" dienen.

    Über den Begriff "whataboutism" sollten sie sich m.E. vllt. etwas genauer informieren bevor sie sich hier dermaßen echauffieren.

    Auf ihren Schlußsatz bin ich eingegangen: "Also halte ich eher ihren Versuch diesen Rechtsradikalen und dessen "Partei" zu verharmlosen für "dämlich"."

    Auch in ihrem letzten "Beitrag" versuchen sie erneut Rechtsradikale (in der AfD) zu verharmlosen.

  4. 35.

    Kommentar No. 31, Zeile 2: "einer (inzwischen ehemaligen) Parteivorsitzenden"
    Kommentar No. 31, Zeile 5: " Genau so dämlich, genau so radikal und genau so wenig Parteiprogramm."

    Dass Sie auf einer anderen Meinung beharren werden, ist für mich zu erwarten, bleibt aber unberührt trotzdem Ihre höchstpersönliche Einstellung und hat somit keine Allgemeingültigkeit und in noch geringerem Maße Anspruch auf die einzig existierende Korrektheit.
    Teile der AfD sind rechtsextrem, Teile der CSU wahrscheinlich auch, Teile von Die Linke ist linksextrem, Teile der SPD sympathisieren auch damit, Teile der Grünen sind fundamendal-radikal, die FDP in Teilen möglicherweise wirtschaftsliberal-radikal. Unsere Gesellschaft wird das alles im Zaum einer gezügelten Demokratie halten. Der Untergang ist deshalb noch längst nicht nah.

  5. 34.

    Welchen Teil ihres "Beitrages" habe ich denn ihrer Meinung nach nicht zur Kenntnis genommen?

    Sie haben, wie ich vermute, absichtlich sinnentstellend zitiert PUNKT

  6. 33.

    "sinnentstellend" ?! So sehr, dass sogar Gysi einschreiten musste?
    Sie entlarven sich doch selbst! Auch scheinen Sie immer nur Teile von Postings zur Kenntnis nehmen zu wollen.
    Whataboutism vom Feinsten!

  7. 32.

    Ihr sog. "Hinterbänkler" ist weiterhin in dieser "Partei" aktiv, ein Parteiausschlussverfahren wurde eingestellt, d.h. die AfD hat weder mit diesem Ausspruch, noch mit seiner rechtsradikalen Gesinnung ein Problem. Nicht umsonst darf man die AfD als rechtsextremistisch bezeichnen.

    Ihr "whataboutism" zitiert sinnentstellend und aus dem Zusammenhang gerissen ein Zitat aus dem Jahr 2011!

    Überschrift in Fettschrift: "Gysi distanziert sich von Kommunismus-Aussagen der Linke-Chefin Lötzsch" und "Ziel der Linken sei der demokratische Sozialismus."

    Also halte ich eher ihren Versuch diesen Rechtsradikalen und dessen "Partei" zu verharmlosen für "dämlich".

  8. 31.

    Natürlich, weil ein Hinterbänkler das sagt, muss das natürlich richtig sein. Dann vielleicht doch lieber ein Zitat einer (inzwischen ehemaligen) Parteivorsitzenden:
    "Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung" (Gesine Lötzsch, Die Linke in der "Junge Welt"). Genau so dämlich, genau so radikal und genau so wenig Parteiprogramm.

    https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/276012/

  9. 30.

    Es sind beides rechtsextreme "Parteien" mit vielen Gemeinsamkeiten.

    „Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte“. Dubravko Mandic

  10. 29.

    1: Ist Ihr gutes Recht, wir leben in einer Demokratie. Ich lehne auch vieles von der AfD ab, betrachte sie aber trotzdem (noch) als demokratisch und nicht verfassungsfeindlich.
    2: Niemand hat behauptet, Sie würden einer Diktatur zusprechen. Das wollte ich auch nicht andeuten. Nur sehe ich im aktuellen Mainstream durchaus Ansätze zu diktatorischen Zügen, die ich nicht gutheißen kann (Gewalt gegen AfD-Mitglieder wie -unterstützer, Verleumdung, Versuche die Existenz zu ruinieren oder zumindest die Relativierung/Verharmlosung dieser "Maßnahmen"). Auch wenn man auf der vermeintlich guten Seite steht, ist ein solches Auftreten jenseits aller demokratischen Normen und gehört damit genau so bekämpft wie Rechtsextremismus.

  11. 28.

    Ich lehne die Herangehensweise der Afd an Politik grundsätzlich ab. Das macht mich doch nicht zu einem Verfechter einer Diktatur des Proletariats.

  12. 27.

    Ja wie jetzt? Spalten die anderen Populisten dann jetzt auch oder bleibt das ein Alleinstellungsmerkmal der AfD? Komischerweise sind Populisten offenbar immer nur die Anderen. Die AfD sehe ich nur als Symptom, nicht als Ursache. Spalten tun da ganz andere und eine Menge angeblich so mündiger Bürger rennt wie eine Schafherde hinterher. Als herausragendes Beispiel dafür sei nur mal die "Denkmal der Schande"-Kampagne genannt, weil auch diese Aussage weiter unten wieder mal erwähnt wurde. Das macht mir mehr Sorgen als eine AfD derzeit (in der sich auch zugegebenermaßen durchaus zwielichtige Gestalten tummeln), denn dieses blinde Hinterherrennen hat 1933 schon mal direkt in die Katastrophe geführt. Eine Diktatur des Proletariats ist eben auch eine Diktatur und muss verhindert werden, genau so wie eine Neuauflage der Menschenfeinde von vor 85 Jahren!

  13. 26.

    Sie haben erkannt, dass die Afd den Populismus nicht exklusiv hat, Glückwunsch. So viele Worte wären dafür allerdings nicht nötig gewesen. Und Danke, dass sie ihre Phrasen auch als solche bezeichnen.

  14. 25.

    "Terror gegen Andersdenkende" für Farbbeutelwürfe ist natürlich so dick aufgetragen wie die Schminke auf Frau Bessins Gesicht. Aber andererseits: Sie ist parlamentarische Geschäftsführerin - wenn sie solche Steilvorlagen nicht zum Nutzen der Partei verwandeln würde, hätte sie ihren Job verfehlt.

  15. 24.

    Wenn ich mir Ihre neueste intellektuelle Glanzleistung ansehe, fürchte ich, dass Ihr Beitrag #13 nur unfreiwillig satirisch war. Sie kritisieren Phrasen und füttern im nächsten Satz das Phrasenschwein mit "wachsam sein", "spalten", "Populismus" und "Gefahr für die Demokratie"? Ernsthaft?

    Wegen der 1000 Z. greife ich exemplarisch das "spalten" heraus: Die AfD spaltet also die Gesellschaft? Vorher waren sich alle einig? Da wäre nie irgendeine Partei auf die Idee gekommen, gegen "Reiche" zu polemisieren oder sich von den spätrömisch Dekadenten als Partei der Besserverdienenden abzusondern? Und zugleich soll das besonders demokratisch sein, wenn Parteien (lat.: pars = Teil)nicht spalten, sondern ungeteilt die gleichen Ansichten vertreten? So wie 1914 "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche", bloß heute kosmopolitisch statt volksgemeinschaftlich?

    Versuchen Sie es vor der nächsten Kritik an den Phrasen anderer vielleicht mal mit Selbstdenken.

  16. 22.

    Danke, dass rbb24 uns darüber aufklärt, dass die AfD eine rechtspopulistische Partei ist. Ohne diese Angabe gleich im ersten Satz hätten das viele sicherlich nicht gewusst. Bitte demnächst auch bei jeder anderen Partei einen wahlweisen Aspekt der Ausrichtung mit angeben: Die konservative CDU, die progressive SPD, die wirtschaftsliberale FDP, die linksliberalen Grünen, die antikapitalistische Linke. Dann kommen erst gar keine Missverständnisse mehr auf.

  17. 21.

    Sie schmeißen da aber einigen durcheinander, was nicht zusammen passt. Vielleicht mal lieber selbst informieren statt anderen nachplappern? Ich weiß, es gibt Kreise, da lobt man sich dafür, die sind aber auch dafür bekannt, dass man vordenken lässt statt selbst sein Hirn zu bemühen.
    Zitat: "Denkmäler der Schande und der Trauer, des Stolzes und der Freude sind notwendige Grundstein des neuen Deutschland und der neuen Bundeshauptstadt."
    Wer hat's gesagt? Guckst du hier: https://www.freiheits-und-einheitsdenkmal.de/das-denkmal/die-idee.html
    Gefördert durch Presse- und Informationsamt der Bundesregierung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

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