Mehrere hundert studentisch Beschäftige der Berliner Hochschulen protestieren im Mai 2018 für einen Tarifvertrag
Bild: imago/Christian Mang

Berliner Hochschulen - Tarifstreit studentischer Beschäftiger beigelegt

Nach zähen Verhandlungen und mehrwöchigen Warnstreiks ist der Tarifkonflikt der studentischen Beschäftigten in Berlin beigelegt. Die Mitglieder der Gewerkschaften Verdi und Erziehung und Wissenschaft (GEW) stimmten mit rund 64 beziehungsweise rund 68 Prozent dafür, das Verhandlungsergebnis von Ende Juni anzunehmen. Das teilten die Gewerkschaften am Freitag mit. In Berlin gibt es rund 8.000 Studenten mit Jobs an Hochschulen. Seit 2001 war ihr Stundensatz nach Angaben von Verdi nicht mehr gestiegen.

Mit dem neuen Tarifvertrag bekommen die Studenten mehr Geld pro Stunde: Nach bislang 10,98 Euro gibt es seit diesem Monat 12,30 Euro pro Stunde, danach schrittweise Anhebungen auf 12,96 Euro ab Januar 2022. Trotz langen Widerstands der Hochschulen wurde vereinbart, dass die Stundenlöhne ab Sommer 2023 an die Gehaltsentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten gekoppelt werden. Die Hochschulen können Widerspruch einlegen, sollte sich das nicht finanzieren lassen.

Sendung: Inforadio, 06.07.2018,  19:40 Uhr

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