Der US-Botschafter Richard Grenell beim Gespräch mit brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. (Quelle: rbb/Aktuell)
Video: rbb Aktuell | 10.08.2018 | Bild: rbb/Aktuell

Antrittsbesuch des US-Botschafters - Grenell meets Woidke

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat am Freitagvormittag den US-Botschafter Richard Grenell getroffen, der seit Mai im Amt ist. Bei ihrem Besuch im Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam wollten sie unter anderem über die neuesten Ergebnisse der Klimaforschung sprechen. In Potsdam gebe es ein Satellitenprogramm, für das Deutschland und die USA zusammenarbeiten, sagte Woidke dem rbb.

Gerade im Bereich der Wissenschaft seien die Beziehungen zu den USA gut, so Woidke. Auch auf der Schulebene und der kommunalen Ebene habe man sehr viele enge Kontakte und Partnerschaften. Woidke habe sich darüber unterhalten wollen, wie diese Partnerschaften ausgebaut werden können, sagte er im Interview. Auch das schwierige Thema Zölle wollte er ansprechen.

Auch die Sanktionen gegen Iran werden ein Thema

Bei dem Treffen sollte es auch um das Atomabkommen mit Iran gehen, das die USA aufgekündigt haben. Konfrontation sei nicht zielführend und werde die Welt nicht besser machen, sagte Woidke dazu. Brandenburgs Ministerpräsident plädierte dafür, mit Iran im Gespräch zu bleiben, so schwierig er als Partner sein möge. Er bedauerte es im rbb-Interview, dass Brandenburgs mittelständische Unternehmen im Moment verunsichert seien, ob man in Iran investieren könne.

Zu den Ergebnissen ihrer Gespräche wollen sich Woidke und Grenell am späten Vormittag vor der Presse äußern. Als Gastgeschenk erhielt der Botschafter von Brandenburgs Ministerpräsident ein Buch über den Klimawandel und zwei Flaschen Wein aus dem renaturierten Tagebau. Zumindest ein Teil des Präsents schien gut bei Grenell anzukommen - wie ein Twitter-Foto der rbb-Reporterin Amelie Ernst nahe legt.

Kommentar

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7 Kommentare

  1. 7.

    Die einzige Frage, die ich mir stelle, ist die, ob es Sinn hat, mit einem Botschafter unter Trump´schem Vorbehalt großartig zu sprechen. Aber wahrscheinlich ist das diplomatische Gepflogenheit. Es ist ja nicht absehbar, wann der nächste und übernächste von Trumps Gnaden berufen wird. So halten wir uns eben an den gerade aktuellen.

  2. 6.

    ...und genau das ist ja euer Problem. Alle die ne andere konservative Meinung haben ladet ihr bei den Rechten (Nazis) ab! Da macht ihr es euch aber zu leicht!!!!

  3. 5.

    Werter Kai, da Sie alle Parteien genannt haben hilft nur noch die AfD.

  4. 4.

    Wieso?? Nicht so unhöflich! In Deutschland muss man es endlich wieder lernen andere Meinungen zu akzeptieren und nicht oberschlau mit dem Finger auf andere zu zeigen! Vier zeigen dabei immer auf sich selbst! Ich hab mir in der DDR lange genug vorschreiben lassen müssen was man sagen und denken darf und was nicht!
    Grüne, Linke und Sozies und auch Teile der CDU wollen das gerade wieder einführen!

  5. 3.

    Woidke und der antiamerikanische Kriegsheld was soll das? Woidke wäre besser beraten wenn er sich um den russischen Präsidenten und Friedenshelten bemühen würde.

  6. 2.

    Grenell soll nach hause gehen. Den braucht hier niemand!!!!!

  7. 1.

    Bei allem Verständnis für repräsentative Aufgaben - aber besser ist es, wenn Harley Davidson in Eisenhüttenstadt investiert. Herr Tiefensee in Sachsen zeigt wie es geht (DHL, Batteriewerk usw.)!

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